Archiv für die Kategorie ‘Religion’

Christliche Symbolik

Montag, 11. Juni 2012

Kürzlich sprach ich mit einem erfolgreichen Maler, der ein rechtschaffener Rauhbauz, den ich schon ganz gut kenne, über religiöse Symbolik.

Er meinte, mit absoluter Bestimmtheit, da wir lediglich den abrahamitischen “Kulturkreis” zu berühren Zeit hatten, die christliche sei darin mit Abstand die schlimmste.

Ich wusste ihm nicht ernstlich zu widersprechen.

Was hätte ich vorbringen sollen? (weiterlesen…)

Gottes friedlicher Abzug

Montag, 28. Mai 2012

Die lustige kleine Diskussion, die sich entlang meines kleinen Aphorismus’ mit dem Titel “Selbst ohne Gott” ergab, hat mich auf eine zielführende neue Idee gebracht.

Vielleicht sollte man ihm doch Verhandlungen anbieten, ihm einen Abzug ermöglichen, bei dem nicht noch mehr unnötig kaputtgeht.

Denn seine Anhänger sind so süchtig nach ihm, so sehr an ihn gewöhnt, dass es wohl weit weniger Rabatz gäbe, wendete er sich nochmal in einem wohlgesetzten Abschiedsgruße an sie.

Das führte dann sicherlich zu vielen Weinkrämpfen und auch nicht wenigen Kreislaufkolläpsen, manchem Schwerstsuff usw. , aber immerhin recht wahrscheinlich nicht zu weiteren, allgemeinen Großkatastrophen. (weiterlesen…)

Nietzsche und Cervantes: Siehe, Menschen!

Samstag, 26. Mai 2012

Nietzsche schrieb über seinen Zarathustra:

“Ich habe mit ihm der Menschheit das grösste Geschenk gemacht, das ihr bisher gemacht worden ist.”

Ich habe, deshalb greife ich diesen Satz hier auf, noch nie davon gehört, dass einer ihn für diesen Satz auszulachen sich verwagt habe.

Neben dem Zarathustra nämlich steht der Koran ekel und zudem noch lächerlich; die Bibel als in sich völlig widersprüchliches Konkokt ist nur in wenigen Teilen ernstzunehmen – selbst wenn man die grause Torah weglässt.

Nietzsche lachte denn auch, als sein Zarathustra nach einem Jahr gerade mal zweihundert Verkäufe erreicht hatte, da er schon europaweit bekannt war, nur über die diesbezüglichen Sorgen seines armen Verlegers. (Ich habe auch das schonmal erwähnt, aber es darf ruhig zweimal und noch öfter gesagt werden.)

Darin zeigt sich die Ruhe des wahrhaft selbstsicheren, gereiften Großen. Er bedarf der Welt nicht mehr im Sinne deren Urteils als Maßstab. (weiterlesen…)

Hirnschrumpfung: Rennen so schädlich wie Kiffen?

Donnerstag, 17. Mai 2012

Nachdem mein Beitrag “Gott als Ersatzbuhl“, in dem ich erst kürzlich aus dem Verliebtsein resultierende Hirnschäden mit religiös verursachten verglich, was, vornehm ausgedrückt, nicht nur begeisterte Zustimmung hervorrief, stieß ich vorhin auf ein mich ebensowenig verwunderndes Ergebnis aus der neurologischen Forschung, laut dem Ulmer Wissenschaftler Wolfgang Freund besagend, dass Extremsportler Hirnmasse abbauen: näheres dazu hier.

Anscheinend, und das verwundert ja nun nicht allzusehr, baut der Körper eben das ab, was er grade nicht oder wenig braucht, und allzuviel Denken muss man ja nun nicht, wenn man nur noch rennt wie ein Gedopter (es mag sogar schaden, denn es kostet ja nicht nur unnötig Energie, sondern mag auch jene Art Trance stören, in der man am besten kaum noch etwas mitkriegt).

Ob an der Studie nun als ermutigend anzusehen sei, dass die Ultraläufer nur 8 % ihrer grauen Masse, also gerade mal ein knappes Zwölftel, auf dem Wege von Unteritalien ans Nordkap am Wegesrand gelassen haben sollen, oder eher nicht, mag Ansichtssache sein; zudem, wie positiv man werten will, dass sich das mysteriöse Ding zwischen den Ohren schon nach acht Monden zumindest rein gewichtsmäßig wieder regeneriert haben soll.

Nun wissen wir denn noch nicht, und das zu untersuchen wäre logischerweise eine Anschlusstudie sinnreich, ob es sich nicht nur quantitativ zu erholen vermochte, sondern auch funktional, das heißt qualitativ. (weiterlesen…)

Gott als Ersatzbuhl

Montag, 14. Mai 2012

Nachdem wir kürzlich – wenig verwundert – zeigen konnten, dass Religiosität verblödet, ganze Hirnpartien verödet, dürfen wir jetzt gemäß diesem Artikel mit ebensowenig Überraschung feststellen, dass dasselbe fürs Verliebtsein gilt.

Es mag natürlich manchem wissenschaftsabholden Thomas nicht gefallen, dass Verblödung nicht eben bildet; auch nicht, dass Religiosität in ihren Symptomen dem Verliebtsein derart ähnelt, dass man diese beiden Geisteskrankheiten als nächstverwandt ansehen muss. (weiterlesen…)

Von der Jesusmanie

Donnerstag, 10. Mai 2012

Die Jesusmanie ist allenthalben virulent und oft unerträglich.

Bald jedes Thema, wenn es sich nicht gerade um Wäscheklammern dreht, wird ihrer im Handumdrehen Opfer. (weiterlesen…)

“Islamhasser”

Dienstag, 08. Mai 2012

In letzter Zeit wird das Lexem “Islamhasser” immer mehr zum Kampfbegriff von Idiotenstanern.

Daher will ich mich dessen mal annehmen.

Zunächst ist festzuhalten, dass der Islam alle “Ungläubigen” als lediglich des Todes und der ewigen Verdammnis proklamiert.

Dies wäre für jeden “Ungläubigen”, der Hass in seinem Repertoire hat, allemal ein hinreichender Grund, solch mörderischem Hass mit Hass zu begegnen.

Ich bin aber nicht jeder “Ungläubige” und sehe keinen Anlass, dawiderzuhassen.

Wieso sollte ich eine so dumme Religion hassen? (weiterlesen…)

Solinger OB kriecht zum Salafistenmob

Mittwoch, 02. Mai 2012

70 Islamisten greifen Polizeibeamte mit Stöcken und Steinen an, drei werden verletzt, 81 Randalierer festgenommen, gleich wieder auf freien Fuß gesetzt, und die Reaktion des Solinger OBs lautet gemäß Focus wie folgt:

‘„Das sind bewusste, gegenseitige Provokationen von Extremisten, die unsere Stadt für ihre Ziele missbrauchen“, sagte der Solinger Oberbürgermeister Norbert Feith (CDU) der „Rheinischen Post“.

Dem Bericht zufolge sucht Feith nun das Gespräch mit den Salafisten der Millatu-Ibrahim-Moschee. Dort soll am kommenden Sonntag ein Austausch stattfinden, bei dem man sich von Extremismus jeglicher Art abgrenzen möchte.’

Man stelle sich mal vor, 70 ProNRW-Aktivisten hätten in solcher Form die Staatsmacht angegangen, da sie nicht legal und angemeldet Karikaturen vor Moslems sondern Korane vor ersteren geschützt hätte. (weiterlesen…)

Was Knabenbeschneidung bedeutet

Freitag, 27. April 2012

Wer gerade gute Nerven mitbringt, der kann hier nachlesen, was für eine Art Verstümmelung die Knabenbeschneidung darstellt.

Stellen Sie sich aber mal lieber einen großen Schnaps neben den Rechner. Den möchten Sie nämlich brauchen. (weiterlesen…)

Matrix zericht

Donnerstag, 26. April 2012

Die Suggestion einer allumfassenden, unerkannten geistigen Matrix soll eine solche erschaffen.

Es ist gelungen, viele Leute dahinzubringen, dass sie sich nicht einmal mehr sicher sind, ob ihr Schuh ein Schuh ist und sie den gerade tatsächlich anhaben. Es möchte ja auch ein Projektionsschuh sein.

So wirkt die Sache denn, wie gewünscht: Wer der eigenen Wahrnehmung nicht mehr traut, wird umso leichter an etwas gar nicht Überprüftes glauben, ist damit gekeult.

So misst sich denn die Welt weniger am eigenen Handeln und Erleben, sondern an Vermutungen, der Fisch ist im Netz. (Ja, das ist jetzt redundant, aber ich sage es lieber zwiegenäht.)

Alles möchte auf “Höhere Mächte” deuten, große kosmische Ströme, weiß ich was, Hauptsache, man begreift sich nicht als mehr denn als Ameise, aber dessenthalben gern auch als Heros, karmischen Gesandten, solange man darin nur mitameist.

Es gibt sie also, jene Matrix. Sie bildet die Wirklichkeit der Kraftgewichte aber nur im Rahmen des religiösen Rayons der an sie Glaubenden ab. Gar zu viele Phänomene bleiben dort in einer Weise beiseitegeschoben, die alles darüber aussagt. (weiterlesen…)

Minus Hirn gleich plus spirituell

Sonntag, 22. April 2012

US-Forscher wollen herausgefunden haben, dass es in unserem Hirn nicht nur einen Gottort (‘God spot’) gibt, wie lange spekuliert wurde, sondern dass mehrere Bereiche zusammenarbeiten, wenn der Mensch spirimäßig drauf ist. Und offenkundig lässt sich ein Schaden in der rechten (Ego-)Gehirnhälfte, speziell dem rechten Scheitellappen, wenn die göttliche Vorsehung einen solchen nicht per Unfallverletzung vorsah, auch herbeibeten bzw. -meditieren.

“He (Johnstone, Anm. M.W.G) found that the participants with more significant injury to their right parietal lobe showed an increased feeling of closeness to a higher power.”

(Er fand, dass die Teilnehmer mit einer signifikanteren Verletzung ihres rechten Scheitellappens ein gesteigertes Gefühl der Nähe zu einer höheren Macht zeigten.)

Und:

“Although Johnstone studied people with brain injury, previous studies of Buddhist meditators and Franciscan nuns with normal brain function have shown that people can learn to minimize the functioning of the right side of their brains to increase their spiritual connections during meditation and prayer.”

(Obwohl Johnstone Menschen mit Hirnverletzungen untersuchte, haben vorangegangene Studien buddhistischer Mediteure und franziskanischer Nonnen mit normaler Hirnfunktion gezeigt, dass Menschen lernen können, das Funktionieren ihrer rechten Gehirnhälfte zur Steigerung ihrer spirituellen Verbindungen während der Meditation und des Gebets zu minimieren.)

Man kann sich also, was an sich nichts Neues ist, zumindest einen zeitweisen Dachschaden herbeimeditieren bzw. anbeten. (weiterlesen…)

Germanobellion gegen Unkuffar

Dienstag, 17. April 2012

Eben sah ich so einen Unkuffar, wie er bekräftigte, dass Christen und Juden, alle Nichtmoslems, in die Hölle kämen. So stehe es nunmal im Koran. Ob er denn jetzt etwa den Koran ändern solle?

Tja, liebe Islamophile, da liegt wohl das Problem. Man kann eine Aussage von derartigem Gewicht nicht einfach als eine Nebensache abtun, an der man liberal vorbeiglaubt.

Das gilt auch für viele andere Passagen, Ungläubige, Frauen, Ehebrecher usw. betreffend. Wer dem Koran seine totalitären, gnadenlosen, grausamen, denk- und kunstfeindlichen Forderungen nimmt, der kann das Buch gleich in die blaue Tonne geben. Außer derlei Vorschriften enthält er nämlich nur poetizistisches redundantes Geschwurbel und Gelaber, das sich auf Arabisch wohl harmonisch anhören mag und zum Rezitativ für schwache Geister taugen.

Und es müssen auch schwache Geister sein, die sich immer noch andächtig erzählen lassen, von sogenannten “gemäßigten Muslimen”, der Islam sei eine Religion des Friedens. Das ist in etwa so absurd, wie zu behaupten, das G 36 sei nur ein moderner deutscher Spazierstock. (weiterlesen…)

Wohin mit 10 000 Tonnen Koranen?

Freitag, 13. April 2012

Salafisten stehen in Innenstädten und vor Schulen herum und verteilen Gratisausgaben des Korans. 25 Millionen Stück sollen es für – oder eher gegen? – Deutschland werden.

Es heißt, die deutsche Druckerei überdenke derzeit den Auftrag. Mal sehen, ob die den nicht auszuführen wagt. Und weshalb sollte sie den auch ablehnen, wo Muslime doch in Deutschland höchlich willkommen sind, wie es von höchster politischer Ebene her heißt?

Fragt sich aber doch, wo diese Salafisten, derer wahrscheinlich nicht wenige vom Staate der Ungläubigen leben, auf einmal – bei einer solchen Auflage mag man fast so knapp kalkulieren können, wenn Papier und Einband billig – 50 Millionen Euro herhaben. Weshalb man ihnen das nicht als Einkommen abhartzt.

Doch selbst wenn das Geld, wie zu vermuten steht, aus Ländern stammt, wo die Scharia herrscht, das Christentum womöglich ganz verboten, wir die Verteiler bezahlen und die Saudis die Herstellung, was an sich schon absurd genug, erscheint ein anderes noch viel brisanter: Was passiert mit denen, die den Koran, mehr oder weniger oder gar nicht gelesen, ins Altpapier geben oder – horribile dictu – in den Ofen schieben? (weiterlesen…)

L’art pour l’artiste

Sonntag, 25. März 2012

Kunst erwächst oft nur, erst, gerade erst recht dann, wenn der Künstler, indem er sein Werk schafft, nicht mehr an den Rest der Welt denkt, sondern (fast) nur noch an sich selbst.

Er ist sich selbst Arzt, indem er schafft. Der einzige Arzt, der ihm wider das Wortgift der Wucherer und das daran angeschlossene Geschrei deren Schreiber und der Massen zu helfen vermag.

Dessen angesichtig ist er oft hilflos: es sei denn er hilft sich selber. (weiterlesen…)

Bald verloren, Atheisten!

Freitag, 09. März 2012

Ich habe es mir nochmal überlegt.

Nachher gehe ich raus und drehe im Stadtwald (die Polizei ist in Stuttgart wegen des Bahnhofsbaus immer noch etwas nervös, und ich will als harmloser Deist nicht gleich mit auf die Wache) einfach mal ein bisschen religiös durch.

Ob ich einen der riesigen Lebensbäume umarmen werde oder bloß einen wohlgeratenen Weißdorn, weiß ich noch nicht; ich weiß auch noch nicht, wie ich meinen Gott nennen werde. Vielleicht bringt er seinen Namen ja sogar selbst mit. Wahrscheinlich wird er mit Y anfangen, weil er dann im Lexikon leichter auffällt.

Wie er mir allerdings erscheinen soll, habe ich noch nicht raus. Eine Stichflamme aus der Erde wäre zu abgeschmackt, auch wegen des verkokelten Mooses, das ich liebe. Eine Lateralheranfuhr bis auf etwa dreißig Fuß wäre mir da schon genehmer. Nur, wie soll er aussehen? Darf er sprechen? Muss ich mir eine Nachtkappe aufziehen, damit er mich nicht blende?

Egal, ich habe einen Auftrag. Den Atheisten mal so richtig einzuheizen. (weiterlesen…)

Heil den Atheisten!

Freitag, 09. März 2012

Um es gleich vorauszuschicken: Ich bin kein Atheist.

Atheist zu sein setzte nämlich voraus, dass es von all dem, was Leute sich zu Gott und Göttern ausgedacht oder geglaubt haben, meinen gesehen oder erfahren zu haben, alles gesichert irreal sei.

Wie sollte ich das wissen? (weiterlesen…)

Sex sells: Jesus verkauft noch besser

Donnerstag, 23. Februar 2012

So langsam bekomme ich fast schon das Gefühl, wie als ob ich auf einem abschüssigen Pfade sei: jenem des Jesulogen.

Da aber kein anderer – zumindest dass ich wüsste – das Geschäft besorgt, muss ich die Holperstrecke wohl in meiner Seifenkiste nehmen.

Und es bleibt nicht aus, dass ich dabei reichlich gnadenlos sein muss. Und ich weiß schon, dass das Folgende Ärger geben wird.

Nun, zum Sex, auch weshalb der verkauft, muss man spätestens Pubertierenden nichts mehr sagen. Das ist selbstverständlich.

Warum aber verkauft Jesus so gut? (weiterlesen…)

Emil Knöpfles Religion in Ultraleicht

Donnerstag, 23. Februar 2012

Umkreist, umlacht
Belogen, manchmal verbogen
Und doch
Gerade wächst, was ist.

Schön, da Gold man nicht hat
Für Kokotten
Noch einen Hof
Für Schranzen.

Erst da der Tod schon dreimal musste sich zeigen, beginnt das Leben.
Nicht mehr, nämlich, läuft ihm dann etwer noch nach. (weiterlesen…)

Sich entglauben

Mittwoch, 22. Februar 2012

Glaube ist Vernichtung des Selbstes.

Relativitätstheorie fird Schdabilidäd

Mittwoch, 15. Februar 2012

Das folgende Video sei allen Pädagogen und zumal dem wissenschaftlichen Nachwuchs wärmstens empfohlen:

Hetzer und Spinndoktoren unter sich (II)

Sonntag, 12. Februar 2012

Ich lege hier jetzt gleich noch gesondert nach.

Es ist fast egal, wen man anspricht: den “gemäßigten” Moslem, Christen oder Juden. (weiterlesen…)

Hetzer und Spinndoktoren unter sich

Sonntag, 12. Februar 2012

Es sind diese Dinge, die unsere Zeit wesentlich prägen, weswegen es nicht hilft, sie zu ignorieren. (weiterlesen…)

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