Während zuhause die Zeltstädte wachsen, gönnen sich – was sage ich, dem Frieden und dem afghanischen Volke natürlich – die schönen und dauerlieben USA in Kabul mit von den bösen Chinesen geliehenem Geld für eine halbe Milliarde Dollar eine neue “Botschaft”.
Man weiß unter der weisen Führung des ersten schwarzen Präsidenten mit weißer Mutter wahrlich, die richtigen Prioritäten zu setzen. (Blackwater heißt übrigens nicht mehr Blackwater…)
Von zehen Millärdchen für den Ausbau der Friedensbringeranlagen auf Guam (das Eiland liegt bei den unedlen Spendern vor der Haustür) las ich kürzlich, frisch aus der Druckerpresse von Benjamin Frieden Bernanke, und in Diego Garcia und an anderen unterentwickelten Stellen des Planeten tut man ebenfalls mächtig was für die lokale Infrastruktur.
So wissen die Leute in New Orleans und anderswo wenigstens, dass ihr Geld stets selbstlos guten, wohltäterischen Zwecken dient und nicht sinnlos im reichsten Lande der Erde verpulvert wird.
Wer das alles noch für zu kleinkariert, mitleidslos und geizig hält, der darf im Lande des guten großen Bruders sogar die Republikaner wählen, die lassen sich höchstwahrscheinlich noch weniger lumpen.
Man sieht daran, wie hervorragend Demokratie funktioniert, wenn sie richtig gelenkt wird.
Und dass der Mensch nicht nur arbeiten, sondern sich ab und an auch mal etwas gönnen sollte.
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