Archiv für die Kategorie ‘Religion’

Wollen Sie sich lieber dummglauben oder dummlügen?

Dienstag, 14. Juni 2011

“Konservatives believe and Liberals lie!”

(Rechte glauben und Linke lügen!)

Über diesen tiefen weisen Satz von Gerald Celente musste ich noch länger nachdenken. (Siehe dazu auch: “Rense & Celente: Das Einhorn soll’s richten?”)

Der Spruch vereinfacht in dieser Kürze die Welt zwangsläufig ein wenig, trifft den Nagel ansonsten aber auf den Kopf.

Genau auf diese Weise funktioniert die Irreführung der Massen nämlich ganz wesentlich. (weiterlesen…)

Rense & Celente: Das Einhorn soll’s richten?

Sonntag, 12. Juni 2011

“Conservatives believe and Liberals lie!” (Celente)

Frei übersetzt: Rechte glauben und Linke lügen!

Ich weiß vor lauter Alzheimer nicht mehr, ob ich an anderer Stelle schon auf dieses Interview von Jeff Rense mit Gerald Celente hingewiesen habe:

Ist aber auch egal: Darauf wäre mindestens fünfmal hinzuweisen.

Die beiden Altmeister behandeln in diesem Gespräch beispielhaft, wie ein Großteil der Menschheit selbst noch angesichts Fukushima, Libyen, der Finanzkrise usw. meint, Vogel Strauß spielen zu können.

Zurück zum Eingangszitat.

Grob gesagt läuft es (zunächst US-bezogen, aber durchaus auch weltweit so zu sehen, man denke nur an unsere eigenen “grünen” Kriegsfreunde) darauf hinaus, dass sich die Rechten (Konservativen) jeden noch so unsäglichen Müll zu 9/11, Bin Laden etc. zurechtglauben, während die Linken (Liberalen, im US-Sprachgebrauch in etwa synonym) sich genau denselben Mist irgendwie zurechtlügen.

Von wegen Obama sei ja doch ein guter Kerl, müsse halt ein paar Kompromisse machen: indem er immer noch mehr Krieg anzettelt, als gar sein Vorgänger Bush, jedes “liberale” Wahlversprechen bricht, sich durchlügt, dass die Schwarte kracht. (weiterlesen…)

Philosoph erwache!

Mittwoch, 08. Juni 2011

Ich habe vor lauter Bilderbergerei und frechen Buben die seriöse Philosophie vergessen, angemessen zu betreuen.

Das ist die Wissenschaft, in der man sich zwar auch über möglicherweise Unverbesserliches Gedanken macht, aber nicht nur. (weiterlesen…)

Selbst in der Bibel steht was Vernünftiges drin

Sonntag, 05. Juni 2011

“Du sollst nicht schwören!”

Ich schwöre mir praktisch jeden Tag, und gestern tat ich’s besonders heftig und hochheilig, morgen mal einen Tag weniger zu arbeiten.

Allein, es klappt so gut wie nie.

Wodurch ich erkannt, dass diese ansonsten weitgehend abartige Bibel wenigstens einen richtigen Spruch birgt.

Außerirdische (II)

Samstag, 04. Juni 2011

Betrachtet man Religiöses, Reinkarnationöses, Böses, so ergäbe sich für einen Großteil des endemischen Erdenbürgerblödsinns eine sinnvolle Erklärung, bezöge man das Wirken wenig hilfreicher Außerirdischer in die Rechnung mit ein.

Ich plädiere inzwischen stark dafür, dies zu tun.

Auch noch aus anderen Gründen.

Aber jetzt sage ich dazu vorerst nichts mehr.

(Ich stellte grade fest, dass es schon einen von mir bereits völlig vergessenen Erstartikel “Außerirdische” gab/gibt. Ich bitte alle Leser um Verzeihung für den Fauxpas und um Verständnis für die daher nötige Titelnachänderung in römisch II.)

Reinkarnation

Samstag, 04. Juni 2011

Zumindest die bislang gängige Reinkarnationslehre ist aus meiner Sicht eine allzubillige Lösung der elementaren menschlichen Daseinsfragen.

Verscheißt man eine Inkarnation, so muss man zwar nachsitzen, kann dann aber jederzeit immer noch zum allweisenden Genie aufsteigen. (weiterlesen…)

Respekt guckt meist nach hinten unten

Dienstag, 31. Mai 2011

Man wirft mir angelegentlich mangelnde Respektlosigkeit vor.

Das ist eine sehr gewichtige Anschuldigung, die ich entsprechend ernstnehme.

Mangelnde Respektlosigkeit ist nämlich der Anfang vom Ende jedes auch nur halbwegs freien Geistes. (weiterlesen…)

Setzt das Universum auf Diät!

Montag, 30. Mai 2011

Spätestens in meinem übernächsten Leben werde ich, sollte sich bis dahin nichts geändert haben, freiwillig Indianer am Oberlauf des Orinoco und jage Tapire.

Inzwischen bin ich nämlich ziemlich sauer auf ein Universum, das fast überall, wo Schulen herumstehen, praktisch nur Mucker nach oben kommen lässt.

Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen wird es sich wohl kaum besinnen. (weiterlesen…)

“Verschwörungsfans” kriegen voll spirimäßig eins auf den Sack

Montag, 30. Mai 2011

Die Umtaufung der pöhsen Verschwörungtheoretiker setzt sich fort: Sie heißen jetzt “Verschwörungsfans.”

Und wenn man ihnen erklärt, dass sie mal wieder gar keinen Plan hatten, indem man ihnen sagt, dass ein altägyptisches Symbol bloß ein altägyptisches Symbol sei, dann ist das für die “Verschwörungsfans” ein “Tiefschlag”.

Beim Boxen sind Tiefschläge ja bekanntlich verboten, aber wenn es gegen Verschwörungsfans geht, muss man schonmal Fünfe grade sein lassen und ihnen eins aufs Gemächt – Geohnmächt? – geben, indem man ihnen direkt was auf ihre Lieblingssymbole bolzt.

Da ist man als Verschwörungsfan natürlich dann fix und foxi, wenn einem mitten in München so ein allsehendes Auge zwischen den Beinen zerbrettert wird. (weiterlesen…)

Wünschbewegung: Weisheit nicht erhältlich

Samstag, 28. Mai 2011

Ich will jetzt doch noch Ernsthaftes zur der von der im letzten Herbst früh verstorbenen Bärbel Mohr gegründeten Wünschbewegung sagen.

zeitgeist-Herausgeber Thomas Röttcher schrieb schon anlässlich ihres Todes zum Thema. (weiterlesen…)

Unheiliges Versprechen

Mittwoch, 25. Mai 2011

Ich verspreche hiermit also niedrig wie unheilig, dass ich mindestens ein paar Tage hier keine gesonderte, ausgewiesene religiöse Provokation mehr vornehmen werde.

Die hochgeschätzte Leserin Lesezeichen hat mich nämlich gewarnt: Sie meinte, ich ARBEITETE mich unsinnigerweise an solcherlei Dingen AB.

Nun habe ich – wie jeder weiß, der mich kennt – wenig bis nichts gegen Unsinn, wenn dieser hinreichend kompensatorischen Spaß bereitet, so dass sich daraus wiederum doch ein Sinn ergibt.

Aber ABARBEITEN?

Nicht nur, dass der Schwabe weitaus lieber schafft, denn dass er arbeitete, aber Abarbeiten, das ist fraglos die nicht zu überbietende Höchststrafe, die über einen verhängt werden kann, der versucht, sich Geistigem wenigstens durchs Fernrohr zu nähern.

Hölle, Fegefeuer, Hades, Tartaros, Orkus: Wie sie alle heißen, gemessen am Abarbeiten sind das Anstalten, in denen nur Bordeaux und Kognak fließen.

Lesezeichen hat mir einen Heidenschrecken eingejagt. (weiterlesen…)

Nun zum Kreuz

Donnerstag, 19. Mai 2011

Da ich schon bei der Pyramide war, komme ich jetzt zunächst noch zum Kreuz.

Genauer zum Christenkreuz.

Dieses ist asymmetrisch  n a c h  u n t e n  verlängert.

Oder auch nach oben verkürzt.

Von uraltem Scheißtum

Donnerstag, 19. Mai 2011

“Von uraltem Weistum” heißt es immer wieder, indem der ewiggleiche Bettel unhinterfragt heruntergeleiert wird, während daran entlang keine wirkliche gesellschaftlich-geistige Weiterentwicklung zu erkennen.

Da wird es dann auch mal Zeit, an Pyramiden zu rütteln.

Allzumal deren Hauptanbeter wenig vertrauenswürdige und segensreiche Genossen.

Gold ist göttlich: Denken abschalten!

Montag, 16. Mai 2011

Und jetzt sattele ich nochmal drauf, damit die Seel’ mal für eine Weile ihre Ruh’ hat.

Während es durchaus möglich ist, z. B. mit Christen über ihren Glauben vernünftig zu reden, entziehen sich Gold- und Silbergläubige immer wieder einer rationalen Diskussion.

Ich habe aber die geistige Achillesferse deren Religion längst entdeckt. (weiterlesen…)

Wann ist Spiritualität kein Mist?

Freitag, 13. Mai 2011

In den Beiträgen “Spiritualität ist fast immer Mist” und “Spiritualität ist fast immer Mist (II)” und den Kommentaren dazu wurde einiges zum Spiritualitätsmist erörtert.

Die obige Frage allerdings, die sich logisch aus der ursprünglichen Behauptung ergibt, nämlich wann bzw. welche Spiritualität denn kein Mist sei, wurde bislang nicht untersucht.

Unter nichtmistiger Spiritualität verstehe ich zunächst einmal das Vorhandensein von Geist sowie die gewollte Entwicklung und Verfeinerung seiner Aufnahmefähigkeit und Ausdrucksformen.

Wenn es also jemand schafft, durch tägliches Angucken eines Rosenquarzes oder Ikebana-Stecken oder Biertrinken seine Gedanken positiv weiterzuentwickeln, zu mehr Klarheit zu gelangen, so hat derjenige sich spirituell eindeutig nichtmistig betätigt.

Aber nur dann.

Denn die drei Beispieltätigkeiten sind ja nicht schon nichtmistig spirituell an sich. (weiterlesen…)

Konfuzius, Jesus und Nietzsche ritzen und raten

Montag, 09. Mai 2011

Die Idee, anhand des Christentums aus einem alten, teilweise übelst verstaubten Glauben einen geläuterten neuen zu entwickeln, eine solche Entwicklung wohlwollend zu begleiten, ist doch recht trächtig, wie die jüngeren hiesigen Diskussionen zeigen (siehe “Unerhört: Magnus Wolf Göller fördert das wahre Christentum” samt Kommentarstrang wie auch “Der Geldverkäufer”).

Fast sieht es so aus, als habe der Heide wenigstens zwei Christen mit dahinverholfen, weiteren Christen in vielerlei Hinsicht Mut und Klarheit zu spenden, durchdachte Angebote zu machen, klare Bilder zu senden.

Fast fühle ich mich schon wie ein halb unbeabsichtigter, von einem numinosen Fluidum eingenommener Neo-Samariter. (weiterlesen…)

Unerhört: Magnus Wolf Göller fördert das wahre Christentum

Samstag, 07. Mai 2011

Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich einst Christen dazu aufriefe, ihren wahren Glauben zu verteidigen.

Und doch geschah es.

(Nachtrag 13.50 h)

Kurz nach Veröffentlichung dieser Beichte lachte mir Nietzsche laut eins ins Ohr und meinte, ich sei zwar ein hilflos romantischer Tor, aber ihm darin als stets unermüdlich verunglückender Schelm ein rechtes Vergnügen bei der Draufschau.

Wer den Schaden hat, braucht bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen.

Christentum: Lizenz zum Denken nicht erteilt

Samstag, 07. Mai 2011

“Der Bruder von Siegfried Kauder, Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU), verteidigte derweil Merkels Äußerungen. „Als Christ gibt es für mich das Böse in der Welt. Osama war böse. Und man darf sich als Christ freuen, wenn es weniger Böses auf der Welt gibt“, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ laut Vorabbericht.”

(Bemerkenswert, dass nicht nur der Regierungssprecher Seibert, sondern auch Kauder mit bin Laden per Du waren.)

Das erfuhr ich eben hier im Zusammenhang mit einer Strafanzeige gegen die Bundeskanzlerin ob ihrer Äußerungen zur (vorgeblichen) Hinrichtung bin Ladens durch das US-Militär (mit Kollateraltoten).

Normalerweise ist es ja nicht meine Sache, mich in Christenhändel einzumischen. (weiterlesen…)

Der Herr sprach durch mich

Samstag, 07. Mai 2011

Deuteronomicus 6:28 Der Unmäßige zeugte Schafsban; dieser zeugte Lammpoi, Keulon und Kottlach; Lammpoi zeugte Karreon, Ragot und Gulosch; Keulon zeugte Shemhamrosmanorasch, Knobladonai und Weinakuk; Kottlach zeugte Tophschmoran, Soßuch und Konakabram.

Netze über unser Bewusstsein (II)

Mittwoch, 04. Mai 2011

Man muss sich darüber im klaren sein, dass ein Symbol, ein Wort allein, die Welt nicht tragen kann.

Außer DEM Wort: alswelches für alle Worte in ihrem wechelseitigen Geflecht steht.

Das OBERWORT, das gibt es nicht.

(Ich bitte um Verzeihung: Sie haben jetzt den 33. Grad der maurerischen Einweihung im unangeforderten Kurzkurs überschritten.)

Netze über unser Bewusstsein

Mittwoch, 04. Mai 2011

Es gibt weder das eine verlorene oder geheim gehütete Wort noch ein entsprechend zu inkriminierendes Symbol. (weiterlesen…)

Eros vor Logos

Donnerstag, 28. April 2011

Wenn ich mir anschaue, welche hiesigen Beiträge die bisherigen Renner bei der Kommentarschlagzahl waren, nämlich “Dichten Lesben Sapphorismen?”, “Ehret den Weltuntergang!” und “Denken und Glauben”, so geht es hier offenkundig ganz normal zu: Sex, Glauben und das Ende von Sex und vom Glauben interessiert die Leute am meisten. (Rang vier, “Was sollen wir Männer nun dürfen wollen, Frau Minister?”, dreht sich im weitesten Sinne um eine Kombination dieser Trias.)

Bemerkenswert und vielleicht nicht normal ist, dass ein Geldthema (“Gold und Silber: Gigantischer Schwindel?”) erst an fünfter Stelle rangiert.

Dass ein philologisches Thema (“FAZ-Blogger hat hat”) erst an sechster Worts erregte, darf wiederum nicht verwundern, ebensowenig wie dass es ein genuin philosophisches (“Vom positiv traumatisierten Menschen V”) lediglich auf Platz sieben schaffte. (Womit man allerdings wohl sehr zufrieden sein kann.) (weiterlesen…)

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