Hammelburger Gerüche II

In der netten, kleinen, malerisch an der fränkischen Saale gelegenen Stadt Hammelburg, stinken weder die Abtritte der gen Afghanistan von der darüberliegenden Garnison aus abkommandierten Soldaten, noch dass irgendsonstwas dort stinken könnte.

Außer Dreien.

Der Erste stank an der dortigen Grundschule also, zumal nach dem überaus ungesunden Knoblauch, der ja in der Regel leider nicht von der Firma Nestle, durch die Schule empfohlen, geliefert wird, dass seine Lehrerin sich im Selbstschutze dawider durch ihn genötigt sah, ihn in der Dusche vor und nach dem Schwimmen reinigungstechnisch, nackten Sack vorzeigen beim Abseifen! , sexuell zu demütigen.

Der Zweite wiederum stank an der dortigen Realschule, so dass sein Vater ob “Mobbings” für ihn ebenfalls den Wechsel in eine neue Klasse erzwingen musste.

Der Dritte schließlich stank so gewaltig, dass man ihn als vom Jugendamt Bad Kissingen ans Gymnasium für über zwei Monate bestellten Schulbegleiter eines psychisch gestörten Kindes ob seiner für andere Schüler beinahe zur Ohnmacht führenden Ausdünstungen kurzfristig von seiner Aufgabe entband.

Ich frage mich nur noch, wer in dieser Stadt, außer diesen Dreien, überhaupt weiß, was Stinken bedeutet, beziehungsweise, wer sonsten das ganz politisch korrekt anroch.

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