Lord Godbama (II)

Deutschsprachigen Lesern will ich kurz darlegen, was es mit dem zuvor eingestellten Artikel auf sich hat.

Am 5. Juni dieses Jahres erklärte ein gewisser Evan Thomas, Harvard-Absolvent, Professor für Journalismus an der Universität von Princeton, Mitherausgeber des US-Magazins “Newsweek” seit 1991,  in der sehr populären Fernsehsendung “Hardball” auf dem Kanal MSNBC: “In a way, Obama is standing above the country, above – above the world, a sort of god.” (In gewisser Weise steht Obama über dem Land, über – über der Welt, eine Art Gott”.)

Der merkwürdige Medienprofi meint inzwischen eilfertig, er habe es nicht “literally”, also wörtlich, gemeint, denn die Gegner des Obama-Kultes nahmen dies in den USA als ein gefundenes Fressen.

Ich habe mir jetzt in diesem Zusammenhang den Spaß erlaubt, den Schäflein des Heiligen Meisters Dauergrins Hochzeitsgesellschaftenzerbomber, der ob seiner überirdischen Rednerbegabung zu stammeln anfängt, sobald der Teleprompter ausfällt, ein englischsprachiges Treuegebet zu schenken, auf dass sie noch besser in der Lage seien, ihrer Gottheit ehrfürchtigst Reverenz zu erweisen.

Ein Oberhirte ohne Glaubensbekenntnis der Herde ist schließlich eine Art halber Gott, beinahe kastriert sozusagen.

Eine Übersetzung ins Deutsche zu verfassen, überlasse ich allerdings zunächst lieber dem “Yes we can”-SPD-Referat ihres Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier.

Vielleicht muss der Text wegen der muslimischen Wähler noch ein wenig angepasst werden.

Eine Adaptation aus meiner Feder sprengte zudem wahrscheinlich den Wahlkampfetat der Sozis.

Also wünsche ich der Baracke von hier aus ein gutes dichterisches Händchen.

Vielleicht sind wir Deutsche ja bald nicht nur Papst sondern auch noch Gott.

Das wäre doch einmal ein Heidenspaß!

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