Toleranztolerance

26. September 2009

Ach ja: Anlässlich des beforigen Articels. (Das ist ursprünglich echt, denn er war da! Anm. d. Verf.)

In meinen Kommentary an die entsprechende Netzseite (“Der Freitag”, im nachhinein hinzugefügt…) verpersonalizete ich mich scherzhaft als “Magnificent Caller” statt Magnus Göller, um der gewanteten Verangelsachsung genüge zu tun.

Wer also kein “Ö” kennt oder sonst weder richtig Deutsch noch Englisch kann, zumal ein eingefleischter “Native Netizen” ist, der darf mich ab now auch so ansprechen (zumailen, feedbackanposten, checkochilled zusammenverkommenten, hier downloaden…), auf dass ihm seine Nerd-Ehre nicht in der Vernunft oder am gesunden Menschenverstand verloren gehe.

Ich bin toleranter als tolerant, partmäßig.

P.S.: Der vorige Artikel, auf den ich mich beziehe, (“Blog? – Block!”), im Zusammenhang mit einer “Internet-Community” wurde vom Cyberspace auf rätselhafte Weise verschluckt. Im Ernst. Ich werde nacharbeiten.

P.P.S.: Dies ist wirklich keiner meiner Scherze, dass ein Artikel verschwand; ich kann es nur beteuern und bitte um Nachsicht.

P.P.P.S.: Den Artikel, der verlorenging, fasse ich jetzt in den Satz, dass ich eine “Community” betrat, die ich Gemeinschaft genannt hätte und ich auch bei Deutschnationalen ähnlichen Blödsinn fand, zumal was deren englische “Nicks” in einem “Chat” (Schwatz) betraf; deshalb jetzt: “Block” statt “Blog”. Der Peinlichkeiten damit genug.

Unabsichtlicher Spaß?

26. September 2009

Gerade las ich einen Artikel, in dem der Autor (sonst recht eloquent) angesichts der korrupten Parteien eine “Volksdemokratie” einforderte.

Das ist der lustigste Pleonasmus, den ich in einiger Zeit gewahrt habe: Volksvolksherrschaft.

Völkisch immerhin war der Beitrag nicht; das wäre ja schlimm gewesen; aber er richtete sich wesentlich gegen den Einfluss der Hochfinanz.

Vielleicht rief er das Volk deshalb gleich zwiegenäht.

Aphorismen 37

25. September 2009

Man sollte vielleicht den Matriotismus einführen: mit dem Patriotismus scheint es wenigstens hierzulande nicht mehr weit her.

Blöde Frage?

25. September 2009

Darf man jemandem Erfolg wünschen, den man nicht unterstützt?

Weg von der philosophischen Frage: Ich werde den Steinmeier nicht wählen, aber er ist mir immer noch lieber als die Merkel.

Verantwortung

25. September 2009

Als Alleinerziehender fühlt man sich, wenn man nicht gerade den ganzen Tag Zeit hat für die Kinder oder die Großeltern da sind oder genug Geld für weiß der Himmel was und damit eben doch die Zeit, immer wieder schuldig. Weiterlesen »

Bauernfänger

25. September 2009

Unter “pi-news.net” erreicht man eine gut besuchte Netzseite, die sich als heldenhaft politisch unkorrekt darstellt, indem sie Israel und die USA über alles stellt, dass die Peinlichkeitsschwarte kracht.

Ich stehe, wie jeder weiß, der hier schon einmal herumgeblättert hat, auch nicht übermäßig auf den Islam; deshalb käme ich aber nicht darauf, ganze Länder mit Mann und Frau und Kind und Maus zu bombardieren oder entsprechende Handlungen gar noch im Christengewand zu rechtfertigen.

Zudem machen die dort noch auf konservativ und irgendwie patriotisch.

Die sind wirklich zu dumm zum Lügen.

Merkels Risiken

24. September 2009

Der STERN-Journalist Hans-Ulrich Jörges meint diese Woche, Merkel wolle in Wirklichkeit lieber mit der SPD weiterregieren als mit der FDP, denn sie wisse genau, dass es so leichter werde, die notwendigen Grausamkeiten ans Volk zu verteilen.

Ich glaube, der Mann hat recht.

Allerdings könnte sich die Physikerin dabei verrechnet haben, und sie muss es doch mit diesem präponderanten, aufgekratzten Westerwelle treiben, weil sie so oft gesagt hat, sie sei willig und die Stimmen reichen; ansonsten kann es der Steinmeier eben auch noch schaffen, egal wie.

Es macht tatsächlich noch ein wenig Spaß, sich den Zirkus anzuschauen; ich freue mich auf die Manege am Sonntag zwischen sechs und sieben Uhr.

Freimaurer sind…

24. September 2009

Um es klarzustellen: Von den vielleicht 200 000 Freimaurern in Deutschland (die Briten geben offiziell für ihr Land 280 000 an) sind prozentual nur wenige praktizierende Hardcore-Satanisten, Kinderschänder, Ritualmörder und sonstige Schwerstverbrecher.

Aber alle belügen gemeinschaftlich ihre Umwelt.

Derjenige, der mir erklärt, weshalb Politiker, Staatsanwälte, Richter, Ärzte, Psychiater, Bänker usw. sich zum Guten verschwören müssten, dem verleihe ich elf Göllerpreise.

Es kann keinen Grund dafür geben, das Gute geheimzuhalten.

Es ist nämlich weder gemeingefährlich noch übertrieben ansteckend.

Punktum.

Einweihung

24. September 2009

Ich gebe Ihnen jetzt noch die Einweihung in den 333sten Grad Maurer:

“Wir lügen lauter als der Rest, und meistens schafft es keiner, uns dafür totzuschlagen, auch wenn wir Millionen umbringen, an denen nichts liegt. Ansonsten geht es nur um Geld und Macht, der Rest ist Geschwätz für die niederen Grade.”

Sollte es einen Maurer des 666sten Grades geben, der mehr weiß, so veröffentliche ich seinen Kommentar gerne.

Magie für die Extradoofen

24. September 2009

Wegen dieses Freimaurer-Romans von Dan Brown geht jetzt schon wieder das Geschwätz von sogenannten “Eingeweihten” los.

Wissen Sie was: Ich bin einer davon, denn ich weiß bis zum definitiven, öffentlich darzulegenden Gegenbeweis und aus gut zwanzig Jahren Erfahrung, dass die gesamte Freimaurerei einen einzigen, auch noch drittklassigen Schwindel darstellt, der sich nur darum dreht, politische Kontrolle über mentale Manipulation auszuüben.

Ich fordere hiermit den höchsten Freimaurer des Schottischen Ritus auf diesem Wege unmissverständlich heraus, mir auch nur 30 Sekunden in die Augen zu sehen.

Machen Sie sich keine Sorgen um mich noch ihn: Er wird nicht antreten.

Die Freimaurerei ist nichts anderes als eine esoterisch überhöhte Form extrem hybrider, krankhaft verführter männlicher Homosexualität, geldunterfüttert von Bänkern für ihre niederen Zwecke.

Kein echter Magier nimmt je einen Maurer ernst.

Ohne Weitsicht

23. September 2009

Die Alliierten haben im Überschwang des Sieges einen Fehler gemacht: Sie ließen Leuten wie mir beibringen, keiner mehr solle je einen Krieg anfangen.

Vieles von dem, was sie mir sonst noch erzählten, glaube ich schon lange nicht mehr; aber das war eine gute Idee, auf die ich vielleicht sogar selbst gekommen wäre, obwohl ich noch nie einen IQ über siebzig Punkten attestiert bekam.

Allerdings war ich auch noch nie beim Test.

Konservativ-liberales Lumpengesindel

23. September 2009

Ich bin bekanntlich nicht für Gewalt, aber ein gewisses Verständnis hätte ich doch für Leute, die mal eine matschige Tomate in Richtung eines der jetzigen Steuersenkungsversprecher schmissen.

Wäre einer dieser Hundlinge wenigstens so mutig zu sagen: “Ja, wir müssen die Senkung des Spitzensteuersatzes und der Staatsschulden durch Halbierung des Hartz-Regelsatzes finanzieren!” – ja, dann wäre die Sache in Ordnung, und jeder könnte wissend wählen, was er will.

Ich bin vielleicht ein bisschen altmodisch – oder ist das gar ein wenig reaktionär bis fascho? – , denn ich finde, dass man so rotzdummfrech nicht ungestraft lügen dürfen sollte, wie es diese Leute tun.

Das Argument, die anderen lögen doch auch, kann ich da nicht gelten lassen. Konservative pflegen stolz auf Haltung und Konsequenz zu sein, können sich daher kaum darauf herausreden, die Linken seien genauso verlottert wie sie selbst.

Ekelhaft.

Wahlempfehlung

23. September 2009

Ich will mich jetzt bekennen. Ich werde diese Wahl nicht heimsuchen.

Drei Parteien hätte ich in mancherlei Hinsicht für unterstützenswert gehalten, aber andererseits eben auch entscheidend nicht.

So wie die Dinge derzeit liegen, ist für mich Nichtwählen das stärkste Zeichen, das ich setzen kann.

Wenn keiner mehr die Kriegsparteien wählt, werden sie schwerer aufrechtzuerhalten sein.

Gegen die Piratenpartei, welche zu den Dreien gehört, spreche ich mich allerdings jetzt doch eindeutig aus; ein Haufen, der keine Position zu Finanzen, Sozialem, Krieg oder sonst etwas, das nicht Internet wäre, kennt, sollte erst einmal als Pfadfinder im Wald wenigstens Schnitzeljagdrealität lernen.

Wer allerdings statt einer erklärten Kriegspartei die Piraten wählen sollte, schwächt immerhin erstere.

Oder?

Soweit ich die Piraten in meinem kleinen Nachen bisher verfolgt habe, wird man dort wahrscheinlich auch für die lieben US-Kriege sein, sobald man wirklich Flagge zeigen muss.

Wenn das Internet tatsächlich automatisch gescheit machte, könnten wir nicht nur die Gymnasien jederzeit bequem abschaffen.

Höhö!

23. September 2009

“Ihre Arbeit muss sich wieder lohnen!”

Dieser Spruch von der FDP ist der Gipfel der Frechheit und Dummdreistigkeit.

Ausgerechnet die Partei, welche wie keine andere für den Generalausraub aller Arbeitenden durch Banken und Kapitaleigner steht, bringt das!

Unglaublich, aber wahr.

Nur Zins zählt

23. September 2009

Die Zehn Gebote können wir getrost vergessen: “Die Bank muss geöffnet bleiben” ist das einzige, welches gilt.

Karriere

23. September 2009

Katholisch, konservativ, zwei Kinder, insgeheim schwuler Freimaurer: So macht man am besten Karriere, wenn man sonst nichts gelernt hat.

Heißt diese Seite nicht “unzensiert”?

War ja bloß ein Witz: Als progressive Lesbe kann man es durchaus auch schaffen, zu etwas zu kommen.

Till Gutterwelle

22. September 2009

Guttenberg und Westerwelle sagen, sie wollten nach der Wahl die Steuern senken.

Till Eulenspiegel gab sich gemäßigter und versprach den Erfurtern lediglich, er wolle von ihrem Dom herabfliegen, welches er dann beim Versuch alsbald eingestand, trotz aller Bemühungen nicht zu vermögen.

Wissenschaft

22. September 2009

Ein Klimaforscher zum andern: “Diese verdammte Sonne versaut mir sämtliche Computersimulationen! Ich könnte sie glatt erschießen!”

Urlaub tut gut

22. September 2009

Sollte es auf der Erde zwei oder drei Grad kälter werden statt wärmer (welches es seit 1998 nicht mehr wird, so dass die Klimawandlerkatastropheten schon halb daran verzweifeln), so wäre dies wirklich schlimm: Das bedeutete Hungersnöte in biblischem Ausmaß.

Zum Glück macht sich darüber derzeit keiner Sorgen.

Diese Klimawandeltypen sind wirklich vom Pech verfolgt: Nachdem sie in den Siebzigern eine Eiszeit für heute voraussagten, wurde es wie von Zauberhand wärmer, und seit sie auf Warmzeituntergang umgestiegen sind, wird es plötzlich doch nicht mehr wärmer, als ob die Hex’ dahinter stünd’.

Ich plädiere für einen dauerhaften unbezahlten Urlaub für diese Mittelaltermarktschreier.

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