Archiv für den Monat Dezember 2009

WER muss her! (Klimagate-Climategate-Endlösung)

Freitag, 11. Dezember 2009

Ich bin entschieden dafür, Abwrackpämien für Selbstmörder und Rentner auszuloben.

Das statistisch ermittelte eingesparte CO2 sollte der jeweiligen dahingehend aktiven Volkswirtschaft im Sinne ihrer zugeteilten Zertifikate gutgeschrieben werden.

Ebenso unumgägnglich sind zur Rettung der Menschheit Zwangssterilisierungen im großen Stil sowie Abtreibungsbeugehaft für Schwangere.

Zunächst aber muss, zumal in Deutschland, der Volksverhetzungsparagraph 130 StGb auf Klimaleugner hin präzisiert und ausgedehnt werden.

Leugner sind dabei wahlweise zu ersticken oder zu schächten, denn religionsgemäße Entsorgungsformen sind selbstverständlich einzuhalten.

Zur Klärung strittiger Fragen ist ein Weltmenschenentsorgungsrat einzurichten, unter der Ägide der UNO.

Der WER muss dabei selbstverständlich auch zur einzigen vollzugsberechtigten Steuerungs- und Steuerbehörde ausgebaut werden.

Die nationalen Kommissariate haben ihm direkt zu unterstehen, berichtspflichtig im Sinne ihrer Fortschritte und uneingeschränkt weisungsgebunden im Sinne der zu ergreifenden Maßnahmen.

Der WER hat das Recht und die Pflicht, angemessene Lebensquoten für die Nationen festzulegen.

Von der notwendigen Entsorgung auszunehmen sind nur die direkten und indirekten Organe des WER, insbesondere also alle im Klimazertifikate- und allgemeinen Geldhandel Tätigen sowie die unterstützenden und durchführenden Einsatzgruppen (Journalisten, Politiker, Polizisten, Soldaten, Richter etc.), letztere dabei lediglich bis zur erfolgreichen Durchführung ihrer Aufgaben.

Nur WER kann die Welt retten!

Aphorismen 57

Freitag, 11. Dezember 2009

S’goht em Läba emmer mol widder a Dierle uff.

(Ein Leitspruch meiner Großmutter)

Aphorismen 56

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Mit Deckname schreibt man Diktatur oder geht zur Hur’.

Boshafte unter Decknamen im Netz

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Der “Freitag”, jene linke Wochenschrift aus Berlin, die ich hier schon erwähnte, hat jetzt noch ein Problem weniger: mich.

Ich habe dort heute Nachmittag meinen Abschied als Kommentator erklärt, mindestens bis dass klare andere Sitten herrschten.

Diese spontane Entscheidung, meine Ausflüge nach dieser Seite hin einzustellen, hatte, wie im Fach Geschichte gelehrt, eine Ursache sowie einen Anlass.

Die Ursache lag darin, dass auf den – wie schon erwähnt mitunter auch niveauvollen Kommentarseiten der Netzausgabe des Blattes – teilweise Schimpforgien gegen vermeintlich nicht ganz Koschere gefahren wurden, die eigentlich schon länger unerträglich waren.

Schließlich traf es dabei eine sehr fleißige Bloggerin – von der zwischenzeitlich pikanterweise bekannt wurde, dass sie auch als reguläre Journalistin für das Blatt schreibt, was ich allerdings nicht wusste – mit Decknamen klara, welche es gewagt hatte, in einem sehr persönlich gehaltenen Beitrag ihr Unbehagen bezüglich Minaretten zu gestehen. (weiterlesen…)

Klimagate (Climategate): Schweineklimagrippe

Dienstag, 08. Dezember 2009

Seit Tagen stirbt die ganze Menschheit an der Schweinegrippe, und ich höre gar nichts mehr davon, weil alle zuständigen Journalisten entweder schon tot oder nach Kopenhagen zur Klimakillerkonferenz gefahren sind oder beides.

Wenn das so weitergeht, dann merken wir weder etwas davon, dass wir alle sterben, noch gar, dass die Welt untergeht.

Hoffentlich sagt uns dann wenigstens noch jemand, dass wir uns dringend gegen alle diese Gefahren hätten impfen lassen sollen.

Islamkritik “rassistisch”?

Dienstag, 08. Dezember 2009

Das merkwürdigste “Argument”, welches gegen Leute vorgebracht wird, die den Islam nicht als die reinste Religion der Liebe und Offenheit gegenüber Andersdenkenden ansehen (um das blöde Toleranzwort mal außen vor zu lassen), ist jener Vorwurf des “Rassismus”.

Dem Islam hängen nämlich zu ähnlich großen Anteilen Semiten (überwiegend Araber), Indogermanen (Inder, Perser, Kurden, Bosniaken, Albaner, Paschtunen), Schwarzafrikaner diverser Völker, Turkvölker sowie Südostasiaten (Indonesier, Philippinos) an; dazu kommen in geringerem Maße Kaukasusvölker, mongolische (in Afghanistan die Hazara) und andere.

Eigentlich bleibt nur die indianische Rasse (oder gibt es nur Rassismus, aber keine Rassen?) diesbezüglich weitgehend außen vor.

Logischerweise müsste auch ein Christentumkritiker als Rassist bezeichnet werden, denn es gibt schwarzafrikanische, weiße, indianische, selbst viele semitisch-arabische (koptische, chaldäische, palästinensische, libanesische) Christen; der überwiegende Teil der Philippinen ist außerdem christlich; und noch im Reich der Mitte finden sich wohl mal zwanzig bis dreißig Millionen Han-chinesische Jesus-Anhänger.

Weshalb eine kritische Haltung dem Islam gegenüber also Rassismus ausdrücken solle, erschließt sich wohl nur einem kompletten Toren.

Oder aber es handelt sich dabei um eine sachlich völlig ungegründete gezielte Hetze.

Das Gedicht vom Sohn vom Narren

Montag, 07. Dezember 2009

Mein Sohn Haldor, der morgen neun Jahre alt wird und schon lange meint, er wolle mal Schauspieler werden (ich scherzte gelegentlich ob seiner Leutetotbabbelei, er bekäme zum Achtzehnten kurzerhand ein Kasperlestheater geschenkt und könne sich dann damit selbständig machen), hat eben das folgende Gedicht verfasst, wenn man so will, eines zum Schweineklima:

Es war einmal ein Schwein

Das hatte auch vier Bein’

Es gang auf viele Feste

Und trank Wein

Es war so fein

Wie sein eignes Heim

Das Schwein hat auch zwei Ohren

Und geht mal eins verloren

Dann schenk’ ihm eins von Dir

Das Schwein ist allgemein

Tagaus tagein

(Die Textüberschrift ist ebenfalls von ihm.)

Männerweisheiten

Sonntag, 06. Dezember 2009

“Dumm f… gut”: Diese Aussage ist im männlichen Volksmund, natürlich lediglich auf Frauen bezogen, sehr verbreitet.

An sich für einen vernünftigen Mann zunächst mal gar keine so dumme Aussage.

Denn in heutiger Zeit kann man mit einigem Recht davon ausgehen, dass “dumme” Frauen einen unbefangeren Spaß am Sex haben als postmodern libidinös zerstudiert vergenderte.

Andererseits habe ich bis heute nie gehört, dumme Frauen f… s e h r gut, gar hervorragend, einzigartig, unvergleichlich.

Ein köstlicher Klassiker dafür, sich eine geläufige Aussage etwas genauer anschauen zu sollen, um tiefer zu schürfen.

Gender Brave World

Sonntag, 06. Dezember 2009

Vielleicht ist es gut so.

Intelligente deutsche Mädchen machen Abitur, weil man sie am Gymnasium besser leiden mag als die nervigen Jungs, um danach keine Kinder zu kriegen und auszusterben.

Das X-Chromosom verblödet, und selbst der missratenste männliche Dümmel bekommt langfristig gesehen wieder eine Chance.

Echte Kosmische Gerechtigkeit.

Aphorismen 55

Sonntag, 06. Dezember 2009

Außer Lernen hilft nur Lachen.

Schmerz als Zeiger

Samstag, 05. Dezember 2009

Vor einigen Wochen, als ich unfallbedingt Anlass wie Muße dazu hatte, schrieb ich hier über die Grönemeyersche Liedsequenz zum Leben “Es ist okay, es tut gleichmäßig weh”.

Ich meinte damals, dass es glücklicherweise nicht gleichmäßig wehtäte.

Jetzt will ich die Aussage ein wenig berichtigen.

Seit “es” (ich zerstauchte mir die rechte Seite, Arm bis in die Schulter ziemlich übel) glücklicherweise gar nicht mehr über viele Tage fast gleichmäßig grausam weh tut, arbeite ich stetig daran, dass es, wenn auch nicht mehr auf jenem Niveau, fast gleichmäßig weh tut.

Das heißt, ich belaste den ganzen maroden Bereich (leichtere Weinkorken schaffe ich schon wieder ohne Hebelzieher mit der maladen Seite) immer genau so weit, bis es wieder gerade so vertretbarermaßen weh tut.

Ganz einfach, um nicht in den besten Jahren schon zu einem halbseitigen Schrumpelmännchen zu werden.

Manchmal muss es wohl so lange möglichst gleichmäßig weh tun, bis dass der Schmerz nicht mehr mitkommt.

Dilettantentum

Samstag, 05. Dezember 2009

Ein klassischer Hochbegabter, den ich als Freundesfreund vor etwa einem Jahr kennenlernte, sagte zu mir, nachdem ich ihm meinerseits von meinem Werdegang, meinen Interessen und Tätigkeiten erzählt hatte: “Das heißt, du dilettierst auf allen Gebieten.”

Ein gnadenlos ehrliches Kompliment.

Vielleicht lerne ich deswegen jetzt aufs neue Latein, um mein bereits ziemlich allgemein fundiertes Dilettantentum auf eine nochmals breitere Grundlage zu stellen.

Klimagate (Climategate) III

Samstag, 05. Dezember 2009

Je weniger die Klimahysterie zu halten ist, um desto schriller werden deren Protagonisten.

Ich sagte gestern einem guten Freunde, dass ich eigentlich schon gar keine Lust mehr habe, darüber zu schreiben.

Man kann aber nicht nur tun, wozu man Lust hat.

Ich werde mich jetzt trotzdem aufs Fahrrad setzen und aus blanker egoistischer Bosheit einige Gramm CO2 mehr in die Atmosphäre blasen, denn wenn ich hier am Rechner sitzen bliebe.

Wenn Al Gore mich nicht unterwegs mit einem seiner Hubschrauber anhält und als Leugner verknastet, schaffe ich es glücklich zum Klimakillervolleyballturnier meines Sohnes und kann vielleicht nebenbei noch die Übeltäter ausmachen, welche ihm in der Umkleide seine Schuhe zu verstecken pflegen.

Das ist doch mal einen Weltuntergang wert.

Peinliche Einheit

Samstag, 05. Dezember 2009

Am Schlusse wollen unsere Linken doch genausowenig Frauen gesteinigt sehen wie unsere Rechten.

Was lehrt uns das?

Links ist auch lustig

Freitag, 04. Dezember 2009

So langsam bekomme ich das Gefühl, die intellektuelle deutsche Linke besser zu kennen als mich selbst.

Wenn ich auf meinen Streifzügen und ob meiner Beiträge auf den Kommentarseiten des “Freitag” nicht immer mal wieder, manchmal auch recht unsanft, darauf hingewiesen würde, dass ich irgendwie kein anständiger Mainstream-Linker sei, merkte ich’s wohl selbst kaum noch.

Ich las dort so viele auch intelligente Erwägungen, zumal immer wieder sehr gutes Deutsch, dass ich manchmal fast schon dachte, eine Mörgenröte allgemeiner Vernunft sei augerechnet dorten am Anbrechen, wo einer, der sich nicht schämt, ein Deutscher zu sein, es wohl kaum erwarten könnte.

Ich bin noch immer nicht endgültig wirksam gemobbt, weil meine Ansichten zum Islam etwas von manchen anderen Teilnehmern differieren, obwohl es dahingehende Versuche gab und mir erst vorher “personale Vernichtung” angekündigt wurde; und ich nehme diese mit einem besonderen Lächeln, da ich mich auch schon einmal eine zeitlang auf einer “patriotischen” Seite herumgetrieben habe, auf welcher ich wegen meiner uneinseitigen Gedanken schon länger nicht mehr statthaft bin.

Ob diese “Linken” es jenen “Rechten” jetzt im Sinne der sogenannten Intoleranz, ich nenne es lieber mangelnde Redefreiheit, gleichtun wollen, wird sich zeigen.

Die “Linken” jedenfalls drehen zur Zeit wegen der mangelnden Liebe von Europäern zum Islam oft schon beinahe kollektiv durch.

Bin mal gespannt, was da noch so alles kommt.

Als Kärrner

Donnerstag, 03. Dezember 2009

Manchmal versuche ich nur, Lichtenberg aus dem achtzehnten und Nietzsche aus dem neunzehnten in unser einundzwanzigstes Jahrhundert zu übertragen.

Alemannen und Kelten mögen Mohammeds Lehren nicht

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Die bösen Schweizer haben gegen den weiteren Bau von Minaretten in ihrem Lande gestimmt.

Dafür straft man sie jetzt schwer.

Aber nur in den Schafsmedien.

In Wirklichkeit hätten sie wohl lieber für unveräußerbare Frauenrechte votiert.

Selbst Deutsche dürfen töten müssen

Dienstag, 01. Dezember 2009

Der Spiegel-Titel dieser Woche ist einmal wieder ein besonderer Leckerbissen für den Schwaben mit dem bösen Blicke:

WANN DÜRFEN DEUTSCHE TÖTEN?

Die Bundeswehr, Afghanistan und der Krieg im 21. Jahrhundert

Ich habe die Geschichte dazu bisher nicht gelesen, welches ich mir einfach zu glauben bitte, um diesen bemerkenswerten Aufmacher zunächst schlicht aus sich selbst heraus unbeeinflusst zu kommentieren.

Zwischen der Kopfzeile und dem Untertitel, welche innerhalb des üblichen roten Rahmens schwarz unterlegt sind, gewahrt man ein grün gehaltenes Bild, auf welchem ein ungefähr erkennbarer Turbanträger durch eine typisch afghanische Steinwüstenlandschaft unterwegs ist, hinter sich ein undefinierbares Bündel, wiederum drei Schritte dahinter einen Halbwüchsigen von vielleicht zwölf Jahren; der Beturbante befindet sich dabei im Visier eines Fadenkreuzes, welches auf seinen Rücken gerichtet ist.

Soviel zum optischen Beiwerk.

Besonders perfid indes wirkt die Überschrift dazu, denn sie impliziert, dass Deutsche, da der Tod ja bekanntlich als ein Meister aus Deutschland gilt, irgendwie ganz besonders gar nicht töten dürften, normalerweise jedenfalls, so wie das zivilisierte, stets Demokratie und Frieden herbeitötende Engländer, Amerikaner, Franzosen oder Israelis selbstverständlich dürfen, da sie ja keine üblen Tätervölker sind.

Ich vermute daher mal, dass Deutsche nur dann töten dürfen, wenn sie dies an der Seite der erwähnten Länder tun, als deren Vasallen und brave Unterlinge, sehr wahrscheinlich aber schon nicht mehr an der Seite Russlands, gegen welches wir den Zweiten Weltkrieg zwar auch verloren haben, in dem Falle aber gegen inzwischen zu Bösen oder wenigstens Halbbösen umdefinierte Befreier unseres Vaterlandes.

Ich gehe des weiteren davon aus, dass Deutsche nicht nur Turbanträger in den Rücken schießen dürfen, sondern sogar Eisbären erlegen, wenn die UNO dazu unter US-Kommando das Feuer freigibt.

Wir sollen also auch töten “dürfen ” (sehr großzügig, geradezu ein peinlich unverdientes Geschenk an unsere schändliche Nation, dass wir solches jetzt dürfen müssen), wenn wir uns befehlen lassen, wen, aber wir sollten natürlich dabei immer ein schlechteres Gewissen haben als der gesamte Rest, welcher das für sein sittliches Gefühl nicht nötig hat, weil er schon immer nur gerechte und humane Kriege führte und etwas anderes gar nicht kennt.

Ich liebe den Spiegel ob seines also unbestechlichen wie unbefangenen postmodernen Besatzerverfassungspatriotismus.

Aus dem Südosten nichts Neues

Dienstag, 01. Dezember 2009

So langsam bekomme ich das Gefühl, einer der ganz wenigen prononcierten deutschen Islam-Kritiker zu sein, die ihre Paddel nicht in einem gestaucht umbragrau verwitterten mosaischen Nachen suchen.

Namentliche Hinweise für die erhärtete These spare ich mir, denn meine Leser können einzelfalls lesen und benötigen deswegen auch keine “Links”, um zu wissen, wovon ich rede.

Wegen jener stets lecken, schlickfaulichten Klapperkähne und deren überhöhten Wartungs- und Liegekosten bekomme ich bislang auch keine wohlwollenden Besprechungen seitens der Springer-Presse.

Nichtmal einen Riegel Fenchelwurst als Ablasshappen.

Darob bin ich auch ganz und gar persönlich beleidigt, menschlich aufs tiefste getroffen und in meinen religiösen Gefühlen bis an den Tümpelgrund verletzt.

Ich erwäge drumb inzwischen eine gepfefferte Klage gegen solcherlei matschgetriebene Menschenrechtsversenkerei.

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