Mit ‘Aphorismen’ getaggte Artikel

Dem Großen Georg Christoph Lichtenberg

Freitag, 03. Januar 2014

Lichtenberg meinte, dass ihm nie langweilig werde, denn er schaue im Zweifel einfach in die Gesichter der Leute.

Damals gab es noch kein Netz, nur die Leute auf der Straße.

Deren Gesichter mögen ausdrucksstärker gewesen sein als jene der Leute heute. Ich weiß es nicht.

Vielleicht habe ich es zu einfach.

Ich muss nur SPON aufmachen, und es ist fast garantiert, dass ich grandiosen Blödsinns gewahre, oft so stark, dass er wirklich die Langeweile vertreibt, gar noch länger als ein Viertelstündchen.

Es ist auch ähnlich dem Aphorismus, oder der Beobachtungen, die Lichtenberg im Winter vom Fenster seines Hauses machte, wie die Leute in gar merkwürdigem Verhalten den morgendlich frisch verschneiten Platz erst nach Voreingewöhnung schräg queren, dann folgsam.

Er siehet schon, immer wieder verwundert darob, wie wenig vernünftig der Mensch doch. Zumal in der Herde.

Und mit welcher Menschenliebe und doch allem Wohlwollen er das sieht!

Er ist der Dummheit der Leute nicht böse. Sie verwundert ihn nur, und dessen tut er Ausdruck.

Einer unserer Großen, aus der Zeit, als die noch aus jedem deutschen Winkel sprossen.

 

Oft wissen sie ihrer selbst noch nicht recht

Mittwoch, 01. Januar 2014

Irgendwann werden noch die Frauen schön. Manchmal gar, bevor sie es selber bemerkt.

Erlesen kollabiert

Mittwoch, 01. Januar 2014

“Erlesen! Ich kollabiere!”

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Gehört, vor vielen Jahren, genau so, und gesehen, von einem, der noch steht.

 

Biblesk

Mittwoch, 01. Januar 2014

Er erzeigte sich als biblesk.

Guten Weins

Freitag, 27. Dezember 2013

Wo meiner guten Weins, da bin ich gleich so Lamm wie fromm.

Von uneinsichtigen Weibern

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Weiber, die nicht einsichtig, verlieren beim Manne endlich die Schlacht gegen den Wein. Das ist nur billig.

Von Weiblein und Männlein

Samstag, 21. Dezember 2013

Es ist nur logisch, dass Frauen im Schnitt besser lügen als Männer.

Außerdem können sie unbestrittenermaßen besser Kinder kriegen.

Der Mann habe also acht.

Er möge nicht so lose lügen, wie es den Weibern gar keine Lüge, sondern eine Art Übersetzung.

Das passt beides schon richtig zusammen.

Einfache Regierungslogik

Samstag, 21. Dezember 2013

Frauen halten Männer für dumm. Deshalb regieren meist die Männer.

Wo Dummheit und Frechheit miteinander streiten

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Diese spontane Frechheit schlug selbst noch seiner bemerkenswert geübten Dummheit den Boden aus.

Von Lösungen und Problemen

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Für viele Lösungen gibt es einfache Probleme.

Zeitgeistige Miniatur zum Kochen

Dienstag, 17. Dezember 2013

Der geschäftsfähigste Koch ist heutzutage natürlich der, welcher Kohlstrünke in einem großen Kessel bis zur Verdaulichkeit in mild gekräutertem Salzwasser kocht und das Elaborat dann vor der Buchmesse in einem Biobrötchen für fünf Euronen als vegane Bockwurst verkauft.

 

Schönes Schauspiel

Montag, 16. Dezember 2013

Schönes Schauspiel, wenn Frauen Männer auf hohem Niveau vorführen, und dann noch anmutig Gnade walten lassen.

Wo nicht Torheit, so Hybris

Dienstag, 10. Dezember 2013

Wie sollte ich wissen wollen, mich daran vergeuden, es zu erfahren, mir wohl allemal nur einbilden zu können, zu wissen, wo alles herkommt, wenn ich doch noch nur einen Bruchteil des Vorhandenen begriffen habe, allzumal, wie es in sich in Bezug steht? Wäre das nicht, wo nicht Torheit, so Hybris?

Von Göllers Parallelwelt

Sonntag, 08. Dezember 2013

Man betreibt einen nicht unerheblichen Aufwand darum, mich nicht wahrzunehmen oder zu kennen. Das tut gut.

Von Denkern, die nur von Kriechtieren gehört und ernstgenommen

Sonntag, 08. Dezember 2013

Mancher versucht sich als Philosoph, und dann hört ihn kaum ein Irdischer, aber die Raumschiffe der Reptiloiden und womöglich noch anderer, die mehr vom abbeißenden Kriechen denn vom freien Denken halten, landen doch scharweis um ihn, den Sinnlosen zuwenigst einzudämmen, aus der schieren Angst heraus, die Dinge möchten sich ins Richtige verkehren.

Schwulenehe: Der Papst muss endlich ran

Dienstag, 03. Dezember 2013

Wenn der Papst es endlich einsieht und die Schwulen- und Lesbenehe gutheißt, können seine Pfaffen und Nonnen einander wenigstens heiraten. Den Zölibat könnte man ja klar so definieren, dass er nur für Heteros gilt. Die braucht eh keiner.

Werden, was man ist, und dabei noch mehr

Sonntag, 01. Dezember 2013

Außer der Geburt eines Kindes und einer gewissen dieser immer noch üblicherweise vorausgehenden ebenfalls möglicherweise höchstschönen Sache ist das Erlebnis des Wiedererstarkens erwähnenswert erhebend.

Man wird wieder, was man ist.

Und damit noch mehr.

Es geht mich nichts mehr an

Sonntag, 01. Dezember 2013

Es gab eine lange Zeit, da ich mir wünschte, von möglichst vielen gelesen zu werden.

Das war kindisch.

Diese Zeit ist vorbei.

Es geht mich nichts mehr an, was keiner lesen will.

Gar keine Leser

Sonntag, 01. Dezember 2013

Gar keine Leser zu haben, außer mir, das habe ich in der Tat noch nicht geschafft. Aber ich arbeite daran.

Errate jeder für sich

Sonntag, 01. Dezember 2013

Ich werde hier nicht verraten, was wirkliche Freiheit ausmacht. Ich will sie noch eine Weile behalten.

Ich weiß warum

Freitag, 29. November 2013

Ich weiß, warum ich in Punkto Zersetzung ganz wesentlich bei Goethe und Lessing ansetze.

An der Toleranz erstickt

Mittwoch, 27. November 2013

Sie werden an dem Worte Toleranz noch ersticken.

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