Fröhliche Weihnachten!

Der Bundesgesundheitsminister zitiert das Schweinegrippevirus zum Jahresendkrisengespräch nach Berlin und will Schadenersatz: “Wegen dir sitze ich auf Millionen Impfdosen! Du hast einfach nicht geliefert! Das ist glatter Vertragsbruch!”

Darauf das leicht erregte Virus: “Ich habe mein Bestes gegeben! Ich weiß genau, dass ich alleine in Deutschland in den letzten Monaten mindestens drei Millionen Menschen erfolgreich angesteckt habe! Nur, dein deutsches Dummvolk geht ja einfach nicht zum Arzt!”

Darauf Rösler, schon mit rötlichen Flecken im Gesicht: “Was waren denn das für tolle Infektionen, bitteschön? Alles Pillepalle, du Versager! Kaum Tote! Nur Leute, die sowieso bald krepiert wären! Das ist jetzt meine Grippe, hast du mich verstanden, du Schweinsbock!”

Darauf das Virus: “Alles Pillepalle? Wie bitte? Die Leute haben getrielt und gerotzt und gekülcht und geschissen, was das Zeug hält! Was kann denn ich dafür, dass sich in deinem Mistland jeder Looser an jeder Ecke Bananen, Bier, Vitamintabletten und ich weiß nicht was noch für Centbeträge kaufen kann, und das alles auch noch bei hygienisch einwandfreiem Wasser! Ändere du mal die Verhältnisse hier! Auch ich brauche anständige Arbeitsbedingungen, oder haust du hier etwa bei den Berliner Pennern unter der Brücke? Hol dir deinen Regress bei deinen unfähigen Schafsmedien, die noch nicht einmal in der Lage sind, deine Leute zum Arzt und zur Impfung zu treiben, du Anfänger! Und ansonsten hol dir das nächste Mal doch die Schafsgrippe, vielleicht wird’s dann was! Aber pass’ bloß auf, dass du dich daran nicht noch selbst ansteckst, sonst warst du vielleicht bald der jüngste Minister!”

Der Minister erleidet vor dem inzwischen sehr gelassen und selbstzufrieden dreinblickenden Schweinegrippevirus zunächst noch einen Schreianfall (“und ich habe mich sogar noch öffentlich für dich impfen lassen, du Sau, und zwar in echt!”) mit sich verstärkendem Ohrensausen, bis seine Sicherheitsleute kommen und ein Arzt ihn mittels einer Spritze sediert.

Daraufhin unterschreibt er lahmgesichtig und gelblich-fahl das vom Virus mitgebrachte Glaxo-WHO-Papier, noch mit etwas zitternder Hand, und sinkt mit dicken kalten Schweißtropfen auf der Stirn und völlig erschöpft in seinen Sessel.

— Anzeigen —


Tags: ,

Eine Antwort hinterlassen