Noch ist unklar, ob und wie viele Zivilisten in Afghanistan bei dem von der Bundeswehr befohlenen nächtlichen Luftangriff auf zwei von Aufständischen gekaperte Tanklaster umgekommen sind. Nachdem laut Bundeswehr alles seine kriegsmäßige Ordnung gehabt haben solle, wurden kritische Stimmen laut, selbst vom britischen Außenminister Miliband.
Sicher scheint jedoch, dass US-Botschaftswachpersonal in Kabul, mal wieder privat vom Pentagon angeheuert, in großem Stile und öfter Saufgelage mit homosexuellen Späßen veranstaltet haben, zu denen Untergebene von Vorgesetzten genötigt wurden: Man kann davon ausgehen, das nicht jeder Abenteurer, der für viel Geld in Afghanistan seinen Arsch riskiert, auch noch Spaß daran findet, diesen in die Kamera zu halten oder darüber hinaus für noch mehr herzugeben.
Das wohl einzig Positive an diesen Dingen ist, dass der Afghanistan-Krieg vor der Bundestagswahl wieder ins öffentliche Interesse rückt und der eine oder andere sich vielleicht doch noch einmal überlegt, ob er wirklich einer Kriegspartei seine Stimme geben will.
Ich bin inzwischen für einen Ausgang der Bundestagswahl wie folgt: Linke 21%, Union 16%, SPD 16%, Piraten 13%, Grüne 10%, FDP 10%, NPD 10%, Sonstige 4%.
So könnten die Kriegsparteien CDU, CSU, SPD, Grüne und FDP nur in einer ganz großen Kriegskoalition weiterregieren und säßen damit alle gemeinsam in ihrem einen lecken Boot.
Sie lachen?
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Tags: Afghanistan, Bundestagswahl, Krieg















