Meine Lieblingsrichtergeschichte aus dem AT.
Der Alte säuft sich unter Tag in der Wüste so sturzhacke, dass er im Zelt im Schlaf sein Gemächt heraushängt.
Der völlig arglose Sohn betritt das Zelt und sieht den Sack.
Gott, der Liebe und Gerechte, verflucht daraufhin den Sohn und alle seine Nachfahren bis in alle Ewigkeit.
So sieht Jahwes gerechtes und maßvolles Richten aus.
Nicht nur in diesem Fall.
— Anzeigen —
Diesen Beitrag mit Anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
Tags: Gott
Dieser Artikel wurde am Sonntag, 21. November 2010 um 15:20 erstellt und ist in der Kategorie Grausamkeit, Idiotenkabinett, Lügen, Religion abgelegt. Antworten zu diesem Artikel können durch den RSS 2.0-Feed verfolgt werden. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.
Fehler gefunden? Bitte informieren Sie uns: korrektor@zeitgeist-online.de
Den Auserwählten:
Ihr nennt ihn den Unaussprechlichen.
Ich heiße ihn den Unsäglichen.
@ Rainer Grzybowski
Aber aber, lieber Rainer, wir werden doch diesen Edlen Gott nicht beleidigen.
Selbst Goethe und Lessing logen für den, dass sich die Balken bogen.
Ich dachte immer, Du seist ein deutscher Patriot mit hinreichend Einfühlungsvermögen in die Notwendigkeiten.
Du hast mich persönlich schwer enttäuscht: das muss ich jetzt mal so öffentlich sagen.
Ob Du das karmisch je oberhalb des Plattwurms wiedergutmachen können wirst, das weiß ich nicht.
Meine besten Wünsche sind diesbezüglich aber trotzdem mit Dir, denn ich bin ein Mann der irdischen Gnade.
@ Rainer Grzybowski
Die Frage ist doch, was man mit einem so missratenen Gott macht.
Da er vom Biobauernhof womöglich doch wieder ausbüxt, sowieso nicht zur anständigen Arbeit anzuhalten sein dürfte, und dann weiterhin Unfug anrichten lässt, muss man ihn wohl doch auf Nimmerwiedersehen irgendwo hinter den Aldebaran schießen.
Selbst dann, wenn er nicht in der Lage ist, das Flugticket selber zu bezahlen.
Auf die paar Kreuzer kommt es dann auch nicht mehr an.
Lieber Magnus!
“Meine Lieblingsrichtergeschichte aus dem AT.”
Mich würde es interessieren, was Deine Lieblingsrichtergeschichte aus dem NEUEN TESTAMENT ist.
Übrigens, magst Du kanaanitische Frauen?
@ Josef v. A.
Eine meine Lieblingsrichtergeschichte aus dem NT weiß ich Dir grade noch nicht.
Was kanaanitische Frauen anlangt, so habe ich da wenigstens keine bewussten Erfahrungen.
Was die Kanaaniter insgesamt angeht, so gibt es auch dazu krudeste Verschwörungstheorien.
Manche glauben sogar, die wären später zu den deutschen Josefen und Magnussen geworden.
Wenn dabei auch Joseffas und Magnas entstanden sein sollten, ist es durchaus möglich, dass ich ein kanaanitisches Weib mögen könnte.
@ Magnus
Es sieht in der Tat so aus, als könnten wir beide was kanaanitische Frauen betrifft, den gleichen Geschmack haben.
Was diese kruden Verschwörungstheorien zu den Kanaanitern betrifft, so krude finde ich die gar nicht. Noch bevor ich je etwas von Verschwörungstheorien in dieser Richtung gehört habe, da kam ich durch Bibellesen selbst auf diese, ich gebe es ja zu, ein wenig abwegige Idee – “die da saßen im Lande und Schatten des Todes, denen ist ein Licht aufgegangen”.
Bevor den Menschen in unserem Land mal endlich ein Licht aufgeht, könnte es aber fast schon zu spät sein.
@ Magnus
Meine Lieblingsgeschichte aus dem NT, ist momentan die Heilung des Blindgeborenen.
Gericht gehalten worden, ist ja von Jesus nie über einen Menschen. Ein bisschen Schimpfen über das was die Pharisäer so trieben, aber damit hatte es sich dann von Jesu Seite auch schon.
Eher war es anders herum der Fall.
@ Josef v. A.
Lieber Josef, Du weißt, dass ich “Deinen” Jesus mag.
Und er machte sich wohl auch nicht zur Aufgabe, Menschen zu “richten”.
Laut Überlieferung wurde er ob seiner Lehren von korrupten Römern und Juden am Ende in trauter Gemeinschaftlichkeit hingerichtet.
Ähnliches sehen wir heute jeden Tag.
Aber wir sind trotzdem noch da.
Die Botschaft der Liebe verleiht zwar nicht einfach den Sieg.
Aber sie ist schon Sieg aus sich selbst heraus.