Archiv für die Kategorie ‘Satire’

Maladenballaden

Sonntag, 19. Januar 2014

Im Gelde sie baden die Obermaladen

In lauter Gulden aus der Leute Schulden.

Gottes Werk auf Erden sie verrichten

Beim heil’gen Existenzen vernichten.

Ihr Gott heißt Not für den Rest

Der allzugroßen Menschenpest.

Egal, ob Satanas oder das Lamm

Das Programm

Macht die Völker klamm.

Mit dreißig Billionen Dollaren

Auf ihren Inseln

Den Bauch sich pinseln

Pekuniaes Zaren. (weiterlesen…)

Gauck: Der vorletzte Lakai

Freitag, 17. Januar 2014

Ein derartig dummfreches Geschlärr wie von unserem Bundespräsidenten ist selbst heute nicht allwo.

Der Neoliberalismus stehe in allzuschlechtem Rufe. Sicher, in Punkto Banken- und Kapitalmärkteregulierung, da sei schon noch was zu tun, aber deshalb sei man ja dran.

Ja, da ist man dann schon ESM-dran.

Ich denke inzwischen, dass dieser Mann gar nicht mehr rafft, was er redet. Wahrscheinlich schreibt er Teile seiner Reden sogar wieder selber. (weiterlesen…)

Willkommen im Schwarzen Reich (II)

Donnerstag, 16. Januar 2014

Sie wollen noch einmal ein bisschen mit hineingehen?

Der da drüben, der bei dem Jesus sitzt, das ist Mohammed. Mohammed ist etwas viriler, jedenfalls tut er so, aber Jesus bremst ihn dann meistens doch aus. Die meisten sind schon gelangweilt davon.

Da! Ein relativ Neuer. Osho bindet gerne mit den Voodoo-Dämonen an. Es scheint ihm Spaß zu machen, und sie wissen anscheinend noch nicht so recht, wie sie ihm beikommen sollen.

Da sehen Sie Kissinger und Brzezinski. Jaja, ich weiß, die leben noch. Aber für besondere Gäste wird auch mal eine Ausnahme gemacht. Ehrenhalber. Man lässt sie ab und an mitpokern.

Links, leicht erhöht, das ist ein kleiner Stammtisch, den man nicht gerne so bewusst sieht. Man kann aber nichts dagegen machen. Man ist auf sie angewiesen. Es sind die besten Sprachfälscher. Gnadenlose Profis. Manche sagen, die fressen Dämonen zum Frühstück.

Das da drüben ist der Johannes-Würfel. Den muss man wälzen. Es ist nur einmal das Tier drauf, und fünfmal das Lamm. Das ist der Reiz. Entsprechend der Einsatz.

Dies hier ist der Wiedergeburtspfahl. Eine Dauergaudi fürs gemeine Volk. Wer gewinnt, darf noch einmal dran, wer verliert, der nicht. Manche, die verlieren, dürfen immerhin als Hilfsgeister bei einem Wetter dienen, der sie an Geldes statt nimmt.

Natürlich hat auch das Schwarze Reich eine Regierung.

Wo diese ist, aus wem sie genau besteht, das weiß ich aber auch nicht.

Das löge ich selbstredend, wüsste ich es.

Jedenfalls erlaubt mir die Regierung neuerdings sogar Führungen.

Ich weiß nicht, weshalb, weshalb mir.

Wahrscheinlich bin ich einfach vertrauenswürdig.

Willkommen im Schwarzen Reich

Donnerstag, 16. Januar 2014

Inzwischen – es ist dies nicht ganz neu – wird zunehmend kolportiert, die deutschen Nationalsozialisten hätten die EU antizipiert, so etwas wie die EU konzipiert, herbeigesehnt und endlich kräftig bei deren Entstehung mitgeholfen.

Dafür waren sie offensichtlich bereit, auf dem Rücken ihres Volkes den Zweiten Weltkrieg zu verlieren. Schließlich waren es Sozialisten. Da ist das Nationale immer vorgeschoben.

Die Nazis haben den Zweiten Weltkrieg also nur zum Schein verloren. Sie gewinnen jetzt via Brüssel.

Was für ein Konkokt!

Der Krieg kam schon nach sechs Jahren.

Will man uns Deutschen jetzt auch gar noch die EU also hintenrum reindrehen, den Euro, den ganzen Schiet, der da angerichtet?

Jaja, ich hör’s schon trapsen, so nach Scientologenmanier: Deutsche Psychiater sind an allem schuld.

Und ich dachte immer, die Nazis versuchten nur Flugscheiben zu bauen, die nie flogen.

Immerhin aber fällt was für mich ab. Ich bin nämlich dann, wenn ich mich wider die EU stelle, doch immerhin so etwas Ähnliches wie ein edler Antifa.

Sie können mir nicht folgen?

Willkommen im Schwarzen Reich!

Da liegt hier ein Pike, dort weint Goethes Geist um ihn, hinten, da, im Schimmer, lacht ein Avatar von Aleister Crowley über der Gruft von Coudenhove-Kalergi.

An der Wand kleben auch Elohim, was von ihnen übrig, manchmal zischeln sie der Maske Atons zu. Immer dann besonders gern, wenn Isis sie gerade darin nicht löscht.

Gabriel treibt es derweil mit allerlei Chimären; der Saturnalien nicht wenig; in jenem Jaguar dort steckt der Geist von Azkuatepetl.

Und, siehe, alle tanzen sie um kleine Pyramiden.

Außer mir.

Deshalb kann ich Sie gefahrlos durch das Schwarze Reich führen.

Da hinten, sie wetten schon darauf, die Freunde Plutos, wie lange auf die Relativitätstheorie noch zu wetten sei!

Hier links sehen Sie die Spieler, die auf Außerirdische setzen. Ein noch loseres Gesindel.

Wenn einer eine aufs Maul bekommt, dann wissen Sie, dass er zu dumm betrogen hat.

Normale Verlierer gibt es hier nicht.

Vergessen Sie nicht, Sie sind im Schwarzen Reich.

Sie wollten es sehen.

Sonst wären Sie mir nicht bis hierhin gefolgt.

Ich habe Ihnen ja bisher auch nur einen kleinen Teil davon gezeigt.

Wohlstfühlarmee

Montag, 13. Januar 2014

Oh vor Freud’ möcht Frau Feldwebel freien

Wie die Minist’rin tät auch ihre Kindlein betreuen.

Die Kita in der Kaserne

Mein glücksumsäumter Weg

Laufstall und Steg

Ja, so freie ich gerne

Echte Kriegsmoderne!

Soldatsein wird endlich human

Von den Kleinen

Schon der Wannenkahn

So sie nicht weinen

Beflaggt mit dem Landeswimpel

Der Amerikaner Gimpel.

Und die kleine Julie sacht

Das Kinder-Sturmgewehr

Es gefällt ihr sehr

Übt und hebt schon mit acht.

Julie will auch mal nach Somalia

Mit den echten Paraphernalia

Oder in einen der Kongos

Denn dort spielt man gerne Bongos.

Zum Neunten gibt’s dann eine Kinderdrohne

Larissa und die andern lang schon nicht ohne.

Zwar darf man nur innen

Die Betreuerinnen

Bei allem Unfuge im Fluge

Am Spielplatz mal eine Sandburg aufklären

So dass der Kommandant sich nicht beschweren.

Doch weiß selbst Rolf, der Dolf vom Kinderdorf

Dass in jeder Drohne

Ein NSA-Programm wohne.

Von besondrem Reiz so doch das Spiel

Drumb wird’s gespielt so viel.

 

 

 

Mehmet und Rudi (eine Zusammenfassung)

Freitag, 10. Januar 2014

Der schwule Transgender Mehmet Ükcü hat vergangenen Freitag Rudi Brehme, der früher noch, wie er selbst sich outete, “ein fanatischer Hetero” war, kirchlich geehelicht. Der bisexuelle protestantische Pfarrer von Bischweiler hatte Tränen in den Augen, als er das Wunder (“ein Zeichen”, so Mehmet vor der Presse) segnen durfte.

Der Landesvater, Herr K., ließ sich durch seinen Kultusminister vertreten, der aber versprach, dass dies Ereignis beispielhaft nicht nur in die Sozialkundebücher des Landes einfließen werde.

“So werden schon die Grundschulkinder künftig lernen, ganz anders als gestern und vorgestern, dass die Ehe mehr als nur etwas Heiliges zwischen Mann und Frau sein kann.”

Die grüne Landtagsfraktion hat einmütig beschlossen, die gemeinnützige “Alle sind Mehmet”-Stiftung ins Leben zu rufen. (Man munkelt, sie habe sich nicht mit der SPD abgesprochen, um der, wie man früher gesagt hätte, hintenrum “eine reinzuwichsen”.)

Die FDP lallt, und die CDU weiß, wie heutzutage immer, nichts zur gesellschaftlichen Modernisierung des Landes zu sagen.

Der Verein “Lesben im Südwesten” allerdings hat Strafanzeige gegen den Kultusminister erstattet und seine sofortige Abberufung gefordert.

“Der Kultusminister hat weibliche Homosexualität unzweifelhaft in unerträglicher Weise diskriminiert, indem er sie, diese rein männliche Veranstaltung feiernd, nicht einmal erwähnte.” So der Kernsatz der Begründung.

Auch der Verband “Schwule Muslime in Deutschland” zeigte sich empört. Mehmet sei als Muslima, damals noch Fatima, aufgewachsen, ein Abtrünniger also, der von der Landesregierung in perfidester Weise dazu benutzt worden sei, zu suggerieren, der Islam sei selbstverständlichen Lebensentwürfen gegenüber intolerant. Dass die Trauung überdies an einem Freitag stattgefunden habe, sei ein weiterer, unerträglicher Affront.

Eine echte Suada kam vom “Wir anderen Generäle e.V.” : “Uns ist unbegreiflich, wieso kein Bundeswehrangehöriger in Ausgehuniform, wenigstens eine Frau Hauptmann oder Frau Oberstabsfeldwebel, zu der Zeremonie geladen und entsprechend gewürdigt wurde. Ständig wird von der Verbesserung der Akzeptanz der Streitkräfte, deren bessere Einbindung, gerade familiär, in die Gesellschaft gesprochen, doch sind das angesichts dieses beispiellosen Skandals offenkundig nur leere Worte. Auf der ganzen Welt dürfen wir bluten und sterben für jene, die uns ausgrenzen und missachten. Für geistig-moralische Verräter.”

Selbst die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft war mit der Veranstaltung nicht ganz glücklich.

Deren Sprecherin, Frauke Himmelstoß, erklärte, leicht indigniert: “Wir hätten uns schon gewünscht, dass der Kultusminister ein paar schwule und lesbische LehrerInnen zum Outing geladen hätte, mal ein paar von denen, die täglich in der Schule an der Front stehen, öffentlichkeitswirksam die Hand zu schütteln: Das wäre ein echtes Signal für alle Schülerinnen und Schüler und alle Kolleginnen und Kollegen gewesen.”

Auch manche Medien stichelten.

So etwa die Stuttgarter Zeitung, in einem Feuilletonbeitrag (“Kultur im Ländle im Griff?”) von Timo Treitschke: “Man rätselt in manchen Kreisen im Südwesten schon, weshalb der Kultusminister noch nicht einmal einen offiziellen Empfang der Brautleute angesetzt hat. Warum gab es nicht wenigstens ein kleines Kinder- und Volksfest?”

Die Frankfurter Rundschau: “Es gab zwar eine allgemeine Einladung an die regionale und überregionale Presse, aber nicht einmal einen Fahrtkostenzuschuss für unsere Redakteurin Felicitas von Rosenberg. Der Geiz treibt die Schwaben also selbst dann noch, wenn es endgültig ums soziale Sein oder Nichtsein geht.”

Auch wurde ein YouTube-Video von Google gesperrt.

Eine junge (rechtsextreme?) Komikertruppe (“Die Anonymen Anusse”)  - hier gleich mehrere Strafanzeigen wegen Volksverhetzung – hatte ein Filmchen ins Netz gestellt, das sich auf den Schulhöfen in Windeseile verbreitete.

Auch des Urheberrechts nicht achtend, hatten die Täter zur Melodie von Helge Schneiders neuem Hit gegrölt: “Was ist nur los in diesem Land? Alle Menschen gehen anschwulen, nur ich nicht! Ich habe doch keine Schwulheit! Schwulheit mag ich nur, wenn sie ganz weit weg ist!”

Unverschämtes Glück für diese Hassverbrecher, so Juristen, dass sie noch nach dem Jugendstrafrecht abgeurteilt werden dürften. Sollten sie keiner rechtsextremen Verbindungen überführt werden, so mögen gute Verteidiger sie noch auf Bewährungsstrafen raushauen können.

Derweil arbeitet das Justizministerium an einer Vorlage, wie die Verbreitung des Videos, Jugendkult jetzt schon, unter besondere Strafe gestellt werden kann.

Besonders problematisch dabei: Auch Zwölf- und Dreizehnjährige, also strafunmündige Kinder, verbreiten es massenhaft. Es muss also auch das Abspielen unter Strafe fallen. Und zumal erwogen werden, ob in diesem Falle nicht die Eltern haftbar gemacht werden können, oder das Strafmündigkeitsalter herabgesetzt.

Im Stuttgarter Regierungsviertel beißt man sich derweil schon etwas auf die Lippen. “Des war oifach sauschlechd vorbereided, Menschenskinde!” – Soll der Landesvater, in kleinem Kreise, für seine älblerische Art sehr heftig, geknurrt haben.

Derweil, heißt es, freuen sich die Schulbuchverlage. Sie rechnen mit immer neuen Ausgaben, die durch immer neue Ausgaben ersetzt werden werden.

Der Kultusminister wird dazulernen müssen. Noch zwei oder drei solche Medienauftritte, und er wird vom LV geschasst und hernach von seinen Genossen in irgendeinem Bahnhofsloch versenkt.

Verherrlichung von Homosexualität…

Freitag, 10. Januar 2014

Jetzt drehen sie vollends durch.

Das ist so klasse mit der Homosexualität, dass irgendein ein Kicker, der sich “outet”, allerorten erstseitig zum Helden hinanstilisiert wird.

Es ist so klasse, dass das in Baden-Württemberg bald schon den Schulkindern nicht nur in Biologie, sondern in allen Fächern erklärt werden soll. Natürlich nebenbei auch Transgender undsoweiter.

Wer das nicht klasse findet, der ist, na siewissenschon oder so.

Der Spiegel spricht von Hetze ob einer Petition wider das Vorhaben der Regenbogenirren in Stuttgart; darin findet sich von Hetze meines Erachtens keine Spur.

Selbst die FAZ verdammt die Petition…gibt sie verzerrt wieder…

https://www.openpetition.de/petition/online/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens

In der neuen Quotenrepublik, in der nur noch über nichtabrahamitische (allenfalls christliche) weiße Heteromänner ohne Behinderung Witze gemacht werden dürfen, bietet sich eine interessante Lösung an: Die Moslems dürfen mit den Mädchen und dem Regenbogen alleine Sozialisation üben.

Am Gymnasium natürlich.

Der Rest kommt auf Sonderschulen, muss zur Strafe für seine sonstige altgestrige Privilegiertheit dort Mathematik, Naturwissenschaften und Geographie, ja selbst alte Spachen lernen, wird also verdientermaßen zum geistigen Prekariat.

Dies wird dann später die Toiletten auf den Gleichberechtigungsstellen, an den Fakultäten für Gender Studies usw. reinigen, das gammelige Tofu wegtragen, vor der Moschee die Gasse fegen.

“Homophobie”?

Habe ich Angst vor Schwulen? Vor Lesben gar?

Wieso denn?

Je mehr Schwule es gibt, desto mehr Hetero-Frauen sind frei, und je mehr Lesben es gibt, um desto weniger Hetero-Frauen sind eben frei. Das dürfte sich doch ausgleichen.

Ich beneide die Lehrer nicht, die ab 2015 im Ländle durchsetzen sollen, was angesonnen.

Ich bin zwar nicht Staatsschulmeister, aber vom Fach, und daher kenne ich Lehrsituationen wie auch die heutige Jugend, die bis in einem Jahr schwerlich völlig umgegendert sein wird.

Viel Spaß bei der Umerziehung.

Die spinnen, die Römer.

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Man darf gespannt sein, ob die Juden, die sich keine Privatschule leisten können, ihre Kinder lieber auf die Sonderschulen schicken werden oder auf die Regenbogengymnasien, wo sie mit Goymädchen und Moslems und sonstigem Allerlei Homo und Trans usw. statt Deutsch, Mathe und Englisch lernen sollen.

Und bei vielen Moslems ist auch noch nicht raus, ob sie ihre Kinder lieber aufs Regenbogengymmi schicken werden, oder nicht doch lieber auf eine gute Sonderschule: selbst wenn es da mehr Juden gibt.

So wird also die moslemische Elite mit den armen Juden und den normalen deutschen Jungs auf den Sonderschulen landen.

Es sei denn, man verwehrte moslemischen und jüdischen Jungs den Zugang auf die Sonderschule.

Anders wird es wohl nicht gehen.

Der neue EU-Toleranzausweis ist satte

Donnerstag, 09. Januar 2014

Ich habe mir gestern, gleich nach Dreikönig, bei der Stadt den neuen EU-Toleranzausweis geholt.

Der war ab da am Passamt erhältlich und für die ersten 50 Stuttgarter selbst ohne Fragebogenausfüllen umsonst.

Man musste nur unterschreiben, dass man im Sinne der EU, als deren Staatsbürger, tolerant sei.

Und schwupp, es ging erstaunlich schnell, lag das orange-grüne Plastikkärtchen auf dem Tisch.

Nur gültig bei Vorlage des Personalausweises Nr…, für Herrn…

Ich fühle mich jetzt schon ein bisschen sicherer. Sollte ich mal wieder von irgendeinem schrägen Vogel angemacht werden, so zeige ich ihm meinen EU-Toleranzausweis, und er wird sich doch genauer überlegen, ob er mich gar verhauen will. Ich kann dann nämlich sagen, wer’s war, egal, wer’s war. Und es wird nicht leicht nachweisbar sein, dass ich nur wegen meiner notorischen Intoleranz eins auf die Nase bekommen, also zurecht oder sozusagen gar nicht oder vielleicht sogar zuwenig.

So jedenfalls, wie ich’s verstanden habe, das Behördenversprechen. Man sagte es natürlich nicht so direkt.

Dass ich überdies die angekündigten 25 Euronen gespart habe (also fast 20 Mark!), die der Rest künftighin für dieses Schutzdokument berappen werden muss, dafür auch noch einen besonderen Fragebogen ausfüllen, nach und nach alle, auch noch der Intoleranzverdächtigste, ich über meinen freiwilligen, behenden Ersteintritt ins System als besonders linientreu und unverdächtig gelten werde, freut mich selbstredend extra.

Ich weiß, klar, dass sie das Ding irgendwie mit meinem Perso zusammenmikrochippiert haben, was aber bald von Vorteil sein dürfte, wenn man gewisser Lokalitäten, bei bestem Benehmen und saubersten Auftreten, nicht plötzlich ohne Angaben von Gründen verwiesen oder gleich gar nicht in diese eingelassen werden will, indem man nicht dergestalt geschützt.

Wer mich auf doof verfolgen will, der muss früher aufstehen.

Auch staatliche Ordnungshüter ohne EU-Toleranzausweis werde ich mit dem meinigen genauso, nur energischer, konfrontieren, wenn sie mir dumm kommen. Ich werde jedem einzelnen von ihnen an der Nasenspitze ansehen, in welcher Weise sie speziell mir gegenüber intolerant sind und ihm klarmachen, wie schnell das, zumal ohne Ausweis, für ihn durchaus potentiell bedenklich, an seine VorgesetztIn geht.

Und ja, klar, das wird nicht ewig halten. Sobald jeder so ein Ding zwangsweise hat, gilt meine besondere Legimitation als EU-Toleranzbürger nicht mehr wirklich so elitär was, aber das Alter der Legimitation, das wird immer noch aussagekräftig sein, einen zertifizierten EU-Toleranzstaatsbürger der ersten Avantgarde erzeigen.

Echt geil, das mit dem Ausweis.

Die Ballade vom Lauerbauer

Sonntag, 05. Januar 2014

Es hatte der Quack im Frack ‘nen Sack.

Aus diesem Pack’, der Lack, zog, bog den Trog.

Im Trog, klar, dar, er log, sei Freiheit versteckt

Alswelche er gleich, ein Streich, gerne erweckt.

Den Zagen, die da noch fragen, will er nichts mehr sagen.

Solch Geschmeiß, deren Gebeiß’, das will er nicht tragen beim Jagen.

Er hat aber wohl noch so eine Art Pistol’

Mit der er schießet, so seint er, meint er

Auf den Hut, den Mut, von dem Ungenehm

Der ihn, den Über von hinüber

Nicht notmäßig botmäßig grüßet.

Da wird er sauer, der Lauerbauer.

Fast, als wär’s im Knast, wird ihm im Frack der Sack strack.

Jetzo hat er aber noch Christus, den holet, gestohlet,

Er aus dem Mistus.

Kein Gewinst? Du spinnst!

Auf dass, feignass, doch noch geh in die Knie,

Wer eh schon nie steh.

Doch, ja soch, da macht’s, kracht’s einen Puff,

Wo grad er noch stund, grad, fad verschwund,

Und, uff, in die Luft war er ruff.

Frankreich: Freimaurer terroristische Vereinigung

Samstag, 04. Januar 2014

Frankreich hat die Freimaurer als terroristische Vereinigung eingestuft.

Ach, nee, ich sehe gerade, da wurde wohl was verwechselt.

Blöde Nachrichtenagentur.

Rothschilds Häuser sind auch nicht mehr richtig auf Zack.

Es war Ägypten, und es waren die Moslembrüder.

Die stammen ja, soweit man weiß, eher vom Engländer als vom Franzosen ab.

Also mehr vom einen Rothschild als vom andern.

Wenn ich Brüder höre, komme ich eh immer gleich durcheinander.

Ich stehe eben eher auf Schwestern. Dann aber nicht unbedingt nur schwesterlich. Wie sollte das auch gehen?

Alles sehr wirrsam.

Begreife das einer.

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Nicht nur die französischen Freimaurer könnten natürlich als eine terroristische Vereinigung leicht mit ebensolchem Recht angesehen werden, wie die ägyptischen Moslembrüder.

Schaut man sich das Wirken der französischen Freimaurer über weit mehr als zwei Jahrhunderte an, so erscheinen die Ägypter geradezu als Novizen.

Man lügt und betrügt, gerade so, wie man morgens schon aufsteht.

Die Freimaurer sind Ägypter, und die ägyptischen Moslembrüder somit Franzosen. Wo ist der Unterschied? Wollen wir etwa rassistisch diskriminieren?

Das einzige, scheint mir, was die französischen Freimaurer den ägyptischen Moslembrüdern noch voraus haben, aus germanischer Sicht, ist wohl, dass sie besser essen und trinken dürfen.

Frankreich ist da immer noch toleranter als Ägypten.

Das ist bei schlechten Kopien halt oft so, dass sie etwas weichzeichnen.

So mag selbst eine Pyramide wirken alswie ein Hügel.

Und der Obelisk ist eine rote Bouteille.

 

Strafbare Gesten und Grüße. Meinungsfreiheit nur für Leute, die zählen.

Samstag, 04. Januar 2014

Nein, ich habe jetzt nicht nochmal den Titel “Nazi-Gruß” oder “Quenelle-Gruß” gewählt, ganz bewusst.

Ich will nämlich noch mehr rein phänomenologisch an die Sache gehen.

Ich bin tatsächlich fasziniert davon, dass ein ausgestreckter Arm unten jetzt symbolisch für den nicht statthaften, strafbaren Arm oben steht, man das in Frankreich ganz offiziell so sieht.

Noch mehr sträfliche Gesten. Die nie als obszön bekannt. Selbst die Gegengeste zur strafbaren Geste kurz vor strafbar.

In was für Staaten gibt es so etwas?

Es gibt das, offenkundig (mein Lieblingswort in solchen Zusammenhängen, immer, wenn es stimmt), in Frankreich.

Was, ja, ich spinne weiter, wenn der militärische Gruß, rechte Hand, Arm angewinkelt, in Form der Wunjo-Rune, an die Stirn, weltweit üblich, zum Kennzeichen der sogenannten oder auch echten “Antisemiten” (das Wort aus den Gründen seiner üblichen, endemischen Falschverwendung in Anführungszeichen) wird?

Darf dann nur noch ein diensthabender Soldat so grüßen, nur im Dienste?

So, wie er auch Odalsrunen herumtragen darf, ab dem Hauptfeld bis zum Oberstaber, aber nur im Dienste? (Naja, er darf mit so einer Uniform auch schon noch zum Lidl.)

Das gestische Grüßen ist ganz zu verbieten. Die EU wird das, mittels ihrer Totaltoleranzvorhaben, bald bestimmt noch ruchbarer, bestimmt einzurichten und gut zu begründen wissen.

Wenn Frankreich Vorreiter, wird Deutschland sicher nachkriechen.

Man kann sich ja in Sachen Toleranz nicht lumpen lassen.

Jeder Ansatz von Intoleranz gehört strikt verboten.

Hier ist auch hart zu strafen.

Es geht schließlich um die Meinungsfreiheit der Leute, die zählen.

Nazi-Gruß (Quenelle-Gruß) (III)

Samstag, 04. Januar 2014

Wäre es politisch korrekt, so fragte man jetzt, wie ein französischer “Neger” den derzeit populärsten “Nazi-Gruß” verbreiten konnte?

Den rechten Arm stramm unten.

Frankreich scheint jedenfalls ein so großes Problem damit zu haben, dass der Innenminister schon mit einem Auftrittsverbot für den Komiker mit dem putzigen Namen Dieudonné gedroht haben soll.

Ein antisemitischer Inhalt der Geste sei nicht nachzuweisen, sagen Juristen.

Dabei geht der linke Arm, soweit ich’s bisher herausgefunden habe, auf die runtergestreckte Rechte oder gar aufs Herz.

Die “multikulturelle” Jugend Frankreichs und allerlei Protestgesindel von Links und von Rechts scheint den so offenkundig bösen Gruß zu mögen.

Mal sehen, was die Staatsanwaltschaften machen, wenn er nach Deutschland überschwappt.

Kann man wegen eines rechten Arms unten demnächst ebenso verknackt werden, jedenfalls, wenn der linke dazu merkwürdig gehalten, wie bisher für ersteren oben?

Was ist mit den Linkshändern? Wie sind deren Arme zu bewerten, wenn unten oder oben?

Am besten geht man wohl bald ohne Arme auf die Straße, und wenn man das nicht hinkriegt, dann in einem so unförmigen Sacke, dass keiner genau nachweisen kann, wie die Arme grade stehen.

Machen wir aber mal nicht zu viele Witze über eine so ernste Sache.

Wie konnte es dazu kommen, dass Juden, ja das ganze System, die Freimaurer, die Frankreich in jedem Eckhause, sich von untigen Armen angegriffen fühlen?

Von einem “Neger” wesentlich orchestriert?

Nun, ich komme zunächst leider nur auf eine Erklärung.

Man hat es in Frankreich mit den Gesetzen und der sogenannten Gedenkkultur und der Toleranz und der Heuchelei um die Toleranz derart auf die Spitze getrieben, dass man das Establishment schon damit zur Verzweiflung treiben kann, dass man den rechten Arm demonstrativ unten lässt. You get what you call for.

Vielleicht wird es in Schweden und Norwegen bald eine Bewegung geben, die sich dadurch auszeichnet, vergleichbar radikal, dass sie mit Ansteckern herumläuft, auf denen steht: “Ich habe nie einen Steifen. Jedenfalls nicht für Weiber.”

Das passte ja auf die Assange-Affäre, den Irrwitz dort.

Quenelles sind eigentlich so eine Art längliche, leicht pfriemförmige Knödel. Was, wenn die Leute in D sich plötzlich Speckknödel nennen, wohl wissend, wie schweinisch sie damit provozieren?

Man kommt schon (ok, nur ich komme schon) auf die Idee, dass die Zeit für allerlei merkwürdige Symboliken, irgendeines Protestes halber, reif geworden sein muss.

Denn wenn man schon im Mutterland der Toleranz den rechten Arm nicht mehr unten halten soll, ist schon mächtig was faul, man könnte, etwas vulgärer, auch sagen, die Kacke ist am dampfen.

Was machen die Leute als nächstes?

Den linken Fuß zum Gruß schräg einwinkeln?

Sich seltsam bücken?

Zweimal, nur mit dem rechten Auge, blinzeln?

Demonstrativ ihr Schmerzphon nach unten halten?

Kann wohl sein, dass nicht nur die französischen Staatsanwaltschaften noch mehr zu tun bekommen, als ihnen lieb.

Man studiere Symbolkunde. Man ordne die Symbole genau zu und verfolge die Symbolkriminellen diligent. Vielleicht hilft ja Dan Brown. Der kennt sich wenigstens dahingehend ein bisschen aus, welche Symbole von den Lieben sind.

Pike ist leider schon tot. Vielleicht hätte der hilfreichen Rats gewusst. Oder der Coudenhove, der Kalergi.

Man könnte noch, immerhin deutschsprachig, Joschka Fischer oder Helmut Schmidt um Hilfe ersuchen, wenigstens wissen die, was Bohemian Grove so zu leisten vermag, in der Symbollogik.

Hat nicht selbst die Kanzlerin mit ihrem Odalsrunen-Handgruß klariter die nicht vorhandene deutsche Verfassung verletzt?

Wir sind da wahrlich in schweren Wassern.

 

Einfach lieb sein, und sie werden auch gut

Freitag, 03. Januar 2014

Man ist einfach lieb, und dann wächst kein Pfaffe und kein Geldschakal mehr, und deren Auftragsmörder sind so dauerhaft arbeitslos, dass sie sich anständig verdingen.

Sie gehen, sozusagen, freiwillig, in Bewährung.

Derweil ersticken die Pfaffen und die Geldschakale ganz einfach beinahe daran, dass sie sich, ihre Mindheit selbst erkannt habend, schließlich doch sehr elend fühlen.

Also werden sie, alles, bis zur Hartzgrenze, gespendet habend, ganz einsichtig nur noch Wohltätigstes verrichten.

Sie werden gar an den Tafeln nicht nur an sich selbst austeilen.

Sie werden den ganzen Lugzins täglich tätig freiwillig für uns auslöffeln.

Ja: Dafür müssen wir nur lieb sein.

Sagt mir meine Esoterikseite.

Da steht das, klipp und klar.

Also bin ich ab jetzt nur noch lieb.

Das wollte ich ja schon immer sein.

 

“Gab es jemals homosexuelle Erleuchtete?” (Osho und Homos)

Freitag, 03. Januar 2014

‘Berlin arrived from google.de on “Osho über Homosexuelle « Neues aus Hammelburg” by searching for gab es jemals homosexuelle erleuchtete.’

Eben gefunden.

Das ist nun wohl wirklich eine der weltbewegenden Fragen, zumal für den Oshoianer, ob es jemals homosexuelle Erleuchtete gab.

Warum eigentlich nicht?

Was muss man schon können, wie viel Familiensinn gehört schon dazu, wie viel eigener Fortpflanzungswille, um erleuchtet zu sein?

Die Frage als solche ist schon eine faschistoide Aberration.

Was, bitteschön, sollte einen Homosexuellen von Erleuchtetsein abhalten?

Leben wir im Mittelalter?

Es ist auch doch, bei nur etwas Licht betrachtet, viel wahrscheinlicher, dass ein Homosexueller erleuchtet ist denn ein Hetero.

Das ganze mit der normalen Sexualität, die auch mit Fortpflanzung zu tun hat, lenkt doch ganz klar von der Reinheit, der Erleuchtung, ab. Das ist doch so klar wie Kloßbrühe.

Der Hetero ist doch ganz klar derjenige, der im Grunde nie zur Erleuchtung gelangen kann.

Allein schon, weil seine ganze Sexualität doch ein bisschen erdgebunden pervers ist.

Bis zum ganz freien Analverkehr unter Gleichen schafft er es eben nie. Wie sollte er da Erleuchtung erlangen?

Osho war eine übelst diskriminöse Hetero-Sau. Ein Eso-Fascho.

Wahrscheinlich war er doch heimlich schwul, wie sie alle, die Sau.

 

Eso ist überall

Donnerstag, 02. Januar 2014

In meiner Reinkarnationslehre reinkarnieren so lange nur die Lieben, bis es keine Bösen mehr gibt.

Leider glaubt keiner an meine Lehre. Ich inzwischen auch nicht mehr. Sie ist wohl zu blutleer.

Sie hört sich ja auch an, wie als ob der Lidl sie schon verkaufte. Immerhin mein Lieblingsfeinkostladen.

Einsneunundsechzig für die perfekte Reinkarnationslehre. Das packe ich rein, das lasse ich mir schmecken.

Da muss ich nicht einmal noch einen Witz dazukaufen. Faires Angebot. Korrekter Preis.

Ich las heute auch die Brigitte.

Das ergab sich aus Zufall, einem Grunde, der hier nicht zu erläutern, auch, da er fürs folgende unerheblich.

Da ist wirklich so viel esoterisches Geschwätz drinne, nicht einmal schlecht aufbereitet, dass man sich nicht zu wundern hat, weswegen die Uresoverlage so schlecht dranninger.

Man hat ihnen einfach das Geschäft geklaut. Eso ist überall.

Selbst bei den partnerschaftlich weise getrennten Konten.

Ich habe die anderen nicht auch noch alle gelesen. Zum Glück reichte die Zeit nicht. Aber ich bin mir sicher, dass man – frau – inzwischen schon für einen Euro das kriegt, bei jedem Loddl, wofür man vor zwanzig Jahren noch auf der Frankfurter Mess’ lange eifrigsam stöbern musste.

Eso ist strunzbillig, inzwischen.

Und meine wunderbare Gutmenschenidee, die floriert nicht so recht. Nicht einmal in einer Frauenzeitschrift.

Immer noch, offenkundig, hätten die Menschen lieber, dass andere Idioteien wahr seien.

Na gut. Dies Schicksal mag manchen Philosophen getroffen haben, der es mit der Menschheit zu gut meinte.

So gesehen sind auch all die Reinkarnierten egal.

Doch noch ein Fundstück zum Beschluss

Dienstag, 31. Dezember 2013

‘Seine Ausfälle gegenüber allem, was spirituell ist, kommen vielleicht aus einer tiefen Sehnsucht nach genau diesem. Wer Nietzsche so bewundert, wie er, kann eigentlich nicht “unspirituell” sein… Naja, letztendlich ist alles Geist…’

Diese Beurteilung meines Wirkens – von vor gut zwei Jahren – fand ich eben zufällig hier:

http://positivesfuehlen.org/reorientierung/

Ein Zeichen?

Immerhin gibt’s davor auch etwas freundlichere Erwähnung. Dank an dieser Stelle dafür.

Aber zurück zum Zitat.

Ausfälle gegenüber allem, was spirituell ist. Das mir. Ich hatte wohl noch nicht genug von Crowley, den Runen, Zahlenmystik und verschiedenen anderen meiner zu wenig spirituellen Steckenpferde erzählt. Oder nahm man alles als Tarnung wahr?

Ohja, diese tiefe Sehnsucht. Nach so einem schönen Lammcarré mit grünen Bohnen und kleinen, ganzgebräunten Schwenkkartoffeln. Dazu ein kräftiger Sancerre. Ja, wenn ich daran nur denke, an mein Lagerfeuer an meinem Kap an der Ostsee, rote Bouteille rechts, allein mit Sand und Fels und Feuer und dem Meeresblick unter vollem Monde: dann will ich gleich wieder hin.

Oder wieder im Traume über Japan fliegen, den Amur, in den wundersamsten Seen und Flüssen baden, das Überspültsein am Gestade spüren, wirklich, wieder, nach einem Strandläufertage, ob in den Dünen von Ameland Gewölk und Gischt der Nordsee, Salzluft, rote Bouteille rechts.

Der Sehnsüchte nach Spirituellem weiß ich von mir in der Tat nicht wenige.

Manchmal sehne ich mich sogar darnach, selbst etwas Spirituelles zu schreiben.

Dann traue ich mich aber wieder nicht, oder es missrät gar jämmerlich.

Von der Liebe, inalsoweit die spirituell sein kann, verstehe ich auch nicht viel; ich habe lediglich mal zwei Buben beigerammelt.

Insofern ist fast schon bedauerlich, dass letztendlich, naja, alles Geist ist.

Also spirituell. Somit selbst ich.

Fast fühle ich ein wenig Betroffenheit.

Nein: DAS ist so nicht gerecht! (Ich bin Waage.)

Und das muss ich hier jetzt auch deutlich sagen. (Aszendent Löwe.)

Und wenn es zum Ausfall wird. (Pluto-Uranus-Konjunktion im ersten Haus.)

Wenn ich soherum eben doch schon spirituell bin, wie könnte ich da noch so viel Sehnsucht danach haben, so oft als möglich so etwas Ähnliches wie spirituell zu sein?

Außerdem war Nietzsche überhaupt nicht spirituell. Er hielt es lieber mit dem Denken. Er war eben, weil Denken prinzipiell nicht spirituell sein kann, kein Spiritueller.

Dafür verehre ich ihn ja so sehr. (Crowley war auch nicht dumm; aber an Nietzsche gemessen doch ein Egomane und Scharlatan.)

Ich verehre auch Konfuzius. Der war auch sehr unspirituell. So sprach er weder über Gott noch über Magie. (Dazu gibt es ein kleines Video von mir.)

Ebenfalls als angenehm wenig spirituell schätze ich Heinrich von Kleist, der knallharte Novellen, syntaktisch unvergleichlich, mit einem Tempo, dass dawider nicht nur manche Heilige Schrift schwer lahmt, zu erzählen wusste, in einem derart unspirituellen Deutsch, dass beim Vorlesen noch das Papier vom Klange britzelt.

Jaja. Meine Unspiris.

Fast mein liebster, ärgster Unspiri, es ward hier schon mehrfach erwähnt (wie Kleist und Konfzius auch), ist Miguel de Cervantes Saavedra.

Der hat ganz einfach eine Geschichte von zween Idioten erzählt, einem, der sich für spiri hielt, es aber nur in seiner Einbildung war (oder auch wirklich doch?), und einem, dessen Spiritualität sich, ähnlich wie meine, auf hinreichend Käs und Wein und gut Nachtquartier zuerst richtete.

Kein Wunder daher, dass er in der Welt der Spiribewunderungsliteratur keinen allzu bedeutenden Platz errungen; die Tiefgründigkeit des Unspirituellen wird von den Spiris eben oft nicht leicht erfasst und gar verstanden.

Dabei wimmelt es im Quijote nur so vor – imaginierten – verfluchten Zauberern und magischen Ebennichtzufällen, und fehlt es auch sonst nicht an mancher Ingredienz, die dem Spiri wohl gefallen möchte.

Allein: Die Geschichte ist zu witzig. Das mag der Spiri nun gar nicht, dass man noch nicht einmal höchstes Spiri nicht humorlos aufbilden möchte. Ein non sequitur. Ein Sakrileg.

Wo war ich?

Ja, genau. Bei der Ungerechtigkeit.

Es ist wahrlich unbillig, echte Spiris, nur weil alles Geist sei, mit mir in einen Topf zu werfen.

Das werde ich auch 2014 nicht unwidersprochen hinnehmen.

Top-Desinfoagent am Markt

Montag, 30. Dezember 2013

Ich biete Ihnen schon für 250 Euro die Stunde beste, nach ISO DIN 9002 qualitätszertifizierte Desinfo.

Ufologen, Nazis, EU-Kritiker, Selbstheiler, Eltern gegen Kinderdrogen oder Beschneidung, Leute, die gar Besatzungsfragen fragen: Ich mache Sie für Sie alle alle.

Ich lasse Pfannkuchen auf Stahlbetongebäude hageln, dass die willig in sich zusammensacken, ich mache Ihnen aus einem blutigen Angriffskrieg, der das gewünschte oder auch nicht gewünschte Chaos hinterlässt, eine humanitäre Großtat.

Lange genug auf der anderen Seite gelernt, weiß ich genau, wie man es nicht machen darf. Ich bringe echtes, erprobtes, nachweisbares Expertenwissen mit.

Einzig antijüdische Aufträge kann ich aus historischen wie juristischen Gründen nicht annehmen. Dafür bitte ich um Ihr Verständnis. Bei antimoslemischen Aufträgen bitte ich fallweise um Bedenk.

Auch Rassenhetze habe ich nur gegen Weiße auf der Palette. Das muss nicht weiter erklärt werden.

Meine Methoden reichen von den einfachsten indirekten Frage- und Lockspitzelfallen bis hin zur langfristigen Infiltration und Vernichtung oder wahlweise Okkupation einer Publikation.

Ich bin äußerst nicksicher. Selbstverständlich arbeite ich auch mit Mehrfachdecknamen. Genau dosiert eingesetzt.

Am Anfang jedes Auftrags steht eine detaillierte Analyse des Zielobjekts und des übergeordneten wie anhand dessen zu erreichenden Zieles, woraufhin eine maßgeschneiderte Desinformationskampagne erarbeitet wird. Nach dieser Übung und deren Bezahlung folgt der Hauptauftrag, 50% Vorkasse in bar oder Gold zum Tagespreis.

Selbstverständlich können hier auch zeitlich befristete Pauschbeträge je Auftrag ausgehandelt werden. Das entlastet den Auftraggeber wie den Auftragnehmer bürokratisch in der Regel erheblich. Kleinaufträge werden so schon für 25 000 Euro problemlos abgewickelt.

Ebenso selbstverständlich können Risikozuschläge hinzukommen, besonders dann, wenn es sich um potente Dienste oder entsprechende Großverbrechersyndikate handelt, gefährliche Geheimlogen und dergleichen. Da ist dann sorgfältig abzuwägen, ob Sie meinen Tarif akzeptieren, oder lieber auf einen Billiganbieter zurückgreifen, der in seiner Verzweiflung jedes Geld für jeden Job nimmt.

Klar ist, dass ich für meine Aufgabe, sobald der Hauptauftrag erteilt, weitestgehend freie Hand haben muss. Zu Deutsch: Ein ständig nervender “Führungsoffizier”, der nicht versteht, was ich ansetze, gehört nicht zum Geschäftskonzept. Bezüglich unüberwindbarer Differenzen gibt es, was die zweiten 50% anlangt, Ausstiegsklauseln.

Ich bitte Sie weiterhin um Verständnis dafür, dass ich keine kostenlosen Erstberatungsgespräche führen kann. Der Leute, die sich umsonst das Gewusstwie erjagen wollen, sind nicht wenige.

Hiezu erhebe ich deshalb eine Grundgebühr von 1000 Euro für ein einstündiges Evaluationsgespräch, worauf Sie, nach Bedenk meinerseits, eine weiterführende oder abschlägige Antwort erhalten.

Alle Preise sind freibleibend.

Ich freue mich auf Ihren Anruf.

Magnus Wolf Göller

Schlosserstraße 17

70180 Stuttgart

0711 / 66 48 70 28

Blog: unzensiert.zeitgeist-online.de

 

Nazi-Gruß (II)

Sonntag, 29. Dezember 2013

Wenn ein gerade untangelegter linker Arm mit quer fassendem rechten jetzt schon von der französischen Sportministerin als “schockierende, ekelerregende Provokation” bezeichnet wird, da dieser Geste nicht nur protestlerische, sondern auch “antisemitische” Inhalte beigemessen, fragt man sich doch, welche Arten der Körperlichkeit demnächst noch, nach dem römischen (deutschen) Gruße, in den Ländern der Guten zu verpönen sind.

Mancher, der in den letzten Jahren auch nur mit der Rechten zu eifrig wunk, ward schon verdächtigt bis abgestraft.

Statt den Arm rechts oben, den linken unten. Das ist ja wirklich besonders perfid, schockierend, ekelerregend.

Achten Sie fürderhin auf Leute, die öffentlich den linken Arm unten haben. Besonders, wenn sie sich mit dem rechten auch noch quer dranfassen.

Es mag so aussehen, wie als ob da einer mit den Händen gerade nicht so viel zu tun habe, sich einer lediglich am linken Arm kratze: Doch, ja, höchste Wachsamkeit ist angezeigt! Man falle solcher Tarnung nicht zum Opfer!

Hier gehört jeweils wenigstens ein Schmerzphon-Photo oder besser -Video direkt an die Staatsanwaltschaft, auf dass die prüfe.

Was ist mit Leuten, die beide Arme unten haben? Tarnen die sich nicht nur noch besser? Und jene mit beiden oben, all die Turnerinnen, sind das nicht alles Nazibräute in Camouflage?

Wer darf seine Arme wann wie halten?

Das ist doch die Grundsatzfrage hier.

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Nachtrag

Ich habe tatsächlich links und rechts verwechselt. Ich merkte es zwar bald, sage es jetzt aber lieber doch, am 4.1.14.

 

Dem theoretischen Weibe

Sonntag, 29. Dezember 2013

Wenn ich mich recht erinnere, habe ich in meinem Leben nur ein kleines echtes Liebesgedicht, einen Vierzeiler auf Spanisch, den ich nach bald 25 Jahren auch schon vergessen habe, verfasst.

Schon merktümlich. Verliebt war ich in jüngeren Jahren öfter, ich schrieb auch schon manchmal manches, aber doch keine Liebesgedichte.

Was hielt mich zurück? War mir das Genre als solches schon zu schlüpfrig, zu peinlich? Traute ich mich nicht, oder wollte ich doch lieber nicht in einen Zerrspiegel meiner selbst wie auch der Angebeteten schauen?

Lust, einen inneren Antrieb, verspürte ich bisweilen schon, allein, damit zur übermächtigen Wirrnis wenigstens etwas gesagt sei; dann aber hatte ich wohl zu viel Furcht vor dem Schwulst, von dem mir ahnete, dass er fast unabdingar entstehen werde, unterfinge ich mich der Aufgabe auch noch so ensthaft.

Ja, solch eine unfeiwillige Satire meines verwirrten Geisteszustandes selbst abzufassen, das Ergebnis dann mannhaft tragen zu müssen, das schreckte mich wohl wirksam ab.

Ich kam allerdings noch nicht auf die Idee, ein rein theoretisches Liebesgedicht zu schreiben. Trotzdem klar aufs Weib bezogen, nicht etwa einen rauschenden Tannenwald im Herbststurme.

Wie aber nun sieht das theoretische Weib aus? Welche Eigenschaften an ihm sind besonders zu loben und zu preisen? Betriebe man hier nicht, nolens volens, wiederum eine Art der Vergöttlichung, alswelche, bei näherem Hinsehen, noch weiter außerhalb nicht nur jeder vernünftigen, sondern gar eigentlich erträglichen Rede?

Und letztlich wäre ein Liebesgedicht an das theoretische Weib ja noch ein viel unbilligerer feuchter Traum, denn eins, dass sich an eine echte Dulcinea wendete.

Ein viel ärgeres Trugbild, eine einzige, ideale Projektion.

Wo man das zu vermeiden trachtete, da wären nun dem theoretischen Weibe nun schon ein paar Fehler anzudichten, welche entweder unvermeidlich, oder eben zur Glaubwürdigkeitsmachung des Bildes unerlässlich.

Es nervt also, zum Beispiele, schon manchmal, dass das theoretisch-beinahe-ideale Weib ab und an oder auch länger etwas nachtragend, launisch, aber das verblasst natürlich alles vor dem, was es ansonsten all vor lauter Liebe schaffet und verströmet.

Man könnte glatt einen Wettbewerb daraus machen: auf die Kuglifizierung des Kubus.

Ich gebe nun eine Lockzeile dazu:

Selbst wo sie war so bar

Im Triebe ihrer Hiebe fließender Liebe

Frau Allgeist

Indes meist

War lang sie nicht schon wahr

 

Redsamen Abend, frohe Nacht!

Montag, 23. Dezember 2013

Ich packe jetzt einfach alles in einen Topf und grüße mindestens bis Neujahr niemanden mehr und wünsche auch keinem mehr irgendwas, es sei denn, mich sollte bis dahin einer übers Maß dazu reizen.

Was nicht heißen will, dass ich nicht sonsten zwischenzeitlich vielleicht noch ein paar Worte verlieren werde.

Also: Alles Gute allen, frohe Feierlichkeiten allen, außer natürlich den Bösen. Den wenigen.

Wieder eine Runde weiter im Benefiz.

Da wir jetzt eine Mitte-Linksregierung haben (so nennt man das, glaube ich), die nur auf linke Opposition stößt, wissen wir auch schon, wohin die Reise nächstes Jahr geht.

Deutschland wird so politisch korrekt werden, wie noch nie. Man wird es wenigstens versuchen.

Den Linken hat man schon bevor die Mama von den sieben Geißlein Verteidigungsministerin ward, wo vor allem, im Krieg, sagt sie, der Mensch zählt, klargemacht, dass sie künftighin Angriffskriegen zustimmen müssen, wenn es je mal was werden soll mit dem Mitregieren. (Ich glaube, es war auch ein hübsches Blondchen, das das am besten gesagt, nur etwas jünger und von der SPD. Vielleicht glaube auch ich vor Weihnachten nur etwas zu viel.)

Soweit ich weiß, haben wir sogar einen Innenminster. Wenigstens heißt er wieder so. Er arbeitet natürlich für dieselben Leute, die Amis, wie sein Vorgänger, dieser perfekte Pleitier.

“Steinmeier legt sofort los und watscht Russland ab”: Diese Schlagzeile vom 17. 12. fand ich eben bezüglich des neuen alten Außenministers in einer jener merkwürdsamen Zeitungen, der Welt, wo man mit dem Arbeitsvertrag unterschreibt, dass man in Deutschland exklusiv für Israel und die USA tätig wird.

Heiden aber auch. Jetzt hat der deutsche Außenminister gleich mal Russland abgewatscht. Denen wird davon bestimmt schwer die Backe wehtun, da hinten im finsterkalten Osten.

Souveränitätsbestrebungen werden von dieser Regierung jedenfalls nicht so schnell zu befürchten sein. Mit allem, was man dem Ami aus dem Arsch gekrochen hat, Russland anstinken. In der Mitte Europas nichts Neues.

Ach ja, einen Goldsachsen haben wir jetzt auch im Arbeitsministerium, der passt auf, dass die Nahles keinen Scheiß macht.

Gabriel wirkt sehr robust, fast zu robust. Wenn er jetzt noch unter der Mammi das Frustfressen anfängt, der erste wäre er wohl nicht, dann platzt er wohl schon irgendwann vor dem geplanten Zeitpunkt.

War da noch jemand im Kabinett? Den Schäuble gibt es bestimmt noch, das ischt klar.

Ja, je mehr von Freiheit reden, um desto sklavischer man handelt, um desto mehr Freiheit und Selbstbestimmung man dem Volke nimmt. Der Bundespräsident ist darin das unbestrittene Vorbild: wie sich das gehört.

Ja, diese Bagage haben wir sozusagen auch zu Weihnachten bekommen. Juckt mich aber auch nicht sonderlich. Sonst hätten wir halt andere Stiefellecker präsentiert.

Die Franzosen ertragen ihren Hollande schließlich auch, und die Engländer ihren Cameron; wenn ich an diese halbseidenen Hundsfötter denke, schäme ich mich immerhin schon nicht mehr so sehr für die Merkel. Die wäre womöglich sogar eher in der Lage, eine weniger korrupte Regierung zu führen, wofern das erlaubt wäre, als jene anderen humplichten Hochmauerer von der verlogenen Gestalt. (Macht Euch keine Sorgen um mich, wenn unsere Germania aus Templin hier ein Viertelslob von mir einheimst, allzumal ein fraglos vergiftetes.)

Wie komme ich eigentlich auf die Politik und die beteiligten Schwachmaten unser, wo ich doch so eine Art erbaulichen Weihnachtsgruß zu entrichten mich eigentlich an den Schreibtisch gemacht?

Ein Wahn? Ein Glaube gar?

Nein, so geht das nicht. Wir brauchen Schmuck und Lametta und Kerzenlicht und Geschenke und einen Braten und den Baum und besten Weins genung und Kinderlachen und Lieder und fröhliche Gäste.

Die nur zu sich selbst manchmal ein bisschen von lachender Bosheit, denen sei auch noch ein Zigarettchen und ein Konjäckchen dazu gegönnt, ein zweiter, später Festtagsspaziergang durch heimische Flur.

Engel habe ich dieses Jahr indes wohl mit einigem Grunde nicht im Angebot. Ihr habt sie mir nämlich alle geklaut oder entliehen. Kommt also mit denen zurecht, die Ihr habt.

Da ich nur 24 Engelsreiche mit Namen kenne, gehen mir manchmal sogar die Engel aus. Dafür bitte ich um Nachsicht.

Als mein Geschenk von meinen Engelsnehmern an mich.

Wer nun zu Weihnachten auch noch einen Teufel braucht, damit’s richtig prickelt, dem kann ich kaum kostenlos dienen, denn wo es Göttern zu widersprechen gilt, da verlange selbst ich einen Obolus.

An Weihnachten sitzt Mephistopheles aber ohnehin nur gekauert unter der Falltür unter der Festtafel, hofft eines Augenblicks, da Grämliches, ihm an die Luke verhelfend, in Glas und Rede schwappe.

Mag sein, ich necke ihn sogar ein bisschen, dieses Jahr, da er wieder darin lahmte, der Klumpfuß, mir das Jahr so zu verderben, wie es ihm wohl gefallen hätte.

Ach, und wer will, der sage auch jenem Jesus Christus, den ich nicht kenne, von welchem mir zwar schon die um ihn gerankten Legenden verdächtig, einen lieben Gruß von mir, denn schließlich kann ich weder ausschließen, dass er lebte, noch gar, dass er im Großen und Ganzen ein Lieber war.

Redsamen Abend, frohe Nacht.

Goldman Sachs schwört der NWO ab (II)

Samstag, 21. Dezember 2013

Dave Silverberg ist wie vom Erdboden verschluckt. Die Gerüchte gehen dahin, dass der Nationale Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten von Amerika seit seiner Rückkunft aus Moskau praktisch pausenlos tagt, Silverberg dort sehr intensiv zu tun hat.

Es spricht nach unseren Recherchen jedenfalls nichts dafür, dass Silverberg zwischenzeitlich in der Badewanne ausgerutscht wäre oder sich dort hätte die Restkante gegeben oder geben lassen müssen.

An der Wallstreet ist man derweil misstrauisch. Wer weiß, was Goldman diesmal im Schilde führt?

Man witzelt schon, die NWO habe es eh nie gegeben, womit derer abschwören zu wollen geradezu erst recht lächerlich oder aber ein noch hinterfotzigerer Trick, diesmal aber durchsichtig, sei.

“Es ist nicht Sache der niederländischen Regierung, den Humor eines Sprechers einer Privatbank zu kommentieren, und sei sie noch so groß, solange nicht zwingend niederländische Interessen berührt sind.” So Den Haag.

Ueli Maurer, seines Zeichens eidgenössischer Bundespräsident, erklärte, im Zusammenhang auf den Bankenplatz Schweiz angesprochen, dass sich die Schweiz nunmehr schon seit einigen Jahrhunderten ihre Weltordnung selbst gemacht habe, mit sichtbarem Erfolg, es sei alles im Lot.

Und, nein, die verhafteten Ministersöhne in der Türkei haben nach allem Vernehmen ebensowenig mit der Goldman-NWO-Affäre zu tun wie das französische “Eingreifen” in Zentralafrika.

Noch nicht einmal die Inselstreitigkeiten zwischen Japan und China sind – wenigstens direkt – in den Dunstkreis dieses – um es vorsichtig auszudrücken – sehr ambivalenten Halbkapitulationsangebotes zu rechnen.

Es stimmt natürlich auch nicht, wie das ein Spaßvogel im Netz verbreitete, dass “Nonwo” in den Entbindungskliniken von Delhi und Mumbai zum häufigsten Mädchennamen hinaufgeschossen sei, da die Times of India einen entsprechenden Aufmacher brachte. Und die “linksautonomen” Randalierer in Hamburg haben wohl nicht einmal was davon mitgekriegt, dass ihre Schutzpatrone in schwere Wasser geraten zu sein scheinen.

Es wird noch eine Weile spannend bleiben. Die Sache ist noch nicht gegessen.

 

Goldman Sachs schwört der NWO ab

Samstag, 21. Dezember 2013

Der Sprecher von Goldman Sachs hat heute, wenn auch mit leicht zitternder Stimme, so doch deutlich vernehmbar, vor der Weltpresse der New World Order zumindest vorläufig abgeschworen.

Dave Silverberg sagte, nach einer Blitzreise, die ihn nach Peking und Moskau geführt hatte, sichtlich etwas mitgenommen: “We all have to sit down and talk. What was projected as the New World Order has not proven fit for our times.”

Weitere Fragen ließ Silverberg nicht zu. Das Kanzleramt lässt verlauten, dass es sich zu Einlassungen von privaten Bänkern nicht äußere.

Merkwürdig. Die Abschläge bei Großbanken sind überraschend moderat, manche Industriewerte ziehen sogar an. Die Ruhe vor dem Sturm.

Ein erstaunlicher Kapitalzufluss setzt überall dort ein, wo es vermeintlich etwas Sicheres, Reales zu kaufen gibt, viel heftiger noch als die letzten Jahre.

Plötzlich kommt das Geld von den Virgin Islands zurück in den Kreislauf. Vielmehr, es versucht verzweifelt, dahinein zurückzukommen.

Denn da ist schnell ausschakalt. Wie will all das Luftgeld sich plötzlich legitimieren?

Herr Silverberg mag sich noch seine Illusionen machen, aber es ist eben doch bald endgültig vorbei, mit dem Falschgeld.

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