Sarrazin ist nicht Hohmann

Den umstrittenen Volltext des skandalösen CDU-Abgeordneten Hohmann las fast niemand, und er wurde von Merkel abgeschossen, ausgeschlossen; jetzt versucht sich die SPD daran, Sarrazin aus ihren Reihen zu entfernen.

Ein gefährliches Spiel ist das: Sarrazins Buch wird wahrscheinlich von Hunderttausenden gelesen werden, und wenn dieser Mann parteirechtlich prozessiert, muss am Schluss ein deutsches Gericht begründet entscheiden, ob und weshalb ein Parteiausschluss in diesem Falle gerechtfertigt sei oder nicht.

Das Lachen der CDU über die SPD könnte allerdings nicht lange währen, denn in erheblichem Umfang stimmt ja gerade ihre (ehemalige) Klientel vielem von dem von Sarrazin Verbreiteten zu, wird sich also zwar nicht den Sozen zuwenden, aber doch erst recht von der Union ab.

Wohin dann, zumal die enttäuschten Sozialdemokratenwähler und FDP-Wähler gleich noch mit?

Ewig ins Nirwana der Nichtwähler?

Oder hat Sarrazin jetzt doch als Galionsfigur den Vorhang für eine neue Partei aufgerissen, die über die Fünfprozenthürde schnellen könnte wie der Lachs im Frühling, egal wieviele Totentrompeter am reißenden Bache Spalier stehen und tuten?

Die Sache ist zu einem Lackmustest für die etablierten Parteien und Medien geworden; stupefakt stehen sie da, kaum wahrnehmend, kaum wahrnehmen wollend, wie sehr sie ihre eigene Existenz gefährden, indem sie sich vom Prinzip der Meinungsfreiheit mit derartigem Getöse ausgerechnet im Namen der wehrhaften Demokratie verabschieden, unter dem sehenden Auge des Volkes.

Ich habe es selbst nicht eingehend geprüft, mir aber glaubwürdig sagen lassen, dass auf den Diskussionsseiten der Schafsmedien unterdrückt, weggeklickt, zensiert, editiert und verfälscht werde wie noch nie, weit schlimmer noch, denn als jemand meinte, Frau Herman öffentlich entkernen zu können.

Wer es gerne mit dem Mitleiden hat, der wird sich fragen, wer davon jetzo am meisten verdient habe: die Sozialduselmanen, die Christlich Duselmanische Union, oder doch die Frivolen Duselmanen?

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2 Antworten zu “Sarrazin ist nicht Hohmann”

  1. John Dean sagt:

    Ich glaube nicht an eine neue Rechtspartei. Wer soll denn an der Spitze stehen? Ohne Personal: keine Organisation!

    P.S.
    Hier leidet deutsches Geld und kleistert:
    Da sehn sich die Herren Oberfeger
    geplündert von den Minderleistern
    der genetisch Muslim-Juden-Neger.

    Im Bundesvorstand einer Bank
    nimmt Geld ihr Revisionenmeister.
    Sein Antlitz wirkt wie seelisch krank.
    Der Grund: Er sieht vieldutzend Geister

    und spricht vom Arsch zum Boden hin
    die gülleklarsten Worte.
    So sieht es aus in Sarrazin,
    dem schrillsten aller Orte.

    Thomas Gsella (Lammfromm-Version)

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ John Dean

    Ich hoffe mal, dass Thomas Gsella der Klarname des Lammfrommen ist.

    Und ich nehme den Köder: Wie sieht denn die Wolfsversion aus?

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