Endruh auf dem Mars

Auf die naheliegende Gefahr hin, als Antihomot hingestellt zu werden, will ich doch die nicht nur von mir gemachte Beobachtung in den Raum stellen: Man ist dabei, zumal unter den Männern, Homosexuelle förmlich zu züchten.

Natürlich funktioniert das (noch) nicht auf (halb-)biologischem Wege, aber es scheint durchaus möglich, ja wahrscheinlich, dass bei vielen jungen Menschen das moderne Leitbild des doppelverdienenden kreativen Schwulenpaares, jeglicher Sorge um das Brutwunsch- oder -Vorhandenseinsproblem enthoben, nicht selten anschlägt.

Wozu nun aber sollte ein Bestreben bestehen, nicht nur althergebrachte Diskriminierung von Homosexuellen abzuschaffen, sondern deren üblichen natürlichen Bestand künstlich zu erweitern?

Kurz: Was nützt es wem, Homosexuelle zu züchten?

Ist der Homosexuelle ein besserer Mensch?

Intelligenter?

Nun, ein besserer Mensch ist er schon einmal deshalb, weil er durch seine sexuelle Aktivität nicht noch mehr Klimoten in die Welt setzt, zum einen, intelligenter überdies, indem er das logische Ende einer eisbärenvernichtenden humanoiden Räuberexistenz tätig-untätig anerkennt.

Gewissermaßen liegt die Zukunft in einer Gesellschaft, die nur noch aus schwulen Ministern, Bürgermeistern, Web-Designern und Event-Managern, nebst Modeschaffenden natürlich, besteht, sowie lesbischen Schwatzschauweibern, Schauspielerinnen, Psychologinnen und Astrologinnen.

In dieser schönen Neuen Welt, die weder Klempner noch Arbeitslose kennt, besteht das Leben eigentlich nur aus Schwätzen, Turteln und Champagner, Heteros existieren im Grunde nur noch als Begleitwitz.

Findige Sozialunternehmer dürften durchaus schon ein Auskommen als vorzeigbarer, partyfähiger Heterokuschel- und -Tanzbär verdienen können, wenn sie sich nicht zu tapsig anstellen und ihre merkwürdige Form der Sexualität brav als etwas behindert mitverhohnepiepeln, ohne sich dabei zu unfeinsinnig peinlich anzubiedern.

Der Heterogigolo für Homos als Kichererbse ist jedenfalls schwer im Kommen.

Selbstredend sind auch hier “Jungfrauen” besonders gefragt, die sich erst, lange sich geziert habend, nach ausgedehnten Manövern erobern lassen.

Als nächsten Schritt, denn man ist ja aufgeklärt und allgemein tolerant, wird man wohl tiefgläubige schwule Muslime auf den Laufsteg schicken, damit selbst Allah merkt, wo inzwischen der Hammer hängt.

Dann wird wohl auch der Dalai Lama ein paar Mönche beisteuern.

Das Ganze wird dann umsungen von blumenhauptumkränzten elfjährigen Knaben, die im Ringelreihen um schwule evangelische und katholische Priester tanzen, lesbischen iberischen Infantinnen, Gummiphalli als Gerten über ihren Reitochsen schwingend, frohlockend schwülstige Lieder darbringend.

Selbst der Barsch im Aquarium tanzt mit.

Die Darbietung beut solchenen Spaßes, dass Goethe in seiner Gruft dazu röhrt.

Luzifer selbst, der verkannte Arge, geht zur Arge und bettelt um eine Praktikantenstelle.

Doch damit nicht genug; was liegt an Priestern und Prinzessinnen?! ; es müssen endlich ein paar außerirdische Homos her.

Erst das fügte den bunten Bändern der allgemeinen Erbauung das Siegel des Letzthöheren hinzu, gäbe das unbezweifelbar heilige Zeichen der höchsten Spiritualosexualität.

Hernach wird keiner mehr bezweifeln, dass die Mohrrübe im After mehr wert sei, als das Bier in der Hand.

So käme endlich alles in ein Gleichgewicht; die Raufhändel, welche die Brutpflege allerorten mit sich bringt, gehörten der Vergangenheit an.

Die letzten Menschen dürften dann, eingeladen von ihren sie enderlöst habenden außerirdischen Gönnern, noch einmal zum Mars reisen, alswo ihnen bereits eine angemessene letzte Ruhestätte bereitet.


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