Konstantin erlöst die Braunschweiger Kinder

05. September 2010

Till Eulenspiegels unbekannter Bruder Konstantin aus Hünxe war auf dem Wege nach Berlin. Unterwegs,  zu Braunschweig, kehrte er in eine Stadt, in der am hellichten Tage nirgendwo Kinder auf den Straßen spielten und lärmten.

‘Nanu, Hameln liegt doch schon hinter mir, was hat das denn zu bedeuten?’, dachte sich Konstantin.

Er fragte ein altes Weiblein am Markte, wo denn all die Kindlein geblieben seien, und dies antwortete unter einem Seufzen: “Man verbringt die Kinder seit einiger Zeit tagsüber ins Zeughaus, da stören sie nicht bei der Arbeit und können keinen Unfug anrichten, sagt der Rat der Stadt.”

Konstantin meinte seinen Ohren nicht zu trauen, erkundigte sich noch da und dort, doch die Auskunft blieb stets dieselbe.

So eilte er zum Rathaus Weiterlesen »

Gefängnisse für Kinder? Wie heißen die Wärter?

05. September 2010

Vieles spricht dafür, dass diejenigen, die jetzt INTEGRATION! NOCH MEHR INTEGRATION! schreien, dies in ganz anderer Weise ernst meinen, als mancher denkt.

Jetzt sollen wir den vollen Anteil Moslems-Sarrazin gleichzeitig finanziell übernehmen und knallhart abbekommen.

Von allerlei Angeboten ist da die Rede, selbst von “verpflichtenden Angeboten” (als ob es so etwas gäbe…), als da wären Krippen, Kitas, Ganztagesschulen usw. für alle.

Die Sozialbeglücker der Blockflötenparteien setzen darauf, jetzt, da ihnen die Erwachsenen in Scharen davon laufen, wenigstens deren Kinder unter ihre Fittiche zu bekommen, diese nicht mehr nur noch halbtags und ab dem Schuleintittsalter indoktrinieren und manipulieren zu können.

Sie wollen Eltern ihre Kinder so früh als möglich weitestgehend entreißen, sie mit Einheitsfraß vermüllen, sie zu Staatsbürgern in ihrem Sinne erziehen. Weiterlesen »

Kinderkonzentrationslagerstaat?

04. September 2010

Hörte ich richtig, oder war das ein allzulanges Rohr?

Ein Berliner Bezirksbürgermeister fordert die zwingende Kita ab dem ersten Lebensjahr?

Gibt’s den?

Lebe ich auf dem Uranus?

Gehören ab jetzt schon Kleinstkinder dem Staat?

Nichtlaufende und Nichttrockene?

Soll uns die Sarrazin-Debatte am Ende zu einem Kinderkonzentrationslagerstaat für alle führen?

FAZ lügt über Sarrazin und Juden

04. September 2010

“Nach seinen abfälligen Äußerungen über Juden und Muslime verliert Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin sehr wahrscheinlich den Job.”

So steht es heute als Vorspann zu einem Video auf der ersten Seite des Netzauftrittes der FAZ, als Tatsachenbehauptung.

Ohne Begründung natürlich.

Wo, wie und wann bitte hat sich Sarrazin abfällig über Juden geäußert?

Ich habe es noch genau im Ohr, Weiterlesen »

Wulffs Abgang: Nachbetrachtung

04. September 2010

Inzwischen haben die wacheren unter den Medienleuten mit Bedauern gemerkt, bei Welt und FAZ – ob sie nun endlich das hier Nachgelesene begriffen haben oder auch selber darauf gekommen sein mögen – , dass die Sarrazin-Sause, so wie von Merkel, Wulff, Gabriel und der Medienmischpoke gehandhabt, nicht nur der SPD, sondern auch der Union als Volkspartei vollends das Volk unterm Hintern weggeblasen haben könnte.

Von der FDP war noch nicht einmal die Rede, der armen Sau.

Egal wer hinter diesem merkwürdigen Herrn Sarrazin stehen mag und wie viele Fehler er sich geleistet hat:  Die ruinöse Hysterie wurde ihm dazu geschenkt.

Man hat einen Blödsinn angerichtet, dass es jetzt vielleicht grade noch zwei Tage dauert, bis die SZ und etwa vier bis sich die FR herauszufilibustern trachten wird.

Manchem tut es ja auch schon schreeecklich leid, dass man den verdienten Genossen ausschließen muss, eigentlich leid um sich selber, dass er selber seine Zunge nicht im Zaume zu halten wusste.

Wir sind dabei, einen ganz merkwürdigen Paradigmenwechsel zu sehen.

Wir sehen alle im Bundestag vertretenen Parteien als Blockflöten ohne Volk.

Wulff wirft hin

04. September 2010

Aufgrund der ständigen Medienattacken wegen seiner Behandlung der Entlassung des Bundesbankvorstandes Sarrazin hat Bundespräsident Wulff sein Amt heute Nacht mit sofortiger Wirkung niedergelegt.

In seiner formlosen Abschiedserklärung meinte das scheidende Staatsoberhaupt: “Ich habe diesem Land lange und treu gedient. Manche Kräfte in diesem Lande haben jedoch den nötigen Respekt für mein Amt vermissen lassen, so dass ich keine geeignete Grundlage mehr dafür sehe, als erster Diener des Staates zur Verfügung zu stehen.”

Pressefragen wurden zunächst nicht beantwortet.

Anruf aus Berlin

03. September 2010

Ich bekam gerade einen Anruf aus dem Bundespräsidialamt.

Die freundlich-bestimmte Dame unterrichtete mich davon, dass meine Kampagne (“Wulffs gewagte Worte”) dem Ansehen des Bundespräsidenten großen Schaden zugefügt habe und der Amtsinhaber zwischen einer Klage und einem Rücktritt schwanke. Ich möge das nicht auf die leichte Schulter nehmen, setze nun noch nach der Bundesbank und der Bundesregierung bzw. der Kanzlerin eine weitere wichtige Institution der Lächerlichkeit preis, offensichtlich ohne mir der Folgen meines Tuns irgendwie bewusst zu sein.

Ich sollte mich mal was schämen.

Also gut: Ich schäme mich als braver Deutscher hiermit öffentlich, so gut ich kann.

Schland

03. September 2010

Gerade las ich in einem Forum (ef-magazin.de) von einem/einer “kfa” den Begriff  “Schland” auf, den er/sie für diesen unseren Staatsladen als Umbenennungsnamen anführte, da elementare geltende Gesetze nicht angewandt oder willkürlich partiell ausgesetzt würden.

Schland!

Grandios.

P.S.: Jetzt brachte ich in Erfahrung, wo das Wort wahrscheinlich ursprünglich herstammt:

http://www.tagesschau.de/schlusslicht/schlandoschland100.html

Agenturlied 2010

03. September 2010

Wir haben ‘nen wackren Präsidenten

Wir haben ‘ne fesche Kanzlerin auch

Wer da macht noch Fisimatenten

Liegt schnell auch, auch auf dem Bauch

Und wir haben ‘nen Deutschen Banker

Der fürcht’ nicht Tod noch Schanker

Und wir haben ‘nen Bundesbanker

Dem ist jetzt gekappt der Anker

Und auf den Bühnen da triefet der Kot

Unzucht und Blut durcheinander, oh Not!

Und die Dichterlinge, wofern wir haben noch welche

Leben schabengleich wie Elche

Die geweihlos, verzeihlos noch weiter reiben

Mit gereckten roten Rüben

In krabbelnd-zuckenden Schüben

Nachgekauten Dreck ausspeiben

Ja, und Sänger haben wir obendrein

Diese sind besonders fein

Englisch meist sie singen

Das sie auch nicht zu können uns vergönnen

Wie mit dem Deutsch, das sie reden

Als wär’s ein Volk der Blöden

Und herrje, wir haben viel Volks und Komödianten

Genderöse, Monströse und Antifanten

Seimige Pfaffenmäuler, Maulaffenaufzäumer, dazu andere Laffen

Und Schwatzschauschwurbler, Seich- und Sabbler,

Betschwestern, Lallmeister und Laberbacken

Hirn- und Heinis, Hippel und Hampel, zu begaffen

Alle Schleimbeutel, Lugspritzen und Schlammbabbler

Knallklöpse, Kuhköpfe und Hornhirnnacken

Wir haben ‘nen wackren Präsidenten…

Wulffs gewagte Worte

03. September 2010

“Ich glaube, dass jetzt der Vorstand der Deutschen Bundesbank schon einiges tun kann, damit die Diskussion Deutschland nicht schadet – vor allem auch international.”

Also äußerte sich Bundespräsident Wulff am Mittwoch auf N24 zum Sarrazin-Problem.

Entweder begreife ich etwas Wesentliches an der Kommunikationsstrategie des Staatsoberhauptes nicht, oder das war eine ziemliche Dummheit: Hätte Wulff den Abberufungsantrag von Seiten des Bundesbankvorstandes ruhig abwartend nur geprüft und gezeichnet, mit einem Krokodilstränchen und um “Schaden von dieser wichtigen Institution und der Bundesrepublik Deutschland abzuwenden”, so wäre er damit vielleicht noch recht glimpflich davongekommen, selbst in dem Falle, dass sein Verdikt am Schluss noch von einem Arbeitsgericht aufgehoben würde.

So aber hat der Bundespräsident, Weiterlesen »

Geist und Grenzen

02. September 2010

Der Geist ist unsterblich, da er nur an seinen Grenzen zugrunde gehen kann.

Die Kunst der Nichtunterwerfung

02. September 2010

Ich habe leider keine Zeit und eigentlich auch keine Lust, demonstrieren zu gehen, denn dabei fühlt man sich leicht überflüssig und blöde, gar lächerlich.

Diesmal aber verlohnte es sich wirklich.

Da die Kunst- und Meinungsfreiheit im Zusammenhang mit dem Islam in Deutschland inwischen de facto aufgehoben ist, Kritik oder Satire nicht nur lebensbedrohlich sein kann, sondern womöglich obendrein strafrechtlich verfolgt werden, ist Aktion angesagt.

Also hier eine außergewöhnliche, doch logische und folgerichtige Idee für den Wackeren. Weiterlesen »

Schafsmedien im Kot

01. September 2010

In den letzten Tagen verdichteten sich Meldungen, dass die Systemmedien derzeit auf ihren Netzseiten noch weitaus krasser löschen und zensieren und nacheditieren und herummanipulieren, als dies zu Zeiten der Causa Herman der Fall war.

Im Folgenden gehe ich einmal davon aus, dass dies zutrifft.

Die Gründe zu erörtern, weshalb große Medienhäuser diesen Weg der Sarrazinade wählen, dürfte müßig sein, denn sie sind gar zu naheliegend.

Wie aber sieht es mit den Folgen aus?

Wie attraktiv sind dergestalt gefilterte Foren?

Für wen noch, Bestellte und Toren? Weiterlesen »

Mein Gentest

01. September 2010

Ich habe jetzt endlich einen Gentest machen lassen, auch weil gerade darüber gestritten wird, ob es besondere Gene gibt und wer sie hat.

Meine größte Sorge war natürlich die, ich könne das Idiotengen aufweisen, das neulich in Amerika gefunden wurde: das wäre mir sehr peinlich gewesen.

Doch, liebe Leser, man suchte und suchte, allein, es war bei mir nicht auffindbar!

Ich glaube seit heute auch an die Verlässlichkeit der Humangenetik.

Zumal mir ein sehr hoher Prozentsatz an Neandertaler-Genen zugeordnet werden konnte, Weiterlesen »

Sarrazinotiker

31. August 2010

Aus der Sarrazinitis wird die Sarrazinose.

Sarrazins Gensturz

31. August 2010

Jetzt erklärt uns die altehrwürdige FAZ, weshalb Sarrazin jetzt rettungslos erledigt sei.

Berthold Kohler schreibt allda:

“31. August 2010

Wer in Deutschland von einem Gen der Juden spricht, dem ist nicht mehr zu helfen. Der Begriff lässt alle Dämme der Verdammung brechen. Das sei „Wasser auf die Mühlen des Rassismus und Antisemitismus“, urteilte Vizekanzler Westerwelle. Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden sprach von einem „Rückgriff auf Elemente der Rassehygiene der Nazi-Zeit“. Da nutzt es Sarrazin auch nichts, dass er – bislang nur als Bewunderer jüdischer Intelligenz bekannt und dafür nicht des Rassismus geziehen – seinen jetzt gegeißelten Satz zwei seriösen Untersuchungen zu den genetischen Wurzeln des jüdischen Volkes entnommen haben will. An diesen störte sich niemand, als die „Jüdische Allgemeine“ über sie berichtete. Doch wenn drei auf diesem hochempfindlichen Gebiet Ähnliches sagen, ist das noch lange nicht das Gleiche.

Das hätte Sarrazin wissen müssen.”

Deutlicher kann man nicht formulieren, dass wir es mit einer offenen Zweiklassenmeinungsfreiheit zu tun haben.

Danke, Herr Kohler.

Sarrazin: In den Turn!

31. August 2010

Es ist schon der grandiosesten Eier eines: Je mehr Zuspruch Herr Sarrazin bekommt, um desto mehr schäumen und brausen die Guten und Gerechten.

Absetzen!

Mundtotmachen!

Ausschließen!

Ächten!

Verfehmen!

In den Turn!

Nazi!

Rassist!

Faschist!

Lufthohheitsmörder!!!

Wir werden, soweit betätige ich mich jetzt mal selbst als Wahrsager, Weiterlesen »

Sarrazin: J’accuse!

31. August 2010

Ich zitiere mich mal selber, wie ich eben (mit Klarnamen selbstverständlich) anlässlich der Sarrazin-Debatte auf einem Forum des ef-magazin.de ausgeritten bin, denn es gehört wohl auch hierher:

“J’accuse!

Zunächst mal mich selber, denn ich gewinne einen derartigen Spaß an dieser beispiellosen Roadshow, dass mir deren ernste Folgen leicht aus dem Blickwinkel zu geraten scheinen, da das allgemeine Eselschreien solchermaßen beinahe ohnkannt delektiert, in 5D; man lacht Tränen und weint sie im Wechsel, da ist große Emotio, die Bretter, die die Welt bedeuten, schief an die Köppe der Komabatanten genagelt, hinan!, Eselshochalmauftrieb Anfang September, IA!, Zarathustra harret Euer und wird Euch wohl die Ohren mit frischem Eise auswaschen! Weiterlesen »

Sarrazin ist nicht Hohmann

31. August 2010

Den umstrittenen Volltext des skandalösen CDU-Abgeordneten Hohmann las fast niemand, und er wurde von Merkel abgeschossen, ausgeschlossen; jetzt versucht sich die SPD daran, Sarrazin aus ihren Reihen zu entfernen.

Ein gefährliches Spiel ist das: Sarrazins Buch wird wahrscheinlich von Hunderttausenden gelesen werden, und wenn dieser Mann parteirechtlich prozessiert, muss am Schluss ein deutsches Gericht begründet entscheiden, ob und weshalb ein Parteiausschluss in diesem Falle gerechtfertigt sei oder nicht.

Das Lachen der CDU über die SPD könnte allerdings nicht lange währen, denn in erheblichem Umfang stimmt ja gerade ihre (ehemalige) Klientel vielem von dem von Sarrazin Verbreiteten zu, wird sich also zwar nicht den Sozen zuwenden, aber doch erst recht von der Union ab.

Wohin dann, zumal die enttäuschten Sozialdemokratenwähler und FDP-Wähler gleich noch mit?

Ewig ins Nirwana der Nichtwähler? Weiterlesen »

Pages: Prev 1 2 3 ...130 131 132 133 134 135 136 ...185 186 187 Next