Altes aus Hammelburg

Liebe Leser,

Friedrich Nietzsche meinte, man müsse selbst von seinen Tugenden einmal Urlaub nehmen.

Zu beurteilen, ob das hier Gebotene tatsächlich tugendhaft sei, obliegt selbstverständlich Ihnen.

Eine Woche indes habe ich vor, allein mit meinen Kindern, ohne Telefon, Rechner und Netz, nur mit ihnen, der Natur, allenfalls Papier und Bleistift, zu verbringen.

Wenn hier also ein paar Tage nichts wirklich “Neues aus Hammelburg” zu finden, so ist der Autor sicherlich weder arg verzagt, höchstwahrscheinlich nicht in eine Strafvollzugsanstalt verbracht, noch gar schwer hirnschädig oder restgültig in einer Berliner Gammelgosse verendet.

In der Zwischenzeit, dahingehend will ich Sie hiermit anregen, stehen Ihnen zum Schmökern aus den letzten gut eineinhalb Jahren knapp tausend erbauliche Beiträge zur Verfügung.

Essays, Kommentare, Satiren, Aphorismen, Betrachtungen … kurzum: vieles für unterschiedlichste Geschmäcker.

Ich freute mich jedenfalls, wenn ich, wieder nach Hause gekommen, feststellen dürfte, dass es treue Leser gibt, die Zeit genutzt habend, auch einmal mit Plaisir in der jüngeren Vergangenheit zu graben und zu schürfen, ihr Senkblei dergestalt in meine Seele geworfen, zu wissen, wie tief sie sei.

Einige wenige Leseempfehlungen sind im folgenden für die Zwischenzeit zusammengestellt; die Beiträge, die Sie rechts als “beliebteste” auffinden, sind von selbst als nicht unwichtig sichtbar: indes nicht notwendig die auf Dauer interessantesten (aber natürlich auch von bewährter Qualität), da mitunter ob Tagesaktualität und über die Suchmaschinen ein paar tausend Mal aufgerufen und deshalb prominent.

Also: “Die Traumtrunkfee” vom 20. Juli sollte all jene ansprechen, die auch schon einmal unter mäßiger Weinqualität litten.

“Brzezinskis Sonderknochen gebrochen?” ist ein knackiges Politsatirchen für den echten Liebhaber.

Unter dem Suchbegriff  “Gender” findet jeder etwas, der nicht an die Gleichheit von Weiblein und Männlein glaubt, oder, umgekehrt, sich über mich ärgern will.

Wichtig ist mir persönlich auch immer noch alles, was Sie unter “Ölkatastrophe” finden, denn diese ist meines Erachtens keineswegs gegessen.

“Open Letter to The Killer” ist ein Göller-Brief an Obamsamullah, für den Freund des Friedens und der englischen Sprache.

Wer zudem gerne eine gesunde Portion Skepsis mit etwas Humor gewürzt sieht, der wird bei “Prophezeiungen” nicht schlecht aufgehoben sein.

Zuletzt und damit zuerst empfehle ich noch die jüngeren, in engem Zusammenhang stehenden Beiträge “Die Klarnamenritter” sowie “Decknamenfritzen im Netz”, und zumal die Diskussionen, die sich im jeweiligen Anschluss ergaben, denn sie bergen bei allem Ernstgemeinten schließlich auch Lustiges.

Dazu freute ich mich besonders, wenn noch “Ritter” wie “gemeines Volk” einbrächten, was noch nicht aufgebracht.

Mit den besten sommerlichen Wünschen und herzlichen Grüßen, zumal an alle Kommentatoren

Ihr

M.W.G.

P.S. : Selbst wofern der Euro bricht, Gicht ist drum noch immer nicht.

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2 Antworten zu “Altes aus Hammelburg”

  1. Bernhard sagt:

    Wünsche erholsamen Urlaub.

    LG
    Bernhard

  2. Jochen sagt:

    Schöpfe Kraft, tanke frischen Mut, danach gelingt das Schreiben und Aufklären noch mal so gut!

    Einen schönen Urlaub wünscht

    Jochen

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