Celente sieht Aufstände kommen

Gerald Celente wird angesichts der aberwitzigen Gelder, die Bänkern und Großfinanziers hinterhergeworfen wurden und werden, so dass diese schon wieder über Rekordgewinne und -boni jubeln, sehr deutlich: eine “Rübe runter”-Stimmung braue sich bei den betrogenen kleinen Leuten gegen die Hyperprofiteure zusammen.

Auszug aus einem Artikel auf Rense.com:

“At the onset of the Great Recession, many bought the argument that if the biggest banks and businesses were not bailed out, the entire financial system would collapse. Now faced with the irrefutable evidence of record corporate profits, billions in bonuses and bailout windfalls, the people will no longer grin and bear it.”

(Am Beginn der Großen Rezession glaubten viele an das Argument, dass das gesamte Finanzsystem kollabieren würde, rettete man nicht die größten Banken und Firmen. Indem sie sich jetzt der unabweisbaren Tatsache von Firmenrekordgewinnen gegenüber sehen, Milliarden an Boni und Extraprofiten aus den Rettungspaketen, werden die Leute nicht länger lächeln und es ertragen.)

Die Frage ist in der Tat, wann die Stimmung grundlegend umschlägt. Kein vernünftiger Mensch versteht, weshalb das Finanzgewerbe sich auch noch an der Krise fettfressen kann, die es selbst angerichtet hat.

Ich werde nicht hinausgehen auf die Gasse, um mich mit “Ordnungshütern” anzulegen, wenn es hier soweit sein sollte, aber ich werde auch keine Hand dafür heben, Goldman Sachs oder die Deutsche Bank vor ihrer Erstürmung zu bewahren.

Ich sage sogenannten “Sicherheitskreisen” seit vielen Jahren, dass sie in diese Situation geraten werden, zunächst ihre Rüben hinhalten zu müssen, dass sie dereinst selbst dranseien, wofern sie nicht rechtzeitig die Reißleine zögen.

Leider rückt die “Laternenpfahllösung” immer näher.

Darin muss ich Celente leider zustimmen.

Wenn der Mob einmal soweit ist, dann hilft nur noch gnadenlose Polizei- und Militärgewalt. Dass man mich dann vielleicht präventiv abholt, da ich seit Jahren gegen die internationalen Finanzschakale schreibe, ist mir vollauf bewusst. Ich würde im Falle aber auch abgeholt, wenn ich das ab jetzt unterließe: diese Leute vergessen nichts.

Also kann ich ja sozusagen befreit aufschreiben. Hunger, Folter, Mord, Krieg, Aussaugung der Völker ist ohnehin deren weltweites Programm.

Dem entkommt man nicht, indem man schweigt, sich duckt, so tut, als wäre man nicht da.

Es kann natürlich sein, dass einem ein Leben als überwachter Wurm gelassen wird, wenn man höchstens mal hurt oder säuft. Zumal mitmacht, hündischer, als ein Hund sein kann.

Wenn Sie diesen Weg wählen sollten, geschätzter Leser, dann kann ich Ihnen nur noch viel Vergnügen dabei wünschen.

— Anzeigen —


Tags:

Eine Antwort hinterlassen