Mit ‘Monotheismus’ getaggte Artikel

Der Monotheismus ist eine Chimäre

Donnerstag, 28. November 2013

Es gibt gar keinen echten Monotheismus. Am wenigsten bei den Christen. Aber die Juden und die Moslems haben den auch nie verwirklicht. Immer braucht es verkappte Hilfsgötter. Mal Engel, mal Heilige, mal die Mutter Gottes, Dschinn, was auch immer.

Alles verlogener Ersatz für einen Polytheismus oder Animismus.

Es mag sein, dass es hie und da einen gibt, der seinen selbstgebastelten Monotheismus verkraftet.

Den postulierten Allgeist. Letztlich einen diffusen Pantheismus. Alles ist Gott. Durchströmeter göttlicher Geist.

Damit ist aber auch alles irgendwie egal, bloß ein Spiel. Dann aber wiederum auch nicht.

Denn es gibt ja diejenigen, die dem nicht folgen wollen, die Abgefallenen, die Bösen. Die nicht einsehen wollen, dass sie Teil jenes Allgeistes.

Der sie höchstselbst erschaffen. Wer sonst?

Keiner weiß etwas Grundsätzliches, aber jeder behauptet mal einfach so los, auf Teufel komm raus.

Das Beste finde ich dabei, wenn mir vorgehalten wird, bei mir gehe es deshalb nicht immer so gerade, weil ich nicht an das und jenes glaubte.

Da gilt es nichts, dass mir Lernen und Schaffen genug seien. Dass ich mir ja täglich selber neue Welten erschüfe. Die immerhin mich interessierten.

Allein die drei “großen” monotheistischen Religionen sind so krud und am Grunde lachhaft, unlogisch und inkonsistent, dass es der Sau grauste, wüsste sie sich damit zu befassen oder interessierte sie sowas.

Überall Anordnungen, Befehle, Flüche.

Was für eine konzeptuelle Armseligkeit.

Die einzigen Menschen, denen der Monotheismus wirklich etwas gebracht hat, sind die jeweiligen Pfaffen. Die leben bis heute gut von ihm.

Er muss ja, da er einerseits ein solches Faszinosum, andererseits doch nicht recht begreiflich, immerzu vermittelt werden. Auf dass das gewünschte Behagen eintrete.

Echter Monotheismus landet am Ende wieder beim Animismus. Alles ist Gott, göttlich beseelt, des Allgeistes.

Damit wäre alles gesagt, man könnte all die unheiligen Bücher wegschmeißen.

Ab da wäre man aber, allenfalls, wieder beim Schamanen.

Das bringt aber zuwenig Geld und Macht, weshalb der ganze Krampf fortgesetzt wird.

Was quatschen die alle so viel?

Wenn es nur einen Allgott gibt, was gilt es dann noch darüber zu reden?

Dann müsste die Sache doch klar sein, oder?

Aber nein, aber nein. So einfach wollen wir es uns doch nicht machen.

Gottes Wille will ja täglich, achwas, in jedem Augenblicke wie ewiglich neu interpretiert sein.

Was für eine schlechte Literatur!

Was für eine erbärmliche Logik!

Wie sich da die Katz in den Schwanz beißt!

Oh je.

Ich ende jetzt.