Geheimabkommen

Laut den klassischen Hauptorganen wilder Verschwörungstheorien namens “Financial Times” und “Wall Street Journal” habe die amerikanische Heilandsregierung mit den US-Großbanken ein Geheimabkommen geschlossen, um deren Kapitalbedarf vor der Öffentlichkeit schönzureden beziehungsweise sie diesbezüglich massiv zu belügen.

Ich gehe wiederum davon aus, dass es sich hier um keine Verschwörung handeln kann, jedenfalls höchstens praktisch und keineswegs theoretisch.

Und wahrscheinlich liegt nicht einmal praktisch eine solche vor, denn ich glaube nicht, dass alle Beteiligten der gleichen Geheimloge angehören und auch kaum, dass im Zusammenhang mit dieser Sauerei irgendeiner die Hand zum Schwur erheben musste.

Wir sehen also wiederum, dass Verschwörungstheoretiker in der Regel Verirrte, wenn nicht Idioten sind; wir werden so zielgerichtet belogen und betrogen, so fraglos und eindeutig, dass darüber noch Theorien zu entwickeln sich wirklich längst ad absurdum geführt hat.

Die einzigen wichtigen neuen Verschwörungen, die wenigstens theoretisch inzwischen stattfinden könnten, wären solche zur Verbreitung der Wahrheit über die Finanzakrobaten und deren wirkliche Machenschaften, denn wahrscheinlich müssten sich einige kundige Leute tatsächlich geheim verabreden und auf Gedeih und Verberb miteinander “verschwören”, solches bewerkstelligen zu können, ohne vorher allesamt von tragischen Unfällen heimgesucht oder in ihrer baren Verzweiflung geselbstmordet zu werden.

Man darf gespannt sein, ob eine derartig begrüßenswerte, menschenfreundliche Verschwörung irgendwann zustande kommt.




Finanzkrise na und?

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