Archiv für die Kategorie ‘Philosophie’

Sprüche für Blöde

Dienstag, 27. Juli 2010

“Jeder ist ersetzbar!”

Das ist so ungefähr einer der gröbsten Idiotensprüche, die ich kenne.

Idioten sind ersetzbar, das ist wahr, denn davon gibt es genug.

Wer aber ersetzte uns einfach so einen Alexander von Humboldt, einen Lichtenberg, einen Heinrich von Kleist, einen Theodor Storm, einen Friedrich Nietzsche gar, um nur einmal ein paar Deutsche zu nennen?

Wer ersetzte den Chinesen, der Welt, einfach so, Konfuzius?

Etwa Hein Blöd?

Neues Alte vom Meister Kung

Samstag, 24. Juli 2010

“Der Meister lehrte vier Gegenstände: die Kunst, den Wandel, die Gewissenhaftigkeit, die Treue.”

Die Kunst umfasst selbstverständlich nicht nur den deutschen Begriff im heutigen Sinne, sondern alles von der genauen Handwerklichkeit über die Wissenschaft bis hin zum eigentlich Schöpferischen.

Der Wandel ist als das Lebensprinzip des Fließenden, stets Veränderlichen, sicherlich im Sinne des I-Ging, des Buches der Wandlungen, zu verstehen, das alles Vorhandene prozessual begreift und darlegt.

Die Gewissenhaftigkeit deute ich einerseits als das Gebot des Anstandes und des Maßes, aber auch der Redlichkeit im Sinne Nietzsches, der Vernunft und Vernünftigkeit, der Gerechtigkeit, der Sorgfalt, der Achtsamkeit, des Respekts, der Fürsorge, des wahrhaftigen Lehrens selbst.

Die Treue ist wiederum der Wahrheit verpflichtet, aber auch der Tapferkeit; sie beinhaltet auch das Opfer, den schwersten Weg, das eigentlich Überdauernde selbst in widrigster See; sie ist der eigentlich ewige, unumstößliche Wert.

Kurzerklärung zu den letzten beiden Beiträgen

Donnerstag, 22. Juli 2010

Kurz nachdem ich “BP: Vergiften von Millionen spart Milliarden” verfasst hatte, erlebte ich eine Netzdiskussion auf einer anderen Seite, die schließlich doch wieder in Auschwitz endete.

Ich hatte kurz überlegt, ob ich den Artikel “BP: Vergasen von…” nennen solle, da dies nicht minder zutreffend gewesen wäre, zumal natürlich “aufmerksamkeitsstark”, denn der Großteil der menschlichen Schädigungen dürfte zumindest bisher auf Ausgasungen beruhen.

Dann zuckte ich doch zurück, wegen des berühmten Vergleiches, der sich aufdrängt: vielleicht war das ein Fehler.

Nachdem ich dann erlebte, wie Auschwitz wiederum als Totschlagargument gegen Leute benutzt wurde, die nichts getan hatten, was mit den Gas-Großverbrechen von BP vergleichbar wäre, nur eine abweichende Meinung geäußert, habe ich den Aphorismus 164 gewissermaßen kompensatorisch eingestellt.

Weistum ohne Dämonen und gegen Besessene

Montag, 19. Juli 2010

“Der Meister sprach niemals über Zauberkräfte und widernatürliche Dämonen.”

Das las ich gestern unter der Überschrift “Schweigendes Vorübergehen” über Konfuzius.

Der treffliche Richard Wilhelm schreibt dazu: “Dieses Vermeiden des Wunderbaren und Seltsamen entspringt bei Kung nicht einem kalten Skeptizismus. Aber diese Dinge lagen außer seinem Weg, der ein Weg der reinen Menschlichkeit war, die durch das hypnotische Hinstarren auf die Erscheinungen des Dämonischen nur verwirrt werden kann.”

Von Giordano Bruno ist mir das Zitat im Gedächtnis haften geblieben (ich hoffe, es ist korrekt), der Mensch solle “mäßig sein im Aberglauben”. (weiterlesen…)

Abispruch

Montag, 19. Juli 2010

“Abi 2000

Gelernt ist erst der Anfang

Bestanden fordert zum Bestehen”

Den Spruch spendierte ich meinem Lieblingsschüler sowie dem Bad Kissinger Gymnasium vor zehn Jahren als Motto (fiel mir gerade wieder ein, da ich ein altes T-Hemd mit der Aufschrift anhabe).

Vielleicht gefällt er mir heute aufs Neue, weil er etwas Konfuzianisches an sich hat und ich gestern mal wieder in den Sprüchen Meister Kungs las.

Veröden oder Entlarven?

Sonntag, 18. Juli 2010

Vor einiger Zeit kam es mit einem von mir intellektuell hoch Geschätzten zu einer Art Grundsatzdiskussion.

Mein Gesprächspartner meinte, man solle zu bestimmten extrem veridiotisierten Themen am besten gar nichts mehr sagen, denn schon durch Erwähnung, erst recht durch Widerstand, bekämpfe man ein lange eingeschliffenes Desinformationsprogramm am schlechtesten, lade es eher noch auf, verleihe ihm erst recht Kraft, Energie, Magie.

Ich hatte meinerseits vorgebracht – beim Homöopathietitel des Spiegels dieser Woche folge ich jetzt seiner Sicht, denn kaum schlug ich den Artikel auf, sah ich beim bloßen Blättern das Thema bereits als “vernaziet” – , man müsse so lange daran arbeiten, vorsätzlich gelenkten oder auch nur so entstandenen Massenwahn aktiv zu überwinden, so ausdauernd dagegen vorgehen, bis dieser endgültig entlarvt und überwunden sei.

Er meinte hingegen, bei entsprechend groß aufgebauten morphischen Feldern helfe nur eines: Verödung.

Also so lange ignorieren, (weiterlesen…)

Lebenskunst

Montag, 12. Juli 2010

Bevor ich überhaupt damit anfange, weiterhin nicht zu arbeiten, möchte man mir erstmal noch ein Bier bringen.

Esophilologen

Mittwoch, 07. Juli 2010

Wer nennt die Erde dauernd “Terra” oder “Gaia”?

Oilbama: “Yes, we ran!”

Sonntag, 04. Juli 2010

Auch im Zusammenhang mit dem vorigen Artikel “Giftgolf: Atombombenlösung billig” wird immer klarer, weshalb die US-Regierung so gut als möglich alles BP überlässt: Sie will am Ende für nichts und niemanden, der dort verreckt, verantwortlich gewesen sein.

“Yes, we ran!”

Diese Strategie ist in einer Weise niederträchtig, dass ich persönlich sie für Hochverrat am amerikanischen Volk halte (in Deutschland wird Hochverrat mit nicht unter zehn Jahren Gefängnis bestraft; ich weiß nicht, was in den USA darauf steht).

Natürlich auch für Hochverrat an der gesamten Menschheit, die dafür bitter bezahlen wird.

Obama hat in diesem Zusammenhang sein wahres Gesicht gezeigt: Er ist ein wandelnder Teleprompter, eine gepushte Puppe, gemanagt von Rahm Emanuel im Sinne der Interessen von Goldman Sachs und dem Rest der Wallstreet- und Bankstergilde.

Dieser Mann ist schlimmer für den Planeten als George Bush, (weiterlesen…)

Prophezeiungen

Montag, 28. Juni 2010

Ich prophezeie hiermit feierlich, dass sich demnächst wieder einige Prophezeiungen erfüllen werden.

Plus diese eine hier von mir, und im Unterschied zu allen anderen, außer einer spräche dieselbe aus, nur meine garantiert mit Brief und Siegel.

Bei der Menge an Prophezeiungen von Hopis und Mayas und Johannes dem Nichtsäufer und Nostradamus und sämtlichen Religionsstiftern, Scharlatanen, mittelalterlichen Geschäftemachern, Zinsgeiern und sonstigen Hinzen und Kunzen, die nur überhaupt je den Rand aufbekamen, kann es schon rein statistisch gesehen gar nicht anders sein, als dass sich viele davon ständig erfüllten, manche sogar mehrfach, je nach Blickwinkel und Gusto.

Schrieben wir jetzt nicht dummerweise 2010 statt 2012, so wäre das Öldesaster im Golf von Mexiko für entsprechend Gläubige längst, ohne Tsunami etc., der schlagende oder vielmehr spritzende Beweis für die Zuverlässigkeit der Maya-Prophetie (mal ganz abgesehen davon, dass selbst die beste Schweizer Uhr nicht mit einem ewigen Kalender ausgestattet ist, ohne dass der Uhrmachermeister deshalb gleich an einen der diversen Weltuntergänge, Armageddone – den Plural setze ich jetzt mal ungeprüft – , eines der unvermeidlichen Jüngsten Gerichte oder eine der einschlägigen Apokalypsen glauben müsste, weil seine Uhr dereinst voraussehbar den Geist oder auch nur die Datumsanzeige aufgeben wird).

Anders liegt es bei Prophezeiungen von anständigen intelligenten Leuten (weiterlesen…)

Logik für Totalsimpel

Samstag, 26. Juni 2010

Jetzt sei ich mal wieder mitschuldig, heißt es.

Aber Sie auch.

Wir alle, höhö.

Denn wer Energie braucht, z. B. Nudeln vom Aldi, also mindestens indirekt auch Öl, der kann Fahrrad fahren, so viel er will, der ist so eine Art Mini-BP, Hilfsbush, Halbobama, Viertelsstalin oder Zweidrittelshitler.

Damit hätten wir dann mal wieder unser Fett weg; ich bin Mit-KZ-Wächter, meine Kinder Mithenker, Mitgenitalverstümmler, Mitlebende.

Am Arsch!

Aleister Crowleys bester Satz

Freitag, 25. Juni 2010

In jenem merkwürdig-skurrilen Buch des Bergsteigers, Philosophen, Dichters, Magiers Aleister Crowley namens “Liber Al” steht ein zweifelsfrei hilfreicher Satz: “Refuse not thy wife if she will”. (weiterlesen…)

Adel verpflichtet

Donnerstag, 24. Juni 2010

Ich werde die Mauern schleifen

Derer, die darin wohlicht pfeifen

Sie wollen immer noch glauben

Was ihnen lange erzählt

Vorsätzlich

Durch Wissen, das fehlt

Ruhe sich rauben

Diese gönne ich nicht

Denn es ist der Gebildeten Pflicht

Für Volkes Sorgen zu stehn

Wo dieses nicht sieht

Lieber flieht

Voranzugehn

Neuer Adel

Mittwoch, 09. Juni 2010

Der Neue Adel, den Nietzsche forderte, den bezeichnet, wohin er geht, anstatt woher er kommt, gewinnt jetzt die Oberhand.

Zerstörung

Samstag, 08. Mai 2010

Das sogenannte “gender mainstreaming” ist glatt und gar und schlicht und nichts anderes als widernatürlich und damit ein Anschlag auf alle.

Ich habe den Kanal jetzt endgültig voll von jenen, die damit, durch ihre zersetzende Propaganda, die Gesellschaft vom Grunde her zu zerstören trachten.

Jene mögen gerne mit mir in zivilen Streit treten, aber ich bin mir ziemlich sicher, das werden sie nicht tun, denn ich habe nicht nur die besseren, sondern die schlagenden Argumente.

Eine Bande von Krankmachern hat sich des öffentlichen Lebens diesbezüglich bemächtigt, Mädchen und Frauen ebenso skrupellos missbrauchend wie Jungen und Männer.

Mindestens solange ich lebe, werden die Gendermainstreamifikanten nicht obsiegen. (weiterlesen…)

Gendrifikanten

Samstag, 08. Mai 2010

Die Gentrifikanten sind eine Plage unserer Zeit.

Sie haben sich im Ernst zum Ziele gesetzt, die Geschlechter zu zerstören.

“Gender Mainstreaming” lautet ihre Losung.

Sie versuchen das biologische, soziale, geistige Leben, wie es sich natürlich in der Gesellschaft ausdrückt, mit allen Mitteln zu zerstören; und sie fühlen sich noch erhaben und edel dabei.

Es sind, fast alle, Puppen.

Kein Sinn liegt darin, sie persönlich hart anzufassen, denn fast alle von ihnen wissen nicht, was sie tun.

Aber es gibt die Strippenzieher; und diese wissen genau, was sie tun und wozu.

Wer einmal in Ruhe darüber nachdenkt, wozu diese Agenda dienen könne und wer sie wohl eiskalt betriebe, kommt sicherlich darauf.

No pasarán!

Nietzsche

Samstag, 08. Mai 2010

Nietzsche forderte einen Neuen Menschen, der zu Höherem gelangt, indem er alten, vermeintlichen Wahrheiten entsagt, als ein Wanderer, der sich nicht schont, der Welt die Schönheit gibt, auch derjenigen, die sie nicht erkennen will.
Nietzsche vor den Karren des Liberalismus/Kapitalismus spannen zu wollen, ist in etwa so, als versuchte ein Sumpfmolch den Leitelefanten am Rüssel ins Wasserloch zu ziehen, um ihn daselbst unter Beifall der Algen zu verspeisen.

Geniale Neandertaler?

Freitag, 07. Mai 2010

Man darf gespannt sein, welche Gene Europäer und Asiaten vom Neandertaler übernommen haben.

Siehe dazu z. B. den Beitrag “Seitensprung mit einem Neandertaler” auf FAZ.net.

Ob es wirklich nur die Idiotengene und jene für lauten Brunftschrei sind? (weiterlesen…)

Neandertaler Göller

Freitag, 07. Mai 2010

Also doch: Europäer und Asiaten sind zu einem Teil Neandertaler.

Die Rede ist bisher von einem bis vier Prozent des Genoms, und ich bin mir aufgrund diverser Merkmale ziemlich sicher, dass ich da am oberen Rand herauskomme.

Vielleicht sollte ich einmal ein paar Gewebeproben nach Leipzig schicken zu Herrn Pääbo (der Name klingt mir auch schon sehr verdächtig), dem Kopf der dortigen Humangenetiker.

Jetzt wird mir auch klar, ich vermutete es schon seit vielen Jahren, dass ich das Weltfinanzsystem aus Gründen des unterschiedlichen Erbgutes, jenem des Neandertalers, nicht als nützlich begreife: wo bei den Bankstern das Zinsgen sitzt, findet sich bei mir ein anderes, urtümlicheres.

Freundespfade

Dienstag, 04. Mai 2010

Eben vorher bekam ich Meldung von einer guten Freundin, die ich über Monate nicht nachgesucht hatte, wie das manchmal so geht, wenn man gar nicht so recht weiß, wie es drüben wohl liege, wenn es hüben schon teils eher beschwerlich mitzuteilen, man zieht es hinaus, es wird immer länger, und die Dankbarkeit ist schließlich groß, dass der andere noch einmal den ersten Schritt machte.

Auch mit einem guten Freunde hatte ich es ähnlich, rief ihn nach wohl einem dreiviertel Jahr erst wieder an, worauf er ob meiner halben Entschuldigung, ich habe es ja so lange schleifen lassen, lediglich lachte, meinend, schließlich habe er sich ja auch die ganze Zeit nicht gemeldet.

“Was willst Du, Mensch?” “Freundschaft und Liebe!” – nun ich setzte Brot, Wein, Käse und Kunst noch dazu.

Das war jetzt übrigens ernst gemeint. Lachen verboten! (“Wer lacht, der lügt!” war eine zeitlang der Lieblingsspruch meiner Sprösslinge.)

Nein, der Göller aberriert gerade ein wenig: wenig ist dem Wiederhören des Freundes vergleichbar.

Vielleicht hat sich doch schon so ein Natternei in den Hals gelegt, da wüchse Gras über den verbindenden Pfad, anderes sei ins Leben getreten, wichtigeres, irgendetwas sei doch schiefgelaufen, man habe es selbst nur nicht bemerkt, oder gar die schiefe Lage des Anderen, die ihn abhielte, weswegen man doch dringend schon einmal habe selbst sich erkundigen müssen, oh schlechtes Gewissen! – : Und dann, so schön ist das Leben, hört man den Anderen sogleich gelöst, freudig, zu allerlei Späßen im längeren Gespräch, natürlich auch dem Austausch des wesentlich Vorgefallenen in diesem Zuge, bereit, und man redet, zwei oder drei Stunden, wie als ob man gemeinsam an einem Tische säße.

Deshalb danke ich an dieser Stelle einmal dem Freunde, der sich wiedererkennen wird, wenn er dies liest, und dann zumal der Freundin, dito, die selbst zuerst die Hufe schwang und nicht darauf wartete, bis dass der Alte den Arsch mal wieder hochbekäme.

Walpurgisnacht

Freitag, 30. April 2010

Mal sehen, wie behende die Hexen heute in Hammelburg tanzen.

Ich wünsche selbst noch dem unleidigsten Leser eine dionysische Walpurgisnacht mit der intuitiv besten Auswahl der heilkräftigsten Zaubertränke.

Frühling

Samstag, 24. April 2010

Jetzt habe ich wieder frischen Schnittlauch, Salbei, Ysop, Rosmarin, Thymian, Estragon, Basilikum, Petersilie, Majoran und gar noch Liebstöckel vor dem Haus: Damit vertreibe ich noch die boshafteste außerirdische Arschgeige.

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