Archiv für die Kategorie ‘Weltnetz’

Dumme Texte diskriminiert

Sonntag, 04. Dezember 2011

Gerade stellte ich entgeistert fest, dass ich bei der weltersten Suchmaschine unter dem Eintrag “dumme Texte” nur auf Platz drei stehe.

Das ist für mich eine absolut unerträgliche Herabsetzung und Beleidigung. (weiterlesen…)

Soziale Piraten

Sonntag, 04. Dezember 2011

Eben las ich im Netz, dass es in der Piratenpartei eine Arbeitsgruppe mit dem Namen “Sozialpiraten” gebe.

Früher gab es bei der englischen Flotte, die ja auch zu erheblichen Teilen eine, wenn auch staatliche, Piratenveranstaltung war, “Prisen”.

Das waren jedoch nicht Prisen Schnupftabak, sondern der Anteil an der Beute aus einem aufgebrachten Schiff, der dann nicht an die Krone, sondern nach einem festgelegten Schlüssel an Kapitän und Mannschaft ging.

Man war unter Piraten also schon vor dreihundert Jahren sozial. (weiterlesen…)

Google vs EU

Montag, 28. November 2011

Der Google ist allemal noch demokratischer als die EU.

Mark my words.

Gastbeiträge nur noch mit Klarnamen

Dienstag, 11. Oktober 2011

Ich habe, wie so oft, noch einmal nachgedacht.

Ok: Lassen wir die faden Einleitungsscherze. (weiterlesen…)

Googlegeeks, Googlenerds und Philologen

Montag, 10. Oktober 2011

Lachen muss ich auch manchmal (es scheint sich grade zu häufen), wenn ich sehe, wie einfältig selbst ansonsten intelligente, gar gut schreibende Leute versuchen, den Google zu verarschen.

Wie als ob die sich dort nur Vollblöds eingekauft hätten. (weiterlesen…)

Vergesst die Klicks!

Mittwoch, 05. Oktober 2011

Leser Armin hat auf seiner Seite conspirare.net am Montag wieder einmal beispielhaft von den Illusionen geschrieben, mittels derer man die Menschheit zum Gesamtblödmann zu machen trachtet.

(Facebook wird zur rechten Zeit noch ein eigenes Kapitel, aber nicht hier und jetzt.)

Ich freue mich jedenfalls jetzt schon zum wiederholten Male in den letzten Wochen, dass ein Autor – außer Armin war es u. a. Martin Lichtmesz zum Phänomen Breivik (“Norwegian Psycho”) – im Grunde genau das hinschrieb – nun gut, natürlich je in seinen Worten – , was mir im Kopfe herumgeschwirrt war, ich aber aus Unvermögen oder Nachlässigkeit oder Ablenkung oder sonst einem Grunde nicht zu fassen vermochte oder anpackte.

Und es waren ja auch keine nebensächlichen, sondern grundwichtige Themen. (weiterlesen…)

conspirare.net: Umsonst ist der Tod

Dienstag, 04. Oktober 2011

Diese Empfehlung vermag ich Ihnen nun wirklich nicht vorzuenthalten:

www.conspirare.net/w2/heute-alles-kostenlos-verschenk-dich-jetzt-fur-nichts

(Schon wieder nur ein Hinweis von mir. Mir scheint, ich werde alt.)

Aber: Wer diesen Artikel nicht aufruft, der ist wirklich selber schuld.

Und das möchte bekanntlich verdammt teuer kommen.

Nationalfeiertag (II): Werdet netzhart!

Montag, 03. Oktober 2011

Raucht die Verhunzer unserer Sprache in der Pfeife!

Schlagt die Spinndoktoren verbal, wo immer Ihr sie treffen könnt!

Jeder vernünftige Kommentar, der Euch zensiert wird, ist ein Siegeszeichen! (weiterlesen…)

Facebook-Leichen: Ich liege im Keller.

Montag, 03. Oktober 2011

Nachdem es mir bislang mittels eines vertretbaren Aufwandes nicht gelang, dort auszutreten, erkläre ich mich hiermit immerhin schon einmal als Facebook-Leiche.

Netzwichser!

Freitag, 30. September 2011

Das obige unfeine Lexem fiel mir kürzlich ein, als ich grade eine richtige Waagenwut bekommen hatte.

So, dass der Löwenaszendent so richtig brüllen wollte.

Das durfte er denn, der Sache halber, nun erstmal doch nicht. (weiterlesen…)

conspirare.net: Bravo!

Mittwoch, 28. September 2011

Diesen Artikel will ich – zunächst ohne weitere eigene Kommentierung hier, denn die hat sich Armin redlich dort verdient – jedem anempfehlen, der sich für die “alternative” Netzwelt, diese insgesamt, irgend interessiert:

www.conspirare.net/w2/die-alternative-gurumedienshow-oder-wenn-antikonspirationshelden-konspirationsmude-werden/

Fernsehen zur willentlichen Selbstverblödung

Montag, 26. September 2011

Gestern erzählte mir einer, den ich schon lange kenne und der sich zu 9/11 und anderen Dingen so seine eigenen Gedanken macht, sich täglich allerorten im Weltnetz informiert, dass ihm ein wiederum langjähriger Bekannter (den ich auch kenne), der alles glaubt, was offiziell ist (obschon ansonsten wahrlich kein Blöder), geraten habe, sich doch mal einen Fernseher zu kaufen: denn im Fernsehen, da gebe es richtige, fundierte Informationen.

Lachend entgegnete ich, dass ich das in all den Jahren, da ich noch einen hatte, merkwürdigerweise nie bemerkt habe.

Ommannomann!

Wie kann ein ansonsten Vernünftiger, tüchtiger, technisch hoch Begabter, so einen hirnrissigen Stuss erzählen? (weiterlesen…)

Weltnetz (III)

Montag, 26. September 2011

Habt Ihr Angst, dass man Euch ob eines Wortes abholt?

Dann ist es um Euch schon geschehn.

Weltnetz (II)

Montag, 26. September 2011

Ogottogottogott!

Das Netz merkt sich alles, was ich sage!

Ja, liebe Leute, aber dafür ist auch nicht mehr leicht zu tilgen, was Ihr sagt.

Hört also auf zu jammern und redet.

Abgemailt

Samstag, 24. September 2011

Rudi der Freibeuter hat mich mit seinem Supernetzkäscher natürlich sofort erwischt und fand gar nicht witzig, was ich hier völlig wahrheitsgemäß berichtete. (Wenn es um seine Netzaffären geht, hält er offensichtlich nicht viel von Transparenz. Dabei gibt es Tausende Rudis, und ich habe auch sonst nichts von ihm verraten.)

Jetzt hat er mich wie folgt abgemailt:

“@ mg

du mise rate ,d1e IP mach ich plat – r!”

Ich schrieb ihm wie folgt zurück: (weiterlesen…)

Ausgemailt

Samstag, 24. September 2011

Eine Grünen-Öko verliebt sich an der Leine in einen Piraten-Geek (als sie dies ihrem Kreisvorsitzenden beichtet, setzt es beinahe Parteiausschluss), von dem sie bald merkt, dass er das Tageslicht kaum sieht und sich wenig für ihre Umwelt interessiert.

Schließlich schreibt sie ihm folgende verzweifelte Mail:

“Lieber Rudi,

so egal wie Dir das Klima und der Regenwald ist, werde ich nicht mit Dir leben können.

Deine Gaby”

Worauf der augenklappichte virtuelle Held mit dem Holzbein nicht faul:

“hi g prob? strom tut – r”

Piratenpartei: Meinungsfreiheit auch für “Rechte”?

Samstag, 24. September 2011

Mancher wird schon mitbekommen haben, dass ich von der Piratenpartei insgesamt nicht allzuviel halte.

Und damit auch nicht von deren Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus.

zeitgeist-Herausgeber Thomas Röttcher sieht das anders, siehe hier sein aktueller Beitrag dazu.

Nehmen wir also mal auf, was die Piraten an Positivem setzen könnten.

Da wäre zunächst, dass sie sich konsequent gegen Zensur einsetzten, und zwar gegen jede Form derer. (weiterlesen…)

FAZ: Don Alphonso legt mit Nazi-Kritikversicherung Trolle

Samstag, 24. September 2011

Schon wieder ein verdientes Lob (leider mit bedauerlicher Einschränkung, siehe unten) für einen FAZ-Artikel.

Seit ich denen die Herabstufung zum Halbschafsmedium angedroht habe, laufen die mir nach wie junge Hündchen.

Der Autor lässt sich – offensichtlich sachkundig – über das Trollwesen in Kommentarsträngen aus, humorvoll und souverän. (weiterlesen…)

Urheberrecht: Der Künstler als Untermensch

Mittwoch, 21. September 2011

Auch aus aktuellem Anlass sehe ich mich gefordert, die Urheberrechtsproblematik noch einmal aufzunehmen.

Jeden, der sich dafür interessiert, bitte ich, vor allem diesen Beitrag ebenfalls anzuschauen, da ich hier zwar manches inhaltlich wiederholen muss, aber eben nicht alles, und zumal in anderer, (teils) weniger emotionaler, expressiver Form.

Dasselbe gilt für diesen Artikel.

Und natürlich den jüngsten, der offensichtlich immer noch nicht jedem hinreichend deutlich gemacht hat, worum, um was für eine Dimension es hier eigentlich geht.

Ich mache mir den Einstieg jetzt mal leicht und zitiere den geschätzten Dude aus dem Kommentarstrang zu “politik-news.net klaut Göllers Volltext”:

“Dude sagt:
21. September 2011 um 01:05 (Bearbeiten)

@Magnus

Grundsätzlich befürworte ich das Verbreiten guter, sachlich fundierter und korrekt formulierter Artikel, Leserkommentare, Forenbeiträge, u.ä. immer, jedoch nur unter unbedingter Beachtung der Grundregeln, welche der Respekt und der gesunde, ehrenhafte Menschenverstand eigentlich natürlicherweise jedem gebieten sollte.

Wenn also inhaltlich lohnenswertes und rhetorisch lesenswertes klar – mit Namen des Autors, und Direktlink zur Quelle, in voller Länge (oder mit entsprechender Kennzeichnung, so es sich lediglich um Auszüge handelt) – auf anderen Plattformen gecopypasted (sorry ;)) wird, ist dies meiner Meinung nach absolut zu unterstützen, weil es erstens Zeit und Energie spart, die z.Bsp. für produktiven Aktionismus verwendet werden könnte, und zweitens der Hülle und Fülle des verbreiteten, hirngewaschenen Meinungsgeschwurbels entgegenwirkt, auch wenn ich Deine im Artikel hier aufgeführten Punkte durchaus nachvollziehen kann und verstehe.

Ich gebe hier offizielll zu, ich tue dies hin und wieder auch ungefragt mit Deinen Artikeln – und auch manch anderem -, allerdings IMMER mit Nennung Deines (oder des jeweiligen) Namens, sowie Direktlink zum Artikel in Deinem Blog (oder der entsprechenden Quelle), genauso wie ich klar kennzeichne “[...]“, wenn ich nur Auszüge übernehme (Viele Leute sind zu faul all zu lange Artikel zu lesen, aber das weisst Du ja schon ;)).
Wenn ich dies zukünftig unterlassen soll, werde ich mich selbstverständlich daran halten.

Was da auf dem politik-news-diebesgesindel.nwo.com abläuft ist je länger, je lächerlicher und sollte (und wird auch!), so keine rasche Entschuldigung bei Dir eingeht, auch entsprechend vergolten werden (Mir schwirren dazu bereits einige kreative Ideen durch den Kopf ;)).”

Das hört sich zunächst ganz gut und vernünftig und verantwortlich an.

Aber auch nur zunächst (verzeih, lieber Dude, ich muss um der Sache willen deutlich werden).

Denn es lässt, selbst wenn meine – oder eines anderen – Texte korrekt wiedergegeben und verlinkt werden, wenn keine persönlichen oder kommerziellen Interessen damit einhergehen (wann ist das so?), wenn drumherum nicht nur lauter ekler Schund steht, keine Bilder drumherum oder gar hineinmontiert werden, die den Intentionen des Autors zuwiderlaufen, kurzum, wenn es gerade mal noch “bestmöglich” für diesen läuft, doch dessen vitale Interessen (auch dessen Motivation und Selbstwertgefühl, aber die sind ja eh egal) fundamental außer acht.

Denn wenn dieser, der oft – wie in meinem Falle – alles sowieso kostenlos ins Netz stellt (andernfalls gibt es trotzdem kein vernünftiges Argument), seine Arbeit noch nicht einmal dadurch honoriert bekommt, dass er über Benamung plus Verlinkung ein dem Leser interessant erscheinender Beitrag auch notwendig Zugriffe auf seine Seite zieht, er hiermit vielleicht wenigstens etwas Werbeeinnahmen erzielen kann, seine Reichweite steigern, damit seine Einstufung bei Läden wie alexa und google, vielleicht auch mal einen bezahlten Schreib- oder Lehrauftrag an Land ziehen, während umgekehrt der Dieb die jeweilige Seite aufwertet, also ebendies für sich bzw. diese erzielt: dann und damit hört jeder Spaß auf.

Selbst in jenem seltenen, geradezu hypothetischen “besten” Falle.

Und das Argument, es sei ja zeitaufwendig, korrekt zu zitieren oder den Textanfang zum Weiterlesen einzustellen, ist aus meiner Sicht nicht nur inakzeptabel, sondern geradezu empörend.

Da muss der arme, sonst so beschäftigte (mit was? Mit Geldverdienen? Mit irgendwelchen Aktionen für irgendwelche bedürftigen anderen bzw. anderes?) illegale Kopist, der Arme, doch tatsächlich vielleicht eine Minute (oder werden’s auch mal zwei?) seiner Hochheiligkeit mehr drangeben, für einen Text, den er für verbreitenswert hält.

Das kann man natürlich als Autor, der seinen Text in Zehntelssekunden verfasst, alles, was er lernen musste, um dies zu können, in Sekunden seines Lebens gesammelt hat, natürlich nicht erwarten.

Er muss ja auch von nichts leben. Und seine Kinder erst recht nicht. (weiterlesen…)

politik-news.net klaut Göllers Volltext

Dienstag, 20. September 2011

Es ist nicht das erste Mal, dass jemand einfach meine Texte klaut und ohne Genehmigung ganz auf seine Seite stellt.

Es gibt nicht wenige solche Eunuchen, die anscheinend selbst nichts können, außer sich ungefragt mit fremden Federn schmücken, noch nicht einmal anständig zitieren.

Einschlägige Namen sind in der Szene bekannt. (Manche verherrlichen solche Diebe gar, meinen, sie dienten ganz altruistisch der Menschenkinderaufklärung. Und wer sich gegen sie wehre, der denke klein, sei gar ein Nestbeschmutzer, der solch hehren Helden boshaft Knüppel zwischen die Beine werfe. Also dumm wie lachhaft.)

In den bisher entdeckten Fällen war man aber immerhin noch so “großzügig”, deren Herkunft zu beziffern. (Mitunter ohne meinen Namen, aber immerhin unter Angabe meiner Seite, mal sogar mit Name und Link.)

Was ich trotzdem, um es mal milde auszudrücken, nicht eben begeisternd fand, denn so habe ich nicht nur die Zugriffe nicht bei mir, der sie sich redlich verdient, wie das bei korrektem Zitieren und Verlinken der Fall wäre, sondern auch keinerlei Einfluss darauf, ob man drumherum Falschgold oder Pornos anbietet oder reptiloide Aufblaspsychopathen: und dem unwissenden Leser drängt sich auf, ich hätte das genehmigt, stünde also dem jeweiligen Diebsgesindel nahe.

Es kommt also eine potentielle Rufschädigung zum Diebstahl noch hinzu.

Aber was ich gestern fand, das schlägt dem Fass den Boden raus. (weiterlesen…)

Schwarzbuch der Schafsmedien

Dienstag, 20. September 2011

Wer auch immer keine Lust hat, die Schulden anderer Euro-Länder zu bezahlen – der Lissabonner Vertrag sah vor, dass dies ausgeschlossen sei – , wird in großen Teilen der Schafspresse als “antieuropäisch” gehandelt.

Und das ist böse, denn Europa ist gut.

Ebenso ist ein Menschenfeind, wer einen “humanitären” Einsatz zum Schutz der Zivilbevölkerung in Libyen ablehnte, Bomber in der eigens für sie eingerichteten “Flugverbotszone”, mit dem offiziellen Ergebnis von bislang 50 000 Toten.

Wir kennen diesen Orwellschen Neusprech inzwischen.

Wer sich nicht ausplündern lassen will, ist ein nationalistisches Schwein, und wer keinen Krieg will ein zynischer Menschenverächter.

Nur zwei Beispiele.

Weshalb aber lassen wir uns das bieten?

Weshalb lassen wir uns täglich in derart infamer Weise beschimpfen?

Oder andersherum: Was können wir gegen derlei Räuber- und Mörderspießgesellenpropaganda unternehmen, außer sie hier und auf anderen Blogs im Weltnetz anzuprangern? (weiterlesen…)

Berlinwahl: eine Tragikomödie

Montag, 19. September 2011

Fast jeder zehnte Berliner, der seinen Sonntagskater zur Urne schleppte, hat die Piraten gewählt.

Hiemit eine Partei, die selber offen zugibt, dass sie von überhaupt nichts was versteht, außer, vorgeblich, von Netzpolitik. (Dass sie da künstler-, hiemit menschenverachtende Forderungen zum Urheberrecht stellt, habe ich an anderem Orte schon aufgegriffen. Wird vielleicht bald nochmal vertieft.)

Dass viele Stimmen von den haltlosen grünen Heuchlern zu den verantwortungslosen, frühpubertären Piraten gingen, vermag zwar nicht zu verwundern, aber auch kaum zu erfreuen.

Wie als ob es plötzlich hip wäre, statt tumber Tauber mal blinde Toren zu wählen. (weiterlesen…)

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