Bin Laden wird zu warm

Osama bin Laden, oder der, welchen seine Freunde von der CIA für ihn ausgeben, ist auf Al Jazeera aufgetreten und hat die Industriestaaten wegen des Klimawandels an den Pranger gestellt.

Wenn selbst derart integre Leute wie ObL an den Klimawandel glauben und nicht nur an Allah, ebenso wie Al Gore und diverse andere Friedensnobelpreisträger, wird es für Skeptiker wie mich natürlich wieder ganz eng.

Inzwischen fürchte ich gar um meine Sponsorengelder: Exxon und Royal Dutch Shell haben mich bereits angeschrieben und fordern Millionen zurück, da “wir unter den neuen gegebenen Umständen nicht mehr erkennen können, dass Sie Ihren Teil des Vertrages eingehalten haben. Außerdem haben Sie bisher kein schlüssiges Konzept vorgelegt, wie die Autorität eines ObL wirksam untergraben werden könnte…”

Ich sitze also schwer in der Klimatinte.

Inzwischen habe ich versucht, über Al Jazeera einen Kontakt zu ObL herzustellen, auf dass er seine Klima-Fatwa wenigstens etwas abmildere; doch dieser Hardliner in Sachen Grün scheint nicht mit sich reden lasen zu wollen.

Verschärft wird die Lage für mich nunmehr noch dadurch, dass ich, mit jedem Spotte über den IPCC und seine getürkten Daten, jetzt womöglich gleichzeitig die religiösen Gefühle der Muslime beleidigen könnte; und was einem daraufhin blühen kann, ist eben nicht nur, dass man mit Holocaust-Leugnern verglichen wird, sondern womöglich steht plötzlich der Mann mit der Axt vor der Tür.

Ich habe mir deshalb bereits eine Axtfangschlinge gebastelt, da ich keinen Waffenschein besitze und man mir im örtlichen Militärladen, wo zwar allerlei Kampfmesser, Bajonette, Schwerter usw. für den häuslichen Notwehrbedarf zu erwerben sind, keine solche anbieten konnte, da Axtfangschlingen nicht zum üblichen militärischen Standardbedarf gehörten und außerdem bislang kaum nachgefragt würden, so dass nicht einmal eine chinesische Billigkopie erhältlich sei.

In meiner Verzweiflung habe ich mir dann noch ein kleines Schweinescheißefass zugelegt, denn ein netter örtlicher Schweinezüchter hatte großzügig Verständnis für meine Nöte und Sorgen, so dass ich einem Beaxteten mit etwas aus der üblichen menschlichen Art schlagendem Appetenzverhalten zunächst mit gezielten Kotwürfen Sicht wie Lust zu nehmen vorhabe, um hernach die Axtfangschlinge einzusetzen und ihn, wenn das noch nicht reichen sollte, mittels eines 18er Steinmetz-Holzklüpfels per dosiertem Hieb auf die Schädelkalotte human außer Gefecht zu setzen.

Manchmal wünschte ich mir, es gäbe überhaupt kein Klima.

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