BP’s & Obama’s Killers

Das folgende Video stellt die Frage, ob der vielleicht prominenteste Ölkatastrophen-Kritiker der US-Regierung und BPs, Matt Simmons, wirklich plötzlich mit Herzanfall in der Badewanne ertrank:

Allgemeiner interessant ist noch die im Film erörterte, in Deutschland bislang wenig bekannte Obama-Friedensinitiative, laut derer die CIA überall auf der Welt, auch in den USA und auch Amerikaner dort, wie ohnehin jeden anderen Erdenbürger, auf Verdacht ermorden dürfen, wofern derjenige “eine Gefahr für die Nationale Sicherheit darstellt”.

Nun, Matt Simmons deckte einen Haufen Propagandalügen, US-Regierung und BP im Komplott, der offiziellen Stellen auf, und es hatte nicht den Anschein, dass er mit solcherlei für die Nationale Sicherheit bedrohlichen Enthüllungen aufhören würde, so dass…

Man bekommt schließlich in dem Video auch noch die neuesten Giftmordpistolen der CIA gezeigt und erklärt, einen praktisch spurenlosen Herzanfall hervorrufend, durch einen sich komplett im Körper auflösenden, superdünnen Eispfeil, ein Gift transportierend, das ebenfalls bald nicht mehr nachweisbar ist.

Man muss also nicht einmal mehr dafür sorgen, dass der richtige Arzt kommt und nicht etwa ein frecher Bezirksstaatsanwalt einem mutigen Detective der örtlichen Mordkommission den Rücken stärkt: die können ruhig kommen, sie werden nichts finden.

Und wenn es sich um eine prominente Person wie Matt Simmons handelt, so ist es geradezu ideal, wenn die anderen möglicherweise losen Vögel eben gerade nicht genau wissen, ob er mit 67 lediglich zu heiß gebadet oder doch zu viel geredet hat.

Allerdings: Sollte es sich um einen Auftragsmord gedreht haben, so war dieser möglicherweise weniger dem Motiv des Mundtotmachens geschuldet, sondern eher der exemplarischen Bestrafung, vor allem der Abschreckung. (Nach meinem Eindruck hatten sich Simmons brisanteste Quellen inzwischen eher erschöpft; der “Schaden” war wohl weitgehend angerichtet.)

Ob es nun die CIA war oder die Badewanne, eines ist klar: Die psychologische Terrorstrategie profitiert selbst noch von einem Unfall.

Auf der einen Seite kauft BP ganze Meeresbiologische Fakultäten auf, man bekommt satt Geld für ein bisschen Fabulieren, während man auf dem anderen Ende der Skala jederzeit eines natürlichen Todes gestorben werden kann.

Man bedenke: Die USA haben BP erlaubt, Millionen Liter Corexit auszubringen, direkt ins Wasser, weit unten, und aus der Luft, mit Flugzeugen weitflächig versprüht, zu dem alleinigen Behuf, das meiste Öl unsichtbar unter Wasser zu halten und so als nicht meßbar und damit nicht ausgetreten, außerhalb der Entschädigungszahlungen BPs, dabei wissentlich in Kauf nehmend, dass die Gesamtvergiftung von Ozean und Anrainern, des Golfstroms usw, auf ein Mehrfaches ansteigen werde, tausende zusätzliche Krebstote und mißgebildete Kinder klar in der Rechnung enthalten.

Das heißt: Die US-Regierung selbst ist maßgeblich am größten Umweltverbrechen der amerikanischen Geschichte beteiligt, opfert die eigene Bevölkerung der Wohlfahrt einer zuallerwenigst verantwortungslosen ausländischen Kompanie.

Das wissen auch schon eine ganze Menge Leute, und deshalb sind die in Washington ziemlich nervös.

Diese Sache wird sich noch ziehen, und man kann nicht alle arbeitslosen Jungfischer sonntags in der Badewanne verherzinfarkten, ohne dass das auffällt.

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2 Antworten zu “BP’s & Obama’s Killers”

  1. [...] Göller [Neues aus Hammelburg] … BP’s & Obama’s Killers [...]

  2. [...] Das folgende Video stellt die Frage, ob der vielleicht prominenteste Ölkatastrophen-Kritiker der US-Regierung und BPs, Matt Simmons, wirklich plötzlich mit Herzanfall in der Badewanne ertrank: Videolink: http://www.youtube.com/watch?v=We0giwqnTt8 Allgemeiner interessant ist noch die im Film erörterte, in Deutschland bislang wenig bekannte Obama-Friedensinitiative, laut derer die CIA überall auf der Welt, auch in den USA und auch Amerikaner dort, wie ohnehin jeden anderen Erdenbürger, auf Verdacht ermorden dürfen, wofern derjenige “eine Gefahr für die Nationale Sicherheit darstellt”. Weiterlesen… [...]

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