Rund 14685 Jahre Huren

Wenn die 134 Milliarden Dollar schweren US-Staatsanleihepapiere, welche der italienische Zoll am 3. Juni an der Schweizer Grenze konfisziert hat, echt sein sollten, ist Silvio Berlusconi ein Hans im Glück.

Zwei Japaner (die vielleicht Nordkoreaner sein sollen…), die mit den Papieren im Köfferchen festgenommen wurden, seien bereits wieder auf freiem Fuße (!!!) und, wen wundert’s, seither spurlos verschwunden, schreibt die FAZ heute. Sage und schreibe EIN Staatsanwalt soll in der Sache ermitteln, über die in den Schafsmedien erst dann berichtet wurde, als in den Blogs die Hölle losgebrochen war.

Zwei Wochen nach der Beschlagnahme weiß man angeblich noch immer nicht, ob die Papiere echt sind und wem sie gehören.

Wilde Verschwörungstheorien schießen ins Kraut.

Da kann ich nur noch lachen. Wer würde sich denn wegen läppischer 134 Milliarden Dollar heutzutage noch die Mühe machen, eine Verschwörung anzuzetteln, allenfalls ein Hein Blöd in der Kinderstunde.

Aber zum Cavaliere Silvio Schwanz im Glück: Wenn die Papiere echt sind, darf der italienische Staat 40% des Wertes behalten, und der Kavalier aus Mailand kann, denn wer zweifelt noch daran, wie oft und wie lange der kann,  sich gerundet noch 14685 Jahre lang Huren einfliegen lassen, wenn sein Staat weiter die Flieger bezahlt, er sich etwas bescheidet und für die Damendienste im Dauerleasing-Mengenrabatt nur 10 000 Dollar pro Tag ausgibt.

Mit der hieb- und stichfesten Ausgestaltung der Verträge würde ich mich an seiner Stelle allerdings sputen, denn wer weiß, wie lange man für 10 000 grüne Arschbacken noch irgendeine Qualitätsnutte beigeschafft bekommt, wenn jeder Zollidiot an der Schweizer Grenze Milliarden davon findet.

Sicher aber weiß der Schakaliere das schon selber, und bisher wenigstens kann ich auch nicht den Anspruch erheben, ihn in Punkto Geschäftstüchtigkeit oder der Organisation von Sexparties übervögelt zu haben.

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