Kinderpornos

Ich gestehe, ich beichte, ich schäme mich fürchterlich: Ich habe mir pornographische Darstellungen im Internet angeschaut, und zunächst nicht einmal zu wissenschaftlichen Zwecken.

Und nicht einmal nur einmal.

Aber abgesehen von dieser selten schweren Sünde habe ich dann doch etwas für die Wissenschaft eruiert, ohne dass dies, wie bereits ehrlich bekannt, mein ursprüglicher Behuf gewesen wäre.

Es stellte sich nämlich heraus, dass zwischen all den famosen Möpsen alsbald auch auf  Seiten, die Meister Google auf harmlose Suchbegriffe hin ganz vorne gelistet hatte, plötzlich Bilder von offenkundig nicht einmal ansatzweise Achtzehnjährigen auftauchten, wie der Pferdeapfel auf der weißen Tischdecke.

Aus ab da rein investigativem Interesse hätte ich denen dann gerne mal hinterhergeklickt, unterließ dies aber, weil ich keine Lust habe, ins Gefängnis zu kommen.

Allein, es blieb der Eindruck hängen, dass diese kriminelle Form der Pornographie sehr leicht erreichbar ist, selbst wenn man nicht einmal danach sucht.

Eine Person, deren Namen ich glücklicherweise nicht kenne, die mir aber in einer wirtshäuslichen Kurzbekanntschaft sehr glaubwürdig erschien, erzählte mir, sie habe da mal interessehalber weiter hineingeklickt und es sei sofort zur expliziten pädophilen Sache gegangen.

Da frage ich mich doch wirklich, inwieweit diese verbrecherischen Dinge tatsächlich ernsthaft verfolgt werden.

Man stößt auf diese schon ohne dass man dies wollte.

Aber dem Bundeskriminalamt ist es anscheinend nicht gegeben, so etwas aufzuspüren.

Da steigt mir ein ganz übler Geruch in die Nase.

Zumal wenn ich daran denke, dass man anhand des Themas jetzt eine Internetzensur einführen will (siehe auch Artikel “Der Angstschweiß der Zensoren”), anstatt dass man die Täter gezielt ausfindig machte und hinter Gitter brächte.

Und zwar auch dann, wenn es sich wieder einmal um katholische Priester handelt, die für ihre Schandtaten meist kein Weltnetz benötigen und oft jahrzehntelang gedeckt werden.

Ich werde hier die anderen hochmögenden Kreise nicht nennen, unter denen Pädophilie wahrscheinlich (siehe Marc Dutroux/Brüssel/CIA) prozentual um ein Hundert- bis Tausendfaches häufiger auftritt als unter Hartzis oder Industriearbeitern.

Ich will aber anfügen, dass die Leute, die dieses Zeug verbreiten, sehr schnell in meinem Vaterlande nicht mehr in dieser Weise Geschäfte machten, gäbe man mir nur zehn Leute an die Hand.

Die ganze Sache stinkt zum Himmel.

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