Wikiwonderbra

Einen sehr aufschlussreichen Artikel zum Phänomen Wikileaks, der insbesondere einige mir bislang unbekannte Hintergründe zum medialen Wonderbra-Aufbau der Organisation darlegt, finden Sie hier.

“If We Lose our Internet Freedoms Because of Wikileaks, You Should At Least Know Why”

Aus dem Artikel folgt, dass Wikileaks von großen US-Medien bereits überlaut ins Gespräch gebracht und verherrlicht wurde, als der Laden noch überhaupt nichts vorgelegt hatte und noch völlig in den Kinderschuhen steckte.

Wahrscheinliche Verbindungen zur CIA von Anfang an werden beschrieben…

Unbedingt lesen sollte das jeder, der die Freiheit des Netzes bewahren will.

Ein Zitat aus dem Artikel:

“So why would TIME magazine be writing about them in the first place if they hadn’t done anything yet? Also, let’s not pass up on that delicious irony: this is TIME magazine singing the praises of a supposed “leak” site which will supposedly expose all kinds of “conspiracy theories” while at the same time telling their readers NOT to believe in those silly “conspiracy theories” circulating about Wikileaks. Just so long as you believe the “right” conspiracy theories, you’ll be alright I guess. This of course perfectly matches Jullian Assange’s own statements about 9/11.”

(Warum also schriebe TIME magazine eigentlich über diese Leute, wenn sie noch nichts geleistet hatten? Und zudem sollten wir uns diese köstliche Ironie nicht entgehen lassen: Hier singt Time mgazine einer vermutlichen “leak”-Seite Lob und Preis, die vermutlich alle möglichen “Verschwörungstheorien” enthüllen wird, während man den Lesern gleichzeitig erzählt, sie möchten NICHT an jene dummen “Verschwörungstheorien” glauben, die über Wikileaks im Umlauf sind. Genau so lange, wie Sie an die “richtigen” Verschwörungstheorien glauben, sind Sie in Ordnung, rate ich mal. Dies passt natürlich perfekt zu Julian Assanges Erklärungen bezüglich 9/11.)

Da passt natürlich auch die Schwedenschlampeninszenierung, in der Assange für jeden offensichtlich aufs Übelste verfolgt wird (mit wahrscheinlichem CIA-Hintergrund zumindest der älteren Pampe, so dass der Eindruck erweckt wird, die CIA arbeite gegen ihn), hiemit zum hehren, wahrhaftigen Helden stilisiert.

Nimmt man noch den Jubel in Israel, die antiiranische, antinordkoreanische, antichinesische, antipakistanische Stoßrichtung der jüngsten Wikileaks-Veröffentlichungen hinzu, darüber hinaus die Tatsache, dass in den schönen USA gegen Assange Zeter und Mordio gebrüllt wird, wobei der als australischer Staatsbürger gar keinen Geheimnisverrat gegen die USA begangen haben kann, ganz im Gegensatz zu den Journalisten der New York Times, die das Material herausgaben, jener Zeitung, die maßgeblich die Welt in den Irakkrieg hineinlog, so rundet sich das Bild immer weiter ab.

Man muss schon ein bisschen unterbelichtet sein, um da eins, zwei und drei nicht zusammenzählen zu können.

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Eine Antwort zu “Wikiwonderbra”

  1. Christine sagt:

    Geiler Beitrag, danke!!

    Genau meine Meinung – werde dafür allerdings überall für bekloppt erklärt…

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