Eigentümlich linksfrei

Nachdem ich zum einen keinen meiner derzeitigen Lieblinge benachteiligen will und der Anlass zum anderen überdies glücklich gegeben ist (ein Teil des Weihnachtsrätsels vom 23. 12. lässt sich so leicht als gelöst verifizieren oder jetzo vollends lösen), will ich heute auch den “Freitag” bzw. Herrn Augstein, dessen Herausgeber, billigerweise nicht zu kurz kommen lassen.

In gewisser Weise hat der erklärte Linke Augstein seine ebenfalls ganz eigentümliche Art Vorstellung von frei, indem er über die Netzwelt, “seine” (meist unfähigen) Blogger, sein Projekt vor Hamburger Studenten dahersalbadert und die ganze Chose ohne Korrektur, geschweige denn Lektorat, geschweige denn auch nur mit einem rudimentären Layout ausgestattet, dann auf seiner Seite als Blogger im eigenen Blatt zur Diskussion hochjagt.

Das ist aber noch nicht das eigentümlichste Lustige: Ein Blogger aus seiner “Community” hat sich eines Teils der Aussagen Augsteins flugs angenommen und dem lieben Chef lesenswert liberal eingeheizt.

Etwas für Liebhaber, ein kleines Sammlerstück: freitag.de / blogs / Autor: oranier / Titel: “Zu: Jakob Augstein, Die Zukunft der Zeitung 1/2″

(Linksfunktion streikt leider, also bitte von links nach rechts mit Links durchklicken)

Nachtrag, 29. 12., 1.14 Uhr: Inzwischen hat Herausgeber Augstein seinem Kritiker geantwortet und bekannt, dass er dessen brisantesten Satz (extra nachzitiert) irgendwie nicht verstanden habe. Mit “Äh” und der Bitte, das doch noch einmal einfacher erklärt zu bekommen. Schwer zu sagen, ob es sich dabei um eine schwache Finte, tatsächliche Überforderung in Punkto Lesfähigkeit oder eine Mischung aus beidem handelt.

— Anzeigen —


Tags: , , ,

Eine Antwort hinterlassen