Hand und Hose: So begann einst das Gender-Verhängnis

Es gab eine schlichte alte Zeit der primitiven Instinkte, da photographierte man Männer noch in Hosen und Frauen in Röcken (ja, es ist gar nicht so lange her, wie man denken mag, die Technik war längst erfunden).

Heute, da die Zeiten viel besser geworden sind als alt und verlogen gut, erlaubt sich das Mensch derlei bestesterweisest nicht mehr: alleine die Vorstellung, eine Frau könne dem Manne ausgerechnet eine HOSE öffnen oder der ihr umgekehrt unter einen ROCK greifen, ist inzwischen zu unser aller Wohlfahrt dermaßen als abartig diskriminierend verpönt, dass nicht einmal mehr ein Gedanke an solch gesellschaftsfeindliches Handeln gestattet ist.

Schließlich führte derlei Vorgehen in jener Zeit nicht selten zu Entwicklungen, die einem heterosexuellen Geschlechtsverkehre nicht unähnlich kamen, und anschließend, wenn beide weiterhin nicht aufpassten, Abtreibung, wie es sich eigentlich gehört hätte, aus welchen Gründen auch immer für die Delinquenten nicht in Frage kam, die Frau das Ergebnis einer solchart begonnenen Entgleisung auch noch alleine austragen musste.

Diese Frauen waren damals denn auch stets total unglücklich, nicht nur ob der Schmerzen beim Gebären und dann noch im Kindbett, nein, sie mussten diese Bälger gar noch säugen, einer Kuh oder Ziege gleich bis zum Euterwund, hernach füttern, waschen und erziehen, das ganze antifeministische Programm bis zum Ende durchstehen, oft bis zum Tode, wenn ihre Nachkommen sie boshafterweise überlebten.

Damit ist jetzt glücklicherweise Schluss.

Männer öffnen bloß noch Männern die Röcke, und Frauen greifen nur noch Frauen unter die Hose; so ist sichergestellt, dass sich dieses deutsche Volk der Driebel und Dümpel endlich nicht mehr in unkontrollierter und zumal faschistoid-genderdiskriminöser Weise vermehrt.

Sollte dies Programm weiterhin die gewünschten Erfolge zeitigen, so wird es bald gar keine europiden Hände mehr geben, die irgendwohin-, hinein- oder druntergreifen könnten, Dinge zu beginnen, die wir als eine Gesellschaft von Gleichberechtigten klariter nicht zu tolerieren beauftragt sind.

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3 Antworten zu “Hand und Hose: So begann einst das Gender-Verhängnis”

  1. Jochen sagt:

    @Magnus

    Das ist Gesellschaftskritik in phänomenalster Form. Echt Klasse geschrieben. Aber unsere Gesellschaft ist schon so durchgegendert, dass die Menschen noch nicht einmal so einen Pferdekuss verstehen. Wenn ich es ganz bitter böse sagen darf, so wie meine Cousine oft ihre Mißbilligung ausdrückt: Es ist vorbei!

    Viele Grüße, Jochen

  2. Magnus Wolf Göller sagt:

    @ Jochen

    Wir hatten auch mal die Pest und den Dreißigjährigen Krieg…

  3. Jochen sagt:

    Pest? Krieg?

    Nein, ich nicht! Ich bin gesund und wurde ausgemustert. :) Die wussten sicher, dass sie sich mit mir aber ansonsten einen 30jährigen Krieg einhandeln würden. Also haben sie versucht es zu lassen. Trotzdem werden die ihr Fett schon noch bekommen. Phase IV der Kampagne läuft gerade an. Es kann und wird nicht immer so weitergehen, wie es jetzt ist.
    Das ist wie bei der BP-Ölkatastrophe. Erst gibt es Risse durch menschliches Verschulden und dann bricht alles zusammen. Das soll jetzt keine Prohezeiung sein, das sagt mir einfach die Wahrscheinlichkeit. Wir werden ja sehen, ob ich Recht habe.

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