Mit ‘Traumatoloquatsch’ getaggte Artikel

Traumatolohalo

Montag, 20. Januar 2014

Ich mag das ganze traumatologische Konzept nicht leiden. Es ist nicht logisch.

Denn keiner weiß, was ein – psychologisches – Trauma eigentlich ist.

Sehr oft, wenn von Traumata die Rede, frage ich mich, ob der traumatische Moment nicht nur einer besonderer Art der plötzlichen Aufmerksamkeit gewesen sei, ein falscher Anker, wenn man so will, da das Traumatische eigentlich viel früher, anderweitig stattfand, vielleicht auch nur von da an befürchtet wurde.

Letztlich geht es nur ums Lernen und Verzeihen und Lebensfreude.

Primitiv, wie ich nunmal bin, gesagt: Wer gut isst und trinkt und das Bett gut warm hat, vergisst seine Traumata von selber. Sie lösen sich im berühmten Wohlgefallen auf.

Alle anderen Heilmittel halte ich für vergleichsweise zweifelhaft.

Mag eine Droge, eine Therapie wohl eine zeitlang das Gefühl vermitteln, die Dinge wendeten sich zum Besseren. Vielleicht wendet die so evozierte Euphorie die Dinge sogar zum Besseren. Manchmal scheint das sogar dauerhaft zu klappen.

Scheint es aber nur. Meist. (weiterlesen…)