Arschlöcher ohne Reinkarnationsprobleme

Die indisch gedachte Reinkarnation ist zwar nicht auszuschließen, erscheint mir aber doch als ein ziemlicher Möchtegern-Glaube an höhere Gerechtigkeit. Es geht daran gemessen verschiedensten Arschlöchern einfach immerzu verdammt zu gut.

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7 Antworten zu “Arschlöcher ohne Reinkarnationsprobleme”

  1. Lesezeichen sagt:

    Reinkarnation ist für mich keine Erlösung, sondern eine furchtbare Drohung. Ich kann darin auch nichts beruhigendes finden. Der Gedanke, immer und immer wieder wiedergeboren werden zu müssen, wäre für mich eine unendliche Belastung.

    Nein, da bleibe ich doch lieber bei meinen christlichen Altkatholiken :))). Da bin ich Bestandteil des ewigen Kreislaufes und kann niemals tiefer fallen, als in Gottes Hand.

    Auf ef habe ich Sie in den letzten Tagen nicht gesehen. Ich hoffe, Sie hatten ein schönes Weihnachtsfest. Daher auf diesem Wege von mir alle guten Wünsche für das neue Jahr 2011. Ich denke, es wird ein gutes Jahr werden, Höhen und Tiefen beinhalten, gute und traurige Nachrichten für uns haben. Aber wenn der Kopf oben bleibt, der Geist wach ist und die sieben Sinne funktionieren, kriegt man alles eigentlich ziemlich gut hin.

    Herzliche Grüße aus England schickt das Lesezeichen.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Danke für die Grüße, und, ja, ich hatte ein schönes Weihnachtsfest.

    Jhnen wünsche ich einen “guten Rutsch” und alles Gute im nächsten Jahr.

    Zur Sache noch: Was das Konzept der Reinkarnation anlangt, so bin ich reichlich unentschieden, manches mag daran sein; andererseits folge ich Ihnen durchaus in dem Gedanken, dass diese ja etwas besonders Grausames an sich hätte (zumal wenn wie von den Hindus und gar Buddhisten gedacht, wo letztere ja nur noch verzweifelt ins Nichts wollen…), so wie das Konzept bekannt.

    Mit einem Studienkollegen philosophierte ich schon vor über zwanzig Jahren darüber, ob es nicht etwa auch Teilreinkarnationen geben könne, oder auch das Verlöschen für die einen, Wiedergeburt für andere…

    Kreaturen wie Pol Pot oder Henry Kissinger scheinen jedenfalls bislang nicht zum Wurm degradiert worden zu sein.

    Bleibt also noch Stoff zum Nachdenken.

    Grüße aus der Heimat!

    P.S.: Bald wird hier wieder mehr “laufen”, und auch ef werde ich wohl wieder öfter “heimsuchen”, sobald einige private Dinge in trockenen Tüchern sind.

  3. Martin Meyer sagt:

    > und auch ef werde ich wohl wieder öfter “heimsuchen”

    - Unwahrscheinlich. André Lichtschlag hat nach eigenen Worten seine “öffentliche Toilette” geschlossen, um dort in Zukunft “gute Küche” zu bieten. Vor seinem Neujahrsgruß endet er mit “wohl bekomms”. Pure Poesie, seine blumigen Bilder.
    Unabhängig davon, ob sich die unsäglich unkonservative Mentalität des Internet in Zukunft verabschiedet oder nicht, können wir wohl festhalten dass Herr Lichtschlag gegenwärtig nicht damit fertig wird.

    Wie auch immer; nichts für ungut. Ich wünsche sowohl Ihnen als auch Lesezeichen allen Erfolg im neuen Jahr, den Sie sich wünschen.

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Martin Meyer

    Danke für den Hinweis. Ich kann die ef-Seite gerade nicht öffnen, weiß also nicht, was Herr Lichtschlag eingestellt hat.

    Da ich seine Seite nie als Abtritt benutzt habe, sehe ich der neuen Entwicklung gelassen entgegen.

    Sollte ich dann dort tatsächlich nicht mehr erwünscht sein, so werde ich mich wohl kaum von Nachbarsohnes Dreirad zu Tode zu stürzen trachten.

    Sollten Sie dies noch vor Mitternacht lesen, so sei’s noch ein Guter Rutsch, der Ihnen gewünscht, in jedem Fall aber ein Gutes Neues!

  5. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Martin Meyer

    Jetzt habe ich die Seite aufgekriegt: also alle ab.

    Ich meine nicht, dass Herr Lichtschlag mit seinen Ausführungen auf der Höhe der Zeit liegt, seinem Projekt mit dieser Maßnahme nutzt.

    Aber das muss er selbst wissen.

    Für mich jedenfalls – nicht nur, weil ich selbst gern kommentierte – war der Kommentarbereich, waren einzelne Kommentare dort oft wesentlich interessanter, als die jeweilig zugrundeliegenden Artikel.

    Auch stellte sich für mich als genuinen Autor die Frage, weshalb ich in einer Netzpublikation, einer Netzzeitung auftreten wollen sollte, die keine Kommentare zulässt.

    Vielleicht hat Herr Lichtschlag auch nicht die ganze Wahrheit gesagt bezüglich dessen, weshalb er sich zu diesem Schritt veranlasst sah.

  6. Lesezeichen sagt:

    Hallo und ein frohes Neues :)),

    ich kann die Schließung des Kommentarbereiches bei ef nicht nachvollziehen.

    Natürlich gibt es überall Forentrolle und auch Prolls, die man am besten einfach überliest. Je weniger man darauf reagiert, umso uninteressanter wird es. Vielleicht wäre es auch besser gewesen, eine pn-Möglichkeit einzurichten, damit diejenigen, die es möchten, sich gegenseitig Nachrichten zuschicken können, die auch mal off-topic sein können.

    Langfristig – denke ich – lebt ein Medium vom Austausch. Jemand, der gute Kommentare abgeben kann, mag nicht unbedingt zum Autor werden müssen, um sich auszutauschen. Nicht jeder will unbedingt seine Ansicht zur Lage der Nation allen kundtun. Aber manchmal fängt man einen Gedankenstrang auf und antwortet mit neuen Ideen zum Thema.

    Allerdings verstehe ich auch nicht, wie manche unbedingt auf allerniedrigstem Niveau herumpöbeln müssen. Ich muss nicht jede Meinung teilen, aber respektieren ist mit wenigen Ausnahmen eine Frage des Anstandes und auch der persönlichen Bildung. Natürlich kann man sich in Rage diskutieren, aber im Gegensatz zum gesprochenen Wort kann ich am pc immer nochmal nachlesen, bevor ich die Enter-Taste drücke :)).

    Warten wir es ab, ob und wie lange ef die Schließung des Kommentarbereiches beibehält.

    In diesem Sinne ein frohes Schaffen und eine gute Zeit vom Lesezeichen.

  7. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Lesezeichen

    Frohes Neues! Sie drücken es sehr treffend aus. Ich habe dazu noch etwas in der Pfeifenlinie, komme hoffentlich morgen zur Fertigstellung.

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