Hommage: Peter Scholl-Latour

Vor ein paar Jahren sah ich Peter Scholl-Latour im Fernsehen, und er wurde gefragt, was er denn als wichtigste Dinge mit auf Reisen nähme.

Die Reihenfolge erinnere ich nicht genau, außer dass festes Schuhwerk an erster Stelle stand.

Danach folgten ein Schal, da er sich relativ leicht erkälte, eine Zahnbürste, etwas zum Lesen sowie eine Hartwurst.

Ich will diesen Mann, den bestimmte deutsche Medien immerzu lächerlich zu machen versuchen, hier und heute ehren, und zwar nicht nur, weil mich seine Bücher nie langweilten.

Ich wünsche ihm wie uns allen, dass er, in seiner Art Ernst Jünger ebenbürtig, noch viele hellwache Jahre lang das erzählen können möge, was der große, abverkaufte mediale Rest uns nicht mitteilt.

Dieser Mann ist ein leuchtendes Beispiel dafür, dass man sich noch nicht einmal mit über achtzig Jahren von allerlei Eckenstehern, aufgeblasenen Satrapen und gut bezahlten Schwätzern ins Bockshorn jagen lassen muss.

Chapeau!

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