Archiv für die Kategorie ‘Religion’

Edda: Dem Ruhme des Lasagneobschichtreibers

Samstag, 11. Februar 2012

Beim Altbrotreiben für die Lasagnekruste heute Abend ist mir eben eingefallen, dass ich ja einfach und schlicht unsterblich sein könne. Ich hatte sozusagen ein – zugegeben, ich musste lachen – religiöses Schlüsselerlebnis. (weiterlesen…)

Ein böser Gott

Samstag, 11. Februar 2012

Mag sein, dass es diesen Menschenhassergott namens Jahwe tatsächlich gibt. Dann aber gehört er vertrieben.

Vom Heiligen Mord

Freitag, 10. Februar 2012

Diesen islamistischen Wahnsinn (bei unseren, neben Israel, Lieblingsverbündeten im Nahen Osten) – siehe Text und zumal Video auf SPON – muss man sich mal reinziehen, diese an Hypokrisie kaum zu übertreffende Bigotterie.

Zum Teufel mit den sogenannten “verletzten religiösen Gefühlen”! (weiterlesen…)

Jesus kein Jude?

Montag, 06. Februar 2012

Vielerorts geistert die Behauptung herum – das Netz ist voll davon – , Jesus sei kein Jude gewesen.

Ich greife diese merkwürdige Sache jetzt auf, da sie einerseits psychologisch interessant, zudem potentiell durchaus konfliktträchtig ist, andererseits aber auch aus dem persönlichen Grunde, dass man mir schon vorwarf, Jesus als Juden benannt zu haben (und nicht nur als einen “sympathischen Kerl”, wahrscheinlich “großen Weisheitslehrer” usw., was auch manchem aufgestoßen sein mag).

“Was soll denn daran schlimm sein?”, fragte ich. “Und gemäß allem, was man sich nach 2000 Jahren und der ganzen Bibelfälscherei usw. zusammenreimen kann, spricht doch alles dafür, dass er Jude war. Gut, ich habe Maria nicht persönlich gekannt und ihren Stammbaum noch verlässlich dazu. Hast du Beweise in anderer Richtung?”

Daraufhin hörte ich, Jesus sei Galiläer gewesen, alsomit vielleicht oder auch wahrscheinlich kein Jude. Zudem wurde jene Stelle im Johannes-Evangelium herangezogen, wo Jesus zu den Juden sagt, ihr Vater sei der Teufel. Folglich könne er kein Jude gewesen sein und sein Gott nur ein ganz anderer als Jahwe.

“Wieso soll ich jetzt ausgerechnet diese Bibelstelle für authentisch halten, und all die anderen, in denen er von der Erneuerung des Alten Bundes spricht, mit seinem “Vater”, jenem Gotte der Juden, nämlich Jahwe, für gefälscht?”, entgegnete ich.

Das sei einfach klar, das spüre man, nur so sei es logisch, war in etwa die Antwort.

Jetzt aber kommt die Härte: (weiterlesen…)

Die Jesus muss her

Mittwoch, 01. Februar 2012

Es klingt zwar ziemlich utopisch, aber da es ja doch Sachen gibt, die man noch sagen darf, für die man bislang allenfalls Kopfschütteln oder soziale Ausgrenzung erntet: Wenn ich mir viele Schwachmaten, zumal einen hohen Prozentsatz der Abrahamiten, betrachte, wäre es wohl nicht verkehrt, die mal einige Jährchen unter ein Matriarchat zu stellen.

Ich meine damit jetzt ein echtes, und nicht diese unweibliche Genderzerschwafelei. (weiterlesen…)

Islam frisst Nigeria: Was ist mit uns?

Sonntag, 22. Januar 2012

Der Islam scheint jetzt auch Nigeria aufzufressen.

Aber wir wissen ja, dass der Islam eine Religion des Friedens ist und deshalb auch bei uns eine kulturelle Bereicherung.

Es sind immer nur ein paar arme, beleidigte, verschmähte, verständlicherweise Wütende, die da Christen massakrieren. Mit dem eigentlichen Islam hat das gar nichts zu tun.

Ja, in etwa so wenig, wie eine Eisenbahngesellschaft mit dem Verlegen von Schienensträngen. Da schämt sich keiner der Taten seiner Kollegen. Oder, wer? Ist da einer?

Geert Wilders hat aber trotzdem nicht recht, damit, der Islam sei gar keine Religion, sondern eine faschistische Ideologie. (weiterlesen…)

Glaube ist…

Donnerstag, 12. Januar 2012

Schon der Begriff “Glaube” ist verkehrt.

Jedenfalls in der Gleichsetzung, die vorherrscht. (weiterlesen…)

Indien: Der Spiripfuhl

Mittwoch, 11. Januar 2012

Vielleicht bin ich selber schon so weit: doch, dann, sei’s drum.

Soweit in dem Sinne, dass ich mir nicht mehr sicher bin, ob ich das nicht kürzlich schon erwähnte.

Nämlich in dem Sinne, bloß deutsch, wie ein sehr guter Bekannter – den ich gerne schon Freund nennte, aber ich habe ihn noch nicht gefragt, ob ich das dürfe – mir erklärte, dass Indien das beste Reiseland von allen sei.

“En Indien driffsch an jeder Egge an Wahnsinniga. So ebbes fendesch sonschd nergends uff der Weld.”

Vielleicht sollte ich mit dieser knappen und eindeutigen Empfehlung für den Indien-Tourismus mal – halbehalbe mit ihm, Ehrensache – an das Weltvermarktungsamt jenes merkwürdigen Landes herantreten, das Ganze ordentlich übersetzt ins Englische und Deutsche. (“You will meet a crazyman at every corner. Such a thing you will find nowhere else in the world.)

Dieser wackere Mann, an dessen Worten ich bislang nie zu zweifeln Grund hatte, erzählte mir – neben anderen illustren Geschichten – auch, wie er einmal mit einem schon ziemlich abgestürzten Engländer auf Nachsuche ging, einen Guru ausfindig zu machen, der hinterpfuideibel in seiner Höhle ein rotes Telefon habe.

Und er hatte. Eigens gelegte Leitung ins Nirgendwo. (weiterlesen…)

Die Schaffenden werden siegen

Samstag, 07. Januar 2012

Heute kriege ich, vielleicht gerade da baustellenhalber etwas müde, ob der “Kopimistenkirche” in Schweden, also jener Leute, die sich für besonders spiri halten, weil sie die Erzeugnisse von Künstlern als Gemeingut ansehen, Kopieren als reliheldenhaft, tantiemenfrei überall deren Erzeugnisse mitzunehmen, in beliebiger Form, wie als ob die dann auch ihre Hosen geschenkt bekämen, dito, wirklich die Türe nicht mehr zu.

Nach dem Erfolg der Piraten braucht es jetzt offenkundig auch noch das.

Ich finde das insofern gut, als dass man sich nun wirklich nicht darüber beklagen kann, dass kulturell nichts los wäre. (weiterlesen…)

Intelligenzkirche gegründet

Freitag, 06. Januar 2012

Hiermit ist die Intelligenzkirche, wenn auch noch nicht vom deutschen Staat als solche anerkannt, gegründet. Deren geistiges Oberhaupt bin selbstverständlich ich.

Die Heiligen Symbole unserer Glaubensgemeinschaft sind das A und das O. (Runenkundige dürfen auch das F und das O verehren. Engländer sogar das A und das Z. Wir sind eine sehr liberale, weltoffene Gemeinde von gleichen BrüderInnen.)

Wir haben, da wir die Vier als Zahl der Macht in ewigen Bann getan, nur Drei Oberrituale, die uns innerlich verbinden: (weiterlesen…)

Kriminell? Kirche gründen!

Freitag, 06. Januar 2012

Sie wollen ganz legal dazu aufrufen, massenhaft das Recht zu brechen? (Normalerweise ist der Aufruf zu einer Straftat selbst schon eine Straftat. Aber was ist schon normal?)

Das könnten Sie natürlich über die Gründung einer politischen Partei tun.

Dies aber wäre die stümperhafte Anfängervariante. (weiterlesen…)

Jesus und Konsorten

Dienstag, 03. Januar 2012

Vor ein paar Tagen bekam ich die vielleicht absonderlichste Anschuldigung meines Lebens von einem Selbsternannten ins Ohr geschleudert: Ich habe Jesus als “Hebräer” bezeichnet (weshalb das so schlimm sei, lasse ich mal außen vor), mich nicht, auch nicht auf diesbezügliches, dringliches anratend, daran gemacht, mich davon zu überzeugen, dass alle ihn also bezeichnenden Quellen gefälscht, jene anderen, die dies verwiesen, aber richtig seien.

Meine Entgegnung, dass ich nicht dabei gewesen sei, hiemit auch nicht wissen könne, ob der, erst 150 Jahre nach seinem Tode berichtet, überhaupt gelebt habe, mir weiterhin bekannt sei, dass man dann noch einmal mindestens 150 Jahre ausgesiebt und herumgefälscht habe, was Übersetzungen der Fälschungen anlangt bis zum heutigen Tage, ich somit nur der gängigen Version folgte, so, wie ich auch Konfuzius, ohne dies zwingend zu wissen, aber meinetwegen mit höherer Gewissheit, als einen Chinesen zu benennen pflege, mir alsomit keiner Schuld bewusst sei, stieß auf taube Ohren.

Da hulf’s denn auch nicht zu erwidern, dass man bei mir gerne jene Meinung, Jesus sei kein Jude gewesen, als Eigenbeitrag fundiert oder auch nur als Kommentar, jederzeit selber einstellen könne: das hätte ich selber müssen.

Denn ich sei der Schreiber, der solches zu unterfangen – selbstverständlich unbezahlterweise – angestellt sei: Ich sei schließlich der Schreiber. (weiterlesen…)

“Antisemitische” Juden

Samstag, 31. Dezember 2011

In diesem Artikel mokiert sich ein jüdischer Publizist darüber, dass Juden, die andere Juden oder auch die israelische Politik kritisieren, von jenen oder auch wiederum anderen Juden als antisemitische Juden geschmäht werden.

Das Phänomen als solches ist nicht neu; recht bekannt sind die Fälle Finkelstein in den USA oder Hecht-Galinski in Deutschland.

Gleichwohl scheint es sich doch immer stärker auszubreiten.

Und zwar auch Juden treffend, die kaum im Verdacht stehen, der zionistischen Sache wirklich irgend abgeneigt zu sein, wie man es bei den beiden Genannten, ob schon deutlich kritischer Worte, immerhin so sehen kann, nicht zu reden von Leuten wie Gilad Atzmon oder Israel Shamir.

Jetzt aber gar Friedman und Klein, Zitat: (weiterlesen…)

Nietzsches Mitleiden mit Gott

Dienstag, 27. Dezember 2011

Nietzsche hatte, bei allem, mit Gott doch noch ein gewisses Mitleiden. Ich nicht mehr. Der hatte jetzt Zeit genug, sich wenigstens halbwegs anständig benehmen zu lernen.

Ist Gott da und dumm (II)?

Montag, 26. Dezember 2011

Ich habe im ersten Teil keineswegs nur einen faden Witz gemacht.

Das, was viele unter “Gott” verstehen, mag sehr wohl vorhanden sein, und ist eben doch, auch nur etwas genauer betrachtet, erzkreuzdumm.

Bislang spricht jedenfalls alle Vernunft zuwenigst für den zweiten Teil der Rechnung.

Ist Gott da und dumm?

Montag, 26. Dezember 2011

Wenn es Gott gibt, ist er dumm. Von gescheiten Menschen hörte ich Glaubwürdiges.

Gott auf dem Narrenkarren (II)

Montag, 26. Dezember 2011

“Gott auf dem Narrenkarren

Gotteslästerung ist die unterirdischste aller je erfundenen Sünden.

Ein derartigen Aberwitzes bedürfender Gott gehört auf dem Narrenkarren durch die Gassen gefahren.” (weiterlesen…)

Heidenweihnachtsgnade

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Ich denke, dass wir Deutschen Weihnachten gewissermaßen in den Genen haben.

Bei dem Fest feiern wir sogar mit Christen rund um unseren Jera- und Aiwaz-Baum und sind nur noch Vergebung, nehmen ihnen nicht übel, dass sie nicht recht wissen, was sie da tun, taten, indem sie die Jesusgeschichte, einen Hebräer, auf unser Urfest aufpropften, mit massenhaft brachialer Gewalt und Mord und viel symbolischer Entstellung.

Kaum ein Christ weiß nämlich wirklich um den Baum, um die Herkunft der weißen Tupfen auf dem roten Umhang des Nikolauses, darum, dass wir seit je die Wiedergeburt des Lichtes begehen, schon lange, bevor jener Hebräer Jesus jenes der Welt erblickte.

Wir haben den sogenannten Sohn Gottes sozusagen gnädig adoptiert. (weiterlesen…)

Von den Runterziehern

Sonntag, 18. Dezember 2011

Der traurig-lachhaft-blödeste Vorwurf, den ich mir je, und nicht selten, in meinem Leben eingehandelt habe, war jener, ich wolle sinnloserweise die Welt retten.

Manchmal war es auch nur Deutschland, das man mir in diesem Sinne als vorgeblich hilflos-träumerischem Tropfe unter die Nase rieb.

Nun, liebe Leute, was sollte ich denn sonst wollen?

Etwa einen Golf mit 180 PS?

Einen Privathubschrauber mit drei Miezen drinne?

Geld, dass selbst die Rothschilds blass werden? (weiterlesen…)

Fürs Unwas oder gegen das Gegenwas?

Mittwoch, 16. November 2011

Heute Nachmittag – indem der Themenkreis mir schon lange und jetzt erst recht ob Stuttgart 21, wo man aus einem Gegen flugs ein Für gemacht hat, um “positiver” zu wirken, im Kopf herumgeistert – wurde ich in einer Netzdiskussion nochmal auf den Komplex der Sprachverneblerei gestoßen, der damit einhergeht, dass man als Lieber und Guter eigentlich nie gegen etwas sei oder sein möge, sondern immer für etwas, also nie negativ.

Siehe auch hier.

Man ist also nicht mehr gegen noch mehr Schuldenmachen, sondern fürs weniger Schuldenmachen, nicht mehr gegen Stuttgart 21, sondern für den Ausstieg aus S 21, für keinen Krieg, anstatt gegen Krieg, für eine Eindämmung höheren Treibhausgasausstoßes, und nicht etwa gegen noch mehr Emissionen usw. usf.

Gegen etwas zu sein, ist nämlich intolerant, kleingeistig, böse. (weiterlesen…)

Religion als Hohlkugel

Freitag, 28. Oktober 2011

Mit der Religion ist es regelhaft noch nicht einmal nur ein Kreuz.

Sondern eine Kugel. (weiterlesen…)

Die Guten siegen!

Dienstag, 25. Oktober 2011

Ich habe es jetzt begriffen.

Die Bösen sind die, die sagen, was gespielt wird.

Nicht jene, die einen Angriffskrieg nach dem andern führen: denn das sind die Guten. (weiterlesen…)

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