UN-Wahlfarce

Stern. de geht in seiner heutigen Reportage “Massiver Wahlbetrug in Afghanistan” von drei bis fünf Millionen gefälschten Wahlkarten aus.

Geht man nun weiterhin von der offiziellen Zahl von 15 Millionen Wahlberechtigten sowie einer Wahlbeteiligung von 40% aus (letztere Zahl natürlich besonders mit Vorsicht zu genießen), so ergibt sich mathematisch, dass bei 6 Millionen abgegebenen Stimmen zwischen 50% und 80% dieser Stimmen auf die gefälschten Wahlkarten entfallen.

Zu so einer Wahl hat der Weltsicherheitsrat allen Grund zu gratulieren, denn immerhin ergibt sich im Umkehrschluss, dass zwischen einem Fünftel und der Hälfte der Stimmen korrekt abgegeben wurde und vielleicht sogar mitgezählt wird.

Wahrscheinlich, sagt man sich wohl, drückt die Fähigkeit zum Wahlbetrug nur die wahren Kräfteverhältnisse im Lande aus, die dadurch in der Wahl effektiv widergespiegelt werden.

Damit hat alles seine Ordnung.

Hurra, dass wir das bezahlen dürfen!

Hurra, dass unsere Soldaten dafür bluten und sterben!

Hurra, dass wir nicht gefragt werden!

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