Archiv für den Monat Juli 2009

Aphorismen XVII

Donnerstag, 16. Juli 2009

Die Geisteswissenschaften geben den Naturwissenschaften vom Grunde her den Ton vor.

Verfassungsschutz wählen?

Mittwoch, 15. Juli 2009

Ich wurde gefragt, ob ich die NPD wählen wolle.

Ich verneinte und nannte auf weitere Nachfrage höflich Gründe.

Danach dachte ich aber noch einmal nach, wie das so meine bedenkliche Art ist, und kam auf einen Gesichtspunkt, der mir zwar schon lange im Hirn herumgeistert, denn ich indes zuvor in dieser Trennschärfe nicht erfasst hatte.

Da bekanntlich ein großer Teil (nur in Köln und Berlin weiß man wer und den genauen Prozentsatz) der führenden NPD-Leute für den Verfassungsschutz tätig ist, jedenfalls mehr Führungspersonal als in jeder anderen zugelassenen Partei, wählte ich doch mit der NPD den Verfassungsschutz gewissermaßen selbst, drückte also am besten meine verfassungsmäßig-demokratische Gesinnung aus und hülfe damit der guten Sache mit dem größten Nachdruck.

Der Gedanke, in meiner Verfassungstreue so weit zu gehen, bereitete mir natürlich Bauchschmerzen; indes wäre es mir doch eindeutig durch keine andere Partei möglich, mehr Verfassungschutz zu wählen und demokratisch zu befördern als durch diese.

Mir wurde ein wenig schwindlig bei dem Gedanken, das gebe ich unumwunden zu. (weiterlesen…)

Wahlkampfkasperei

Dienstag, 14. Juli 2009

Die Renten sollen auf keinen Fall sinken, haben Union und SPD beschlossen, egal, was mit den Löhnen passiert.

Das erschien denen als  ein prima Gag vor der Wahl, um die 20 Millionen Rentner einzufangen.

Jetzt scheint ihnen das Ding aber doch um die Ohren zu fliegen, denn zum einen liegt auf der Hand, dass dies bei den noch zu erwartenden sonstigen Problemen in den öffentlichen Kassen und geringeren Beiträgen durch die Versicherten nur zu halten wäre, wenn alles nochmals schuldenfinanziert würde oder komplett zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung, natürlich zumal der Familien, geschähe.

Deshalb glaubt diesen Künstlern der leeren Versprechen das jetzt schon keine Sau mehr; zumal Schweine nur in den seltensten Fällen auf ein Gnadenbrot rechnen dürfen, so wie vielleicht ein treuer alter Esel oder eine verdiente Schindmähre. (weiterlesen…)

Makramee II

Montag, 13. Juli 2009

Ich habe den Makramee-Kurs jetzt hingeschmissen.

Eine der Teilnehmerinnen (ich war der einzige Teilnehmer und deshalb keineswegs der Hahn im Korb, sondern eher der Depp der eifrigen Runde) fragte mich, weshalb ich denn immer so sauertöpfisch dreinschaute, und überhaupt wirkte ich ein bisschen crazy und sei eine echte Spaßbremse.

Das gab mir den Rest. Seit Wochen hatte ich mir das Geschnatter dieser Schranzen angehört, zwei Abende die Woche, versucht, gute Miene zu einem Spiel zu machen, in dem ich mich wie in einem Horrorfilm von lauter Knoten knüpfenden Claudia Roths mit Kinderwunsch eingekreist sah, und jetzt das.

“Crazy” und “Spaßbremse” hätte ich mir ja noch so reingetan und hinterher einen Fernet extra reingegossen, aber, verdammt nochmal, woher kennt so eine Abtörntante den Begriff “sauertöpfisch”? (weiterlesen…)

Makramee

Sonntag, 12. Juli 2009

Ich habe mich jetzt für einen Makramee-Kurs bei der Volkshochschule angemeldet. Mein Coach meinte, das sei genau das Richtige für mich, denn da lerne man in kontemplativer Handarbeit Ruhe und Demut.

Nun lernte ich Ruhe, Kontemplation und dabei absolute Konzentration schon vor bald zwanzig Jahren als Steinmetz; einmal von fünfzigtausend Hieben falsch draufgehauen, und das Stück ist futsch.

Nur das mit der Demut habe ich dort wohl nicht hinreichend gelernt. Die überkam uns, wenn wir das Straßburger Münster und die feineren Arbeiten dort betrachteten; aber unser grundsätzliches Lebensgefühl war das nicht.

Denn mittels Demut bewegt und hebt man nicht Lasten, die andere noch nicht einmal einzuschätzen vermögen.

Also lerne ich jetzt die fehlende Demut, die, laut meinem Therapeuten, der sich, wie gesagt “Coach” nennt, damit ich mich nicht krank fühlen möge, sondern eher als Sportler im Training, im Knüpfen kleiner Knoten von mir zu erwerben sei, um die Großartigkeit und Gnade der Schöpfung, dass ich dies dürfe, zumal auch tätige Müßigkeit, in ihrer Heilkraft zu erkennen, indem sie entstehen und zwischen meinen Fingern das Band zwischen mir und dem Göttlichen verwirklichten.

Ich bin gespannt, wie lange ich das aushalten werde. (weiterlesen…)

Aphorismen XVI

Sonntag, 12. Juli 2009

Politische Emanzipation: Von der Lümmel- zur Schlampenrepublik.

Aphorismen XV

Samstag, 11. Juli 2009

Den Herren des Zinses droht nicht die Hölle, sie werden getilgt.

Sprachmord II

Samstag, 11. Juli 2009

Zweites Hissen:

Ein Mann, dessen Einfalt darin bestanden haben mag, dass er als NPD-Funktionär nicht für den sogenannten Verfassungsschutz tätig war (oder etwa doch? – das wäre genial, denn dann hätte der Steuerzahler nicht nur ungefragt dafür bezahlt, dass “Volksverhetzung” begangen und verurteilt wurde, sondern auch noch die darauffolgende Geldstrafe…), trug tatsächlich ein T-Hemd mit der Aufschrift “die Fahnen hoch” und wurde dafür zu 1750 Euro Geldstrafe verurteilt, bestätigt vom sogenannten Verfassungsgericht.

Die Kommentierung des Aberwitzes wie der Chuzpe der Begründung der Aufrechterhaltung, der H o c h h a l t u n g dieses Schandurteils hebe ich mir für den nächsten Samstag auf, für “Sprachmord III”.

Heute will ich einfach einmal ganz unschuldig fragen, was selbst der fanatischste und paranoideste Hornochse an “die Fahnen hoch” oder “die Fahne hoch” als hetzerisch, gar volksverhetzerisch ansehen kann.

Denn, liebe Richter, sind Fahnen  h o c h  bereits generell verboten?

Dann lassen Sie sie alle einholen, Dekret,  r u n t e r ,  ALLE,  sofort, in ganz Deutschland wie auch in Afghanistan!

Sonst, wenn Sie das nicht anordnen, werden “die Fahnen  h o c h oben” bleiben, da wo sie hängen, weil Sie sie dort hinauf-, hochziehen lassen!

Eine Fahne, liebe Richter, ist ein Gegenstand, der rein eigentlich dafür erdacht und hergestellt wird, dass man ihn ” h o c h ” halte, ihn hisse,  n a c h  o b e n bringe, sonst ist er nutzlos!

Im Keller schimmelnd, den Motten zum Fraße im Schrank, eingerollt zwischen die Beine geklemmt,  in den Allerwertesten gesteckt oder mit dem Stoffe voraus im Schlamm versenkt, erfüllt eine Fahne ihren allgemeinmenschlich üblichen Daseinszweck nicht!

Dann ist sie des Feuers statt der Luft!

Also:

“V e r f a s s u n g s w i d r i g”  sei, eine  F a h n e  hochhalten, also ihrer  e i n z i g   l o g i s c h e n  Bestimmung zuführen zu wollen?

W I E   B I T T E  ?

Sind Sie noch zu retten?

Brauchen Sie wirklich elementare Nachhilfe in allgemeiner Bedeutungslehre?

Ernstgemeinte sozialpsychologische Betreuung?

Hilfe im Zustande des Irrstarrsinns?

Aphorismen XIV

Freitag, 10. Juli 2009

2009: Dem Bänker das Seine, dem Volk das Keine.

Der Ring des Todes

Freitag, 10. Juli 2009

Die westliche “Friedenspolitik” eilt von Misserfolg zu Misserfolg.

Man könnte auch sagen, die Kriegspolitik der NATO eilt von Erfolg zu Erfolg.

Wie man’s nimmt.

Denn selbst wenn man den Balkan als befriedet ansehen mag, folgen weiter östlich der “Palästina-Konflikt”, wie man das Gemetzel und den dortigen Landraub so gerne nennt, der “Kurden-Konflikt”, oder besser die Kurden-Konflikte in wenigstens drei Ländern (Türkei, Irak und Iran), der Irakkrieg mit neuerdings wiederum vielen Anschlagstoten, der Geheimkrieg der USA gegen Iran durch Terrorgruppen und verdeckte Operationen, der Krieg in Afghanistan, sich stets ausweitend, damit der Krieg in Pakistan, mit zwei Millionen Flüchtlingen alleine aus dem Swat-Tal, die bürgerkriegsähnlichen Unruhen jüngst in Tibet und jetzt in Sinkiang, den Krieg in Nepal nicht zu vergessen.

Achso, Abchasien, Ossetien, Georgien, Inguschetien, Tschetschenien habe ich aus Versehen nördlich liegen lassen auf dem gedanklichen Ritt gen Osten; ja und die Lage zwischen Armenien und Aserbaidschan ist derzeit nur angespannt, aber ruhig.

“Hinter” Nepal folgen Burma (weiterlesen…)

G8-Gipfel: Die Sonne nicht gefragt

Donnerstag, 09. Juli 2009

Die Rechenkünstler vom Weltklimarat (IPCC) haben festgelegt, dass die Erderwärmung bis Ende des Jahrhunderts gegenüber der vorindustriellen Zeit maximal zwei Grad betragen dürfe und gleich dazu durchkalkuliert, wie sehr der Kohlendioxidausstoß durch den Menschen begrenzt werden müsse, um diese kritische Marke nicht zu überschreiten.

Als Unterüberschrift eines Artikels der ersten Seite der FAZ gewahrte ich denn heute auch bezüglich der Klimahelden des G8-Gipfels im italienischen L’Aquila: “Industrie- und Schwellenländer setzen der Erderwärmung eine verbindliche Obergrenze.” (!!!)

Ich habe nur deshalb nicht platsch rausgelacht, weil ich das Silentium-Gebot in einem Bibliothekslesesaal altmodisch ernstnehme.

Nicht erwähnt wurde im folgenden leider, wie unsere fürsorglichen Staatenlenker Terra in zähen nächtlichen Verhandlungen bis zum entgasten Sekt früh um Fünfe zum Einlenken bewegten, alle ihr auferlegten Verpflichtungen verbindlich zu erfüllen, indem sie unter anderem keine Vulkanausbrüche dulden, Pflanzen das Mehrwachstum durch erhöhte Kohlendioxidkonzentration per sonstigem Nährstoffentzug verunmöglichen werde, damit diese nicht von noch mehr klimakillenden Wiederkäuern gefressen werden können, sowie verschiedene weitere schwierige Punkte des Kontraktes. (weiterlesen…)

The Obama Deception (Der Obama-Schwindel)

Mittwoch, 08. Juli 2009

The Obama Deception

"The Obama Deception" - Ein Film von Alex Jones

Ich habe mir den Film mit dem obigen Titel – von dem es auch eine deutsche Version gibt – im Netz angeschaut und empfehle Ihnen durchaus, sich ihn einmal selbst anzusehen.

Der Film dreht sich im wesentlichen um die Machenschaften der Hochfinanz und wie die Welt durch diese und bezüglich derer belogen und betrogen wird.

Er wurde von einem gewissen Alex Jones produziert, einem heftigen und lauten Aktivisten, dem inzwischen auch von Leuten harte Kritik entgegenschlägt, von denen man dies kaum erwartete, da sie eigentlich inhaltlich weitestgehend auf seiner Seite stehen. (weiterlesen…)

Israel Reloaded

Dienstag, 07. Juli 2009

Joe Biden, der US-Vizepräsident, sagte am Sonntag, dass die USA Israel nicht von einem Angriff auf den Iran abhalten wollten, schließlich sei Israel ein souveräner Staat und könne selbst entscheiden, was es für sich für richtig halte.

Der liebe Messias-Präsident Obama widersprach nicht, deckt also Bidens Aussage.

Nun ist es selbstverständlich auf den ersten Blick und formal richtig, dass Israel ein souveräner Staat ist; auf den zweiten Blick ist dies natürlich eine glatte Lüge des selbsterklärten nichtjüdischen Zionisten Biden (keine Unterstellung von mir, er hat sich selbst als solchen bezeichnet).

Denn Israel erhält nicht nur offiziell drei Milliarden Dollar jährliche Subventionen von den USA, sondern zusätzlich jede Menge an Unterstützung unterderhand (militärische Aufklärung etc.). Deutschland “verkauft” Israel die modernsten U-Boote der Welt, die nicht einmal durch die neuesten NATO-Systeme zu orten sind, zu einem Drittel des Normalpreises und rüstet sie auch freundlicherweise noch mit Abschussvorrichtungen für atomar bestückte Marschflugkörper aus, damit die Lieben so richtig rumknallen können (ob die Sonderausstattung satte sechs Cent Aufpreis gekostet hat, ist mir nicht bekannt). (weiterlesen…)

Dienst am Vaterland

Montag, 06. Juli 2009

Im SPIEGEL heutigen Datums beklagt der Innenstaatssekratär Hanning, dass der afghanische Widerstand ein Hirn zum Denken habe: Je höher der Blutzoll der deutschen Truppen, desto schneller der Rückzug.

Das ist einfach nicht fair. Dem Feind möglichst hohe Verluste zufügen, immerzu seinen Tross angreifen, das ist wirklich keine anständige Kriegsführung.

Allerdings erinnere ich mich noch an den Lateinunterricht der Mittelstufe, als “Der Gallische Krieg” von Julius Caesar behandelt wurde und zumindest die Jungs in der Klasse alsbald auf die Lehrerfrage “Was macht der militärisch unterlegene Gegner?” wie im Chor skandierten “Den Tross angreifen, was denn sonst!”

Nun weiß ich natürlich nicht, wie verbreitet die Caesar-Lektüre im Original am Hindukusch ist, aber selbst als Analphabet kapiert man mühelos, dass Hinterhalte und Angriffe auf den Nachschub des Feindes das effektivste Mittel darstellen, ihn zu bedrängen, wenn man in offener Feldschlacht chancenlos ist.

Selbst die bösen und doofen Germanen begriffen das und brachten die lieben und gescheiten römischen Befrieder damit zur Verzweiflung. (weiterlesen…)

Schanzenviertel

Sonntag, 05. Juli 2009

Ich habe mir soeben ein paar Videos und Nachrichten zu den Krawallen im Hamburger Schanzenviertel angeschaut.

Die Rede ist von ungefähr tausend jugendlichen “linksautonomen” Gewalttätern, die die Polizei mit Steinen, Flaschen sowie wenigstens einem Molotow-Cocktail bewarfen sowie brennende Barrikaden errichteten und einen Streifenwagen in Brand setzten. 30 verletzte Beamte sind zu beklagen. Tote gab es zum Glück nicht.

Aber jede Menge begeisterte, johlende Zuschauer, die eifrig mit ihren Fotohandys und Digitalkameras filmten.

Man stelle sich vor, das wären “rechte” Gewalttäter und deren lachende Sympathisanten gewesen.

Wahrscheinlich gäbe es in den Medien vier Wochen lang kein anderes Thema mehr, und was der Zentralrat der Juden in Deutschland dazu sagte, kann man sich in etwa denken.

Offensichtlich wollen unsere Politiker, sollten sie die Finanzkrise nicht in den Griff bekommen, lieber von sogenannten Linken totgeschlagen werden als von sogenannten Rechten.

Das sei ihnen gegönnt, wenn sie dies so wünschen. (weiterlesen…)

Ohohoh You’re in The Army Now!

Samstag, 04. Juli 2009

Das blödsinnige Lied mit dem obenstehenden Refrain lief gerade auf meinem Heimatsender Bayern 3.

“Stand up and fight!”, heißt es da.

Na gut, dann wollen wir uns doch mal US-amerikanisch inspirieren lassen.

Gegen wen wollen wir kämpfen? Oder besser, sollen wir kämpfen, denn als Soldaten werden wir ja nicht gefragt, gegen wen wir kämpfen wollen.

Da ich keinen Sold bekomme und mein General sich noch nie gemeldet hat, vermute ich mir jetzt notgezwungen zusammen, gegen wen ich kämpfen soll.

Ich denke mal, dass ich gegen alle die aufstehen und kämpfen sollte, die aus ihrer faschistischen Grundhaltung heraus etwas gegen Banken und Spekulanten haben, also wider alle die Freiheitsfeinde dieser Art zum Kriege aufgerufen sei.

Natürlich auch gegen all jene gefährlichen Wirrköpfe, die sich nicht gerne von uns foltern lassen oder sich darüber aufregen, wenn sie bei der Hochzeit des Cousins ihre gesamte Verwandtschaft zum Guten der Menschheit pyrotechnisch mit Mann und Maus aus ihrer atmungsmäßigen Klimakillerei befreit sehen. (weiterlesen…)

Sprachmord

Samstag, 04. Juli 2009

Kürzlich wurde der unvergleichlich verdienstvolle, großartige, gut dotierte und weltberühmte allgemeine Wettbewerb, uns die öffentliche Zensurhinrichtung der deutschen Sprache nicht nur medial, sondern auch strafrechtlich zu verordnen, in seine vorerst letzte Runde eingeläutet.

Drei, nein, letztlich lediglich zwei Wörter, da das dritte nur ein “die” war, also ein allfälliger Begleiter, waren von einem Landsmann als “ähnlich” wie in einem inkriminierten Lied auf einem T-Hemd spazierengetragen worden, zwei Wörter, ein Umstands- und ein Namenwort, die in der verurteilten Verbindung so selbstverständlich und alltäglich sind wie etwa “zum Himmel” oder “Leinen los”. (weiterlesen…)

Restdemokratie

Donnerstag, 02. Juli 2009

Das sogenannte Bundesverfassungsgericht, das eigentlich Bundesgrundgesetzgericht heißen müsste, hat einen Rest Demokratie in Europa gerettet.

Vielleicht auch in weiser Voraussicht den Politikern im Wortsinne ihre Ärsche, die Deutschland einfach auflösen wollten.

Insofern stellt sich wieder einmal die Frage, ob das im Endeffekt gut sein wird für uns.

Denn die EU-Politkaste, die sich den Kriegen der USA und dem kapitalistischen Ausraub bedingungslos vasallisch unterwirft, wäre wahrscheinlich größtenteils doch besser beim Unkrautjäten untergebracht als in einem Parlament, das so gut wie nichts zu sagen hat und noch nicht einmal stimmberechtigungsgleich gewählt wird.

Ich spreche auch deshalb ganz bewusst von einem Rest Demokratie, weil man in Deutschland wegen Meinungsäußerungen zu vielen Jahren Haft verurteilt werden kann: bisheriger trauriger Rekord knapp 12 Jahre, gehalten von Horst Mahler.

Es ist in unserem Lande inzwischen realiter potentiell strafwürdiger, etwas Unerwünschtes zu sagen, als einen Menschen vorsätzlich totzuschlagen, Kinder zu vergewaltigen oder Hochverrat zu begehen.

Wer das für demokratisch hält, für den kommt wahrscheinlich selbst die kompetenteste Nachhilfe zu spät. (weiterlesen…)

Aphorismen XIII

Donnerstag, 02. Juli 2009

“Nicht umsonst reimt sich Bank auf krank und Gestank”

Iran

Donnerstag, 02. Juli 2009

Ich will zu diesem schwierigen Thema kurz die Dinge elementar zusammenfassen, wie sie trotz der einseitigen westlichen wie persischen Medienberichte wahrscheinlich bzw. in einigen Fällen unzweifelhaft zutreffend sind.

1. Es gab eine Präsidentenwahl in Iran mit deutlich über 80% Wahlbeteiligung (wovon die EU nur träumen kann).

2. Der Amtsinhaber Ahmadinedschad wurde, wie es alle Umfragen voraussagten (auch amerikanische), mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt.

3. Nach der Wahl gab es in Teheran teils gewaltsame Großdemonstrationen.

4. Viele, zumal wohlhabende und gebildete und teils auch westlich orientierte Iraner wollen mehr weltliche Freiheit in ihrem Land.

5. Ex-Präsident Bush hat für die Unterstützung von in Persien operierenden Terrorgruppen und verdeckte CIA-Operationen gegen Iran 400 Millionen Dollar freigegeben. Von einem Stopp dieser kriminellen, terroristischen, angriffskriegerischen Aktivitäten durch den neuen Präsidenten Obama ist zumindest mir nichts bekannt. (weiterlesen…)

Pages: Prev 1 2