Der Witz ist überall, er wird nur zu selten entdeckt.
Archiv für den Monat Februar 2010
Aphorismen 75
Samstag, 20. Februar 2010Alles fressen
Samstag, 20. Februar 2010Ich sprach vor kurzem mit einem leitenden Redakteur einer überregionalen Zeitung (ich verrate jetzt nicht, ob es eine eher “linke” oder eher “rechte” war, aber eins von beiden traf zweifellos zu) und erklärte ihm aus gegebenem Anlass, dass ich mich angesichts der momentanen deutschen Islamdebatte immer wieder frage, wer denn dümmer sei, die “Rechten” oder die “Linken”. (weiterlesen…)
Wo ist Mardscha (=Marja, Marjah, Marjeh)?
Freitag, 19. Februar 2010Die obige Frage hat Anahita Girishki, stammend aus der afghanischen Provinz Helmand, anlässlich der größten NATO-Offensive seit Kriegsbeginn, im Kern gegen diese Stadt, im ef-magazin aufgeworfen:
http://ef-magazin.de/2010/02/18/1875-afghanistan-krieg-in-der-phantomstadt-mardscha#comments
Wenn Sie die Stadt mit vorgeblich 80000 Einwohnern finden, sind Sie besser als Google Earth (findet unter “Marjeh” ein paar Hütten im Dreck) und andere, die es schon versucht haben.
Wer sie ausmachen kann, den bitte ich um einen erklärenden Kommentar auf dieser Seite.
Irankrieg II
Freitag, 19. Februar 2010Das Geschwätz bezüglich des Griffs nach der Atombombe durch den Iran geht in die hundertfünfzigste Runde.
Erstens: Waraum eigentlich sollte der Iran nicht nach diesem Mittel streben, wenn sein Feind Israel über mit deutscher Hilfe selbst von geschenkten U-Booten abfeuerbare, geschätzte 200-300 atomare Sprengköpfe verfügt und ständig mit Agriffskrieg droht?
Andererseits zweitens: Verfügt der Iran nicht schon längst über ganz andere Mittel, im Falle seiner versuchten Niederbombardierung zurückzuschlagen, so dass sich Israel in Wirklichkeit dreimal überlegen wird, zur militärischen Eskalation voranzuschreiten? (weiterlesen…)
Must see
Donnerstag, 18. Februar 2010Webster Tarpley über den Dalai Lama auf Russia Today:
Aus dem Horrorkabinett der Guten
Mittwoch, 17. Februar 2010Hier noch einmal Paul Craig Roberts zum US-Polizeistaat:
http://rense.com/general89/pcr.htm
Freedom
Dienstag, 16. Februar 2010Shred the Fed.
So sei es
Dienstag, 16. Februar 2010GenderInnen richtet mich, ich bin ein Mann.
Rosenmontag
Dienstag, 16. Februar 2010Soeben fuhr ein Rosenmontagskarren etwas verspätet an mir vorbei.
Auf dem Kutschbock saß Al Gore und grinste, wie Jack Nicholson das nimmermehr fertigbringen wird; neben ihm gewahrte ich einen weiteren Friedensnobelpreisträger, der in großen Lettern “Let’s Nuke Iran Now” auf sein Wams genäht hatte; hinten auf dem Wagen lümmelten sich allerlei Puppen und Pappnasen, unter anderem eine Närrin, die sich einen Riesenplastikphallus mit der Aufschrift “Alles muss ab, FDP!” umgebunden hatte, eine Art Satyr, der Prinz Charles zum Verwechseln ähnlich sah, ein Hitler, der fortlaufend schrie, “ich will meinen Goebbels wiederhaben!”, ein Frankenstein, skandierend, “das Klima gehört mir!”, sowie knapp gegürtete Parzen, kichernd, die riefen, “Kölle, Kölle, Kölle, oh Mölle, Möllemann!”
Zwischen all diesem frohen Treiben (weiterlesen…)
InnInnen
Montag, 15. Februar 2010ManIn hatin alsin UngedientIn natürlichin keinin Ahning, wasin SoldatInnen soin leistinnen müssinnen.
Diein StiefelInnen stetsin geputztinnen haltinnen, VorgesetztInnen ordnungsgemäßin grüßinnen, PanzerInnen instandinnen haltinnen uswin.
Zudemin sindin sämtlichinne LügnerInnen derinne BundesregierungInnen aufsin HöchlichstInnen zuin respektierinnen, sowiein auchinne abschwörbereitinne TalibanInnen.
IchInnen wissinnen jetztin nochin genauerinnen, waruminnen sieinnen nichtin hinginginnen zuin solchinnen HäufInnen.
Unter Kollegen
Montag, 15. Februar 2010Der Extraterritorialsubservient und der Defendarreferatssubservient stehen vor einem riesigen bräunlichen Sumpf.
Sich sonst ungehört und unbeobachtet fühlend, sagt Westerwelle bemerkenswert nüchtern: “Schau mal, Gutti, so sieht eine große, befriedete, mohnanbaufreie Zone mitohne Hindukusch und fremdenfeindlichen Schwulenhassern aus.”
Darauf zu Guttenberg: “Falsch, du Kollalleralschaden. Das ist ein Opiumdepot der CIA.”
Neues vom Defendarreferatssubservienten
Montag, 15. Februar 2010Karl Theodor usw. von und zu Guttenberg wurde kürzlich gefragt, was er sich denn da in die Haare schmiere, Gel etwa?
Diese pöbelesk profane Ausdrucksweise duldete der fränkische Freiherr selbstredend nicht und erklärte, er appliziere suprazerebral brillantinäre semiviskositionelle Koalitions- und Köhäsionssubstanzen zum Behufe der indiskriminösen Stabilisierung seiner Schädelkalottenprotuberanzen.
Neues vom Extraterritorialsubservienten
Montag, 15. Februar 2010Bekanntlich stirbt die Wahrheit im Krieg zuerst.
Wenn Westerwelle demnächst gefragt wird, was er denn da anhabe, wird er wohl nicht mehr Jacke und Hose sagen, sondern “superfiziale, okzidentalstilistisch maßgeschneiderte thorakale und analoventrale sowie legale (von Englisch “leg”) Verhülldeckstoffe”.
Irankrieg
Sonntag, 14. Februar 2010Ich finde es nicht witzig, dass man den verdeckt ohnehin schon geführten Krieg gegen den Iran immer weiter auch in die Nähe einer deutschen Beteiligung daran rückt.
Das ganze Prozedere erinnert an den Vorlauf zum Irakkrieg. (weiterlesen…)
Bravo, Herr Extraterritorialsubservient!
Mittwoch, 10. Februar 2010Eben hörte ich in meinem Bayernradio, dass wir uns in Afghanistan laut Außenminister Westerwelle ab heute in einem “bewaffneten Konflikt im Sinne des humanitären Völkerrechts” befinden.
Der schmucke Bonner hat also ganz im Sinne seiner rheinischen Frohnatur und exakt zur richtigen Jahreszeit sage und schreibe 18 (!) Silben für das verbraten, was der Amerikaner “war” nennt, der Franzose “guerre” und der nicht völlig auf die Laberrübe gefallene Deutsche ebenso einsilbig Krieg.
Bald wird dieser Wortkünstler wohl auch nicht mehr erklären, er sei schwul (weiterlesen…)
Ich habe sie!
Dienstag, 09. Februar 2010Ich habe sie. Sie ist in mir. Mir allein ist es geschuldet, dass nicht Abermillionen Menschen elendiglich verröcheln müssen.
Seit Tagen läuft meine Nase, als betriebe sie ernsthaftes Triathlontraining. Die Schweinegrippe hat offensichtlich erkannt, dass sie nur im Leibe und am Orte eines semisubprekariaratären Schreiberlings und seiner darob nur mäßig beheizten Studierstube eine Chance hat, ihr Werk zu tun.
Als Schweinegrippechristus, der das Viruskreuz für die gesamte Menschheit auf sich genommen hat, verspüre ich einen geradezu erderwärmenden religiösen Schauder; Sie können sich gar nicht vorstellen, was für ein Gefühl das ist, circa zehn hoch dreiunddreißig Schweinegrippeviren, also den gesamten planetaren Bestand, ganz alleine zu vernichten.
Wie als ob ich als ein Tera-Leonidas der Neuzeit, (weiterlesen…)
Wo ist sie?
Montag, 08. Februar 2010Wo ist sie? Wer hat sie gestohlen? Wurde sie entführt? Hat sie sich versteckt? Besitzt sie eine Tarnkappe? Hat Al Gore sie verspeist, oder war es Pachauri oder Ed Miliband? Wurde sie in die Sklaverei verkauft? Lebt sie als Nebenfrau im Harem eines saudischen Prinzen? Ist die Welt doch hohl und sie ins Erdinnere geflüchtet? Ausgewandert auf den Aldebaran? In die Takla Makan? Auf den Grund des Baikalsees? (weiterlesen…)
Aphorismen 74
Samstag, 06. Februar 2010Wir Menschen haben alle Fähigkeiten, zum Eigentlichen zu gelangen. Unser Problem liegt darin, dass materieller Erfolg bislang fast immer aus der Korruption erwächst oder diese nach sich zieht, da er ja bestehen bleiben will; daher die Schmerzseligkeit derer, die “rein” werden wollen.
Einladungen
Samstag, 06. Februar 2010Heute Nacht wurde ich von scheinbar wohlwollenden Außerirdischen entführt; sie waren insgesamt nett zu mir und boten mir auch einen guten Barolo, einen entsprechenden Burgunder und einen Würzburger Steinriesling an; allein auf die Frage, weshalb sie mich nicht einfach freundlich zum Umtrunke eingeladen hätten, anstatt einen solchen Zinnober zu veranstalten, blieben sie mir die Antwort schuldig.
Merke: Achte nicht nur auf die Qualität des Weines sondern auch die Manieren deines Gastgebers.
Harte Sanktionen
Freitag, 05. Februar 2010Der britische Klimaminister Miliband hat jetzt knallhart alle Leugner mit Redeverbot belegt; wer zuwiderhandelt, muss ihn nicht unter sechs Monate lang kaltblasen.















