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Moderne Kunst: Eine kurze Abrechnung

Dienstag, 03. Dezember 2013

Damit das ein für allemal klargestellt sei: Dummheit ist keine Kunst.

Ebensowenig möchtegerniges Zusammenbasteln und -schachteln von Hässlichem.

Nur Sklavenhalter und Verblödete erzählen, singen, lassen das Hohelied vom Schund singen.

Leere Bilder, zerfaserte Lieder, Gesang als Gekrächze, Texte, die vom Abtritt, aber nicht einmal zum dort lesen taugen.

Architektur von Leuten aus der Blindenschule.

Ästhetik?

Wer braucht sowas?

Altmodischer Kram.

Fast schon irgendwie Fascho, nä?

Über 90% der modernen Kunst ist schlicht kommerzieller überblasener Schrott.

Es reicht noch nicht einmal zum Kitsch.

Ich habe mir im Netz mal ein paar Bilder von jenem Adolf Hitler angesehen. Geschmackssache. Aber wenigstens für guten Kitsch hat es ganz sicher gereicht.

Guter Kitsch ist mir allemal lieber, als perverses Regietheater und Fettecken und eingesteckte Mohrrüben in der U-Bahn im Arschloch.

Soll jeder machen, was er will.

Ich aber will und werde nicht alles gut finden, auch nur irgendwie beachtlich, weil ein etablierter Kunstbetrieb und dessen Lakaien in den Feuilletons das für gut befinden zu müssen glauben oder es tatsächlich müssen.

Dekonstruktion als Riesenidee. Immer noch mehr Dekonstruktion als noch weiter entwickelte Hyperidee. Pfui Deibel.

Kot, Blut, grober Sex, Zerfetztes. Ja, so macht es Euch Spaß.

Das Handwerk nahe null oder gar keines, das Konzeptuelle also ephemer wie primitiv, das lose Geschwätz dazu völlig unerträglich.

Ja, so ist heutzutage ein großer Teil der sogenannnten Kunstwelt gebaut.

Ärgert Euch ruhig und beschimpft mich.

Da tätet Ihr mal was Sinnvolles. Wenigstens potentiell.

 

Vom durchdachten, gekonnten Untertreffen

Sonntag, 20. Januar 2013

Gut schlecht singen, das ist wahrlich auch keine leichte Kunst.

Viele meinen, Bob Dylan sei darin Meister; ja nu; ich nicht; wenigstens mal beharre ich darauf, dass unser Herbie Grönemeyer es weitaus besser kann.

Gestern Abend hörte ich die letzten beiden Stücke einer auch sonst etwas verschrobenen Jazz-Combo, deren Leitgitarrist zu anscheinend nicht aller Beiseienden Leidwesen auch noch sang.

Ich bin kein Fachmann; aber ich schätze mal, dass sein Tonumfang bestenfalls eine knappe halbe Oktave betrug: was ja noch zu verschmerzen gewesen wäre – neben dem Text, der aus vier oder fünf wiederholten Wörtern bestund – , wofern der Kerl irgendeine halbwegs absichtlich klingende Modulation, irgendein besonderes Krächzen, Grunzen, Scheinabverfunzen oder sonsten eine hörbare Abwechslung in sein fast schon kretinistisch zu nennendes orales Geböbbel gebracht hätte.

Da habe ich, der ich nur schlecht gut singen kann, mir wiederum überlegt, denn an Lungenvolumen und Emotio fehlt es mir noch immer nicht, ob ich denn doch tatsächlich auch mal mit dem gut schlecht singen anfangen solle, allein schon des Spaßes halber, aber auch, da das wahrscheinlich leichter geht als gut gut singen. (weiterlesen…)