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Jane Austen: Liebe und Verstand

Sonntag, 09. März 2014

Es wirkt, wie als ob ich eine Erfleischlichung verpasst hätte.

Jane Austen starb für heutige Verhältnisse jung, unverheiratet, kinderlos.

Was für eine Frau!

Wäre sie nicht ganz anders gewesen, denn es mehr als zu vermuten steht, nämlich nicht nur mit höchsten Geistesgaben, diese stets verfeinert habend, ausgestattet, sondern auch noch mit einem grundguten Wesen, reinsinnigem Humor, von nicht zu üblem Äußerem, was indes kaum zu erwarten oder gar gleich befürchten, nicht in strenger Gänze meiner abhold, so hätte ich da, meiner Treu, doch einmal einen seltenen Nebenweg womöglich aufgesucht, nämlich jenen des wahrhaft arglos treuen ersten, versuchhaften Werbens.

Wohl gewiss der Gefahr, dass hier allzuviel Sinn und Sinnlichkeit aufeinandertreffen möchte: Wahrscheinlich hätte ich mit den Hufen immerhin getrippelt, eher sie auch mal wenigstens aus dem Augenblicke heraus geschwungen.

Hier kann man lernen, was ein gescheites Weib zu denken und anzusetzen in der Lage!

Mannomann!

Sie zieht jede Volte, jede Verlogenheit noch aus dem scheinbar schönsten Dinner!

Mit DER hätte ich auch gern mal über Literatur diskutiert! (weiterlesen…)