Till Eulenspiegels unbekannter Bruder Konstantin aus Hünxe war auf dem Wege nach Berlin. Unterwegs, zu Braunschweig, kehrte er in eine Stadt, in der am hellichten Tage nirgendwo Kinder auf den Straßen spielten und lärmten.
‘Nanu, Hameln liegt doch schon hinter mir, was hat das denn zu bedeuten?’, dachte sich Konstantin.
Er fragte ein altes Weiblein am Markte, wo denn all die Kindlein geblieben seien, und dies antwortete unter einem Seufzen: “Man verbringt die Kinder seit einiger Zeit tagsüber ins Zeughaus, da stören sie nicht bei der Arbeit und können keinen Unfug anrichten, sagt der Rat der Stadt.”
Konstantin meinte seinen Ohren nicht zu trauen, erkundigte sich noch da und dort, doch die Auskunft blieb stets dieselbe.
So eilte er zum Rathaus Weiterlesen »











