Archiv für die Kategorie ‘Weltnetz’

Mein Lachen

Montag, 12. September 2011

Gestern wurde mir eindrücklich nahegelegt, aus meinem kleinen Denken herauszutreten.

Jenes kleine Denken bestehe darin, dass ich immer noch auf dem klassischen Urheberrecht beharre und nicht einfach alles Geschaffene auf “Creative Commons” setze, also, dass jeder meine mehr oder weniger vitalisierenden Geistesfrüchte nach Gusto verbreiten könne, solange er selber kein Geld daran verdiene.

Ach so: Wer meine bescheidenen Erzeugnisse verbreitet, ohne unmittelbar dafür Geld zu nehmen, hat dann freie Bahn, drumherum sein ganzes Schmodderprogramm an den Mann zu bringen? (weiterlesen…)

9/11 und die Deutschen: fast 90% Verschwörungstheoretiker

Montag, 05. September 2011

Diesen zynischen Anenzephalenkalauer von Kommentar zu 9/11 und den glor- und siegreichen Kriegsfolgen mag sich geben, wer gerne noch über den grausig-traurigsten Unfug lacht.

Hier aber wird es spannender, denn die blöden Verschwörungstheoretiker sind mal wieder an der Reihe.

Wobei es nach spöttischem Anfang sogar sachlicher wird und ein paar Skeptiker wie Benesch, Bröckers und Janich zu Wort kommen.

Das vielleicht bemerkenswerteste Zitat aus dem Autorentext selbst:

“Es ist nicht mehr nur die weltweite Gemeinde der Verschwörungsgläubigen, die zweifelt, auch die Akzeptanzwerte der von Regierungen gegebenen Erklärungen zu 9/11 gehen deutlich zurück. Knapp 90 Prozent der Deutschen denken laut einer Emnid-Erhebung vom Januar 2011, dass die US-Regierung nicht die ganze Wahrheit über die Anschläge sagt.”

Das heißt, dass fast neun von zehn Deutschen zur “weltweiten Gemeinde von Verschwörungsgläubigen” gehören. (weiterlesen…)

9/11: Riesenreichsvergewese

Freitag, 02. September 2011

So langsam aber sicher ist wirklich was los in der Hos’.

Ich will die Bubenstücke zu 9/11, die ich in den letzten zwei bis drei Tagen ausgeführt gesehen habe – und es war sicherlich nur ein winziger Teil aller – , hier nicht erschöpfend anführen.

Immerhin weiß ich jetzt, dass Larry Silverstein laut Hamburger Oberschafsmedium der eigentliche Held der ganzen Story ist.

Ich fühle mich täglich immer noch besser desinformiert, also pudelwohl. (weiterlesen…)

Netzsprachwissenschaft

Freitag, 02. September 2011

Die angewandte Sprachwissenschaft hat mit dem Weltnetz, genauer, den Suchmaschinen und Bots und Whatnots in demselben, ein Feld gefunden, von dem die Brüder Grimm wohl nicht einmal träumten, das ich mir, indem das Netz lange von mir nicht sehr intensiv beobachtet neben mir aufwuchs, auch zumindest nicht vorstellte, bis ich ernstlich an die Praxis ging, und sah, was geschah.

Wer es richtig macht, kann ganz alleine Begriffe setzen.

Man muss dazu nicht Coca Cola heißen oder CIA.

Es bedarf nur ein wenig angewandter Sprachwissenschaft. (weiterlesen…)

Von den Antiverschwörungstheoretikern

Donnerstag, 14. Juli 2011

Paul Craig Roberts hat einen wunderbaren Artikel über “Verschwörungstheorien” geschrieben, in dem er luzid aufzeigt, wie die Vernunftstotschlagsvokabel eingesetzt wird.

Ich habe mich schon verschiedentlich ähnlich geäußert, weise aber darauf hin, weil Roberts die Sache hier noch einmal hervorragend darstellt, bis hin zu der Süffisanz, dass die ganzen USA am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag, bis heute das Ergebnis einer erfolgreichen Verschwörung feiern.

Verschwörungen sind eben allgegenwärtig, und daher ist, wer keinerlei “Verschwörungstheorien” auch nur in dem Sinne gelten lässt, dass er mal über deren möglichen Wahrheitsgehalt nachdenkt, ein hirngewaschener Idiot. (weiterlesen…)

Heute etwas deutlicher

Dienstag, 12. Juli 2011

Es gibt kein einziges vernünftiges Argument für den Genderdreck.

Jeder auch nur ansätzige Hauch von Verstand spricht gegen die Gleichmacherei von Mann und Frau.

Ich werde jetzt mal etwas grob und einfach.

Sie verdient Schutz, und dafür darf er auch mal Saufen gehen.

Es ist einfach nur absurd.

Man möchte sich die Frage stellen, wie bei den Betreibern dieses Gesellschaftszerstörungsprogramms das Mischungsverhältnis zwischen bewussten Zerstörern und Dummverbildeten aussieht.

Sehr zielführend ist das aber nicht.

Entscheidend ist, dass ich dem engegentrete.

Auf die feigen Christen, die sich sogar ihre Bibel von Genderisten zusammenhunzen lassen, ohne ernstlich Widerspruch zu wagen, setze ich dabei – mit Ausnahmen vielleicht – keinen Pfifferling.

Über die anderen Abrahamiten dazu jetzt von mir kein Wort.

Es ist ein Programm, und eine Alice Schwarzer führt es nicht an.

Blödsinn. (weiterlesen…)

Wenn der Troll tanzt

Montag, 04. Juli 2011

Der durchtriebenste Troll von allen, der macht unter Klarnamen und eindeutig belegbarem Impressum eine eigene Netzseite auf. (weiterlesen…)

“Trolls”

Montag, 04. Juli 2011

Inzwischen dürfte es im Netz bald mehr professionelle Trollinnen geben als Trolls.

Einen Netzengel zum Göller geschickt

Donnerstag, 23. Juni 2011

Die Geschichte, die ich – bis vor ein paar Minuten – über die ersten zwei Tage meines mobilen Aldi-Internetanschlusses zu erzählen hätte, der mich bis zum veritablen Notschrei brachte, kann ich nun aus zweierlei Vernunftserwägungen heraus leider doch nicht erzählen.

Erstens glaubt mir die Story wahrscheinlich kein Mensch, und zweitens lege ich mich nicht mit einer Firma mit Milliardenumsätzen an, wenn ich lediglich meine Beobachtungen und darüberhinaus keine stichhaltigen Beweise vorlegen kann.

Auf einmal jedenfalls funktioniert die Sache zauberhaft.

Der Himmel sandte plötzlich einen Engel, und alles ward gut.

@ Föhnix: Notschrei

Donnerstag, 23. Juni 2011

Lieber Föhnix,

ich gehe hier derartig am Netzabsturz- und Bitbettelstock, dass ich meinen Dank für Deine unter schwersten Prüfungen freigeschalteten jüngsten Kommentare jetzt auf diesem verzweifelten Wege durchzubringen versuche.

Vielleicht gelingt es mir so doch, den Bitfresser nochmal auszutricksen.

Sobald ich aber wieder über meine heimische Superturbomaschine verfüge, werde ich ihm die hiesigen Prüfungen aufs Übelste heimzahlen.

“Workshops”

Dienstag, 21. Juni 2011

Kürzlich habe ich selber einen „Workshop“ veranstaltet, ohne vorher davon zu wissen, dass es sich um eine verbal dergestalt geadelte Veranstaltung handeln werde. (Ich brachte ein paar Werkzeuge mit und zeigte ein paar Kindern, wie elementare Holzarbeiten vonstatten gehen.)

Vorhin war mein Zehnjähriger in einem weiteren „Workshop“ (oder bei, auf?), alswo Jonglierübungen und ähnliches für einen Kinderzirkus angeboten wurden. (weiterlesen…)

Pflegt das Wort! (II)

Samstag, 04. Juni 2011

Auf dem gestrigen zeitgeist-Regionaltreff wurde ich auch gefragt, anhand welcher Kriterien man denn seriöse Netzseiten von den anderen unterscheiden könne.

Außer allgemeiner Logik und Prüfung der Quellen empfahl ich hierzu die sprachliche Prüfung. (weiterlesen…)

Gierige, grindige, verlogene Netzstrauchdiebe und -pfaffen

Samstag, 14. Mai 2011

Man klaut Texte, man fuggert, barmabrassiert, filibustert, bläst sich auf, betriegt die Leute durch bewusst irreführende Überschriften, man grenzt jene aus, die dies monieren.

Ich rede jetzt nicht von den regulären Schafsmedien oder adligen Verteidigungsministern, sondern von den anderen.

Geheiligte und verehrte alternative Netzseiten beruhen auf täglichem Diebstahl.

Wer etwas dawider sagt, der ist ein Nestbeschmutzer.

Na denn: derlei Nester beschmutze ich gerne alle aufs Mal. (weiterlesen…)

Kurznachlese zum 3. Stuttgarter zeitgeist-Regionaltreff

Donnerstag, 05. Mai 2011

Auf dem von mir moderierten Regionaltreff am vergangenen Freitag wurden dem hier bewanderten Leser bekannte Themen diskutiert, nachdem ein alter Herr, beklagend, dass man im Stuttgarter Treffpunkt Philosophie inzwischen wohl nur noch Esoterisches diskutiere – er monierte, seinen Plato in der Bücherauslage zwischen Altindischem und dem Dalai Lama und anderem nicht mehr wiedergefunden zu haben -, sich selber exkulpiert hatte: wozu ich ihm lediglich erklärte, ich sähe wohl kaum aus wie der Dalai Lama, führe ein ganz anderes Leben als jener und sei auch wohl in meinem Denken nicht in jenes Nähe anzusiedeln.

Gut, glückauf! – der Störer hatte seinen kurzen Auftritt, und es ging in überschaubarem Kreise zur Sache. (weiterlesen…)

Wie kommt das Internet aus der Pubertät?

Mittwoch, 27. April 2011

(“Wie kommt das Internet aus der Pubertät?” – Siehe rotes Feld zur Veranstaltung rechts.)

Eine wesentliche Frage dahingehend, wie das Internet aus der Pubertät kommt, ist jene nach den gepflegten sprachlichen Formen. (Siehe dazu auch “Blogger Dir Einen” und verwandte Beiträge.)

Während einerseits zu beobachten ist, dass ein erheblicher Teil der Netznutzer sich in ihren Äußerungen wie halbwüchsige Rotzlöffel benimmt (durchgängige Kleinschreibung, nicht sachgemäßer Slang, unnötige Vulgarismen, pöbelnde schlechte Witze usw.), erwächst andererseits eine neue Schreib- und Streitkultur, in der auch Leute ernstgenommen werden wollen, die sich unter Decknamen einbringen.

Da ist man nicht ehrenkäsig, wenn mal ein Tippfehler hineinrutscht – vielleicht wird er gar noch in einen trefflichen Scherz sublimiert – , gibt sich aber bei aller mitunter gebotenen Eile, einen Einwurf, eine Riposte, eine Spontansatire, einen Knittelvers zu verfassen, durchaus Mühe, die meisten traditionell als fehlerhaft zu bezeichnenden Stellen nach dem Motto “Jupiter ist erlaubt, was dem Ochsen nicht” mit Absicht zu setzen.

Freude am sprachlichen Spiel, in aller Ernsthaftigkeit Witz und Biss: Es mag bis hin zum philosophischen Gespräch im Netz führen, einer spontanen Burleske, einem metaphorischen Drama. (weiterlesen…)

Blogger Dir Einen

Montag, 25. April 2011

Es muss über dreißig Jahre hersein, zu jenen politisch inkorrekten Zeiten verbrochen, aber ich erinnere mich genau, wie in einer Eis-am-Stiel-TV-Werbung eine europide Maid an einem schwarz bezuckergussten Stabe lutschte, unter dem Motto: “Nogger dir einen!”

Da ich lediglich historisch korrekt zitiere, darf das hier wohl gesagt sein.

Inzwischen, da man kulturell etwas weiter ist, wird sich einer gebloggert. (weiterlesen…)

Netzrealsatire

Samstag, 23. April 2011

Netzrealsatire: Meister Google sagt, das Wort steht hier zuerst.

Wortgift im Netz

Donnerstag, 21. April 2011

Der vorangegangene Beitrag “Trau schau wem” führt uns, näher betrachtet, wieder wie unter einem Brennglas vor Augen, wie tückisch die Sache mit der Anonymität im Netz ist.

Ein Anonymus erhebt schwerste Vorwürfe gegen bekannte Persönlichkeiten, sie seien durch und durch unwahrhaftig und Protagonisten genau der Agenda, die sie vorgeblich bekämpfen, mithin schändliche Betrüger, und diese stehen dem wehrlos gegenüber, indem sie ihrem namenlosen Ankläger ausgeliefert sind.

Sollen sie sich etwa gegenüber einer Anklageseite verteidigen, von der nichts bekannt, als dass sie einen Text ins Netz stellte?

Bei aller Liebe für Nicks und Privatheit: Eine derartig schwerwiegende öffentliche Anschuldigung kann sich meines Erachtens hinter solcherlei Selbstschutz nicht glaubwürdig zurückziehen.

Zumal sie alle und alles in einen Sack steckt. (weiterlesen…)

Gab es HAARP schon zu Cäsars Zeiten?

Sonntag, 17. April 2011

Man erinnert sich an Majestix, den gallischen Häuptling, der – beim Teutates! – sich vor nichts fürchtete, denn dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte.

Militärhistorische Forscher meinen nun, dass manches biblische Wunder, manche biblische Katastrophe – die Sintflut z.B. – erklärbar wären, hätte eine irdische oder außerirdische Macht schon in alten Zeiten über HAARP-artige Anlagen verfügt. (weiterlesen…)

Durchdrehen im Netz

Montag, 04. April 2011

Ich habe mir fest vorgenommen, diesmal der letzte zu sein.

Nämlich der letzte, der im Netz durchdreht.

Schaut man sich an, was viele Leute sich über die sogenannten “sozialen Netzwerke” so antun, welche Ergebnisse das – mal völlig abgesehen von der Datensammelwut bestimmter Firmen und Dienste – für deren Restverstand zeitigt, so kommt man nicht umhin, regelhaft pathologische Züge zu konstatieren.

Am deutlichsten wird die Diagnose, wenn man die sprachliche Ebene betrachtet. (weiterlesen…)

Private Eliteschule für Journalisten und Blogger eröffnet

Sonntag, 03. April 2011

In Stuttgart hat heute Deutschlands erste private Eliteschule für Journalisten und Blogger eröffnet.

Informationen über spezielle Kursangebote sowie die jeweiligen zu entrichtenden Studiengebühren erhalten Sie auf persönliche telefonische Anfrage.

Nummer siehe Impressum.

FAZ-Blogger hat hat

Sonntag, 03. April 2011

Hier wieder mal ein Beispiel, wie sorgfältig man heutzutage in einem “Qualitätsmedium” arbeitet:

“…hat eine Analyse des Marktforschungsunternehmens Comscore für die FAZ ergeben hat.”

“…der in Deutschland ohnehin nur eine geringe und weiter sinkende Rolle spielt als Leserlieferant für die Medien spielt.”

“Damit führt die Zeitung die Rangliste der 45 populären Nachrichtenseiten an.”

“In den Top-40-Artikel befinden sich nur vier politische Nachrichten.”

“Persönlichen Empfehlungen gelten als bestes Marketing-Instrument im Social Web…” (weiterlesen…)

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