Ecce Homines

Ich bin es müde, noch zwanzig Berichte, dreißig Videos hier einzustellen, die zeigen, wie der Golf von Mexiko noch immer systematisch mit Corexit vergiftet wird. Machen Sie einfach rense.com auf, wenn Sie die Sache interessiert.

So, wie die US-Kriegsmaschine ihre eigenen Soldaten an der eigenen Uranmunition verrecken lässt, ergeht es auch den armen Teufeln, die für BP auf Booten ihr Seegrab suchen und an Stränden ihr eigenes Grab schippen.

Kaum einer nimmt Notiz. Dort wie hier.

Wenn in Stuttgart ein fragwürdiges Bahnprojekt durchgezogen wird, dann gehen Grüne, Linke, auch biedere Konservative auf die Straße; gut so; doch was sonst?

Das Positive an Entwicklungen wie bei Stuttgart 21 ist, dass Bürger sich zu fragen beginnen, wie die Dinge stehen im Staate Dänemark. Damit offener werden für weiterführende Fragen.

Am liebsten verteilte ich jetzt im Stuttgarter Schlossgarten Flugblätter zu den obigen und anderen Themen. Demonstranten haben viel Zeit. Vielleicht sogar so viel, sich eine Schweinegrippe einzubilden.

Noch immer aber wollen die meisten Menschen nichts davon wissen, dass Heiland Obama ein weltweites Mordprogramm betreibt; wenn ein Sarrazin kommt, merken sie nicht, dass der einen Kindergefängnisstaat will; genauso gehen sie an Tausenden Methylphenidat-Kinderopfern vorbei, noch; sie lassen sich von Leuten mit Privathubschraubern die Glühbirne verbieten: noch.

Die Baden-Württemberger werden die “konservative” Landesregierung abwählen, Frau Merkel hat es so bestellt. Dann kommen die Grünen und verseuchen Lehrpläne und Behörden. Wacht der Schwabe dann auf?

Denken Sie mal daran, welche Tabus ich nicht angesprochen habe, welche fallen Ihnen ein?

Wirklich keine?

Das glaube ich Ihnen nicht.

Denn sonst hätten Sie nicht so weit mitgelesen.

Ja, ich werde ein bisschen boshaft.

Am besten zeigen Sie daher diesen Text jedem, um klarzumachen, was für verworfene Subjekte wie mich diese Gesellschaft immer noch birgt. So hätten Sie mich zu Ihrer Entlastung und meiner Genugtuung angeschwärzt.

Am besten gehen Sie dafür nicht zum Mossad oder der CIA, sondern zur örtlichen Gleichstellungsbeauftragten. Die kennt mich vielleicht noch nicht und wird leicht zu empören sein.

Spaßeshalber könnten Sie auch mal nach München fahren und bei der HRE einen symbolischen Göllerpfennig vor die Türe werfen. Allerdings, Stuttgart lässt grüßen, lieber mit Augenschutz.

Aber wir kennen ja schon eine neue Mode für Frustrierte und Minderbemittelte: Islam-Bashing unter dem Schutzschild der Wilders’, Broders und Konsorten. In deren Agenda dürfen Sie sich wohlfühlen.

Russen- und Chinesenhass steht auch voll im Plan: Meister Brzezinski hilft Ihnen da sicher mit obimsalen Truppen und Argumenten weiter.

Sie könnten auch zum Spaßé mal den Iran bombardieren; dieses Land gibt es immer noch. Wenn Sie dort als Terrorist auftreten wollen, wird Sie die CIA gut bezahlen, und die New York Times nennt sie, wenigstens wofern Sie dabei gut mediabel draufgehen sollten, mit Sicherheit “Freedom Fighter” oder etwas ähnlich hehres Ehrsames.

Das macht aber nur der Feige.

Der Tapfere schürt für die Guten Unruhen in Uigurien. Da ist der sportliche Reiz noch größer als im Iran. Die Iraner sind zwar nicht dümmer als die Chinesen, aber die Chinesen sind mehr.

Abgesehen davon können Sie natürlich auch noch friedlich auswandern, wenn Paraguay Sie nimmt. Es ist zwar etwas feuchtheiß da, aber man hat wohl nicht sonderlich viel gegen Deutsche, die ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Dort dürfen Sie wahrscheinlich sogar etwas gegen den Islam sagen, selbst ohne Broders Segen.

Von Grönland indes riete ich Ihnen eher ab. Angesichts der wahrscheinlichen Erdabkülung wird es dort mit dem Kiwianbau wohl so bald nichts.

Sie könnten natürlich (?) auch in Deutschland bleiben (oder wo man Ihre Muttersprache pflegt) und sich daran beteiligen, Ihre eigenen Schätze zu heben. Die Schätze Tausender Talente zu heben, die nicht bei der Bertelsmann-Stiftung untergekommen sind.

Sie könnten Ängste überwinden. Andere Menschen inspirieren, die Ihrigen zu überwinden. Am Ende könnten Sie sogar sich selbst wieder lieben.

Schwenk: Ich habe erst kürzlich wieder erlebt, wie ein Mensch jenseits der Vierzig sich auf einmal neu entdeckte. Künstlerisch gar.

Machen Sie die Glotze aus. Verbannen Sie die Leierkastenhutsimpel der Schwätzschauen aus Ihrem Leben. Außer Sie genießen sie wie das gelegentliche Stück Schokolade oder den Aquavit nach dem Essen. Nur noch zum Plaisir.

Ecce Homo: Wie man wird, was man ist.

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5 Antworten zu “Ecce Homines”

  1. Karl-Josef Malo sagt:

    “Ecce Homo: Wie man wird, was man ist.”

    Das fragt man heutzutage wirklich besser eine gendermanipulierte Frau.

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    Ok: Wie frau irrt, was er misst.

  3. Karl-Josef Malo sagt:

    @ Magnus

    “Ok: Wie frau irrt, was er misst.”

    Gut, dann also Sabbat ist.

    Magnus, ich behaupte jetzt einfach einmal, dass der kürzeste und der im Denken weiterführenste Aphorismus das Wort SABBAT ist.

    Ich bin dabei einen längeren Artikel dazu zu schreiben, was mich momentan ein wenig sehr in Anspruch nimmt, mehr aber zeitlich als überhaupt. Ich bin durch Deine Mithilfe in anschubsender Weise vom Geist her, über einen Aphorismus zu einer Erkenntnis gekommen, die ich an andere demnächst weitergeben möchte. Ich werde aber unsere Sache ganz bestimmt nicht aus den Augen verlieren. Seit ich zeitweise in Aphorismen denke, bin ich zu Lösungen in Fragen zu bestimmten Bereichen gekommen. Fortführendes Denken ist einfach toll! Denn es erweitert den Geist beträchtlich.

    Liebe Grüße, Josef

  4. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Karl-Josef

    In der Tat stellt das aphoristische Denken neue Vernüpfungen her, indem es über die einfache lineare und kausale Logik hinausgreift.

  5. Karl-Josef Malo sagt:

    @ Magnus

    Ich sehe jetzt immer noch lauter Bäume und Leute die gegen sie laufen, obwohl ich DEN RICHTIGEN Baum im Wald für mich endlich und wahrhaftig gefunden habe.

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