Archiv für die Kategorie ‘Weltnetz’

Dumme Leser, dumme Texte

Donnerstag, 26. August 2010

In “Macht uns Google dumm?” vom 12. Januar erwähnte ich bereits Nicholas Carrs Essay im Atlantic; jetzt hat er ein Buch vorgelegt: “The Shallows: What the Internet is Doing to Our Brains”.

Der Beitrag “Is the internet ruining our minds?” greift die Sache auf.

Im Kern dreht es sich darum, dass Millionen Menschen erst recht auf dem Gebiete mental verkümmern, wo viele von ihnen sowieso noch nie sehr stark waren, dem konzentrierten, vielschichtigen in die Tiefe Denken.

Carr prognostiziert gar, dass auch die Schreibenden sich anpassen werden an ihre vertwitterten Leser, als Texthäppchenschleudern, (weiterlesen…)

Drei Neue Nicks III

Dienstag, 24. August 2010

Amanita steckt in Schwierigkeiten: Ein HorstM hat ihr auf den Kopf zugesagt, sie spiele hier lediglich Spielchen und sie käme ganz typisch wie ein Mann ‘rüber, der, sich als Frau gerierend, lediglich echte Männer zum besten zu haben beabsichtigt.

Da der Typ nicht den Eindruck macht, als ob er sich noch einmal narren ließe, bärge ihn jetzt als paranoid-lächerlich und/oder ein bisserl pervers hinzustellen gewisse unkalkulierbare Risiken, so dass in Überlegung zu nehmen ist, Amanita entlang eines Kalauers einstweilen vermaskulinisieren zu lassen.

Gorg der Dritte derweil erlebt eine grandiose Zeit; es ist ihm gerade gelungen, eine Astrologin und eine Neue Hexe auf einen hilflosen Ufologen loszulassen, und nebenher hat er noch einem Chemtrailer zwei harte Defätisten aufs Brot geschmiert.

Einstweilen muss Mastrichter noch unter allerlei zwielichtigen Piratenfraktionen und jede Menge sonstigen Dahergelaufenen üben, angemessen zu schlichten und hernach neue Zwietracht zu säen, und er sieht auf dem Ausguck auch schon recht klar, dass letzeres nicht ohne ersteres zu bewerkstelligen sein wird, wenn es nachhaltig wirken soll.

Wir sehen hier ein typisches Problem: (weiterlesen…)

Drei neue Nicks II

Montag, 23. August 2010

Wo war ich gestern stehen geblieben?

Ja, von wegen im Griff haben der Klarnamenleute.

Wir müssen unter allen Umständen verhindern, dass daraus entlang dem Beispiele alter Hasen eine Modebewegung unter jungen Intellektuellen entsteht; die Gefahr ist nicht so gering, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, denn die Klarnamenleute locken, durchtrieben wie sie sind, geschickt damit, man könne sich auf deren Pfaden in der Netzavantgarde einen Namen machen, als edler Kämpe Ehre und Ruhm, Glück und Reichtum erlangen.

Und wir müssen uns im Klaren sein, dass wir dazu keineswegs über keine oder kaum Kandidaten verfügen, nur weil wir sie namentlich nicht kennen: Bisher schreiben sie dort, wo es heikel wird, unter Nick, praktisch alle, wie es sich gehört.(Professionelle Sprachanalysen ergeben auch bei vielen der inhaltlich interessantesten unter Decknamen engagiert auftretenden Netzforisten sehr häufig die Alterstufe 25-35. So soll es sein.)

So vergeuden sie denn ihren potentiellen Namen und ihre Energie zu erheblichen Teilen; keiner ruft plötzlich abends an und erklärt, (weiterlesen…)

Drei Neue Nicks

Sonntag, 22. August 2010

Ich habe meinen alten Nick nicht mehr ausgehalten.

Da hab’ ich mir im Netz drei neue runtergeholt.

Es geht mir besser.

Seit ich meinen alten Nick los bin, stehe ich allem viel gelassener gegenüber.

Wenn ich bei den „Repto-Freaks“ auftrete, bin ich Gorg der Dritte.

Wenn bei den „Leichtmatrosen“ (das ist ein Blog über Netzsicherheit mit vielen Piraten), so trete ich als Mastrichter oder Segelsetzer auf.

Wenn ich die „Müßigen Metaphysiker“ besuche (da bloggen und kommentieren jede Menge Tantratanten, Esowatcher, Ufotiker, Konspirationologen und andere Logen), nenne ich mich Amanita, das fällt dort gar nicht auf, und außerdem halten mich die meisten Blödel für eine Frau.

Gorg der Dritte – Mastrichter/Segelsetzer – Amanita: Die drei/vier Nicks sind so verschieden (außer natürlich Mastrichter/Segelsetzer, aber die sind ja fürs Spiel auf demselben Blog), dass nie einer einfach so auf die Idee kommen kann, sie seien von demselben Autor.

Damit kann ich auch sehr schlecht quer durch die Blogs verfolgt werden, denn das ist das Wichtigste.

Ist Ihnen etwas aufgefallen? (weiterlesen…)

Woher?

Donnerstag, 12. August 2010

Sie vom Namendramenrahmen kamen.

Vom Netz der Angst: Der Netzteufel kommt!

Mittwoch, 11. August 2010

In den letzten Tagen ist mir anhand der Klarnamendebatte hier (beginnend mit “Decknamenfritzen im Netz”) immer klarer geworden, wie sehr die Einstellung vieler Menschen von der Position der Vorsicht und mitunter berechtigter Befürchtungen im Netz hinüber zur Angst sich gedreht hat, oft zur irrationalen.

Auf Facebook, Gracebook, Spacebook, Macebook und Acebook (die sind neu) hat man sich ja schon daran gewöhnt, dass jeder jeden anlügt, so gut er kann, weshalb wohl auch gut die Hälfte der virtuellen Weiber dort Männer sind.

Das ist ja auch eine wirklich quälende Sache; man hat sich schwerstens in Jeanette LaGrange verknallt, und in Wirklichkeit heißt sie Rudi Radtke, Postbeamter in Frühverrentung.

In vielen zumal politischen Foren trauen sich die wenigsten Kommentatoren, ja oft gar Blogger selbst noch (was allerdings wegen der Impressumspflicht in Deutschland mitunter schwierig ist), unter ihrem Klarnamen aufzutreten, da sie sich von allen Sorten Verfolgern umstellt sehen.

Und eben dadurch verschlimmert sich leicht und oft die Lage, (weiterlesen…)

Wikileaks: Der Name

Dienstag, 10. August 2010

Da fänden sich wohl noch so ein paar Urlaubsnotizen im Rückenfach des kleinen Rucksacks, doch ich will mich der Sache noch einmal spontan stellen, dem Markenzeichen “Wikileaks”.

Der zweite Teil des interessanten Kunstwortes, “leaks”, also “Lecks”, erscheint auf den ersten Blick nachvollziehbar und harmlos.

Also erstmal zu “Wiki”: Da ist die Anlehnung an “Wikipedia” nur allzu leicht auch für den Laien zu erkennen.

Nur, was soll es hier bedeuten?

Etwa, dass da jeder mitmachen kann?

Oder dass das Medium zuverlässig um desto unzuverlässiger wird, je heikler die Materie, jemand darin löscht und humst und manipuliert?

Dass es da alles gibt, so wie gleichzeitig auch nichts? (weiterlesen…)

Die Macht des Klarnamens

Dienstag, 10. August 2010

In meinem Kommentar von heute Morgen zu dem Beitrag “Klarnamenritter” (siehe ebenda) konnte ich wie rein zufällig auf die gestrige Entdeckung hinweisen, wie die Macht des Klarnamens vielleicht schon jetzt mehr wirkt, als man zu vermuten wagte.

Wer will schon in sein Buch schreiben: “Ein Blogger namens ‘Alle Wetter’ brachte gar die These vor…”?

Außerdem schätzen es auch die meisten sonstigen Verlagsleute sehr, wenn sie wissen, mit wem sie zu tun haben. Insonderheit, wenn sie nachhaltig Arges vorhaben.

Gleichwohl dienen den Großen, den Schafsmedien, namenlose Blogger und Kommentatoren regelmäßig, wenn auch ungewollt und unbewusst, als Kanonenfutter für ihren Spott und ihre Häme wider weite Teile der freien Netzwelt. Wann immer sie es mit Lächerlichmachen versuchen, und das ist nicht selten, greifen sie nach allen Regeln der Kunst ins Schnipselchenfach.

Wenn sie aber vorgeben, oder es gar wirklich unternehmen, auf Ernst heranzugehen, genügt dies ansonsten probate Mittel (alleine) nicht; man muss wenigstens einen Greifbaren ausfindig machen und darf ihn dabei nicht so unterdoof auswählen, dass jeder merkt, wie da ein Tanzbär vorgeführt ward.

Mehr zur Magie: Wann immer ein Thema brisant, womöglich gefährlich wird, daher die meisten nur noch unter Pseudonym auftreten, (weiterlesen…)

Die Klarnamenritter

Freitag, 30. Juli 2010

Die Gründung des Ordens der Klarnamenritter ist hiermit erfolgt.

Als Ordensgründer, der seine Inspiration zur Einführung dieser heilsamen Einrichtung aus dem Dispute bezog, der sich nach der hiesigen Schrift “Decknamenfritzen im Netz” begab, verweise ich jeden, der Aufnahme begehren sollte, zunächst dahin, sich die dort geäußerten Beweggründe für wahrselige Netzritter zu Gemüte zu bringen.

Ritterlicher Codex: (weiterlesen…)

Decknamenfritzen im Netz

Dienstag, 27. Juli 2010

Ich habe gerade wieder den Kommentarstrang einer im Netz recht guten Zeitung besucht und feststellen müssen, wie ein Teilnehmer, der mit Klarnamen auftritt, auf seine Vita und gar sein Äußeres hin fortgesetzt von einem Nickfeigling herabgesetzt und beleidigt wird.

Ich kenne das Phänomen aus persönlicher Erfahrung, wobei ich bisher noch in dem Privileg stehe – wie lange noch? – immerhin wegen meiner Gesichtsnarben noch nicht in ähnlicher Weise von irgendeinem Anonymus öffentlich verunglimpft worden zu sein.

“Guckt euch mal den Arsch an, wie der aussieht, das sagt schon alles über das, was er denkt und schreibt!”

So oder ähnlich, vielleicht etwas verklausuliert, geht es täglich selbst an Orten zu, die man sonst für gesittet ansehen sollte, wo auch redliche, intelligente Leute sich äußern.

Indes: Kein Ordnungsruf, oder nur selten einer, wie vorher von mir, erfolgt von Seiten anderer, (weiterlesen…)

Kleinschreiber

Donnerstag, 03. Juni 2010

Wenn mir allgemein im Netz etwas auf die Nerven geht, regelhaft, dann sind es die Kleinschreiber.

Sie sind praktisch alle destruktiv.

Meist sind sie sogar zu einfältig, wenigstens am Anfang des Satzes sowie Namen groß zu schreiben, machen sich also gar noch zu Unterangelsachsen.

Diesen Dünnsinn gibt es vorwiegend linksdumm, aber auch scheinpatriotisch-modern.

Also je auf blöd.

Kriegspropaganda, Lohnschreiber des Krieges

Montag, 19. April 2010

Das Folgende las ich gestern auf der Netzseite freitag.de (der Autor ist der Leiter des Politikressorts der Berliner Wochenzeitung):

“Lutz Herden schrieb am 19.04.2010 um 11:42
Gestern abend war bei der Sendung Anne Will eine erwartbare Variante im medialen Umgang mit dem Thema Afghanistan zu beobachten und zu erfahren. Da Gregor Gysi geladen war, wurden Gegner des Krieges und des deutschen Truppeneinsatzes kurzerhand als nützliche Idioten der Taliban hingestellt. Nein, nicht die Bomben von Kunduz am 4. September 2009 würden die Aufständischen zu Aktionen veranlassen – vielmehr sei es die von Leuten wie Gysi angezettelte Debatte. Die ermuntere die Taliban, die Bundeswehr anzugreifen und die Diskussion in Deutschland von außen zu beeinflussen.
Es ließ sich heraushören, wie eine neue Dolchstoß-Legende ausfallen könnte und tatsächlich schon gärt. Es war spürbar, wie Stimmungen geschürt werden, die gern den Verräter ins Visier nehmen, der letzten Endes für den Tod von Bundeswehrsoldaten verantwortlich ist, weil er den Taliban die Hand führt. Nicht nur in Afghanistan herrschen Krieg und kriegsähnliche Zustände, auch in den Medien. Die Heimatkrieger sind unter uns.”

Ja: Die Heimatkrieger sind unter uns. (weiterlesen…)

Aphorismen 108

Donnerstag, 15. April 2010

Man schmiert und erpresst die Regierungen im Norden, Süden, Osten und Westen: so bekommt man jeden Krieg, den man mittendrin gerade braucht. Das einzige Problem dabei bilden aller Länder wahre Patrioten.

Aphorismen 107

Donnerstag, 15. April 2010

Schreiberlinge sind billiger als Panzer.

Rabää!

Donnerstag, 15. April 2010

Der dümmste Anglizismus, der das deutsche Medienwesen, zumal in Netzforen, in letzter Zeit erreicht hat, ist “thread”.

Den Roten Faden, den Gesprächsfaden, den Gedankenstrang, man sagte auch einfach schon Thema, Gegenstand, die Frage, die Sache dazu, schreibt natürlich dann auch noch mancher Netizen-Großkasper in gewisser Weise besonders trefflich hin, nämlich als “threat”, mithin Drohung oder Bedrohung.

Aber “thread” ist halt “cool”, das finden die “downloadenden” “user” der “community” “chilled”, da “stalken” sie dann so richtig los, “posten”, was das “Display” hergibt, “scrollen” sich einen runter, auf dass das “feedback” komme, stets hoffend, dass der “Webmaster” es mal ganz easy takete…

Aber es gibt andere, einer davon heißt Göller.

P.S.: Ich wette eine Flasche Sternburg-Pilsener, dass die meisten dieser “Poster” das Wort “thread” auch noch nicht einmal richtig auszusprechen vermögen, denn das englische “r” nach anfänglichem “th” fällt vielen Deutschen besonders schwer.

Nettiquetten

Mittwoch, 24. März 2010

Wenn der Troll den Troll antrollt, er solle sich trollen, trollt sich grollend nicht der Troll, sondern der Troll.

Also

Dienstag, 23. März 2010

Das Folgende erschien ursprünglich auf freitag.de:

http://www.freitag.de/community/blogs/carl-gibson/wert-und-ehre-deutscher-sprache—wort-schoepfungen/?searchterm=Carl+Gibson

21.03.2010 | 11:29
“Wert und Ehre deutscher Sprache” – Wort-Schöpfungen
sprache sprachreinhaltung wortwarte hugo von hofmannsthal wortschöpfung wandel veränderung linguistik dialekt neologismen

Es ist ein Verdienst von Freitag , auf dieser Plattform freie Geister unzensiert argumentieren zu lassen.

Diejenigen, denen man in den Online-Ausgaben der ZEIT, der FAZ, des SPIEGEL etc. das “Wort” abschneidet, finden sich hier wieder – und sie reden hier so, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, frei, wobei die Grenzen des kategorischen Imperativs doch noch respektiert werden.

So fand ich hier zufällig einen geistigen Mitstreiter wieder, den ich vor 20 Jahren das letzte Mal gesehen und gesprochen hatte. Ich stieß dann auch auf seinen Blog und auf seine Eigenheit, nicht nur frei zu reden, tacheles, wie man so schön sagt, sondern auch individuell.

www.unzensiert.zeitgeist-online.de/

Magnus Göller betätigt sich – undeklariert und vielleicht nicht zur Freude des Bibliographischen Instituts in Mannheim (dort wird der Duden herausgegeben) – als Sprachveränderer und Wortschöpfer. (weiterlesen…)

Pornos und Jugendliche

Samstag, 20. März 2010

Kürzlich erzählte mir ein Fünfzehnjähriger, selbst recht offenkundig ohne eigene weitergehende Erfahrung, er wisse ja eigentlich schon so gut wie alles über Sex und wie man es richtig macht, da er sich das alles im Netz ausgiebig angeschaut habe.

Dass dabei eine Dreißigjährige (er ist wohl ein Hetero, also von daher schon ein faschistoider Diskriminateur) für ihn bereits als olle Schrapnell angesehen ward, ist bei dem Alter leicht verzeihlich: aber was ist mit diesem Jungen passiert?

Ich wäre in dem Alter nie auf die Idee gekommen, abgesehen von den in der Schule gelehrten biologischen Grundgegebenheiten zur Sache, dass ich, nur weil ich auch an ein paar Pornofilmchen und -heftchen herangekommen war, “den vollen Plan hätte”.

Und als ein Mann von 46 Jahren, der seine beiden Kinder mit seiner geliebten Frau ganz vorsätzlich und sehr wahrscheinlich selbst gezeugt hat (“pater semper incertus est” sagte der Lateiner, ich habe indes bislang keinen Anlass verspürt, einen in klassischer Zeit nicht verfügbaren Gentest zum Beweise vorzunehmen), habe ich immer noch nicht das Gefühl, in jederlei Hinsicht, “den vollen Plan” zu haben.

Denn, wer weiß schon, wie es für andere oder mit einer Anderen dann wirklich wäre, sich entwickelte, welche Vorlieben entstehen könnten?

Pornographie ist so alt wie die Menschheit und aus meiner Sicht völlig normal, jedenfalls so normal wie Biertrinken, Beten oder Bohnen essen.

In ihrer heutigen Form aber, da sie zumal auch Jugendlichen in allen Abvarianten online abrufbar geworden ist, müssen wir vom Grunde her neu darüber nachdenken, was wir jungen Menschen zur Sexualität erzählen, die dort meist beziehungslos, ohne jeden Bezug zur Fortpflanzung, Schamhaare in der Regel wegrasiert, in allen erdenklichen Abvarianten dargeboten wird.

Misstrauen im Netz

Montag, 15. März 2010

Ich las gerade von jener “Zachor!”, die ich im vorigen Artikel als Bloggerin erwähnte:

“Doch ist Misstrauen im Internet das oberste Prinzip.”

Nettes Zitat aus dem Munde einer Person, die unter Decknamen auftritt.

Kraft im Netz

Samstag, 30. Januar 2010

Ich setze auch im Netz darauf, dass die ihren Klarnamen zeigen sich als stärker erweisen werden als jene unter Decknamen.

Go Brits, go!

Freitag, 29. Januar 2010

Der Daily Telegraph-Blogger und Journalist James Delingpole hat sich vor ein paar Tagen schon süffisant darüber beklagt, dass er an einem Buch über den Klimaschwindel schreibe, das vielleicht schon obsolet geworden sei, bis dass er es fertigstellen könne, weil deren Lügengebäude möglicherweise so rapide zusammenbrächen, dass es bis dahin keiner mehr interessant fände zu lesen, was und wie man uns da so freche aufgetischt hat.

Der aufmerksame Leser dieses Blogs weiß, dass ich kein großer Freund der britischen Außenpolitik der letzten Jahre bin (der deutschen allerdings auch nicht), um das Mindeste zu sagen; die britische Innenpolitik, mit Zulassung von Scharia-Gerichten am traditionellen Rechtswesen vorbei, die manische Viedeoüberwachungswut, gepaart mit einer Political Correctness, die nicht einmal mehr Christmas-Cards, Weihnachtsfeiern in Betrieben oder Nikoläuse, geschweige denn Weihnachtsdekoration in Innenstädten zulässt, da das ja kulturell diskriminierend wirken könnte, macht mich auch nicht gerade zum kniefälligen Anhänger derzeitiger “Britishness”.

Was allerdings die Aufbereitung des Klimaschwindels anlangt, so muss ich, wenn ich die deutsche Presse zur britischen im Vergleich anschaue, zum wiederholten Male betonen: Chapeau! (weiterlesen…)

“Macht uns Google dumm?”

Dienstag, 12. Januar 2010

Gerade las ich einen Artikel mit dem Titel “Is Google Making Us Stupid?”, den ich wärmstens empfehlen möchte (theatlantic.com/doc/200807/google – tut mir leid, meine Linkfunktion hängt gerade).

Der Autor Nicholas Carr beschreibt darin die fragwürdige Transformation unserer Informationsverarbeitung und damit unseres Denkens durch das Netz.

Mich persönlich als Autor brachte der Text bislang auf ein paar Schlussfolgerungen: (weiterlesen…)

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