Archiv für die Kategorie ‘Medien’

Vom ortbaren Handyoten

Freitag, 31. August 2012

Auf faz.net schon wieder ein guter, gar mit Verve verfasster Artikel, diesmal zur Handyüberwachung von Constanze Kurz. (In letzter Zeit kam mir schon der Verdacht, dass man ganz bewusst wieder häufiger als vordem in diesem Sinne leserbindende, ruffördernde Beiträge einstellt, wie sie eben bei der Konkurrenz kaum, und wenn, dann nicht in der Qualität erscheinen. Es ist ja nicht so, dass die Leute der FAZ nicht anständig schreiben könnten. Sie sollen oder wollen das – mal von einem meist eingehaltenen sauberen formalen Stil abgesehen – nur allzuoft nicht.)

Die Autorin schließt ihr Stück denn also deftig:

“Besonders augenfällig ist das beim Argumentieren der Strafverfolger in parlamentarischen Anhörungen, wenn das Thema Funkzellenabfrage zur Sprache kommt. Hier wird regelmäßig nicht etwa eine konkrete Gesetzesgrundlage für die tiefgreifende Maßnahme genannt oder eine gesetzliche Präzisierung diskutiert, schon gar nicht mit unabhängiger Kontrolle.

Stattdessen wird schlicht Vertrauen gefordert, dass die Polizei schon sensibel und sparsam mit der großen Ermittlungskeule umgehen werde. Angesichts der bekanntgewordenen Betroffenen-Zahlen in Dresden, in Berlin und anderswo mutet diese Forderung nach Vertrauen an wie die Werbesprüche der Banken, als sie Giftmüllhypotheken-Anleihen und schrottreife Immobilienfonds an ahnungslose Kleinanleger verkauften.”

Oha! – Legislative und Exekutive werden ob ihres Gebarens bezüglich elektronischer Überwachung in den expliziten Vergleich mit den Zockerbanken gestellt, die aus jedem Schuldenwahnsinn immer noch mehr für sich bzw. ihre Großklientel herausschlagen. Wo es geht, bis zum Staatsbankrott.

Constanze Kurz macht auch jedem Lesfähigen klar (sie sagt es nicht so direkt, aber hinreichend deutlich), dass nur noch ein Depp, der immer noch nicht begriffen hat, was läuft, sein Handy mit auf eine Demo nimmt, die irgendwaws mit Politik zu tun haben könnte, in einen coolen Club, wo vielleicht mit Drogen gehandelt wird (in welchem nicht?), zu einem Schäferstündchen, auf den Kiez, wenn dort ein Krawall angesagt ist, eigentlich überallhin, wo irgendwas war, ist oder entstehen möchte.

Ich nehme mich mal als konkretes Beispiel. (weiterlesen…)

Zerschriebt

Samstag, 25. August 2012

Es mag einen sehr gewichtigen Mangel an Information geben, was geheime Techniken anlangt; es gibt ihn praktisch sicher.

Es gibt aber keinen entscheidenden Mangel an politischen und historischen Informationen mehr, hinter dem man sich verstecken könnte. Man muss nicht immer alles wissen, um genug zu wissen.

Es ist nur eine Ausrede, dass wir nicht genug wüssten.

Die Wahrheit ist, dass wir aus unserem Wissen zuwenig machen. (weiterlesen…)

Endgender

Donnerstag, 23. August 2012

Anlässlich des letzten Beitrags “FAZ gendert ab: Wolle mer se reilosse?” frage ich mich wiederum, ob es noch irgendein Gebiet der Soziologie bzw. Psychologie gibt, auf dem man/frau fast sanktionslos einen vergleichbar zerdachten Schamott von sich geben kann, wie auf jenem des Genderasmus.

Nein, ich bin kein “Maskulist” (wie das schon klingt!), und ich werde garantiert auch keiner.

Das täte den GenderastInnen wohl so gefallen.

Das lüde den Geschlechterkampf, -krampf, den sie betreiben, noch mit dem auf, was sie sich nur am sehnlichsten wünschten.

Und ich sage es noch zum dreihundertdreiunddreißigsten Male: Dieser ganze Schiet schadet den Frauen noch mehr als den Männern. (weiterlesen…)

Feminasmus: Kegelstumpfichter Gendersumpf

Sonntag, 19. August 2012

Gestern Nacht traf ich zum Urlaubsendabsacker in einer originalen Stuttgarter Spezialistenkneipe noch auf eine zwar etwas korpulente, aber doch recht aparte Mittdreißigerin, von sich gewaltig überzeugte Malerin, voll durchstudiert, dabei dauernd machende Genderschabracke wie aus dem Bilderbuche des rezenten geistigen Abhubs.

Alsbald erfuhr ich denn, dass männliches Denken nur in “Schneller, Höher, Weiter!” bestehe, während Frauen immer ans Ganze und konstruktive, tragfähige Lösungen dächten.

So weit nichts besonderes Neue unter unserer AD 2012 ziemlich anverdunkelten Sonne.

Indem ich aber nun darnach frug, wo denn all die bedeutenden männlichen Künstler hergekommen seien, ward ich meiner diesbezüglichen Unwissenheit flugs und gradaus entledigt. Zwanzig Prozent der Männer, das sei biologisch zweifelsfrei erwiesen, hätten ein weibliches Gehirn, und aus diesem Fünftel rekrutierten sich alle, die etwas Vernünftiges zuwege brachten und brächten. Glasklar. Was sonst.

Auf mein folgendes Gelächter hin reagierte die stolze Diva, die mich aufgrund meiner gesprächsweisen Insubordination schon zuvor recht rüde behandelt hatte, mit dem einen oder anderen Vulgarismus, nicht mehr mit einem Blödmanne wie mir sich unterhalten zu wollen deutlich machend, was hier aber nichts Wesentliches zur Sache tut.

Wer nur, wie nur, hat dieser bemitleidenswerten Kreatur einen derartigen Unfug in ihre Hirnwindungen eingeknotet? (Sie meinte übrigens auch, zehn Prozent der Frauen hätten ein männlich tickendes Kopfkastl. Wir kamen leider nicht mehr zur Erörterung der Implikationen eines solch erbärmlichen Zustandes. Ich vermute, dass sie alle Weiber, die ihr offen zu widersprechen wagen, also klassifiziert.) (weiterlesen…)

London: Olympische Sexspiele 2012

Freitag, 27. Juli 2012

“The Sex Games” titelt der britische Independent, der Focus kommt mit einem Artikel der Überschrift: “Heiße Spiele in London – Große Sex-Debatte vor Olympia-Eröffnung”.

Das ist ja lustig.

Es scheint, dass, sollte nicht ein Terroranschlag oder Stadtviertelaufstand dazwischen kommen, über das vorgeblich ausschweifende Liebesleben im Olymischen Dorfe zu spekulieren und paparazzieren erstmals in der Historie interessanter werden könnte, denn die Welt von all dem Gerenne, Gehüpfe, Gelupfe, Geschmeiße, Geboxe, Geschieße, Geremple und sonstigen klassisch olympischen Gekrattel zu unterrichten.

An zehntausend Athleten sollen 150 000 Kondome verteilt worden sein.

Das reicht immerhin für 30 Nummern für jeden. (Wenn zwei Leute mit einem Kondom aufs Mal zurechtkommen.)

Irgendein schlauer Kopf muss also, nachdem man sich in den Planungsstäben darüber klargeworden, dass die Olympioniken entweder zu dumm oder zu nachlässig sein würden, sich selber genug Kondome zu kaufen, ausgerechnet haben (er hat wohl seine Erfahrungen in Eton, die besagen, dass ein strammer junger Engländer bis zu zwei Mal am Tage kann, macht bei 14 Tagen 28, plus zwei als Gangreserve), dass das reichen müsse, wohl, mit spitzer Feder einkalkuliert habend, dass zwar manch junger Athlet selbst den strammen Etonianer noch an Lendenkraft übertreffen könne, viele aber doch schon Eigenware mitgebracht haben müssten, allein schon ob besonderer Markenvorlieben, so dass wohl eher für drei bis vier Nummern am Tage gesorgt sein dürfte.

150 000 Präser. Wenn ein Päckchen 5 Millimeter dick ist, ergibt das einen Präserturm von 75 000 Zentimetern oder 750 Metern. Das wäre, wenn der Brit nicht so knapp kalkuliert hätte, das höchste Gebäude der Welt.

So gibt es dafür nur die Silbermedaille. (weiterlesen…)

EU-Bankenstan oder Europa!

Dienstag, 17. Juli 2012

Eben las ich wieder, wie immerzu schon, Sprüche von Oberwirtschaftsfuzzies, die dem Tenor nach auf nichts anderes hinauslaufen, als was man dauernd von unseren Blockflötenparteienpolitikern hört: Nur noch “mehr Europa” (will heißen, noch mehr Eurozentralismus, Eurobürokratie, noch weniger Demokratie), noch mehr Abgabe von Souveränität könne jetzt helfen, alternativlos sei das, was wohl sonst.

Wenn man also etwas verkehrt gemacht hat, muss man es exakt in derselben Richtung nur immer noch verkehrter machen, damit alles besser wird.

Wieder ein Stück abgeschnitten, und immer noch zu kurz.

Die Methodik ist völlig durchsichtig: Zuerst steuert man sehenden Auges in Krisen hinein, um zur vorgeblich einzigen Lösung derer dann immer noch mehr Gouverneurs- und Kommissariatsdiktatur zu fordern und durchzusetzen.

Wer mir erzählen will, die schlitterten da alle selber nur hinein, die könnten ja gar nicht anders, das sei halt Schicksal, für den habe ich allenfalls noch ein müdes Lächeln übrig: der muss wohl politisch nicht zurechnungsfähig sein, eine von den Schafsmedien völlig gehirngewaschene geistige Existenz führen.

Wir Deutsche werden dabei am übelsten von allen europäischen Völkern verschaukelt und an die Wand gespielt – wenn es sein muss, droht man, wie jener unsägliche Joschka Fischer, mit der Nazi-Keule: ob die Deutschen Europa etwa zum dritten Male innert eines Jahrhunderts ins Verderben stürzen wollten? – ; ich wundere mich aber trotzdem über die Naivität der Franzosen, Spanier, Italiener usw. dahingehend, dass die sich zu erheblichen Teilen suggerieren zu lassen scheinen, der böse Deutsche Niedriglöhner müsse nur alles bezahlen, die eigene Frühverrentung etc., und alles wäre in Butter.

Denn diese einst stolzen Völker werden ihre nationale Unabhängigkeit ebenso aufgeben müssen wie wir, und wenn wir das Ganze, bald, beim besten Willen nicht mehr bezahlen können, ist Ende im Gelände.

Dann werden Brüsseler Sparkommissare auch in diesen Ländern über alles herfallen, was sie vorfinden, die nationalen Parlamente endgültig auch dort zu Schwatzbuden für gut alimentierte Volksverräter, wird den Banken der Rest des Verfügbaren in immer neuen Rettungspaketen, ohne die es einfach nicht geht, in den Rachen gestopft. (weiterlesen…)

Syrien: Von der Schafsmedien “Berichterstattung” (II)

Freitag, 13. Juli 2012

Analysieren wir nun (ich setze die Kenntnis des Erstartikels voraus) ein wenig, was da vor sich geht, stellen also erstmal ein paar Fragen.

Sind “Journalisten”, die so einseitig “berichten”, so suggestiv (wie schon gesagt, vor dem Massaker in Hula war es noch schlimmer), sich vor den Propagandakarren einer fiktiven “Weltgemeinschaft” spannen lassen, einfach nur dumm, sozusagen gelenkte, nicht selbst denkenkönnende Bioroboter?

Oder machen die das in voller, bewusster Absicht?

Und, wenn mit Absicht, freiwillig, da ein bisschen Lügen fürs Gute ja nie schaden kann, oder gezwungenermaßen, da sie sonst ihren erbärmlichen Job verlören? (weiterlesen…)

Syrien: Von der Schafsmedien “Berichterstattung”

Freitag, 13. Juli 2012

Die ganze Syrien-Berichterstattung der sogenannten “Qualitätsmedien” stinkt, mit seltenen Ausnahmen (z.B. Rainer Hermann in der FAZ, der das Massaker in Hula hinterfragte) zum Himmel. Man kann eigentlich schon gar nicht mehr von einer Berichterstattung sprechen. (Ein “schönes” Beispiel zur teils schon idiotisch zu nennenden Propaganda der “Weltgemeinschaft” finden Sie auch in meinem Beitrag “Hat Syrien Wunderwaffen?“.)

SPON, seit einiger Zeit das dümmste Schafsmedium Deutschlands (nicht nur auf diesem Gebiete), hat es dazu in den letzten Wochen und Monaten so plump angefangen, dass es jede Menge wütende, auch spöttische Kommentare dazu setzt.

Immerhin, wenn wieder mal ein propagandistisch durchgestylter Artikel, sich allein auf Angaben von Rebellen stützend, mit suggestivem Kampfhubschrauberbild, erscheint, folgt inzwischen auch das kleine Sätzchen: “Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist nicht möglich.”

Der ganze Artikel, der in dem Sinne gar keiner ist, als dass er wohl fast gänzlich von den angegebenen Nachrichtenagenturen stammt, weshalb sich die Sache bei der FAZ fast identisch liest, ist immerhin nicht mehr ganz so einseitig suggestiv, wie das vor Wochen noch der Fall war.

Die mannigfachen Leserproteste scheinen doch ein wenig bewirkt zu haben. (Geben Sie denen, auch den anderen, jederzeit Saures!)

Aber analysieren wir mal ein bisschen, was die FAZ schreibt, zunächst den ersten Satz des oben verlinkten Artikels: (weiterlesen…)

faz-offline.net

Mittwoch, 04. Juli 2012

Nun, nach meinem letzten Beitrag – Holger Steltzner für seinen Artikel wider die ESM-Machenschaften lobend – ist die FAZ, wohl als “alternatives Medium” ausgemacht, hiemit ähnlichen Angriffen ausgesetzt, wie sie bei uns Alten Gang und Gäbe. (Oder einfach so mal, eine Weile, unerklärlichermaßen, “offline”.)

Nun, das ist es halt als Stift: Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

Und, so eine alte esoterische Weisheit besagt: “Wie oben, so unten!”

Wir wünschen der tapferen FAZ selbstverständlich viel Glück und Geschick bei ihren ungewöhnlichermaßen zur Mittagszeit angesetzen “Wartungsarbeiten” (man wurstelt und macht und wartet, als Hoffeger und Brotzeitholer), auf dass ein paar Querschläger von noch nicht richtig gezogenen Lehrlingen bald wieder ins Weltnetzziel treffen mögen. (weiterlesen…)

Jürgen Kaube gegen Knabenbeschneidung!

Donnerstag, 28. Juni 2012

“Bräuche, die in die körperliche Unversehrtheit eingreifen, sind abzuschaffen.” – Also Jürgen Kaube zur Praxis der Knabenbeschneidung heute auf faz.net

Endlich wagt es ein Journalist eines deutschen Leitmediums, seine Stimme zur massenhaften schweren, irreversiblen rituellen Körperverletzung an wehrlosen Kindern in unserem Lande eindeutig zu erheben.

Letztlich sagt er auch, dass religiöse Gemeinschaften sich nicht beliebig über das allgemeine Recht stellen können, eben bis dahin, Menschen zu verstümmeln.

Kaube weiß sehr wohl, dass er mit dieser Stellungnahme den Zentralrat der Juden und dazu noch allerlei Moslemvereine, wer weiß, welche GrünInnen noch, an der Backe hat.

Deshalb, da vor diesen Kräften, die hierzu gar an einem Strange ziehen, fast jeder weicht, ist sein Mut uneingeschränkt zu loben. (weiterlesen…)

Hat Syrien Wunderwaffen?

Sonntag, 24. Juni 2012

Eben fand ich auf SPON zum Abschuss eines türkischen Kampffliegers vor der syrischen Küste die folgenden, in Kombination sehr skurrilen Textschnipsel:

“Laut einem türkischen TV-Bericht haben Suchteams das Wrack des Kampfjets geortet. Demnach liegt das Flugzeug in 1300 Metern Tiefe in syrischen Gewässern.”

“Nach türkischer Darstellung wurde das Flugzeug in internationalem Luftraum abgeschossen, nachdem es unabsichtlich kurz in den syrischen Luftraum eingedrungen war.”

Wie bitte? Hä?

Selbst wenn das türkische Kriegsflugzeug nur “unabsichtlich” in den syrischen Luftraum eingedrungen wäre, hernach im internationalen Luftraum abgeschossen worden, (“nachdem…!”) wie, bitteschön, kann es dann in syrische Gewässer hinein abgesoffen sein?

Haben die Syrer etwa Rückholschussraketen?

Ansaugabschussanlagen? (weiterlesen…)

Rassenmist bei der EM

Samstag, 16. Juni 2012

Bemerkenswert, was ich da, nach Bananenwürfen gegen den schwarzen italienischen Spieler Mario Balotelli auf der EM auf focus.de las:

„Wenn mich jemand auf der Straße mit einer Banane bewirft, werde ich ins Gefängnis gehen müssen, weil ich denjenigen umbringen werde“, sagte Balotelli dem Fachblatt France Football.

Der ganze kroatische Fußballverband muss sich jetzt wegen ein paar Idioten (in letzter Zeit gab es auch gegen andere Spieler, wie wir wissen, selbst in der Bundesliga, allerlei Übles, und zwar nicht nur Bananenwürfe) rechtfertigen.

Dieser Depp aber kommt mit seiner Äußerung anscheinend ungeschoren davon.

Bisher jedenfalls.

Und ein Leser schreibt noch, er habe im Grunde ja recht, aber… (weiterlesen…)

Menschenfresser auf “Wolke Neun”

Samstag, 09. Juni 2012

Diese Geschichten sind wahrlich nicht mehr zum Lachen.

Angeblich drehen jetzt Leute auf einem Drogenmix, der in den USA als “Badesalz” freiverkäuflich ist, derart durch, dass manche von ihnen andere bei lebendigem Leibe kannibalisieren. Ihnen das Gesicht wegfressen usw.

Was mich an der Sache stutzig macht, ist das bislang (außer in religiösen Riten, da gibt es auch das schon lange; Priester sind belegte Spezialisten für solches und Ähnliches) praktisch nicht bekannte, neue, scheußliche Phänomen dieser Art in laienhafter freier Wildlaufbahn.

Man weiß, dass Leute mitunter auf LSD durchdrehen, auf Fliegenpilz, Stechapfel, zumal Bilsenkraut, auch Crack, allem möglichen synthetischen Scheißendreck erst recht.

Was aber läuft hier? (weiterlesen…)

Weg mit dem “Es”!

Freitag, 08. Juni 2012

Zum Artikel “Guido Fawkes NWO-Schafsseckel (II)” schrieb Leser Dude nach bereits langer vorangegangener Diskussion unter anderem folgendes:

“Irgendwie müssten vielleicht all die Hacker der Erde vereint werden , sodass diese dann dafür sorgen, dass die echten Informationen – frei zur Verfügung gestellt von deren Schöpfern – durch die Kanäle gejagt werden, anstatt des ständigen Geseiers heute.

Das wäre dann aber ne generalstabsmässige Übung, auf die auch garantiert sehr schnell entsprechende Gegenmassnahmen eingeleitet würden. Mit voller Wucht!

Gerissene, vermaledeite Teufelsbrut auch…”

Ich antwortete also:

“Ich meine nicht, dass es im von Dir angesprochenen Sinne an Information fehlt.

Ich denke aber, ich sprach heute Abend noch mit meinem Freunde genau darüber, dass ich das erklärend in einen eigenen Artikel packen muss, selbstverständlich auf diesen von Dir eingebrachten Punkt verweisend bzw. das Wichtigste aus Deinem letzten Kommentar zitierend.

Und sowieso auf die Guy-Fawkes-Artikel und -Galgenstränge insgesamt aufbauend.

Das soll die Rede hier natürlich keineswegs abwürgen.

Doch bedarf der spezielle Aspekt der verfügbaren bzw. verfügbar zu machenden Information einer eigenen, zusätzlichen Betreuung in einem eigenen Beitrag.”

Nun zur versprochenen Sache: Verfügten wir über mehr Informationen bezüglich der Machenschaften gewisser Leute, so schadete das sicherlich nicht. Ob es jedoch wahrscheinlicherweise wesentlich hülfe, soll hier kritisch betrachtet werden.

Wir wissen von der Irak-Massenvernichtungswaffenlüge. Von der Iranlüge. Von der USS Liberty. Davon, dass der bereits grundgesetzwidrige Vertrag von Lissabon gebrochen wurde, kaum dass die Tinte trocken war. Wir wissen von der Folter und den Unschuldigen in Guantánamo. Wir wissen um die Brutkästenstory in Kuwait. Wir wissen um die Rheinwiesen. Wir wissen um die Drohnenangriffe. Die Geheimgefängnisse. Die Machenschaften in Libyen. Unseren besten verbündeten arabischen Händeabhackstaat. Von vielen Mossad-Morden. Wir wissen, wo HAARP steht und zumindest teilweise, was dies Monster kann. Wir sehen Fukushima durchschmurgeln. Der Uranmunitionswahnsinn ist belegt. Die Corexit-Sauerei ist bekannt. Dass 9/11 so nicht gewesen sein kann, wie behauptet, wissen wir auch. Der Derivatewahnsinn, der ganze Finanzwahnsinn ist weitestgehend offensichtlich. Wiklileaks war da. Zu Monsanto und Roundup ist genug fällig. Ebenso zum Spanische-Grippe-Virus. Der Impfmafia. Den Bilderbergern. Bohemian Grove. Skull & Bones. Der FED. Undsoweiter undsofort.

Kurzum: Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

Wir wissen all das, die Informationen sind da, doch bewirkt dies zumindest bislang nichts Entscheidendes. Zumindest noch nicht sichtbar sonderlich Entscheidendes.

Dabei sollte dies allemal genügen.

Tut es aber nicht. (weiterlesen…)

Von den Geldtreibern und dem Geiste

Donnerstag, 07. Juni 2012

Da die Mächtigen des Geldes so lächerlich und fragil werden, wie das Geld selbst, welches sie ausgeben, erlangt der Geist, alswelcher der natürliche Gegensatz des Zinses, wieder seinen Wert.

Zu früh, in der Tat, um “Hurra!” zu schreien: aber wir Schaffenden alle sind auf der Siegerstraße, allein schon dadurch, dass der Wahnsinn nirgend mehr zu verbergen.

Jeder weiß inzwischen, dass hier nur noch gierige Perversion und Irrsinn walten. (weiterlesen…)

Schafsmedien weisen menschliche Existenz nach

Sonntag, 03. Juni 2012

Der Spiegel entdeckt spektakulär, dass Israel jetzt deutsche Atomwaffen-U-Boote hat.

FAZ-Leser gewahren, was für ein  großwildgnädiger Verein der World Wildlife Fund ist.

Im morgigen Stern steht, dass Schuheputzen gutem Leder nicht unbedingt schadet.

Der Blick macht den Schweizern klar, dass sie außer Seen auch Berge haben.

Die NYT findet unweit vom Verlagshaus die Wall Street.

Die Bild ist darüber entsetzt, dass manche Frauen Brüste haben (wenn auch erst auf der zweiten Seite). (weiterlesen…)

Induzierte Selbstheilungskräfte

Samstag, 02. Juni 2012

Der Mensch traut dem Menschen nicht mehr.

Und damit meine ich jetzt nicht der eine dem andern, sondern arg viele sich selbst. (Einiges weitere dazu auch unter dem Titel “Matrix zericht“.)

Viele sind schon so technikgläubig-paranoid, dass sie glauben, das Pentagon oder sonstwer könne so ungefähr alles.

Dabei sitzen dort jede Menge Blödmänner herum. Zwar nicht nur, aber jede Menge. Auf die ist der Laden nämlich zwingend angewiesen. Außerdem sucht sich der vernünftige Nichtblödmann eine anständige Arbeit, anstatt wahnhaft an Möglichkeiten zur geistigen und physischen Vernichtung großer Teile der Menschheit herumzuwerkeln.

Ich will damit nicht sagen, dass ich gegen Niedrigfrequenzwellen und allerlei sonstige Säutechniken gefeit wäre. Und wenn man mir eine Drohne voll modernstem Sprengstoff GPS-gesteuert exakt auf die Rübe schmeißt, dann ist sie vielleicht wirklich mal vorläufig zerbraten. (weiterlesen…)

Ausgewogenheit? (II)

Montag, 21. Mai 2012

Wenn ich mir recht überlege, was selbst der Besten welche, die ich kenne, mir im Zusammenhang mit der sogenannten “Ausgewogenheit” raten, verliere ich fast schon ganz die Lust daran, mein Grundtrotz kommt hinzu, noch irgendeinen auswiegenden, sprich balsamierenden, netten, fröhlichen Gutmenschentext zu schreiben.

Vielleicht muss ich mir sogar jede schriftstellerisch zugegebene, gar noch beförderte Fröhlichkeit verbieten, da ich wahrnehme, was da angesonnen.

Ich soll also Rücksicht auf jede Bet- und Bettelkrücke hinter dem Schwulenpartykonvent von Sankt Pölten nehmen, während Israel mit Atomwaffen herumfuchtelt und Fukushima weiter durchschmurgelt?

Da die Leute es ja nicht ertragen könnten, zu lesen, was ist? (weiterlesen…)

Von den kulturflatten Netzdeppen

Mittwoch, 16. Mai 2012

Auf faz.net findet man heute – ich zitiere, mir keine Abmahnung einzufangen, nur knappst – in einem gesamtlesenswerten Artikel der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff zur Urheberrechtsdebatte unter anderem den folgenden Satz:

“Eine Generation, die durch das haltlose Internetgequassel groß geworden ist und wirkliche Qualitätsunterschiede kaum kennt, stellt sich offenbar vor, es komme nur darauf an, das Zeug irgendwie hinzuschreiben und ins Netz zu stellen.”

Ich hätte vielleicht eher gesagt “entlang des haltlosen Internetgequassels”, aber das ist jetzt nicht entscheidend.

Denn Frau Lewitscharoff trifft damit den Nagel trotzdem auf den Kopf.

Die Netzdeppen meinen nämlich tatsächlich, dass Schriftsteller (analog andere Künstler) Leute seien, die sich zwischen dem zweiten Frühstück und dem zweiten Bier, weil ihnen langweilig ist, mal eben einen runterholen, und das Ergebnis sei dann irgendsoein Text, wie er sowieso schon oft geschrieben wurde, also nicht einmal so viel wert, wie das Scheißhauspapier vom Loddl, das ja immerhin was kostet und man auch nolens volens mit zwei Euro bezahlt, weil das Klauen einer üblichen Zehnerpackung desselben gar nicht so einfach ist und daher nicht lohnt.

Der asoziale vorgebliche Sozialismus der “Filesharer”, “Downloader”, “Piraten” (letzteres Wort ist immerhin deutsch, was von denen aber wohl kaum einer noch merkt) ist in der Tat nichts anderes als ein grundverlogenes Banditentum. (weiterlesen…)

Mit Kafka gegen die Antisemitismuskeule? (II)

Samstag, 12. Mai 2012

In der Nachbereitung meiner jüngsten Erfahrung mit dem Antisemitismusvorwurf (ich setze die Kenntnis des Erstartikels hierzu voraus) meinte ein kluger Mann am Telefon zu mir, ob es denn unbedingt habe sein müssen, dass ich mal wieder genau das thematisierte, bei dem Ärger doch vorprogrammiert gewesen sei.

Ich entgegnete, dass nunmal, nach langer Diskussion, genau das gefehlt habe, ich es auch nicht hätte vorbringen wollen noch müssen, wenn ein anderer das getan hätte, was aber halt leider nicht der Fall gewesen sei.

Es sei ja – Trotz verpflichtet – genau meine Aufgabe, das zu sagen, was anderen gar nicht in den Sinn komme oder sie sich nicht trauten, ins Spiel bzw. wider dasselbe zu bringen. Was denn wohl sonst?

Von daher zu Kafka: Bei Kafka dreht sich fast alles um das Individuum, das hilflos und immer tiefer verstrickt, Zug um Zug enticht, in einer scheinbar unüberwindlichen Matrix gefangen ist, stets nach einem Auswege sucht, aber nie die Kraft, die Entschlossenheit, den Mumm besitzt, eine imaginär-reale rote Linie zu überschreiten.

So liegt der zum Käfer verwandelte Mensch denn irgendwann hilflos auf dem Rücken, weiß nichts mehr zu tun, denn sich an seiner eigenen Hilflosigkeit zu entsetzen. (weiterlesen…)

SPON: Schwaben zwischen Freud und Neid

Donnerstag, 10. Mai 2012

Eben las ich auf SPON – mal wieder, wie so oft, unfreiwillig komisch – zum Thema “Weltfischbrötchentag” im Interview mit einem Experten (der wohl im Ernst Schuppius heißt) das:

SPON: “Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Fischbrötchen aus?”

Schuppius: “Das Brötchen muss knackig und der Fisch frisch sein.”

Da wäre ich küstenferner Schwabe nun wirklich nicht drauf gekommen.

Bei uns mag man – ob Karle Pfleiderer oder Klärle Hamballe – Brötchen traditionell nur, wenn sie lätschet sind und isst den Fisch frühestens dann, wenn einem davon ordentlich schlecht wird. Damit man wieder weiß, was man, wofern man den kommenden Freitag noch dankbar erlebt, von seinen abgeschmälzten Maultaschen hat.

So lassen wir denn auch beim neuen Mercedes immer erst die Luft aus den Reifen und das Öl ab. Wir wollen ja nicht, dass “dr Daimler koi Gschäfd meh hod”. (weiterlesen…)

“Islamhasser”

Dienstag, 08. Mai 2012

In letzter Zeit wird das Lexem “Islamhasser” immer mehr zum Kampfbegriff von Idiotenstanern.

Daher will ich mich dessen mal annehmen.

Zunächst ist festzuhalten, dass der Islam alle “Ungläubigen” als lediglich des Todes und der ewigen Verdammnis proklamiert.

Dies wäre für jeden “Ungläubigen”, der Hass in seinem Repertoire hat, allemal ein hinreichender Grund, solch mörderischem Hass mit Hass zu begegnen.

Ich bin aber nicht jeder “Ungläubige” und sehe keinen Anlass, dawiderzuhassen.

Wieso sollte ich eine so dumme Religion hassen? (weiterlesen…)

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