Archiv für die Kategorie ‘Religion’

Jesus blieb, die Piratin bleibt hängen

Donnerstag, 05. September 2013

Die Piraten haben grade so ‘nen Spruch (so ungefähr). Ein junges Ding sagt: “Was hänge ich hier eigentlich? Du gehst ja eh nicht wählen.”

An einem Laternenpfahl. Vergleiche mit Jesus verbieten sich aus Pietätsgründen natürlich eigentlich.

Aber: Hätten die Juden Jesus zu ihrem Führer gewählt, wären uns sicherlich sowohl das Christentum als auch wahrscheinlich der Islam erspart geblieben.

Leider ließen sie ihn hängen.

Diese Misswahl hat den Planeten Billiarden gekostet.

Wenn man, wie manche das tun, auch den Sozialismus als Folge dieser Misswahl ansieht, sind es nochmals Billiarden. (weiterlesen…)

Jesus wählt wohl doch weder Linke noch PdV

Montag, 02. September 2013

Ich weiß jetzt, wem Jesus am 22. beinahe seine Stimme gegeben hätte. Vielleicht wenn ich ihn nicht so ernüchternd aufgeklärt hätte…

Nein, es ist nicht die Linkspartei, das hat die Sahra versiebt, und auch nicht die CDU, und auch nicht die Partei der Bilbeltreuen Christen.

Es ist, auch wenn das auf den ersten Blick ein bisschen überraschend anmuten mag, die Partei der Vernunft.

“Über 5000 Jahre Obskurantentum sind genug!”, sagte er heute Morgen bei seinem Frühstückstofu.

“Außerdem sind diese Ösi-Gurus von den Libertären schon ziemlich verstaubt; in ihrer Verzweiflung, weil sie keiner versteht, tun die mir leid. Die brauchen meine Unterstützung, Magnus.”

“Meinst du die glauben dir, dass du es ernst meinst? Die glauben nicht ans Mitleiden, daran, dass einer einfach freiwillig, aus reiner Gutherzigkeit, etwas gibt. Sie werden dir unlautere Absichten unterstellen.”

“Das ist doch paranoid.”

“Was? Dass ich befürchte, dass die so paranoid sind, oder dass sie dir vielleicht tatsächlich nicht über den Weg trauen werden?”

“Ich glaube nicht, dass die wirklich so paranoid sind.”

“Weißt du’s? Wie ich höre, tummeln sich nicht wenige Verschwörungstheoretiker in deren Reihen, Leute, die meinen, dass unser ganzes Geldsystem nichts taugt, und zwar mit Absicht, eine reine Beutelschneiderei.”

“Wie kommen die denn darauf? Eine so schöne Erfindung, die libertärste je, wie dass man per Knopfdruck Geld verleihen kann, zu guten Zinsen, das man gar nicht hat, wollen die nicht anerkennen? Dann ist es erst recht Zeit, dass ich denen was huste. Das sind ja hoffnungslose Sozialromantiker. Wo soll das ganze schöne Geld denn herkommen? Du weißt doch, dass Arbeit sich nicht lohnt.”

“Ja, das ist ja grade, was die nervt. Die meinen, das sei verkehrt, müsse anders werden. Die glauben sogar, dass das funktionierte.”

“Was für Spinner. Dann brauchen sie meine Hilfe umso mehr. Solch arme verwirrte Seelen brauchen meine Hilfe. Nicht dass der Teufel sie noch holt, mit dem sie offenkundig unwissentlich im Bunde.”

“Es ist noch schlimmer.”

“Was, noch schlimmer?”

“Ja, es haben sich sogar Patrioten in die Partei eingeschlichen. Manche sagen, sie sei in beträchtlichem Maße unterwandert.”

“PATRIOTEN? Und dann auch noch plutokratophobe? Infernalisch!”

“Ja, das wird mindestens ein Zweifronten-Hilfseinsatz. Es ist nämlich noch schlimmer.”

“Noch schlimmer? Geht das denn?” (weiterlesen…)

Vom Strategeme des Übermächtigen (Gott-Strategem) (Nr. 50)

Dienstag, 06. August 2013

Das Strategem des Übermächtigen oder Gott-Strategem ist das Strategem, das in seiner Anwendung wohl mehr Unheil über die Menschheit gebracht hat, als irgendein anderes.

Der Mensch wird Untertan nicht nur unter einem Fürsten oder Reicheren, nein, da ist noch eine unerklärliche Übermacht. So ist er auf körperlicher wie geistiger Ebene ein Unterworfener.

Es ist das Strategem der Pfaffen und ganz großen Beutelschneider und Kriegshetzer.

Das Strategem wird aber auch wider jene angewandt. Oft von deren Möchtegernnachfolgern oder Agenten, dann scheinbar. Irgendein kosmisches Gesetz, also eine zumindest den Pfaffen und den großen Beutelschneidern nicht geheuere, entgegenerklärte Übermacht, so Widersacher, werde sie ihre Bubenstreiche schon noch spüren lassen.

Besonders effektiv sieht man es gerade wieder am Werke, indem es mit dem Strategem der Beleidigtheit und jenem der fremdverschuldeten Wut im Sinne der Beförderung des Islams eingesetzt wird.

Das Übermächtige unterwirft nämlich nicht nur auf der geistig-seelischen Ebene, sondern begründet auch in jenen, die daran glauben, einen Unantastbarkeitsanspruch, der schließlich auf die so gefangene Menschengruppe dergestalt zu übertragen ist, dass sie darin ihre Identität findet, indem die Gruppenmitglieder immer mehr individuelle Identität verlieren, die Gruppe, zumal entsprechend aufgepeitscht, möglicherweise bis zum Äußersten gehen wird, ihre Besonderheit jedenfalls immer aggressiver vertreten.

Das Gottstrategem kann sich aber ohne weiteres auch auf den Glauben an die unerklärliche Heilsamkeit bestimmter Mittel, Außerirdische, beliebiges unerklärlich Mächtige, nicht nur für Gruppen, sondern auch ganz einzeln angewendet, beziehen.

Das Gottstrategem ist mit dem Strategem des Schweigens (Nr. 49) kombiniert gewissermaßen das zweieige Zwillingsstrategem der Kirchen und der meisten Geheimbünde, die über gewöhnliche Kriminalität hinaus sich organisieren. (weiterlesen…)

Vom verlogenen Toleranzschiet und Wahnkrampfe

Samstag, 20. Juli 2013

Der Wahnkrampf dauert an. Kein Wunder, denn so soll es sein.

Ich fange mal mit dem Wort “Diskriminierung” an.

Damit wird inzwischen jede Art der Unterscheidung im Menschenbrei bezeichnet, negativ, als böse.

Alle seien irgendwie gleich gut, nur jene, die unterscheiden, die seien böse.

Ich soll jede kranke Religion widerspruchslos “tolerieren”, “akzeptieren”, gutheißen, auch wenn diese aussagt, ihren Anhängern lehrt, dass ich als Ungläubiger in die Hölle gehöre, lebicht, oder nach meinem Tode.

Ich soll Homosexuelle nicht diskriminieren, also von Heterosexuellen unterscheiden. Wie denn das? Nicht nur, dass sie anders sind, sie stellen sich, zumindest vom Wesen her, gegen die Fortpflanzung. DAS soll ich als gleichwertig ansehen? Den Deibel werde ich tun.

Ich respektiere Homosexuelle als Menschen individuell. Ich habe sehr nette kennengelernt. Ich bin strikt gegen jede Verfolgung von Homosexuellen. Es ist ihre Wahl. Aber ich bin ebenso strikt dagegen, sage das auch jedem Homosexuellen, dass ihre Lebensform als gleichwertig angesehen werde. Das ist sie nämlich nicht.

Ich habe auch nichts gegen Juden. Ein Jude aber, der, wie ein Moslem auch, glaubt, was in der Thora steht, respektive dem Koran, den diskriminiere ich inalsoweit, dass er selber in krassester Weise Menschen in die Guten und die Bösen, die Gläubigen und die Nichtswürdigen, scheidet. Jahwe und Allah: Für mich gibt es nichts als Unterwerfung und die Hölle.

Nein: Davor habe ich keinerlei Respekt. Bin ich denn ein Volldoof, noch zu respektieren, dass man mich in dieser Weise als verdammt sieht?

Den Einzelmenschen, wenn er anständig, respektiere ich sehr wohl. Aber nicht die Religion, die mich grundsätzlich verdammt. Bin ich denn ein Endblöd? (weiterlesen…)

Der Göller (glaubt!) und ein Reinkarnationist (weiß!)

Montag, 08. Juli 2013

Gestern hatte ich eine interessante Diskussion mit einem, der an die Reinkarnationslehre glaubt, nun, er selbst habe Gewissheit, dass diese richtig sei, meinte er, was ich nicht länger in Zweifel stellte, denn das hätte kaum Sinn ergeben.

Es ging sodann darum, dass mein Gesprächspartner weiterhin anführte, Leute, die daran glaubten, sie verlöschten nach diesem ihrem einen Leben gänzlich, seien generell brutaler und skrupelloser als jene, die an die karmischen Gesetze glaubten bzw. davon wüssten. Ich bezweifelte das.

Leider kam mir in dem Moment nicht wieder die Geschichte in den Sinn, die mir mein verstorbener Freund James, der viele Jahre in Indien zubrachte, erzählte (die ich in einem anderen Beitrag auch schon erwähnte).

Durch einen Zufall, der Sohn des irischen Botschafters war sein Kumpel geworden, hatte James eine Einladung zu einer Maharadscha-Hochzeit erhalten, die über drei Tage in unvorstellbarem Prunke gefeiert ward.

James nutzte die Gelegenheit, den Maharadscha selbst darauf anzusprechen, wie sich das denn mit all den Siechen und Verhungernden, die in Scharen gleich vor den Palasttoren in ihrem Kote vegetierten, vertrüge.

Jener antwortete nur, etwas verwundert ob der dummen Frage: “It’s their Karma.”

Keinerlei Empathie, keinerlei Gewissen, völlige Gleichgültigkeit bei diesem reinkarnationsgläubigen Hindu, der, das darf man vermuten, seine adlige Geburt wohl seiner erlesenen Lebensführung in vorigen Inkarnationen zuschrieb.

Und: Wenn einer glaubt, dass er nur dies eine Leben habe, wieso sollte er es nicht gerade deshalb besonders gut und sinnreich erfüllen wollen? (weiterlesen…)

Scheißislam! Lügenpack!

Montag, 08. Juli 2013

Dass Qatar in Ägypten andere Banditen (die Moslembrüder) unterstützt als Saudi-Arabien, das den jüngsten Militärputsch begrüßte, zeigt schon nochmal überdeutlich, was für Sandsümpfe sich in Ägypten, wie in Syrien, auftun.

Schon länger gibt es derweil Berichte von massenweisen, sozusagen “politischen Vergewaltigungen” am Nil, orchestriert, teils bezahlt, kaum verfolgt, am hellichten Tage, auf öffentlichen Plätzen, von ganzen Mobs, vor Tausenden von Menschen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/gewalt-gegen-frauen-schatten-ueber-dem-neubeginn-in-aegypten-12273628.html

Das ist meines Wissens in der sogenannten Moderne doch ziemlich beispiellos.

Wieso haut keiner diese Banden windelweich?

Was ist das für eine Gesellschaft, in der gezielt Vergewaltiger losgeschickt werden, in solcher Weise Übermacht haben?

Tut mir leid, nein, verdammt, es tut mir keinen Stecken mehr leid, dass ich da sagen muss: SCHEISSISLAM! (weiterlesen…)

Der Göller und ein Muselmann

Montag, 08. Juli 2013

Neulich erzählte ich einem sehr intelligenten, sympathischen, lebensfrohen jungen Moslem (circa 18), der akzentfrei Deutsch spricht, was die Christen beim Abendmahl machen, und ihm fiel fast das Gesicht aus dem Gesichte, denn das wusste er noch nicht.

“Sie fressen und saufen, symbolisch, durch die Hostie und den Wein, den Leib und das Blut ihres Menschgottes, betätigen sich in dem Sinne also als Kannibalen und Vampire an ihrem Höchsten.”

Ich hoffe, dass ich den jungen Mann, der vollauf gläubig, aber dabei sehr offen, nicht einmal gegen einen “Vollheiden” wie mich grundsätzlich etwas zu haben scheint, mittels dieser Aufklärung nicht gegen die Christen als Gestörte und Vollperverse radikalisiert habe. Immerhin ist Jesus im Islam ein anerkannter großer Prophet. Alswomit diesen auch nur symbolisch zu kannibalisieren und vampirisieren für einen Moslem wohl mindestens eine mittelprächtige Sünde darstellen dürfte.

Schon fragwürdig: Der ungläubige Göller erzählt einem Muselmann, was für abgedrehte Typen die meisten Kirchenchristen sind.

Vielleicht hätte ich das Maul halten sollen. (weiterlesen…)

Allah hat kein Brot

Dienstag, 02. Juli 2013

In Ägypten sieht es jetzt fast so aus, wie als ob die meisten Leute froh sein könnten, wenn sie bald wieder ihre Militärdiktatur bekämen.

Die brächte wieder Ordnung, und das Geld und der Weizen aus den USA und Europa flössen wahrscheinlich weiterhin.

Ohne diese beiden Wohltaten nämlich wäre Ägypten überhaupt nicht zu regieren. Egal, ob es die offiziellen 83 Millionen Ägypter sind oder doch eher 100 Millionen: Dieser Fluss mit diesem Delta reicht nicht für alle, und natürlich, wegen Straßenbau usw. täglich nur noch für umso weniger Leute. Allah mag größer sein als alles und jeder, aber nicht als kostenloser Brotbäcker und Linsenbreikoch. Man hat ihn noch nicht einmal eine Knolle Knoblauch ernten sehen.

Insofern lügt man um die Sache mal wieder herum, so gut als man kann. (weiterlesen…)

Vom “Positiven Denken” als feige Ausflucht

Sonntag, 23. Juni 2013

Man vernimmt vielerorts, nicht nur in sehr fragwürdsam esoterisch angehauchten Kreisen, es sei zur Besserung der persönlichen Befindlichkeit und Lage wie auch der Zeitläufte auf dem ganzen Planeten angezeigt, dass man seine Gedanken so gut als stets nur auf Positives, Schönes, Erbauliches, Liebvolles richten solle, so viel als möglich des Grausen und Bösen nicht achten.

Ich meine, dass hier ein gewaltiger Trugschluss verbreitet.

Die schlimmen Dinge verschwinden nicht, indem man nur an die guten denkt.

Nein, so lässt man ihnen erst recht ihren Lauf.

Man härte sich daher mit Bedacht ab.

Man vergrabe sich also nicht dauernd in Gedanken an alles Schreckliche und jedes Unrecht dieser Welt, sitze aber auch dem nicht auf, dass das Betrachten schöner Bilder, das Hören von Bach, die Imagination von glücklichen Zuständen oder auch das Zurückdenken an solche allein die Dinge und das Leben hebe.

Wie sollte man denn, allein mal das, einem Übel wirksam abhelfen können, indem man alle Gedanken an Ursache und Wirkweise desselben verscheucht?

Hier ist eine Weltanschauung im Schwange, die letztlich den Wegducker, den Feigen, zum wegweisenden Weltweisen verklärt.

“Philosophie” nenne ich diese mit voller Absicht nicht, denn da waltet nicht die Liebe zur Weisheit, sondern jene zum Kokon, zur Abgeschiedenheit, zur Verdrängung der Lebenswirklichkeit. Im Extremfalle ein Rückzug in einen verderblichen, heuchlerischen Egoismus, eine Kälte, die sich als Wärme tarnt.

Ich greife jetzt gleich einmal zu einem krassen Beispiel. (weiterlesen…)

Von den Jenseitsfältigen

Sonntag, 16. Juni 2013

Insgesamt gesehen – ich merke das gerade wieder bei der Lektüre von Montaignes Essais – sind mir die Denker lieber, die nur selten oder gar nie Gedanken über den Tod hinaus werfen.

Der Grund hierfür ist einfach: Jenseitige Spekulation mag wohl einmal ein vergnügliches Spiel sein, verirrt sich aber schnell, lenkt in unguter Weise allzuleicht nicht nur schwärmerisch Veranlagte, um wieviel mehr noch den Pöbel, vom Wesentlichen, dem Hiesigen, in verhängnisvoller Weise ab.

Anstatt das Räsonnieren über mögliche Jenseitse, wie es sich geziemt, für einen Luxus zu halten, den das Leben nebenbei bereithält, wenn der Kampf um die Existenz nicht unmittelbar, setzen die Ängstlichen und Halben dieses auf eine Art Vorbereitungskompendium zur Erlangung günstiger Jenseitse herab.

Dass sie sich damit dem geistigen wie leiblichen Sklaventume im Diesseits verfügbar machen alswie eine Soldatendirne bar jedes Verstandes, wie sollten sich jene Jenseitsfältigen dessen bewusst werden, wofern ihnen nicht stets ein Anderes gezeigt?

Es ist dabei einerlei, letztlich, ob ein Jenseitsfältiger seine Große Hoffnung aus einer etablierten oder einer synkretistisch selbstgebastelten Religion zieht; stets trennt er schon einen Teil seiner selbst nach “Drüben”, ins “Höhere”, ins “Glückselige” ab, also, dass er hier ein Behinderter, der seinem Dasein als Knecht damit Vorschub leistet. (weiterlesen…)

Absoluter Doppelsprech

Donnerstag, 30. Mai 2013

Premier Cameron soll gesagt haben, dass das Abschlachten eines britischen Soldaten auf offener Straße in London vor ein paar Tagen auch ein Anschlag auf die moslemischen Gemeinden in Großbritannien sei, die dem Land so viel gegeben hätten.

Lassen wir mal dahingestellt, wie viel welcher Qualität das war.

Was nun, sagte ein Politiker nach einem eindeutig rassistisch begründeten Mord, nach welchem der Täter öffentlich triumphierend ausgerufen hätte, er habe den Ni…r im Namen der arischen Rasse hingerichtet, der habe einen Anschlag auf alle patriotisch gesinnten weißhäutigen Deutschen begangen?

Der bekäme nie mehr einen Fuß auf den Boden, könnte wohl von Glück sagen, wenn er, neben seiner medialen Hinrichtung, nicht noch wegen Volksverhetzung vor Gericht käme und verurteilt würde.

Natürlich, was sonst, hat auch das Hände- und Köpfeabhacken in Saudi-Arabien nichts mit dem Islam zu tun. Nichts, was verwerflich, k a n n mit dem Islam zu tun haben. So die Logik jener, die den Islam als Religion des Friedens und der Toleranz und als kulturbereichernd willkommen heißen, meinen, er gehöre zu Deutschland.

Oder, man stelle sich vor, die Polizei hätte in Notwehr einen Rechtsradikalen erschossen, und hernach gäbe es, wie kürzlich in Stockholm, ausgelöst von dessen Unterstützern bzw. Gesinnungsgenossen, tagelange gewalttätige Krawalle mit unzähligen Brandstiftungen, wobei die Polizei nur zögerlich, wenn überhaupt, eingreift.

Was geschähe, wiese ein Politiker nach einem klar politisch motivierten Mord an einem Türken darauf hin, dass die weit überwiegende Mehrheit der NPD-Mitglieder und -Wähler friedlich in unserer Mitte lebten? (weiterlesen…)

Von Außerirdischen und der Glaubsucht

Montag, 27. Mai 2013

Den weitaus meisten gängigen Narrationen zu Außerirdischen ist gemein, dass die jeweiligen Arten bzw. Rassen mit wesentlich zumindest auch humanoiden Zügen behauptet oder erdacht.

Hierfür gibt es keinerlei vernünftigen Grund.

Wieso sollten Außerirdische uns ähneln?

Gut, man könnte postulieren, dass nur jene Sorten Außerirdische hierherkommen wollten, die dort ähnlich Aussehende vorfinden, der Rest kein Interesse an uns habe.

Das klingt mir aber auch reichlich naiv. Wieso sollte man sich nicht für intelligente oder weniger intelligente Leute interessieren, die ganz anders aufgebaut, als man selber?

Woher all die Ameisen- und Algen- und Pilzforscher hienieden?

Es wird sich also wieder einmal, sehr wahrscheinlich, um eine auf Selbstverliebtheit wie auf Dummheit aus Hybris gründende Projektion handeln. (weiterlesen…)

Dunkelheit wirft keinen Schatten (II)

Sonntag, 05. Mai 2013

Nachdem der erste Teil “Dunkelheit wirft keinen Schatten” zu einer teils hitzigen bis auch vergnüglichen Debatte führte, fühle ich Anlass, nachzuladen.

Dass nur Licht, nicht aber Dunkelheit, dazu in der Lage, Schattenwurf zu erzeugen, ist also evident wie hinlänglich erklärt.

Im Yin-und-Yang-Symbole sieht man sehr gut, wie Licht und Schatten sich gegenseitig bedingen, durchdringen. Wie je ein Keim des einen im anderen steckt. Hier wirft das Licht auch den unvermeidlichen Schatten. Und erst der Schatten macht das Licht sichtbar.

Das Esoterem “Licht wirft keinen Schatten” ist aber offenkundig so zuckersüß, dass es gar gerne geschleckt wird. Es ist auch klar, warum. Es suggeriert ein Paradies.

Es ist eine Art verzückender Zauberspruch, der der Welt enthebt. Alltriumph des Lichtes.

Eigentlich könnte mir dieser Spruch egal sein. Ebenso wie “Mein Reich ist nicht von dieser Welt”.

Ja, er könnte mir egal sein. (weiterlesen…)

Vom Hauptteile (Pfaffen, Zins und Schwerter)

Dienstag, 30. April 2013

Früher setzte man einfach gewaltige Lügen und verließ sich auf Pfaffen, Zins und Schwerter.

Heute lassen sich die Lügen viel feiner setzen, da sie sich ungleich billiger vervielfältigen und an Mann und Frau bringen lassen.

Man hat damit weit überlegene Mittel in dem Sinne, die Leute dahin zu bringen, dass sie sich ihr immer weiter Nachgeben in scheinbarer Freiheit, das, was sie glauben sollen, immer weiter einglauben.

Man könnte fast sagen, hätte Jahwe gewusst, was ein Fernseher und was ein Schmerzphon sei, wäre er die dafür notwendigen Netze dafür bereitzustellen überdies in der Lage gewesen, so hätten er oder ein Kollege sie wahrscheinlich schon vorgehalten.

Dunkelheit wirft keinen Schatten!

Dienstag, 23. April 2013

“Licht wirft keinen Schatten.” – ???

Dies Esoterem hört sich ebenso schön an, wie es dumm. (weiterlesen…)

Vom Scherbenzertreter (III)

Sonntag, 14. April 2013

Ja, ich will und werde eben noch mehr Scherben zertreten.

So können sie nicht mehr so leicht tiefe Wunden schlagen, hiemit als Waffe dienen, zudem umso leichter eingeschmolzen werden.

Es fällt mir leicht, die Religionsscherben zu zertreten. Denn ich bin der Böse. Ich habe noch nie jemanden abrahamitisch geliebt. Also keine ewigen Heiligen Flüche verteilt, keinem den Penis verschnitten, kein Kind vor einen am Kreuze für dessen Sünden gestorbenen Gott geführt, oder ihm mit der Hölle gedroht, eines zum symbolischen Vampirismus und Kannibalismus als glaubensnotwendig manipuliert.

Ja, ich bin der Böse, der Scherbenzertreter, der solcherlei nützliche Weihehandlungen zertritt. (weiterlesen…)

Vom Monotheismus, dem Subjudentum, falschen Patrioten und dem Scherbenzertreter (II)

Sonntag, 14. April 2013

Der Monotheismus ist die verhängnisvollste aller religiösen Vorstellungen.

Es schafft nämlich so gut wie keiner, der ihm anhängt, egal, was er erzählt, sich Gott eben doch nicht als eine wesenhafte Entität vorzustellen.

Daraus folgt Angst. Also der schlimmste aller Geisttöter.

Jene, die sagen, Gott sei irgendwie Alles, schleichen nur wie die Katz’ um den heißen Brei: denn, wäre dies so, so könnte man logischerweise einfach sagen, man glaube an Alles, hiemit nichts Besonderes, letztlich an gar nichts.

Die Juden haben die Sache am klügsten angefangen, weshalb sie in Sachen Monotheismus auch die Chefs. Sie haben den einen Gott konsequent zu einer sehr personal agierenden Wesenheit gemacht, dabei deren Namen als unaussprechlich festgelegt. Das mag man verwerflich finden; es ist aber weitblickende, da den menschlichen Geist bannende, intelligente Theologie.

Christentum und Islam, jene subjüdischen Ableger, sind daran gemessen geradezu lächerlich. Hier eine klare Struktur und Hierarchie, dort ungefähres, in sich stets widersprüchliches Geschwätz. Christen und Moslems merken noch nicht einmal, obzwar dies so offenkundig wie die heutige Frühlingssonne über Stuttgart, dass es ihre Konfessionen ohne das Judentum gar nicht gäbe, sie von jenem geistig vollauf abhängig.

Egal, was von Jesus Christus richtig oder falsch überliefert, egal, was sich Mohammed im Wüstendelirium noch dazu eingeben ließ oder einbildete: Letztlich sind beide Glaubensrichtungen durchtränkt vom Judentum, eben subjüdisch. (weiterlesen…)

Vom Scherbenzertreter

Mittwoch, 10. April 2013

Gestern musste ich herbe Kritik einstecken.

Seit gut einem Jahr ginge ich allzuviel mit dem Hackebeil herum, sehr häufig auf die armen Religionen dreinschlagend, allzumal meine Aphorismen dazu seien teils unterirdisch.

Kaum einmal schriebe ich Schönes, Erbauliches, Hinanführendes. Und wenn es einmal vorkomme, so gehe das in all den Zynismen und Sarkasmen drumherum unter, so dass man es kaum noch wahrnehme. Ich träte nur Scherben, derer es schon genug gebe, noch kleiner, alswelches eine eitle, unnütze, zumal wohlfeile Kunst.

Mein Einwand dahingehend, dass ich meine, damit eine notwendige Arbeit zu verrichten, da ich nicht sähe, dass sie so anderweitig hinreichend getan werde, half wenig. Auch Scherbenkleintreter gebe es genung.

Nun fühle ich mich immerhin dahingehend geehrt (man muss aus allem das Beste machen), dass man dem hauptbehuflichen Scherbenzertreter anscheinend doch zutraut, auch etwas anderes zu können. Sonst wäre ich ja wohl nicht dazu aufgefordert worden, es zu tun.

In der Tat aber enthält die Kritik Wahres; über religiöses und esoterisches Gedöns habe ich mich so häufig, so hart, auch redundant (ich bekenne mich in der Pädagogik durchaus schamlos zum Prinzip der Wiederholung, wobei allerdings auch hier ein Maß walten muss), hergemacht, dass ich diesen Bereich reduziert betreuen werde. (Ich hatte vor der scharfen Kritik selbst schon das Gefühl, dass es jetzt damit einmal lange. Insofern trug mein Kritiker, wie er es zu nennen pflegt, Lammkeulen nach Hammelburg.)

Auch ist klar, dass man, zumindest wenn man vorgeht wie ich, diese Dinge aufgreifend ständig persönliche Gefühle verletzt; für jeden mag in einem Text jener oder ein anderer Satz diese Wirkung tun; und wenn nicht in jenem Text, so in einem anderen. Also, dass fast nur noch dieser jeweilige Satz bzw. eine Teilausführung wahrgenommen wird, der Rest drumherum kaum. Man wendet sich ab. (weiterlesen…)

Jesu Vermächtnis: Noch mehr Schuld weltweit

Freitag, 22. März 2013

Die Leute halten sich an jenem Jesus fest, wie als ob sie krampfsüchtig wären.

ES MUSS DOCH WENIGSTENS D E R GUT GEWESEN SEIN!!!

Kein überliefertes Verhalten Jesu bringt uns heute je weiter.

Mal die Wechslertische im Tempel umwerfen, dann wieder bei Pappi Wucherer betteln gehen. Das kennt man.

Das Übelste aber ist jenes mit dem Kreuze, das er für alle getragen habe, sie damit von ihren Sünden, alswelche nichts anderes als Schulden, erlöst.

Nichts davon ward irgend eingelöst. (Der Gedanke ist ja an sich schon schwachsinnig; ich sage es aber der Klarheit halber trotzdem nochmal.)

Völlig vermessen, oder total verlogen: Mir ist das erstmal egal.

Die Symbolik ist, da mag hinschwätzen an mich, wer mag, absolut eindeutig: Jesus hat die vorgebliche Erbschuld nicht aufgehoben, sondern er hat sie noch wesentlich vertieft! Zuwenigst verdoppelt!

Jetzt sind wir nicht nur wegen der Ursünde und aller anderen abrahamitisch angelegten Sünden schuldig, sondern auch noch Jeso alles, unser ganzes erbärmliches Leben, da er sich unserer Schuld halber ja für uns opferte! Und uns, offensichtlich, vom Rest des Päckchens damit aber leider keineswegs irgendwie erlöste. Wir sollen nämlich mindestens zwiefach büßen.

Tut mir leid, ich nehme nicht mehr ernst, wer diesen offensichtlichen Mechanismus immer noch wider mich, sich selbst und andere ins genaue Gegenteil zu setzen trachtet. (weiterlesen…)

Ganz locker mal wieder nichts gesagt

Mittwoch, 20. März 2013

Glaube ist der Mönche und der Macht.

Vom Bußplaneten: Karmastraflager Erde

Dienstag, 19. März 2013

Tut mir leid, dass ich schon wieder damit nerven muss, aber ich bekomme es einfach nicht so leicht in meinem Schwabenschädel, wie das mit dem Karma und den Belohnungs- bzw. Bußinkarnationen funktionieren solle.

Schauen wir uns die derzeitigen ungefähr sieben Milliarden Erdenbewohner an, so werden wohl ein paar handvoll davon – Leute wie Buffett, Gates, der Emir von Qatar und der saudische König – mal Buddhas, Jesusse, Krishnamurtis, vielleicht auch Herkulesse gewesen sein, also spirituelle wie tatkräftige Führer der Menschheit zum Guten hin; eine zweite Gruppe, je nachdem, wie streng betrachtet, 1% bis 10% der Leute, waren deren brave Diener, so dass sie jetzt sehr gut bis anständig leben können; die dritte, vielleicht 20%, krattelt sich irgendwie so durch, weil nicht alles Geleistete hasenrein war; noch 30% kommen mehr schlecht als recht über die Runden, da es ihnen an negativem Karma nun schon wirklich nicht mangelt; der Rest, also all jene, die die Guten früher stets ruchlos unterdrückten, lebt bestenfalls von der Hand in den Mund, darbt und verhungert in Slums und Kralen.

Irgendwie passt die Rechnung nicht. Oder ist das hier ein Bußplanet, will heißen, dass man uns alle Großschufte von hier bis weit hinter den Aldebaran zum Nachsitzen importiert hat? (weiterlesen…)

Den Weiseln die Zukunft

Montag, 18. März 2013

Inzwischen habe ich fast schon keine Lust mehr darauf, weise zu werden.

Das Wort Esel birgt auch zwei “e”. Also eine Hälfte. “Weise” hat zwei Fünftel “e”. Womit der Unterschied zwischen Esel und weise schon diesbezüglich gerade mal 10% beträgt.

Und ein “s” haben sie auch noch gemeinsam. Davon also 100%. Weise hat insgesamt 75% Buchstaben vom Esel, und der 60% von weise.

Sicher ist, dass der Esel da nichts dafür kann. Es waren Menschen, die ihn Esel hießen. (Auf Schweizerisch: “hiessen”. Noch näher am Esel.)

Was wunder, dass Nietzsche, kurz bevor er sich einliefern liess (liess!), noch einen Esel umarmt haben soll. Er sah wohl einen Halbbruder in ihm.

Noch aber habe ich allenfalls ein potentielles Problem. Da noch dumm, bin ich von der Weisheit fast so weit entfernt wie vom Esel. Sprachwissenschaftliche Beweisel fadür habe ich geliefert. (weiterlesen…)

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