Bilderberger 2010: Perfider denn je

Dieses Jahr war in Punkto Bilderbergertreffen einiges anders als in den Jahrzehnten davor.

Erstmals berichteten auch MSM (Schafsmedien) wie FAZ, Spiegel und Bild über die geheime Konferenz – soweit sie etwas zu berichten hatten, außer dem Drumherum und der Banalität, dass der Euro wohl ein Hauptthema sei – , die vorher selbst als solche geheimgehalten worden war, so gut es ging, für deren behauptetes Stattfinden allein man in frühreren Jahren noch in bewährter Manier als paranoider Verschwörungstheoretiker hingestellt wurde.

Das klingt nach einer sehr positiven Entwicklung, und so sieht es auch die US-Antiglobalisten-Obertröte Alex Jones, siehe hier:

http://www.prisonplanet.com/alex-jones-bilderberg-is-running-scared.html

Allerdings meint Jones auch, dass die seiner Ansicht nach zunehmend verängstigten Bilderberger, deren Agenda nicht laufe, wie geplant, deshalb umso wahrscheinlicher zum Mittel des Krieges greifen könnten, schon allein um von der Finanzkrise abzulenken, gegen den Iran, der bekanntlich schon lange auf der diesbezüglichen Wunschliste vieler sichtbarer und unsichtbarer Herren des Planeten steht.

Es wäre historisch nicht der erste Krieg, der letztendlich zur Ablenkung von “innenpolitischen” Problemen vom Zaun gebrochen würde; die möglichen Konsequenzen wären in diesem Falle jedoch kaum auszudenken, nicht einmal für die Mächtigsten der Mächtigen durchkalkulierbar, weshalb die Welt von diesem vielleicht eben doch verschont bleiben wird.

Aber zurück zu den Mainstream-Medien: Ich meine, dass diese nicht aus plötzlicher Entdeckung ihrer journalistischen Berichtspflicht heraus auf einmal dieses grandiose jährliche Nichtereignis als doch stattfindend entdeckt haben, sondern dass sie angewiesen wurden, das bislang verordnete Schweigen zu brechen.

Dies mag der Tatsache geschuldet sein, dass die Bilderberger im Weltnetz inzwischen so notorisch geworden sind, dass man ganz oben einsah, es hülfe nun nichts mehr, wie gewohnt damit umzugehen, man also lieber selber die Agenda setzte: durch eigene Verharmloungsartikel und -berichte.

Doch könnte auch anderes hinter diesem publizistischen Paradigmenwechsel stecken bzw. die Obermanipulateure mal wieder aus der Not eine Tugend (in ihrem Sinne natürlich) zu machen getrachtet haben: “Seht her, hier sind wir, die Euch rettenden Mesiasse, ganz öffentlich, naja, vielleicht nicht ganz, denn ein bisserl was muss ja schließlich doch geheim bleiben, damit wir Altruisten Lieschen Müller vor dem Unverstand von Otto Normalverbraucher bewahren können!”

Man kann die Sache also auch umgekehrt betrachten und als in eine noch perfidere Phase eingetreten: Alle Teilnehmer sind ganz harmos und lieb und nur auf das Wohl aller Erdenbürger bedacht.

Dass ich nicht lache: Man hat nur mal ein gutes halbes Jahrhundert alle angelogen und jeden verfehmt und unterdrückt, der von den Geheimtreffen überhaupt zu berichten wagte, ihn ausgegrenzt, lächerlich gemacht, zum Idioten, ihn womöglich beruflich und sozial ruiniert, wenn nicht noch Schlimmeres, und im Grunde dieselben Leute (ein paar sind schon Jahrzehnte dabei) erklären jetzt, sie seien ganz harmlos und superlieb und das könne und müsse man ihnen schon glauben…

Und wer nicht, der kann ja nur wiederum ein durchgeknallter Paranoiker sein usw.-etc.pp-ff. und ad infinitum…

Die ganze Chose ist und bleibt eine gigantische, orchestrierte Schweinerei und Deppenverarsche.

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Eine Antwort zu “Bilderberger 2010: Perfider denn je”

  1. Echnaton sagt:

    Wer in den MSM über Bilderberg liest und sich für das Thema interessiert wird früher oder später Daniel Estulins Buch lesen.

    Und wer das getan hat weiß top bescheid wer die Fäden zieht, wo die Reise hingehen soll und was man dagegen machen kann.

    Dann ist es auch kein weiter Weg mehr zu 9/11 und dem Geldsystem.

    9/11 und Bilderberg werden der NWO das Genick brechen.

    Die Räder drehen sich langsam, aber sie drehen sich. Bilderberg 2010 war ein Erfolg für die freie Menschheit.

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