“Oil Spill Syndrome”: Wortgift Marke BP

In den USA hat man, sprachlich also kreativ und elegant wie immer, für die Schafsmedien und deren Konsumenten ein neues Krankheitsbild erfunden: das “Oil Spill Syndrome”.

Auf Deutsch also etwa “Ölverschüttsyndrom”.

Das ist natürlich ebenso lächerlich wie die Sache ansonsten traurig ist, denn dass das Einatmen von Benzol und anderen im Rohöl enthaltenen Stoffen, ebenso dem hochtoxischen Corexit, ebenso deren Aufnahme über die Haut oder Nahrung, extrem gesundheitsschädlich wirkt, akut wie chronisch schädigend bis hin zum Erbgut, ist der Wissenschaft seit Jahrzehnten bekannt.

Auch typische Krankheitsverläufe sind mit Sicherheit tausendfach beschrieben, Art der Wirkung und Schädigung etc.

Insofern stellt dieses Wortgeklingel für Idioten eine reine weitere verschleiernde Sprechblase dar, denn “Syndrome” sind normalerweise mehr oder weniger r ä t s e l h a f t e Krankheiten bzw. Krankheitsverläufe.

Wikipedia dazu:

“Das Syndrom (griechisch σύνδρομος, von συν~, syn~: zusammen~, mit~ und δρόμος, drómos: der Weg, der Lauf) ist in der Medizin und Psychologie das gleichzeitige Vorliegen verschiedener Symptome (= Krankheitszeichen) deren ätiologischer (= ursächlicher) Zusammenhang und Pathogenese (= Entstehung und Entwicklung) mehr oder weniger bekannt sind oder vermutet werden. Von Syndrom wird häufig dann gesprochen, wenn es sich um zumindest in gewisser Hinsicht einheitliche und in vergleichbaren Fällen ähnliche Krankheitszeichen handelt. Eine andere Bedeutung hat der Begriff Symptomenkomplex.[1]” (Kursivsetzung von mir)

Wenn ich nun zuhause Klebstoff, Benzin oder zur Sicherheit gleich Benzol schnüffele, mir also die echte Vollkante gebe, es irgendwie trotzdem noch bis zum Arzt zu robben schaffe, kann der sich, wenn er selber nicht gerade eine schwere Alkoholvergiftung zu überstehen hat, die Sache leicht erklären und mir auch, wofern von meinem Hirn noch etwas übrig ist.

So verscheißert man selbst die Leute mit Wortgift, die man noch nicht physisch vergiftet hat, gießt Hohn und Spott über die Vergifteten und die seriöse Wissenschaft nebenher gleich noch mit.

In einer Hinsicht mag es das “Oil Spill Syndrome” ja geben: rätselhafter Zerebralschwund bei Schafsmedienjournalisten und Politikern seit dem 20. April, also exakt des “Führers” Geburtstag.

Allerdings wäre dann zu fragen, wie viele Gehirnzellen bei denen überhaupt noch den Geist aufzugeben vorhanden seien.

Doch Spaß beiseite:

Cui bono?

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2 Antworten zu ““Oil Spill Syndrome”: Wortgift Marke BP”

  1. 5senses sagt:

    Wie wäre es mit der neuesten Kreation aus dem Frankenstein Labor für psychische Gesundheit? Wer sich gesund ernährt und “Junk-Food” vermeidet, gilt jetzt als “mental derangiert” und gehört in die Psychiatrie. Kein Witz: http://www.naturalnews.com/029098_orthorexia_mental_disorder.html.
    Die neue Wortkreation für diese “Krankheit”: orthorexia nervosa.

  2. Meldungen zur Ölkatastrophe 01.07.2010 | Gesundheitliche Aufklärung sagt:

    [...] In den USA hat man, sprachlich also kreativ und elegant wie immer, für die Schafsmedien und deren Konsumenten ein neues Krankheitsbild erfunden: das “Oil Spill Syndrome”. Auf Deutsch also etwa “Ölverschüttsyndrom”. Das ist natürlich ebenso lächerlich wie die Sache ansonsten traurig ist, denn dass das Einatmen von Benzol und anderen im Rohöl enthaltenen Stoffen, ebenso dem hochtoxischen Corexit, ebenso deren Aufnahme über die Haut oder Nahrung, extrem gesundheitsschädlich wirkt, akut wie chronisch schädigend bis hin zum Erbgut, ist der Wissenschaft seit Jahrzehnten bekannt. Weiterlesen… [...]

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