Archiv für den Monat August 2009

Witz aus Amerika

Samstag, 08. August 2009

Zwei verbogene, im Glanze etwas stumpfe Hakenkreuze treffen sich an der 42nd Street. Das eine zum anderen: “You look like Limbaugh, the Rightist Fascist Rat!”

Das andere obdachlose Hakenkreuz darauf: “You look like Hillary, the Socialist Nazi Obamanist!”

Beide hatten keinen Renminbi, um zur Versöhnung einen Trinken zu gehen.

Obama ein Nazi? – Pelosi ein Hakenkreuz? – Amerika dreht ein bisschen durch

Samstag, 08. August 2009

Rush Limbaugh, “radio host”, der gefürchtete, gehasste und bewunderte rechtsrepublikanische Radiopolemiker, dessen Ruhm auf seiner rüden Rede beruht, hat jetzt direkt gegen Obama persönlich, aber auch gegen sämtliche Demokraten, die Nazi-Karte gezogen.

Nicht ein bisschen, so per Anspielung, nein, mit sowas hält ein Rush sich nicht auf (verbatim): “Adolph Hitler like Barack Obama also ruled by dictate!”

(“Adolf Hitler herrschte wie Barack Obama auch per Diktat!”; (weiterlesen…)

Squalen III

Freitag, 07. August 2009

Ich las heute in der F.A.Z. unter der Überschrift “Tote im Herbst” (Anführungszeichen von mir!) zum Schweinegrippenimpfungsschweinsgalopp, dass gewisse Zusatzstoffe die Wirksamkeit einer Impfbrutdosis verzwölffachen könnten, darauf setze man, um die große Nachfrage nach Impfstoffen zu befriedigen.

Diese Zusatzstoffe sollen dann also dem praktisch ungetesteten Vogel-Schwein-Mensch-Virusverschnitt in solcher Weise zudosiert werden, dass Ihr Immunsystem zumindest rein rechnerisch gesehen elfmal so heftig gereizt wird wie durch einen heftigen neuen Cocktail, der gegen die gefährlichste Seuche der Welt helfen soll.

Au weia, sagt sich da der Laie, was ist das denn? Aber wenn man alleine die inkriminierten Quecksilber, Aluminium und Formaldehyd hernimmt, als Zutaten, wenn ein Immunsystem unter Sekundär- und damit Gesamtstress gesetzt werden soll, gewinnt der Gedanke schon Kontur.

Squalen, das vorgebliche Turbomittel, bildete dann wahrscheinlich nur die bisherige Krönung der zugrundeliegenden Vorstellung.

Squalen II: Qualen der S-Klasse?

Freitag, 07. August 2009

Auf die Sache mit den Zusatzstoffen bzw. Hilfsstoffen bzw. “Adjuvantien”, welche Impfstoffen seit je hinzugefügt werden, als ein vielleicht genauso, womöglich gefährlicherer Bestandteil einer Impfung, wurde ich erst in jüngster Zeit wirklich aufmerksam, als ich mich aufgrund dieses Massenimpfwahns im Netz umsah.

Da schwirren einem dann nämlich im Handumdrehen nicht nur Cocktail-Impfstoffe mit reingemischten Virenbrocken, das ganze auf Affennieren ursprünglich angesetzt, oft massenhaft superinfiziert und vielfach kontaminiert, entgegen, nein, als ob Frankensteinhausen nicht schon genug von sich überzeugt hätte, erfährt man auf einmal etwas von den Zusatzstoffen…Und wo man nur das Harmloseste hätte vermuten wollen, treten einem Quecksilber, Aluminium, Formaldhyd sowie diverse andere hochgefährliche bis -fragwüdige “Adjuvantien” aus Dr.Mabuses Werkstatt entgegen, bis hin zu jenem ominösen (weiterlesen…)

Squalen (Aphorismen XXV)

Freitag, 07. August 2009

Heute gut geimpft?

Schwere Wahl

Donnerstag, 06. August 2009

Der Steini von der SPD ist ein persönlich bescheidener, besonnener Mann, der sich in der Welt auskennt; aber jetzt verstehe ich ihn wirklich nicht mehr.

Wieso verspricht der Mann nur 4 – in Worten v i e r – Millionen Arbeitsplätze und sonst fast nichts? Hat man den mit dem Klammerbeutel gepudert?

Warum garantiert er keine Steuersenkungen von 50% für alle quer durch die Beete und schuldenfreie öffentliche Haushalte bis Weihnachten sowie einen Hartz-IV-Regelsatz von zweitausend Euro für Ledige plus fünfzehnhundert für jedes Kind? – Er muss es doch eh nicht mehr lange bezahlen!

Wer wählt denn heute noch eine heruntergekommene ehemalige Volkspartei, die bloß Arbeitsplätze verspricht?

Der sollte sich mal ein Beispiel an der FDP nehmen. Die senkt die Steuern auf null und die Schulden und die Arbeitslosigkeit damit automatisch auch. Das ist ein Wahlkampfkonzept!

Die Grünen haben auch gute Ideen: Sie gehen alle nach Afghanistan zur Aufbauhilfe und bezahlen das One-Way-Ticket aus der eigenen Tasche. Raten Sie mal, wen ich wählen werde. (weiterlesen…)

Der Meister des Massakers spricht

Dienstag, 04. August 2009

Quentin Tarantino, der Regisseur des fröhlichen Deutsche-Massakrierens “Inglourious Basterds” gewährte dem SPIEGEL dieser Woche unter dem Titel “Meine eigene Welt” ein Interview, welches also grell und skurril wie merkwürdig ausfiel.

Auf das Nachspiel bin ich jedenfalls bereits gespannt.

Der kecke Filmemacher aus Amerika erklärt darin nach einigem Anfangsgeplänkel zunächst allen Ernstes, der Krieg habe nur deshalb nicht 1944 in der von ihm erfundenen Weise geendet, weil seine Figuren, die die Nazi-Führungsriege kurzerhand in einem Pariser Kino in die Luft jagen, damals nicht existiert hätten.

Naja, ich will ja jetzt nicht darüber spekulieren, ob Arminius den Germanen und zumal den Römern die Varusschlacht hätte ersparen können, indem er sich zusammen mit einer Handvoll weiterer Bastarde hinter den Linien bis nach Trier durchgemetzelt und -skalpiert hätte, um zum glorreichen Schlusse Kaiser Augustus und den römischen Senat, gerade zu Besuch ob einer Theateraufführung, daselbst im Handstreich komplettamente niederzukatapultieren…: Aber die römischen Legionäre waren ja schließlich keine solchen militärischen Stümper wie die Soldaten der deutschen Wehrmacht und der Waffen-SS.

Im weiteren Verlauf des Interviews fragt der SPIEGEL originellerweise, “ob das ‘Dritte Reich’ mittlerweile genauso unbefangen als Material für Spielfilme benutzt werden kann wie zum Beispiel der Kampf zwischen Cowboys und Indianern im Wilden Westen.” (!!!)

Darauf Tarantino: “Damit habe ich kein Problem, im Gegenteil. Die Widerstandskämpfer in meinem Film handeln sogar wie Indianer auf dem Kriegspfad: auflauern, töten, skalpieren. Mir geht es darum, eine Abenteuergeschichte zu erzählen. Eine aufregende Story – wie in den Filmen der fünfziger und sechziger Jahre, als man kein schlechtes Gewissen haben musste, wenn man Spaß daran hatte, sich im Kino eine Kriegsgeschichte anzusehen.”

Nun wird es den SPIEGEL-Leuten aber doch zu bunt (Spaß am Verlauf des Völkermordes an den nordamerikanischen Indianern ist sozusagen o.k., aber…): “Wo hört für Sie der Spaß auf? Beim Holocaust?” (weiterlesen…)

Aphorismen XXIV

Montag, 03. August 2009

Das Beste an der Demokratie ist, dass selbst der Gescheite Dumme wählen darf.

“Kant kommt nicht bis Kunduz”

Montag, 03. August 2009

Heute will ich ausdrücklich wenigstens zur teilweisen Lektüre des SPIEGEL dieser Woche aufrufen.

Nicht nur dass das Magazin unter dem Titel “Das Geschäft mit der Spritze” den zuwenigst grob fahrlässigen Schweinegrippe-Impfwahn kritisch beleuchtet, es erscheint zudem ein Interview mit dem “Inglourious Basterds”-Regisseur (der Film, der sich ums fröhliche Nazischlachten dreht) Tarantino, welches ich in einem weiteren Artikel hier noch gesondert analysieren werde.

Und noch darüber hinaus finden wir den Essay “Feigheit vor dem Volk” aus der Feder von Richard David Precht, der sich des Wahnwitzes und der Verlogenheit des Afghanistan-Krieges und der deutschen Beteiligung daran in einer Weise widmet, dass ich meinen Hut ziehe. (weiterlesen…)

Aphorismen XXIII

Samstag, 01. August 2009

Vielleicht prophezeie ich vergeblich, dass eines Tages kein Mensch mehr, der Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt hat, religiösen Prophezeiungen glauben wird.

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