Mit ‘Das Schwarze Reich’ getaggte Artikel

Willkommen im Schwarzen Reich (II)

Donnerstag, 16. Januar 2014

Sie wollen noch einmal ein bisschen mit hineingehen?

Der da drüben, der bei dem Jesus sitzt, das ist Mohammed. Mohammed ist etwas viriler, jedenfalls tut er so, aber Jesus bremst ihn dann meistens doch aus. Die meisten sind schon gelangweilt davon.

Da! Ein relativ Neuer. Osho bindet gerne mit den Voodoo-Dämonen an. Es scheint ihm Spaß zu machen, und sie wissen anscheinend noch nicht so recht, wie sie ihm beikommen sollen.

Da sehen Sie Kissinger und Brzezinski. Jaja, ich weiß, die leben noch. Aber für besondere Gäste wird auch mal eine Ausnahme gemacht. Ehrenhalber. Man lässt sie ab und an mitpokern.

Links, leicht erhöht, das ist ein kleiner Stammtisch, den man nicht gerne so bewusst sieht. Man kann aber nichts dagegen machen. Man ist auf sie angewiesen. Es sind die besten Sprachfälscher. Gnadenlose Profis. Manche sagen, die fressen Dämonen zum Frühstück.

Das da drüben ist der Johannes-Würfel. Den muss man wälzen. Es ist nur einmal das Tier drauf, und fünfmal das Lamm. Das ist der Reiz. Entsprechend der Einsatz.

Dies hier ist der Wiedergeburtspfahl. Eine Dauergaudi fürs gemeine Volk. Wer gewinnt, darf noch einmal dran, wer verliert, der nicht. Manche, die verlieren, dürfen immerhin als Hilfsgeister bei einem Wetter dienen, der sie an Geldes statt nimmt.

Natürlich hat auch das Schwarze Reich eine Regierung.

Wo diese ist, aus wem sie genau besteht, das weiß ich aber auch nicht.

Das löge ich selbstredend, wüsste ich es.

Jedenfalls erlaubt mir die Regierung neuerdings sogar Führungen.

Ich weiß nicht, weshalb, weshalb mir.

Wahrscheinlich bin ich einfach vertrauenswürdig.

Willkommen im Schwarzen Reich

Donnerstag, 16. Januar 2014

Inzwischen – es ist dies nicht ganz neu – wird zunehmend kolportiert, die deutschen Nationalsozialisten hätten die EU antizipiert, so etwas wie die EU konzipiert, herbeigesehnt und endlich kräftig bei deren Entstehung mitgeholfen.

Dafür waren sie offensichtlich bereit, auf dem Rücken ihres Volkes den Zweiten Weltkrieg zu verlieren. Schließlich waren es Sozialisten. Da ist das Nationale immer vorgeschoben.

Die Nazis haben den Zweiten Weltkrieg also nur zum Schein verloren. Sie gewinnen jetzt via Brüssel.

Was für ein Konkokt!

Der Krieg kam schon nach sechs Jahren.

Will man uns Deutschen jetzt auch gar noch die EU also hintenrum reindrehen, den Euro, den ganzen Schiet, der da angerichtet?

Jaja, ich hör’s schon trapsen, so nach Scientologenmanier: Deutsche Psychiater sind an allem schuld.

Und ich dachte immer, die Nazis versuchten nur Flugscheiben zu bauen, die nie flogen.

Immerhin aber fällt was für mich ab. Ich bin nämlich dann, wenn ich mich wider die EU stelle, doch immerhin so etwas Ähnliches wie ein edler Antifa.

Sie können mir nicht folgen?

Willkommen im Schwarzen Reich!

Da liegt hier ein Pike, dort weint Goethes Geist um ihn, hinten, da, im Schimmer, lacht ein Avatar von Aleister Crowley über der Gruft von Coudenhove-Kalergi.

An der Wand kleben auch Elohim, was von ihnen übrig, manchmal zischeln sie der Maske Atons zu. Immer dann besonders gern, wenn Isis sie gerade darin nicht löscht.

Gabriel treibt es derweil mit allerlei Chimären; der Saturnalien nicht wenig; in jenem Jaguar dort steckt der Geist von Azkuatepetl.

Und, siehe, alle tanzen sie um kleine Pyramiden.

Außer mir.

Deshalb kann ich Sie gefahrlos durch das Schwarze Reich führen.

Da hinten, sie wetten schon darauf, die Freunde Plutos, wie lange auf die Relativitätstheorie noch zu wetten sei!

Hier links sehen Sie die Spieler, die auf Außerirdische setzen. Ein noch loseres Gesindel.

Wenn einer eine aufs Maul bekommt, dann wissen Sie, dass er zu dumm betrogen hat.

Normale Verlierer gibt es hier nicht.

Vergessen Sie nicht, Sie sind im Schwarzen Reich.

Sie wollten es sehen.

Sonst wären Sie mir nicht bis hierhin gefolgt.

Ich habe Ihnen ja bisher auch nur einen kleinen Teil davon gezeigt.