Archiv für den Monat Juni 2009

Steinschröder

Sonntag, 14. Juni 2009

Vorher hörte ich einen Auszug der Rede des Außenministers und SPD-Kanzlerkandidaten Steinmeier auf dem Parteitag der Sozialdemokraten im Berliner Estrel-Hotel.

Er hörte sich an, als habe er sich vorher absichtlich 30 Marlboros und sechs fünfundvierzigprozentige (D)Rachentöter reingezogen, um so proletarisch-entschlossen zu klingen wie weiland sein Mentor Schröder.

Er versuchte sich aufzuschrödern, und außer dass die letzte Silbe, die ich vernahm, deutlich zu weich wurde (was dem Gerd eher nicht passierte), schröderte er schon gar nicht so schlecht. (weiterlesen…)

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Netzdeutsch

Sonntag, 14. Juni 2009

In der letzten Zeit ergab es sich, dass ich in geschäftlichen und privaten Telefonaten und elektronischer Korrespondenz wie selbstverständlich begann, statt der “Mailerei” die Begriffe “Ebrief”, “Epost”, “Ebriefkasten” und “Epostkasten” zu verwenden und die jeweils andere Seite dies regelmäßig nicht nur nicht sonderbar fand, sondern die deutschen Begriffe zumindest mir gegenüber sehr schnell selbst übernahm.

Viele, zumal Gebildete und des Englischen durchaus Mächtige, sind froh, wenn sie Deutsch sprechen dürfen, statt sich idiotenmäßig einen abmailen und downloaden zu müssen.

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Traue mich nicht

Samstag, 13. Juni 2009

Ich veranstalte hier jetzt mal ein Ratespiel: Was glauben Sie, worüber ich gerne schreiben würde, mich aber nicht traue, dies zu tun?

Katyn ist es nicht, darüber darf man inzwischen die Wahrheit sagen.

9/11 ist es nicht, darüber ist schon fast alles gesagt, außer in den Schafsmedien.

Die NPD ist es nicht, über die schreibt der Verfassungsschutz genug als über sich selbst.

Nicola Tesla ist es nicht, denn ich weiß zuwenig über seine Erfindungen.

Neuschwabenland ist es nicht, denn als Altschwabe kenne ich mich auch dort nicht aus.

Die Bilderberger sind es nicht, denn über sie habe ich schon geschrieben.

Dasselbe gilt für die Freimaurerei. (weiterlesen…)

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Arme Christen?

Donnerstag, 11. Juni 2009

Setzen wir einmal den Fall, ich lästerte hier maßlos über Jesus, das Kreuz (das ohne die Haken), das Christentum insgesamt ab, gewürzt mit allerlei Blutallegorien und Anprangerung sexueller Perversion etc. etc.: Es geschähe gar nichts, außer dass ich vielleicht ein paar Leser verlöre und möglicherweise dafür ein paar gewänne.

Täte ich Ähnliches und nähme mir dabei Mohammed und den Islam entsprechend zur Brust, so hätte ich so sicher wie das Amen in der Kirche Morddrohungen am Hals, an denen ich sozusagen “selbst schuld” wäre, da ich ja hätte wissen müssen, dass man nicht so einfach die Gefühle der sublimen Muslime verletzen kann, und würde wohl auch sonst in jeder erdenklichen Art geschmäht.

Fiele mir schließlich ein, in vergleichbarer Weise über den mosaischen Glauben, das Judentum, herzuziehen, ich hätte damit zu rechnen, 5 Jahre ins Gefängnis zu kommen. (weiterlesen…)

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Warum rülpset und furzet ihr nicht?

Mittwoch, 10. Juni 2009

Irgendwelche Spökenkiekerfritzen sind hochwichtig zu Bonn am Rhein aufgetreten und haben erklärt, dass im Jahre 2050 nach ihren Berechnungen (!) 700 Millionen Menschen vor Dürren und Hochwässern und ich weiß nicht was noch (vielleicht zu gutem Wetter?) zur Flucht gezwungen wären, wenn das mit der Klimakillerei so weiter ginge.

Solcherlei Angstmachergesockse verdient einen Haufen Geld damit und erscheint dafür prominent in den Nachrichten, der Menschheit völlig ungesicherte Prognosen in den Fürchterlichkeitsanus zu blasen.

Dabei ist die ganze CO2-Treibhausgassause so fragwürdig wie je (schauen Sie z. B. im Netz mal nach den Beiträgen von Klaus Eckart Puls), aber diese Wind-, Dürre- und Regenmacher verspröttern unverdrossen ihre Möchtegernkatastrophen. (weiterlesen…)

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666: Das Tier

Mittwoch, 10. Juni 2009

Aleister Crowley, der verrufene Poet, Bergsteiger, Magier, Spion, Heroinsüchtige – manche nennen ihn überdies einen “Satanisten” – schrieb einmal: “Spende nie an eine Organisation, die in einem größeren Haus wohnt als du selbst.”

Der Mann war nicht nur ziemlich krass – er hielt sich für das Tier (666) der Johannes-Offenbarung (Apokalypse) oder machte sich selbst daraus noch einen Spaß, wer weiß – , er sagte eben auch eine ganze Menge sehr Intelligentes.

Seine neue Religion des Wassermann-Zeitalters, die das Christentum ablösen sollte, blieb bis heute in den Kinderschuhen stecken, seine Offenbarungen unter dem “Thelema”-Siegel, die er in Kairo diktiert bekommen haben will, interessieren nur wenige.

Festzuhalten ist jedoch, dass seine “Class A”-Texte, die er für direkt geoffenbart erklärte, einen poetischen Duktus aufweisen, der keinen Vergleich scheuen muss. (weiterlesen…)

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Europawahl: George Orwell lässt grüßen

Sonntag, 07. Juni 2009

Im Zuge des Wahlabends der EU-Parlamentswahl war immer wieder die Rede von “antieuropäischen” sowie “europafeindlichen” Parteien, die in allerlei Mitgliedsstaaten ach so bedauerlicherweise zugelegt hätten.

Gemeint waren damit Gruppierungen jeglicher Art, die die derzeitige undemokratische Verfasstheit der EU (welche wohlgemerkt schon per se nicht Europa bedeutet oder umfasst) ablehnen und zumal den EU-Verfassungsvertrag.

Dies aber sind in Wirklichkeit die Europa liebenden Parteien, im Gegensatz zu denen, welche ohne wirkliche demokratische Legitimation (siehe u. a.  Stimmrecht bzw. Stimmengewichtung sowie Befugnisse des EU-Parlamentes) eine Eurokommissarsdiktatur zur Vollendung zu bringen trachten.

In klassisch Orwellschem Doppelsprech werden alle verleumdet, wenn nicht gar kriminalisiert, die dies als echte Europäer im besten Sinne verhindern wollen. (weiterlesen…)

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Schafsmedien

Sonntag, 07. Juni 2009

In meinem vorletzten Artikel “Gaunerwahl” habe ich anlässlich der undemokratischen Europawahl den Begriff  ”Schafsmedien” eingeführt.

Ich verwies dabei bewusst beispielhaft auf die Bildzeitung u n d die Frankfurter Allgemeine, um nicht missverstanden zu werden.

In der angelsächsischen Welt nennt man solche Medien “Mainstream Media” oder auch abgekürzt “MSM”.

Nun hatte ich diesen eingeführten Begriff schon lange einmal ins Deutsche übertragen wollen, doch die wörtliche Übersetzung “Hauptströmungsmedien” oder auch kürzer “Hauptstrommedien” erschien mir mir irgendwie ungelenk; erstere mag sich zwar einbürgern, wer weiß, aber ich habe damit noch ein anderes, grundsätzliches Problem.

Denn die Bezeichnung ist absolut irreführend.

Bevor nämlich der Begriff MSM aufkam, wurden die gemeinten Medien als “Media of the Establishment” bezeichnet, also wesentlich treffender als diejenigen, die praktisch bedingungslos den Vorgaben und Aufträgen der Reichen und Mächtigen folgen.

Denn “Hauptströmungsmedien” oder “MSM” suggeriert ja fälschlich, jene verträten das, was in entscheidenden gesellschaftlichen Fragen die jeweilige reale Hauptströmung sei, welches aber in sehr vielen Fällen trotz all ihrer unredlichen Bemühungen gar nicht zutrifft.

Als ein ganz banales Beispiel wäre da einmal das Thema Zuwanderung zu nennen, welches die Bevölkerungsmehrheit erheblich kritischer sieht als die “MSM”.

Auch dass Kinder so schnell wie möglich von ihren Müttern getrennt und in Horte verbracht werden sollten, wird nur von wenigen Bürgern mit Begeisterung aufgenommen. (weiterlesen…)

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The Overall Fake And Fraud

Samstag, 06. Juni 2009

Obama is an overall fake.

He is not even black, though almost everyone says him to be.

He has not recognized the Armenian genocide as he promised to do.

He has not dismantled Guantanamo as he promised to do.

He has not disclosed material about American torturers as he promised to do.

He doesn’t prosecute them.

He doesn’t bring American troops home from Iraq as he promised to do.

He does expand war in Afghanistan and Pakistan.

He keeps the Patriot Act untouched. (weiterlesen…)

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Gaunerwahl

Freitag, 05. Juni 2009

Übermorgen ist Europawahl.

Dummerweise dürfen wir über nichts abstimmen, was Europa eigentlich betrifft. Eine deutsche Stimme ist weniger wert als eine luxemburgische oder maltesische, und zum Verfassungsvertrag (Lissabonner Vertrag) wurden und werden wir Bürger sowieso nicht gefragt.

Viele Leute, denen das gewaltig stinkt, plädieren dafür, absichtlich mit einem Riesenkreuz ungültig zu wählen, um damit zu dokumentieren, dass sie keineswegs aus Desinteresse zuhause blieben.

Andere wählen Splitterparteien.

Ich selber bin mir sicher, dass ich gar nicht wählen gehen werde.

Denn eine Wahl, die mir ein national diskriminiert extrem geringeres Stimmgewicht gibt als anderen EU-Bürgern (eine maltesische Stimme zählt so viel wie dreizehn deutsche), also a priori undemokratisch ist, in der ich über nichts eigentlich entscheiden kann, muss ich boykottieren.

Wenn es irgendwann gelingt, die Wahlbeteiligung unter 25% zu drücken, ist zwar noch nichts gewonnen, aber immerhin weniger verloren, nämlich Schuhsohlen und Zettel.

Außerdem wird es den Lohnschreibern in den Schafsmedien immer schwerer fallen, den Leuten zu erklären, es gäbe halt 23% mündige Bürger und engagierte Demokraten und 77% gleichgültige Faulpelze.

Wenn von den 23% dann noch relativ zwanzig Prozent unappetitliche Parteien “am Rande oder außerhalb des Verfassungsbogens” oder irgendwelche Chaotentrupps wählen, also nochmal 4,6% “Anständige” wegfallen, bleiben nur noch 18,4 % Dummdemokraten übrig, um von BILD, FAZ usw. als das letzte aufrechte knappe Fünftelhäuflein beweihräuchert zu werden. (weiterlesen…)

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Kinderpornos

Donnerstag, 04. Juni 2009

Ich gestehe, ich beichte, ich schäme mich fürchterlich: Ich habe mir pornographische Darstellungen im Internet angeschaut, und zunächst nicht einmal zu wissenschaftlichen Zwecken.

Und nicht einmal nur einmal.

Aber abgesehen von dieser selten schweren Sünde habe ich dann doch etwas für die Wissenschaft eruiert, ohne dass dies, wie bereits ehrlich bekannt, mein ursprüglicher Behuf gewesen wäre.

Es stellte sich nämlich heraus, dass zwischen all den famosen Möpsen alsbald auch auf  Seiten, die Meister Google auf harmlose Suchbegriffe hin ganz vorne gelistet hatte, plötzlich Bilder von offenkundig nicht einmal ansatzweise Achtzehnjährigen auftauchten, wie der Pferdeapfel auf der weißen Tischdecke. (weiterlesen…)

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Volltreffer

Donnerstag, 04. Juni 2009

Als ersten Beitrag unter der neuen Rubrik “Idiotenkabinett” möchte ich zum letzten Spiegel-Titel “Was Glück ist”  lediglich das folgende Zitat aus dem Hauptartikel dorten anführen:

“Glücklich ist, wer vergisst…dass er nur ein Deutscher ist.”

Hätte der Mann “Deutscher” durch “Journalist” ersetzt, er hätte den Nagel auf den Kopf getroffen.

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Vielleicht zum Guten

Mittwoch, 03. Juni 2009

“Ich habe mir meinen Arm gebrochen, vielleicht zu meinem Guten”

Dieses Sprichwort, übersetzt aus dem spanischen Original, gehört seit langem zu meinen Lieblingen.

Da diese Seite wohl selten von halben Analphabeten oder ziemlich Begriffsstutzigen besucht wird, muss ich nicht grundsätzlich erklären, welch starke Metapher hier vorliegt.

Deshalb komme ich gleich zum daran anschließenden Nächsten: dem Irrealis.

“Wenn ich damals dem Chef gesagt hätte, dass…dann…!” “Wenn meine damalige Freundin nicht so stur gewesen wäre…dann…!” “Wenn ich damals nicht das Pech gehabt hätte, dass…dann…!”

Allerlei solche Konditionalsätze in der Form der “impossible condition”, der unmöglichen Bedingung, hören wir täglich.

Merkwürdigerweise aber meist soherum in Spekulation, außer mal böswillig gegen andere, dass der Betreffende davon redet, anders wäre es ihm Pechvogel besser ergangen und er heute der größte Held.

Davon, dass selbst etwas Schiefgegeganes andernfalls hätte noch viel dümmer ausgehen können, nämlich statt Arm gebrochen Kopf ab, hört man dagegen höchst selten. (weiterlesen…)

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Idiotenkabinett

Dienstag, 02. Juni 2009

Ich habe auf dieser Seite gerade eine neue Textkategorie namens “Idiotenkabinett” eingeführt.

Dies deshalb, weil eine Kurzaufspießung hanebüchenen Humbugs, farcehafter Begebnisse, Reden, Schriften oder Auftritte mit eventuell einem Kurzkommentar versehen keine echte Satire darstellt und diese Kategorie also hierfür nicht wirklich taugt.

Ein erstes Beispiel folgt bald.

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Der Mann mit dem Frettchen

Dienstag, 02. Juni 2009

Heute Nacht habe ich nicht von einem verirrten jungen Mann geträumt sondern von einem mittleren Alters.

Das war ein sonderbarer Kauz.

Er behauptete immerzu, man habe ihm sein geliebtes Frettchen vergiftet, hatte es gar obduzieren lassen, und natürlich fand man nichts, außer dass das Frettchen von etwas schwächlicher Konstitution gewesen war.

Da er die Erklärung nicht gelten lassen wollte und ich ihn fragte, ob es nicht an der Zeit sei, Ruhe zu geben, rückte er damit heraus, man habe sein Frettchen überdies magisch angegriffen, um eigentlich ihn zu Fall zu bringen.

Ich fragte ihn so ruhig, wie ich’s vermochte, weshalb denn jemand so etwas tun sollte, und er entgegnete sofort: “Weil sie wissen, dass ich sie zu Fall bringen könnte!”

“Wer sind denn ‘sie’?”, versetzte ich. “Und wer sollte eine solche Macht ausüben können?”

Er lächelte. “Persönlich kenne ich sie noch nicht, aber ich weiß, wer sie sind. Sie sind die einzigen auf der Welt, die vor mir Angst haben müssen. Und sie können so etwas, wenn man nicht aufpasst, und ich habe nicht gut genug aufgepasst.”

Mir wurde schier ein wenig schwindelig, und ich entgegnete: “Nun gut, aber weshalb sollten so mächtige Leute ausgerechnet vor Ihnen Angst haben, gäbe es sie denn?” (weiterlesen…)

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Verschwörungstheorie zum Pfingstfest

Montag, 01. Juni 2009

Ich gewähre mir am heutigen Pfingstmontag auch einmal etwas Entspannung und leiste mir den Luxus einer netten kleinen Verschwörungstheorie, denn auf so eine Art Ausschweifung hatte ich schon lange einmal Lust.

Nicht dass ich unbedingt an die folgende VST glaubte, aber sie ist nicht die schlechteste.

Also: Mit ihren Bombardements von ganzen Dörfern und Hochzeitsgesellschaften bezwecken die USA nicht etwa ein paar Aufständische zu treffen, scheißegal, wieviele Frauen und Kinder sonst noch dabei zerfetzt werden; sie bezwecken damit auch nicht eine mörderische Einschüchterung der Bevölkerung, nach dem Motto “wenn der Teich trocken ist, kannst du die Fische einsammeln”; sondern die USA heizen den Krieg in Afghanistan und Pakistan damit ganz bewusst an, wohl wissend, dass jede auf solche Weise getroffene Familie Rache schwören und den Taliban frische Kräfte zuführen wird. (weiterlesen…)

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Hitlers Hollywood III

Montag, 01. Juni 2009

Heute Nacht träumte ich, ein unbedachter junger Mann sei für seine Dummheit ohne jede wirkliche Möglichkeit der Verteidigung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Er hatte sich den zweifelhaften Spaß erlaubt, in Quentin Tarantinos neuem Film “Inglourious Basterds” die Dialoge des Vorspanns so umzusynchronisieren, dass die edlen Mitglieder des jüdisch-amerikanischen Metzeltrupps als edle Palästinenser sprechen und die untermenschlichen deutschen Nazis zu untermenschlichen israelischen Juden werden.

Zum Glück für den jungen Mann war es nur ein Traum.

Ich freue mich auf den echten Film.

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Der Angstschweiß der Zensoren

Montag, 01. Juni 2009

Schauen wir uns die Sache mit der geplanten Internetzensur einmal genauer an.

Nach 9/11 überfallen und zerstören die USA und ihre Vasallen, auf  Lügengebäude gegründet, den Irak, nachdem Afghanistan bereits besetzt wurde und dort inzwischen seit bald acht Jahren erbittert gekämpft wird.

Alles irgendwie gegen “die Terroristen”.

Gegen “die Terroristen” hat man für das Gute gebombt, Dörfer ausgelöscht, gefoltert, tonnenweise Uranmunition verschossen, Politiker und Presse weitgehend gleichgeschaltet, und doch befürworten die meisten Deutschen den Afghanistan-Einsatz nicht und haben es auch nie so mit der Angst zu tun bekommen, wie Herr Schäuble dies gerne hätte.

Immer noch sträubt sich das Volk gegen weitere Einschränkungen seiner Freiheitsrechte, gegen Krieg, gegen totale Überwachung und immer weiter reichende Zensur.

Doch dann hat einer die scheinbar rettende Idee.

Da “die Terroristen” meist irgendwo in Mittelasien in Sandalen herumlaufen oder allenfalls einen Esel vor sich hertreiben, keiner einsieht, weshalb derentwegen eine Internetzensur vonnöten wäre, macht man ein neues Fass auf.

Das hübsche, nette, zierliche, immer lächelnde blonde Adelchen mit den sieben Kindern (Geißlein?), Frau Familienminister Ursula von der Leyen, wird an die Propagandafront geschickt und verlangt die Eingriffe, die ihr Kabinettskollege Schäuble gegen “die Terroristen” nicht durchbekam, nun gegen “die Kinderschänder”. (weiterlesen…)

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