Sarrazin: J’accuse!

Ich zitiere mich mal selber, wie ich eben (mit Klarnamen selbstverständlich) anlässlich der Sarrazin-Debatte auf einem Forum des ef-magazin.de ausgeritten bin, denn es gehört wohl auch hierher:

“J’accuse!

Zunächst mal mich selber, denn ich gewinne einen derartigen Spaß an dieser beispiellosen Roadshow, dass mir deren ernste Folgen leicht aus dem Blickwinkel zu geraten scheinen, da das allgemeine Eselschreien solchermaßen beinahe ohnkannt delektiert, in 5D; man lacht Tränen und weint sie im Wechsel, da ist große Emotio, die Bretter, die die Welt bedeuten, schief an die Köppe der Komabatanten genagelt, hinan!, Eselshochalmauftrieb Anfang September, IA!, Zarathustra harret Euer und wird Euch wohl die Ohren mit frischem Eise auswaschen!

Eine gehörige Portion Humor und literarische Sichtweise auf die Sache thun noth: Wenn die Wirklichkeit das Schauspiel überholt, sollte man nicht nur fasziniert, sondern auch vorsichtig und bedächtig vor dem Phänomene anhalten, einmal, nein, dreimal drumherumgehen, zu untersuchen, wie denn die Wirklichkeit ärger sein könne denn wirrste Don Quijoteske Welten, was daraus zu lernen und wie gegebenenfalls des Pöbels Herr zu werden sei, im Falle er es in seinem Taumel gar zu sehr übertriebe.

Noch aber reißt mich das Schauspiel mit sich fort…”

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