Der Angstschweiß der Zensoren

Schauen wir uns die Sache mit der geplanten Internetzensur einmal genauer an.

Nach 9/11 überfallen und zerstören die USA und ihre Vasallen, auf  Lügengebäude gegründet, den Irak, nachdem Afghanistan bereits besetzt wurde und dort inzwischen seit bald acht Jahren erbittert gekämpft wird.

Alles irgendwie gegen “die Terroristen”.

Gegen “die Terroristen” hat man für das Gute gebombt, Dörfer ausgelöscht, gefoltert, tonnenweise Uranmunition verschossen, Politiker und Presse weitgehend gleichgeschaltet, und doch befürworten die meisten Deutschen den Afghanistan-Einsatz nicht und haben es auch nie so mit der Angst zu tun bekommen, wie Herr Schäuble dies gerne hätte.

Immer noch sträubt sich das Volk gegen weitere Einschränkungen seiner Freiheitsrechte, gegen Krieg, gegen totale Überwachung und immer weiter reichende Zensur.

Doch dann hat einer die scheinbar rettende Idee.

Da “die Terroristen” meist irgendwo in Mittelasien in Sandalen herumlaufen oder allenfalls einen Esel vor sich hertreiben, keiner einsieht, weshalb derentwegen eine Internetzensur vonnöten wäre, macht man ein neues Fass auf.

Das hübsche, nette, zierliche, immer lächelnde blonde Adelchen mit den sieben Kindern (Geißlein?), Frau Familienminister Ursula von der Leyen, wird an die Propagandafront geschickt und verlangt die Eingriffe, die ihr Kabinettskollege Schäuble gegen “die Terroristen” nicht durchbekam, nun gegen “die Kinderschänder”.

Da kann doch keener wat dajejen hawen, oda?

Oder will etwa jemand Kinderschänder schützen, einfach so davonkommen lassen?

Aber: Man darf gespannt sein, wie die Sache ausgeht, ob das Volk sich vielleicht wiederum nicht dahingehend anschmieren lässt, worum es eigentlich geht.

Wenn diese Sause ebenfalls scheitert, weil die Leute den Braten riechen, bliebe fast nur noch anzuführen, dass jeder Deutsche, der einen Computer mit Netzanschluss besitzt, ein potenzieller Völkermörder sei, wie die Geschichte ja zweifelsfrei bewiesen habe.

Wer diesen Ansatz dann bezweifelt, für den gibt es schließlich den Paragraphen 130StGb (Volksverhetzung).

Das wäre der letzte Pfeil im Köcher der Überwacher und Zensoren, außer sie fangen, um ihre Maßnahmen zu rechtfertigen, einen richtigen Weltkrieg an, statt eines halben.

Denn: Vielleicht sind die Leute doch nicht so dumm, wie man bei den Propagandisten jener dachte, und wurden zumal durch das, was wirkliche Volksverhetzer wie der Kriegsverbrecher George Bush und die Hochspekulanzkriminellen so offenkundig angerichtet haben, trotz aller professionell organisierten Desinformation wacher als je zuvor.

Und dass es das Weltnetz gibt, in dem man selbst p o l i t i s c h e Dinge finden kann, die im eigenen Lande sonst tabuisiert oder gar strafbewehrt sind zu sagen, macht jenen zurecht schlaflose Nächte, treibt ihnen den Angstschweiß ins Gesicht.

Denn die Sache mit 9/11, bezüglich derer nur noch wenige, die sich eingehender damit beschäftigt haben, noch gänzlich (um es vornehm auszudrücken) an die offizielle Version glauben, verschärft deren Panik.

Schließlich war dieser Akt der epochale Ausgangspunkt für alles, was danach geschah.

Kippte nach den Heiligen Sankt Banken auch noch die Story von den lotrecht mit Freifallgeschwindigkeit widerstandslos in sich zusammensackenden Türmen…: Das Spiel der Folterkriegshetzerurangeschossbomberkindermörderzensorenunterdrückervolksenteignungslügner wäre weltweit beendet.

Dann stünden nämlich, so sie noch stünden, z. B. in Deutschland einschließlich Reservisten der Bundeswehr etwa eine halbe Million Sicherheitskräfte gegen 80 Millionen “Terroristen”, “Kinderschänder” und “Leugner” und müssten sie alle internieren oder erschießen.

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Eine Antwort zu “Der Angstschweiß der Zensoren”

  1. [...] denke, dass man anhand des Themas jetzt eine Internetzensur einführen will (siehe auch Artikel “Der Angstschweiß der Zensoren”), anstatt dass man die Täter gezielt ausfindig machte und hinter Gitter [...]

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