Mit ‘Bundestagswahlboykott’ getaggte Artikel

Wahldag en Schduegerd (Rond om d’Leonhardskirch)

Donnerstag, 19. September 2013

Der Emil on der Karle hän am Sehmschdich Obed em Schiller doch noh mächdig oin naiglassa on dreffed sich derwäga der Wedd am andera Middag vorra sellichdem Wahllokal.

“Jo, Karle, du hosch geschdern em Schiller dia grause Goscha khet, da de noh heit ajedara, die wo mer mid emma Schubkarra no fordbrengd, an Heiradsohdrag machsch, wann se bloß ed en dui Wahlbaiz naigohd.”

“Doh war i abber bsoffa.”

“Des isch doch egal, des wara mer boide.”

“Ond due hosch gmoind, du weddeschd dohanda middema Blagadohzuag derherladscha, wo druffschdohd: ‘En dr Leonhardsdroß geit’s gnuag Hura, wa ganged ihr noh do nai en den bleda Puff?’”

“Vielleicht hämmer’s geschdern em Schiller z’ernschd gmoind, mid dera Daggel. Gugg se der amol oh, wia dia do nairenned. Dia sen meh wia bloß bsoffa.”

“Rechd hosch. Wemmer sich des Drauerspiel ohguggd, des kohsch faschd ed mai wegspieala. Abber trogga sellene verschrombelde Weiber ond selbschdwichdiche Viertelskerle ohgugga, dees miaßa mer drodsdem beschdemmd ed an halbe Dag lang verdraga.”

Karl und Emil waren darin schonmal schnell eins.

“Em Amadeus, doh bediened ganz ohsehnliche Mädle, on solang se ons a Bier brenged, kenned se au noh ed wähla ganga”, meinte Emil endlich.

Karl war es aufgrund dieser schlagenden Argumente sofort zufrieden.

(Nachtrag 9.10.14)

Eben erst gemerkt, dass ich Leonhardtskirche usw. geschrieben; es heißt Leonhardskirche. Bitte den peinlichen Fehler zu verzeihen.

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (XIII)

Montag, 16. September 2013

Dies ist vielleicht Ihre letzte Chance.

Denn es mag wohl sein, dass dies zu dieser Wahl der verbleibende von mir vor ihr zu ihr zu sagende Rest.

Es existiert nicht eine Partei mit Chancen, auch nur über zwei Prozent zu kommen, die klar die Interessen der Mehrheit der Deutschen vertritt. (weiterlesen…)

“100 Prozent sozial”: Hier kommt der Schakal

Donnerstag, 05. September 2013

Bei der Überschrift “100 Prozent sozial” habe ich schon gar keine Lust mehr, das Programm der Linken zu lesen. Es könnte ja ein Punkt darinnen zu finden sein, dem ich zustimme.

Was ist das für ein Mensch, der 100 Prozent sozial?

Gehört der zu 100% den anderen, oder gehören die anderen zu 100% ihm, oder ist das dasselbe?

Eine Gesellschaft, die von 100% sozialen Ichlosen gebildet wird, gibt es in der noch jemand, der eigenständig denken kann? Darf? Auch nur zu 10%?

Es ist die Überschrift des ganzen Programms. Also vermutlich zumindest kein absichtlicher, wenigstens kein absichtlich erkennbarer Witz.

Wollt ihr 100% Sozialismus? (weiterlesen…)

Göllers Grüße an die Blockflöten

Freitag, 02. August 2013

Oh was wurde man all die Jahre ausgelacht oder zum Rechten gemacht oder als paranoid erklärt, wenn man darauf hinwies, dass Deutschland kein souveränes Land sei. Da half nicht selten auch das geduldigste Erklären keinen oder erstmal keinen Millimeter.

Durch die NSA-Geschichte dämmert es jetzt plötzlich vielen Leuten, was hier eigentlich masse ist. Die Aufrufe zur Wahl von Kleinstparteien häufen sich ebenso wie jene zum Boykott der Bundetagswahl. Endlich sehen sie, dass es im Bundestag keine wählbare Partei gibt: wozu denn auch?

Zum neuesten (gerade neuesten bekanntgewordenen) Monstertotalüberwachungsprogramm, dass jetzt beim Tippen dieser Zeilen mitzulesen ermöglicht, so dass die Drohne noch vor dem Abschicken dieses Artikels mir den Garaus gemacht haben könnte, sagen Verfassungschutz und BND, sie hätten sie gerade mal zu Testzwecken eingesetzt. Sehr lustig.

Der Lack ist ab. Wer jetzt noch eine dieser Banditenparteien wählt, kann hinterher nicht mehr behaupten, nicht gewusst zu haben, dass er in jedem Falle eine der Vaterlandsverräter wählen werde, eine von den Blockflöten.

“Verlogene Bande!”, schallt es von Roten und Grünen ins Regierungslager, das es bislang noch vermeidet, “Selber verlogene Bande!” zurückzukeifen, es eher Leuten mit automatischem Beißreflex gegen die Linken überlässt, die hierbei ja wirklich dreist lügen, siehe Brandts, Schilys, Steinmeiers und Schröders Großtaten, mit etwa diesem Slogan anzutreten.

Ich werde zwar nicht wählen gehen, aber ohne weiteres mal ein paar Wahlkampfstände heimsuchen, mir erklären zu lassen, was die jeweilige obersandrige Vereinigung denn dafür tue, Deutschland einen Friedensvertrag, die Aufhebung der UN-Feindstaatklausel und darüber die Souveränität zu verschaffen, die erst nötig wäre, um gegen die Totalüberwachung durch Amerikaner und Briten einschreiten zu können, die massenhafte Industrie- und Wirtschaftsspionage, die Erpressbarkeit unzähliger Bürger bis hin nach ganz oben.

Wenn mein Gesprächspartner dann nichts auf der Pfanne hat, wovon auszugehen, sage ich ihm, wenn es ein Grüner ist, dass er kein bisschen besser ist als irgendsoein CDUler aus Oberschwaben, und dem CDUler sage ich umgekehrt, dass er auch nicht besser ist als ersterer.

Wieso fusioniert Ihr nicht alle? Jetzt, wo es heraußen ist, dass das mit den verschiedenen Parteien nur ein Trick ist, könntet Ihr ja mal versuchen, das verlorene Vertrauen mit etwas Ehrlichkeit zurückzugewinnen. Sagt den Leuten einfach, dass Ihr alle Politik gegen Deutschland macht. Wenn Ihr mal so richtig auf die Pauke haut: Das wird Euch zuletzt jeder glauben.

Wie kommt man sich eigentlich vor, wenn man für eine Partei der Vaterlandsverräter Wahlwerbung macht? Bringt das einen gewissen eigentümlichen Kitzel? Man ist doch nicht etwa gezwungen dazu? Ob man denn erpresst wird? Mal im Netz ein bisschen fremdspaziert und einen diskreten Hinweis bekommen, lieber hier aufzukreuzen, waswas?

Die Stände möchten im Frühherbste einen schweren Stand haben. Man sollte sie reihenweise niederquatschen, bis sie keinen Bock mehr haben, sich die Namen geben zu lassen, die sie verdienen.

Zurück zum Ausgangspunkt. Blöd stehen jetzt die da, die Leute wie mich auslachten oder anfeindeten, womöglich verfassungsfeindlich nannten (womit sie natürlich grundgesetzfeindlich meinten), noch ziemlich Rudi Ratlos, viele empört, auch gegen sich selbst, dass sie sich so lange in so großem Stile narren ließen.

Wie schnell wird “Freies Deutschland!” wachsen?

Ich weiß nicht, wie es heißen wird, es werden eine ganze Menge Initiativen entstehen, aber es wird wahrscheinlich auch bald eine größere, ernstzunehmende Gruppierung geben, die fordert, was zu fordern ist.

Davor haben die anderen eine Höllenangst.

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (V)

Freitag, 05. Juli 2013

So, jetzt ward in den vorigen Teilen mal ein bisschen was abgearbeitet und sortiert.

Es geht jetzt also an den kreativen Teil. Profis bitte genau mitdenken.

Wer macht Bilder, Logos, Kampagnen?

Wer hat, außer mir, Sprüche?

Wer macht gleich ein Buchprojekt daraus, eine Großreportage?

Wer hat die Idee für die besten T-Hemden und Apps?

Wo sind die Kabarettisten?

Die Boykottrockbands?

Wer macht die besten Flugblätter?

Wo sind die Netzvideos?

Wer macht den Dokumentarfilm?

Leute, ich will ja nicht unbotmäßig werden, aber wenn ich mir das alles oben, was ja schon noch lange nicht alles ist, was angesagt, anschaue, da muss ich Euch dann schon sagen, dass Ihr jetzt mal die Hufe schwingen solltet, wenn Ihr mich verstanden habt, selber etwas tun, und nicht mir überlassen, was ich allein nicht werde leisten können.

Ihr seid also allerhöflichst eingeladen, je erfahrener und intelligenter und findiger und zumal mutiger um desto besser, Euch mal in einen optimalen Trab zu versetzen.

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Dieser Text ist gemäß den Bedingungen zu I-IV gemeinfrei.

Aufruf zum Boykott der Bundestagswahl (IV)

Donnerstag, 04. Juli 2013

Ich habe, selbstverständlich, keine Ahnung, inwieweit wie viele die Inhalte der ersten drei Teile schon verstanden haben und noch verstehen werden, um wie viel weniger, wie weit mein Ruf reichen und positiv beherzigt werden wird.

Mir ist auch klar, dass viele den Kopf schütteln werden, dies für lächerlich halten, es lächerlich zu machen trachten und auch durchaus noch Ungünstigeres.

Sollte mich keiner hören – na, eine Zustimmung habe ich eben schon erhalten – so habe ich es wenigstens versucht, Gehör zu finden: und was gesagt ist, ist allemal gesagt.

Ich habe mir die drei Vorartikel noch ein paarmal durchgelesen und gestehe freimütig ein, dass sie provokant sind, aber das sollten sie auch sein. Im Kern, vom roten Faden her, dem, um was es geht, passt es so.

Oder einfacher: Ich habe schon schlechtere Texte gelesen.

Allzumal, wenn es um eine reale politische Bewusstseinsveränderung ging und darum, wie diese zu befördern sei. (weiterlesen…)